10 Jahre Energiewende im Landkreis Starnberg

Mitglieder und Freunde der Energiewende im Landkreis Starnberg nahmen das 10 Jährige Jubiläum zum „Energiewende-Beschluss“ des Kreistags zum Anlass zurückzublicken, nach vorne zu blicken und zu feiern. Der Vorsitzende des Vereins Dr. Walter Kellner nahm zunächst die aktuelle Flüchtlingskrise zum Anlass darauf hinzuweisen, dass auch der Klimawandel Fluchtursache ist und zunehmend wird. Dass das ambitonierte Ziel, bis 2035 den Landkreis vollständig aus regenerativen Quellen zu versorgen und so einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten, noch deutlicher Anstrengungen bedarf, ließ er dabei außer Zweifel, denn im Vergleich mit anderen Kreisen steht Starnberg z.B. beim Anteil erneuerbar erzeugten Stromes nicht so gut da. Landrat Karl Roth goss anschließend Wein ins Wasser und schilderte leidenschaftlich die Energiewende-Historie des Landkreises, wie es zur Gründung des Vereins kam und welche Erfolge Verein und Landratsamt gemeinsam schon verzeichnen können. Die Institutionalisierung des Klimaschutzmanagements und die Gründung der Energiegenossenschaft seien hier exemplarisch genannt.

Die Appelle beider Redner noch einmal neuen Schwung zu nehmen, bei der Bevölkerung für die Energiewende zu werben, um die Energiewende bis 2035 erfolgreich zu gestalten, erhielt dann viel Applaus.

Musikalisch umrahmt wurde das Fest von Kiko Pedrozo (Harfe) und Hansi Zeller (Zieharmonika) die mit ihren Allgäu-Paraguayanischen Darbietungen das Publikum virtuos auf eine kurzweilige, vergnügliche Weltreise mitnahmen.

Anbei finden Sie die Kurzfassung der  Rede, die Dr. Walter Kellner, 1. Vorsitzender des Energiewendevereins, beim Festakt gehalten hat.

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