Kategorie: Energieeffizienz

ÖKO-BILANZ VON E-AUTOS

Donnerstag, August 17th, 2017

Elektroautos sind teuer, haben zu wenig Reichweite und sind in Wahrheit nicht mal umweltfreundlicher als ein moderner Diesel oder kleiner Benziner. Das liest und hört man derzeit immer wieder. Stimmt das?

Ein interessanter Beitrag in der Wirtschaftswoche. Zum Artikel geht es hier

Umwelt-Energietag für Geflüchtete

Donnerstag, Juli 6th, 2017

Fit für die eigene Wohnung
Umwelt-Energietag für Geflüchtete in Herrsching und Starnberg
Sparsam mit Wasser umgehen, die Heizung bewusst steuern und Abfälle richtig trennen: warum das wichtig ist und wie das geht, wird Geflüchteten bei zwei sogenannten „Umwelt-Energietagen“ am 15. Juli, im Pfarrzentrum St. Nikolaus in Herrsching, Mitterweg 20, und am 22. Juli im Seniorentreff der Caritas in der Hanfelder Straße 10 jeweils von 11-18 Uhr vermittelt.

Manchem Flüchtling ist nicht bewusst, wie wichtig der Schutz von Ressourcen ist und welchen Stellenwert das Thema in Deutschland hat. Auf den ersten Blick erscheint es als Land des Überflusses, in dem Sparen nicht notwendig ist. Auch der Umgang mit Abfällen ist sehr unterschiedlich: „Die Gewohnheiten, Müll zu entsorgen, reichen weltweit von einfach auf die Straße werfen, wilden Müllkippen bis hin zum akkuraten Ausspülen leerer Joghurtbecher.

„Wir verstehen die Schulungen als Unterstützung für eine zügige Integration und als Vorbeugung gegen eine Verschuldung von anerkannten Asylbewerbern“, so Sabine Neumann vom Fachbereich Asyl des Landratsamtes. Die Schulungen werden vom Landratsamt Starnberg in Kooperation mit dem Netzwerk Flüchtlingshilfe beim Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) und dem Verein Energiewende Landkreis Starnberg durchführt.

Vergleichbare Schulungen gab es bereits im letzten Jahr für das Projekt „Ressourcentage – gemeinsam aktiv in Asylunterkünften“ und ist vom Bundesministerium des Innern gefördert worden. Erfahrende Trainerinnen aus diesem Projekt vermitteln jetzt im Landkreis Starnberg praxisnahes Wissen, wie beispielsweise der Unterschied zwischen Dauer- und Stoßlüften. Die Teilnehmer lernen auch durch Ausprobieren und Testen, z.B. mit einem Strommessgerät für Elektrogeräte und werden so für den sorgsameren Umgang mit Ressourcen sensibilisiert. Außerdem wird aufgezeigt, dass sich ressourcenschonendes Verhalten auch auf den Geldbeutel auswirkt, und dass bei den Mietnebenkosten ein großes Einsparpotenzial besteht .

Am Ende der eintägigen Schulung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über ihre Mitarbeit. Davon profitieren vor allem anerkannte Flüchtlinge, die eine Wohnung suchen. Ein Zertifikat kann helfen, Vertrauen in Flüchtlinge als Mieter zu gewinnen.

Für die Teilnahme entstehen keine Kosten, auch Getränke und für ein Mittagessen wird gesorgt. Es ist eine Anmeldung erforderlich. Ansprechpartnerin ist Barbara Huber, Fachbereich Asyl beim Landratsamt Starnberg, Tel.: 08151-148673, barbara.huber@lra-starnberg.de.

Energiewende-Atlas online erschienen

Dienstag, Mai 30th, 2017

Potenziale und Aufgaben der Erneuerbaren Energien veranschaulicht

Berlin, 30. Mai 2017. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat den Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht. Auf rund 100 Seiten veranschaulicht der neue Atlas Schlüsselfragen für das Gelingen der Energiewende, vom weiteren zügigen Umbau im Stromsektor bis hin zum Durchbruch der Erneuerbaren im Wärme- und Verkehrsmarkt. „Mit dem Energiewendeatlas 2030 greifen wir das Thema der Potenziale von Windkraft, Solarenergie und Co. auf und erweitern es um aktuelle Fragestellungen wie Netzausbau und Speicher“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer.

Der AEE-Energiewendeatlas 2030 zeigt die Chancen eines entschlossenen Ausbaus der Erneuerbaren Energien, die sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts eröffnen. Anknüpfend an ein erfolgreiches AEE-Vorgängerformat, den Potenzialatlas 2020, wird nicht nur die mögliche Entwicklung der Erneuer-baren bis 2030 skizziert. Vielmehr werden Fragen der Systemtransformation für eine von den Erneuerbaren geprägte Energieversorgung beleuchtet. „Diese Systemtransformation ist kein Selbstzweck, sondern dringend notwendig, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, betont Vohrer.

Link zum Online-Energiewendeatlas 2030
https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/broschueren/energiewendeatlas-deutschland-2030

Diese Pressemitteilung ist ebenso wie Grafikmaterial zum Atlas online abrufbar unter:
https://www.unendlich-viel-energie.de/presse/pressemitteilungen

Bürgerenergie heute und morgen

Dienstag, April 11th, 2017

Bündnis Bürgerenergie präsentiert neuen Bericht

Die gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbarer Energie dürfte zur tragenden Säule eines zukünftigen Energiesystems werden.

Voraussetzung für einen Boom des so genannten „Prosumings“ ist allerdings, dass Bürgerenergie-Akteure ihre Stärken konsequent weiterentwickeln und die Politik regulatorische Hemmnisse abbaut. Dies sind die zwei wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht „Bürgerenergie – heute und morgen“, den das Bündnis Bürgerenergie heute vorstellt.

Hier finden Sie den Bericht zum herunterladen

Der vollständige Artikel ist hier auf der Sonnenseite zu finden

Der älteste Kühlschrank im Landkreis war aus den 50ern

Montag, April 10th, 2017

Die Kühlschrank-Tauschaktion im Landkreis Starnberg war ein voller Erfolg. Fast 150 „Oldtimer“ bewarben sich um die ausgelobten Tauschprämien. Die ältesten Kühlgeräte stammen dabei aus den 1950er Jahren – und werden jetzt durch moderne besonders energieeffiziente Modelle ersetzt.

Die Gewinnerin, Frau Straub aus Feldafing, trennte sich nach Jahrzehnten von ihrem treuen aber ineffizienten Begleiter. Als Entschädigung erhielt sie die 500 €-Tauschprämie, die der Landkreis ausgelobt hatte.  Das Geld soll in ein Effizienzmodell der Klasse A+++ investiert werden.

Kühlschrank-Tauschaktion Prämienübergabe 03.03.2017 (Foto Kröck)

 

Weitere Gewinner, die ebenfalls über historisch anmutende Geräte verfügten und diese durch hocheffiziente Modelle ersetzen sind Edith Endrös-Blum aus Stockdorf, Erhard Ginschel aus Feldafing sowie Andreas Scharrer aus Inning.

 

Zur vollständigen Meldung des Landratsamtes gelangen Sie hier 

Gewinnaktion: Ältester Kühlschrank gesucht

Montag, Dezember 12th, 2016

Mit einer „Kühlschrank-Tauschaktion“ möchte der Landkreis Starnberg auf energiesparende Alternativen aufmerksam machen und zum Kauf eines neuen Gerätes anregen. Wer noch im Besitz eines alten Kühlschrankes ist, kann jetzt bis 31. Januar 2017 an einer Gewinnaktion des Landratsamtes teilnehmen. Gerade für Besitzer älterer Kühl- oder Gefrierschränke lohnt es sich über einen Neuanschaffung nachzudenken. Bis zu 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs kann ein alter Kühlschrank verbrauchen. Für den ältesten noch in Betrieb befindlichen Kühlschrank im Landkreis gibt es einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro, damit ein Neukauf erleichtert wird.

mehr Info hier 

Ist das energieautarke Haus möglich?

Montag, November 28th, 2016

Wer energieautark wohnen möchte, nutzt allein lokal verfügbare Energieträger und lässt sich nicht mit Gas oder Öl beliefern. Stattdessen erwärmt etwa die Sonne das Warmwasse, und man gewinnt daraus auch Strom.

Nicht nur Neubauten können unabhängig von externer Energie werden, auch Häuser im Bestand lassen sich nachrüsten.

mehr Info hier

Quelle:ntv

Passivhaustage 11.-13. November

Dienstag, November 8th, 2016

Wie lebt es sich in einem Passivhaus? Dazu erhalten Besucher bei den internationalen Tagen des Passivhauses Erfahrungen aus erster Hand. Vom 11. bis 13. November 2016 laden Bewohner von Passivhäusern an drei Tagen zu sich nach Hause ein. Im Internet gibt es eine Übersicht über die Gebäude, die besichtigt werden können.

Hier geht es zur Übersicht

Gebäude-Energie-Sprechstunde in Herrsching

Mittwoch, Oktober 19th, 2016

Jeden 1. Freitag im Monat von 14 bis 17 Uhr (oder nach Vereinbarung)
Die Beratung ist kostenlos und wird von zertifizierten Energie-Effizienz-Experten des Energiewende Landkreis Starnberg e.V. im Energiewende-Zentrum in der Seestraße 33 durchgeführt.
Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich über wirkungsvolle Maßnahmen zur Energieeinsparung, wie zum Beispiel durch Anschaffung energieeffizienter Haustechnik oder Sanierungsmaßnahmen am Gebäude sowie über finanzielle Förderungsmöglichkeiten.
Anmeldung direkt im Energiewende-Zentrum Fünfseenland in der Seestraße 35 oder im Rathaus Herrsching.
Ihre Ansprechpartnerin im Rathaus Herrsching
Frau Kalz, Telefon: 08152 37438
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.herrsching.de

Hier finden Sie die Information zum Download

Gebäude besser und nachhaltiger planen

Dienstag, Juli 26th, 2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mutbürger für Energiewende!“ veranstaltet die Umweltakademie München am 28. Juli um 19:00 Uhr den  Vortrag

„Gebäude – besser und nachhaltiger energetisch planen und ertüchtigen“

in Kooperation mit dem Bauzentrum, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landeshauptstadt München.

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bewegen unsere Gesellschaft, wenn es um enkeltaugliche Zukunftsfähigkeit geht. Insbesondere bei der Sanierung und beim Neubau von Gebäuden stehen Bauherren und Gebäudebetreiber vor großen Herausforderungen, geplante Vorhaben nachhaltig und energieeffizient umzusetzen.

Die Europäische Union erlässt restriktive Energiesparvorschriften und damit neue europaweite Vorgaben für zukunftsträchtiges und umweltschonendes Bauen. Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden diese in Deutschland in nationales Recht umgesetzt. Mit den Neuauflagen der EnEV 2009, 2014 und 2016 werden diese nach und nach verschärft. Mit der EU-Gebäuderichtlinie ab 2020 wird sich der Standard für zukünftiges Bauen grundlegend ändern; dann dürfen nur noch Niedrigstenergiegebäude realisiert werden. Ein Niedrigstenergiegebäude ist dort definiert als eines, das eine sehr hohe Gesamtenergieeffizienz aufweist: Der verbleibende, fast bei Null liegende Energieeigenbedarf sollte zu einem ganz wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden – einschließlich aus solchen, die Erneuerbare Energien am Gebäude, am Standort oder in der Nähe darbieten. Ein Umdenken im Umgang von (Bestands-) Gebäuden und zur Umsetzung einer energieeffizienten Bauweise ist somit unumgänglich.

Doch sind die Gebäude der Zukunft folglich nur noch Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser? Bedeutet dies noch mehr Dämmung – oder müssen wir zukünftig einfach „anders“ planen? Bei Neubau und Sanierung werden wohl vermehrt Aspekte wie Baukultur, Gesundheit, Flächenverbrauch, Barrierefreiheit oder Naturgewalten berücksichtigt werden. Und es wird auch der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes und die Betrachtung des umfassenden Stadtquartiers eine wichtige Rolle spielen, wenn es um nachhaltiges Bauen geht.

Aktuell gibt es in Deutschland bereits zahlreiche Nachhaltigkeitsgütesiegel, wie etwa das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) oder das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) für Büro- und Verwaltungsbauten, Schulen oder Industrieanlagen; bei diesen werden nicht nur die Energieeffizienz eines Gebäudes, sondern auch soziokulturelle, funktionale und ökonomische Qualitäten eines Gebäude beurteilt. Für den Wohnungsbau stehen ebenfalls Nachhaltigkeitsgütesiegel, wie das „Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau“ des gleichnamigen Fördervereins (mehr als sechs Wohneinheiten in neuen Gebäuden) oder das „Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnhausbau“ (BNK) des Bau-Instituts für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH (für Ein- bis Fünffamilienwohnhäuser) zur Verfügung. Diese werden im Rahmen der Baubegleitung bereits seit April 2016 durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Neben baukonstruktiven, bauphysikalischen sowie energetischen Zusammenhängen werden im Rahmen des Vortrags Grundlagen und Praxisbeispiele für Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser (Neubau und Sanierungen) aufgezeigt, ebenso wie Nachhaltigkeitsgütesiegel und Fördermöglichkeiten.

In der anschließenden Publikumsdiskussion gibt es ausreichend Gelegenheit für Fragen.

Referentin: Prof. Dr. Natalie Eßig, Architektin; Hochschule München, Fakultät Architektur

Wann? Donnerstag, 28. Juli 2016, 19.00 Uhr

Wo? Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Str. 10 (Eingang Georg-Schätzel-Straße/Hackerbrücke), 80335 München, Orangebar, 6. OG

Anmeldung nicht obligatorisch, aber hilfreich: info@die-umwelt-akademie.de

 

Kommentare zur Veranstaltung und weitere Informationen auf der Webseite Gebäude der Umweltakademie