Auftakt zum Stadtradeln

Startschuss für ein besseres Miteinander

Am 17. Juni 2018 fiel der Startschuss zum diesjährigen STAdtradeln. Den Auftakt feierten die Radler auf auf dem Gelände der FT Starnberg an der Ottostraße. Dort fand zeitgleich der Tag der Fairness statt – ausgerufen vom Landratsamt. Während also auf dem Fußballplatz Groß und Klein kickte und sich mit Geschicklichkeitsspielen vergnügte, warb neben anderen auch der Energiewendeverein für die gute Sache.

Vize-Landrat Tim Weidner (SPD) fasste die Intention des Tages in drei Kernpunkte zusammen: Werbung für Fairness im Sport, im Straßenverkehr und beim Konsum. Auch Starnbergs Bürgermeisterin Eva John hatte schon die ersten Radelkilometer in den Beinen. Sie war mit ihrem Pedelec hoch zum Sportgelände gefahren. In ihrer Begrüßung warb sie dafür, Barrieren aus dem Kopf zu verbannen und den Verkehrsraum Straße gerechter aufzuteilen.

Dass dies noch nicht so geschieht, wie sich die Radler das vorstellen, bemerkte am Rande Kreistagsmitglied Anne Franke (Grüne). „Einige von uns resignieren, weil für die Radler nichts weiter geht“, sagte sie. Auch ADFC-Chef Anton Maier könnte sich da „sehr viel mehr“ vorstellen.

Aber jetzt wird erstmal gestrampelt. Dr. Rafael Reitzig, 81 Jahre jung, war über Feldafing aus Perchting hergeradelt, ohne Elektromotor. Suse Kiehling aus Inning erregte mit ihrem Liegedreirad Aufmerksamkeit. Fast 160 Teams haben sich heuer für das zehnte STAdtradeln angemeldet, bei dem es bis zum 7. Juli nicht nur um Kilometer, sondern auch bessere Verhältnisse für die Radler geht.

Quelle: hvp (Münchner Merkur). Leicht gekürzt und redaktionell bearbeitet.

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