Kategorie: Publikationen – Neuerscheinungen

Angenehmes Raumklima im Sommer

Freitag, Juni 7th, 2013

Endlich kehrt auch bei uns der Sommer ein – die Sonne scheint und die Temperaturen steigen an. Doch sonniges Wetter kann im Laufe des Sommers die eigenen vier Wände leicht in eine Sauna verwandeln. Dabei muss nicht unbedingt eine teure Klimaanlage installiert werden, meist reicht schon ein gut geplanter Sonnenschutz aus, um das Überhitzen der Räume zu vermeiden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gibt Tipps, wie man auch im Sommer in den eigenen vier Wänden einen kühlen Kopf behält. Zudem empfiehlt die dena Bauherren und Modernisierern, neben dem winterlichen auch den sommerlichen Wärmeschutz im Blick zu behalten.

Gut gebaut ist halb gekühlt

Ein guter Sonnenschutz beginnt bei der richtigen Bauplanung: Ein ausreichend großer Dachüberstand sorgt beispielsweise bei der hoch stehenden Sommersonne auf natürliche Weise für Schatten, während die tief stehende Wintersonne mit ihren wärmenden Strahlen durch die Fenster in die Wohnung gelangen kann. Auch die Dämmung des Hauses wird meist nur mit Energieverlusten im Winter in Verbindung gebracht. Im Sommer hat sie jedoch eine ebenso wichtige Funktion: Sie hält die Hitze draußen und die Räume kühler.

Nur außen liegend schützt vor Hitze

Sind die Wände gut gedämmt, kann die Hitze hauptsächlich über die Glasflächen ins Rauminnere dringen – vom Fenster über die Terrassentür bis hin zum Wintergarten. Generell gilt: Hat ein Sonnenstrahl einmal die Glasscheibe passiert, ist auch die Hitze ins Innere gelangt. Daher sollten Markisen, Jalousien oder Rollläden stets außen liegen. Ist dies nicht möglich, sollten innenliegende, helle und beschichtete Jalousien oder Rollos zum Einsatz kommen. Sie reflektieren besser und reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch um rund 25 Prozent.

Richtig lüften

Beim Lüften tagsüber werden die Wohnräume schnell aufgeheizt. Dann ist es schwer, die Lufttemperaturen wieder zu senken. Deshalb sollte am besten nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts ausgiebig gelüftet werden und die Fenster und Türen tagsüber möglichst geschlossen bleiben. Zusätzliche Wärmequellen wie Lampen oder Computer sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.

Weitere Informationen zum Thema Lüften finden Sie in der dena-Broschüre „Gesund Wohnen. Gut gelüftet. Schlau geheizt.“. Die Publikation finden Sie unter Gemeinsam Handeln_Service_Publikationen und Buchtipps oder Sie können sie dirket unter www.zukunft-haus.info/publikationen bestellen oder herunterladen.

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: dena

Bild: Cover „Gesund Wohnen. Gut gelüftet. Schlau geheizt.“, dena

Neue Publikation des Umweltbundesamts

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Das Umweltbundesamt hat kürzlich einen Bericht zur „Entwicklung der spezifischen Kohlendioxid-Emissionen des deutschen Strommix in den Jahren 1990 bis 2012“ veröffentlicht. Dabei werden die Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung, der jeweilige Stromverbrauch mit und ohne Berücksichtigung des Stromhandelsaldos und der CO2-Emissionsfaktor für den Strommix für den Stromverbrauch und den Strominlandsverbrauch dargestellt.

Den Bericht können Sie unter Gemeinsam Handeln_Service_Publikationen und Buchtipps oder direkt beim Umweltbundesamt herunterladen.

Open-Source Film „Leben mit der Energiewende“

Montag, März 25th, 2013

„Die Energiewende macht den Strom unbezahlbar“, lautet einer der vielen Legenden gegen den Ausbau der regenerativen Energieträger. Das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende wird Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar. Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billiger, aber die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluß ihre alten Märkte.

Journalist Frank Farenski entblättert mit seinem Film „Leben mit der Energiewende“ eine deutsche Energiepolitik, die die Bürger desinformiert und obendrein dem Verbraucher unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energien viel zu hohe Kosten aufdrückt.

Der Film ist barrierefrei für alle Zuschauer im Internet kostenlos und legal zu sehen und herunterzuladen. Damit ist „Leben mit der Energiewende“ der erste Open-Source-Kinofilm in Deutschland.

Weitere Infos unter: www.energiewende-derfilm.de

Den kompletten Film gibt es hier!

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V.

Bild: energiewende-derfilm.de

Publikation: Klimaschutz in der räumlichen Planung

Montag, März 18th, 2013

Gestaltungsmöglichkeiten der Raumordnung und Bauleitplanung – Kurzdokumentation der Fallstudien

Im Auftrag des Umweltbundesamts wurden eine Reihe von Konzepten, Plänen und Programmen auf teil- und gesamtstädtischer, regionaler und Landesebene untersucht, die für die Integration des Klimaschutzes in die räumliche Planung beispielhaft sind. Die Ambitionen und die Entstehungsbedingungen der untersuchten Planwerke wurden ausgewertet, ihre Bedeutung für den Klimaschutz und die diesbezügliche Instrumentenanwendung analysiert und in Fallstudien dokumentiert. Die sich daraus ergebenden verallgemeinerungsfähigen Erkenntnisse wurden in der o.g. Praxishilfe integriert. Die Eckpunkte und Extrakte aus den Fallstudien sind in kurze Dossiers kondensiert, die nachfolgend vorgestellt werden.

Sie können die Publikation unter Gemeinsam Handeln/Service/Publikationen und Buchtipps herunterladen!

Hier gehts zur Publikation beim Umweltbundesamt.

Titelbild: Umweltbundesamt

Neue Publikationen vom Umweltbundesamt

Montag, Januar 21st, 2013

Das Umweltbundesamt hat kürzlich folgende Publikationen veröffentlicht:

 

Umweltbewusstsein in Deutschland 2012 Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage
Dr. Jana Rückert-John, Prof. Dr. Inka Bormann, Dr. Rene John
Umweltbewusstsein und Nachhaltiger Konsum
Download

 

 

 

Klimaschutz und Emissionshandel in der Landwirtschaft

Benjamin Lünenbürger, Anke Benndorf, Michael Börner, Andreas Burger, Harald Ginzky, Cornelia Ohl, Dirk Osiek, Dietrich Schulz, Michael Strogies
Klimaschutz, Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie

Download Langfassung

Download Kurzfassung

 

 

PAK-Entstehung auch bei unsauberer Biomasseverbrennung

Freitag, Januar 18th, 2013

Das Umweltbundesamt hat eine neue Broschüre zum Thema Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe herausgegeben. Die so genannten PAK wirken, wenn sie in die Umwelt gelangen, toxisch und sie sind krebserregend. PAK entstehen zum Beispiel bei der unvollständigen Verbrennung von Holz und anderen Biomassen sowie von fossilen Brennstoffen. Daher sollten vor allem (künftige) Ofen- und Holzheizungsbesitzer beim Kauf eines Ofens oder einer Heizungsanlage darauf achten, dass ihr Modell die gesetztlich vorgeschriebenen Grenzwerte möchlichst sogar deutlich unterschreitet und nachweislich besonders schadstoffarm verbrennt. Je weniger PAK entstehen, die sich im Fettgewebe von Mensch und Tier anreichern und daher auch in die Nahrungskette gelangen, desto besser …

Investitionen in Erneuerbare Energien steigen weltweit um 17 Prozent

Mittwoch, Juni 13th, 2012

Die Investitionen in Erneuerbare Energien sind im Jahr 2011 weltweit um 17 Prozent auf einen neuen Rekord von 257 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das ist das Sechsfache der Investitionen die im Jahr 2004 getätigt wurden und 94 Prozent mehr als im Jahr 2007, ein Jahr vor der weltweiten Finanzkrise. Zugleich gibt es einen enormen Strukturwandel im Bereich der Erneuerbaren Energien. Auch die deutsche Solarindustrie ist erheblich unter Anpassungsdruck geraten.

Aktuelle Daten zu Investitionen in Erneuerbare Energien liefert der „Global Trends in Renewable Energy Investment“ Report (GTR) von Experten der Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance und Bloomberg New Energy Finance. Er wurde gestern an der Frankfurt School of Finance & Management vorgestellt.

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts im Überblick:

  • Unter den verschiedenen Erneuerbaren bevorzugten die Investoren im Jahr 2011 die Solarenergie gegenüber der Windenergie. Vom Jahr 2010 zum Jahr 2011 stiegen die weltweiten Gesamtinvestitionen in Solarenergie um 36 Prozent auf 136,6 Milliarden US-Dollar. Die Investitionen in Windenergie im Jahr 2011 beliefen sich auf 74,9 Milliarden US-Dollar – im Vergleich zum Jahr 2010 ein Rückgang um 12 Prozent. Somit flossen fast doppelt so viele Mittel in den Solarbereich wie in die Windenergie. Die Erneuerbaren konnten erneut ein Rekordjahr verbuchen, obgleich es von Herausforderungen geprägt war. Der Wettbewerbsdruck verschärfte sich und führte zu stark fallenden Preisen vor allem im Solar-Bereich. Diese für den Verbraucher erfreuliche Entwicklung machte den Herstellern schwer zu schaffen. Einige Unternehmen zwang der Preisverfall zur Aufgabe, andere überlebten nur dank ihrer Restrukturierungsmaßnahmen.
  • Während die Industrieländer im Jahr 2011 mit 97,8 Milliarden US-Dollar (Entwicklungsländer 49,5 Milliarden US-Dollar) am meisten in Solarenergie investierten, flossen in Entwicklungsländern mehr Mittel in die Windenergie
  • Der starke Anstieg bei Investitionen in Solarenergie und der gleichzeitige Rückgang bei Investitionen in Windenergie lassen sich auf den Boom bei den Installationen von Photovoltaik-Anlagen (PV) auf Hausdächern zurückführen.
  • Im Jahr 2011 wurden 76 Milliarden US-Dollar in sogenannte „small-scale“, also kleine, dezentrale Projekte investiert – zum Beispiel Solarstrom auf Hausdächern. Dies ist rund ein Viertel mehr als im vorangegangenen Jahr (60 Milliarden US-Dollar) und entspricht 30 Prozent der Gesamtinvestitionen in Erneuerbare Energie des Jahres 2011.
  • Bloomberg New Energy Finance schätzt, dass 7.9GW der gesamten PV (also large-scale und small-scale) in Italien installiert wurden, dicht gefolgt von Deutschland mit 7.5GW. Auch eine Vielzahl von smallscale Photovoltaik-Projekten in China und Großbritannien sowie Finanzierungen von größeren solarthermischen Kraftwerken in Spanien und den USA führten zu der Verschiebung der Investition hin zu Solarenergie.
  • Fallende Preise: Die Preise für PV-Module fielen um fast 50 Prozent, für Onshore-Windenergieanlagen um etwa zehn Prozent. Fallende Preise machten diese beiden wichtigsten erneuerbaren Energieformen zu ernsthaften Konkurrenten für fossile Brennstoffe wie Kohle und Gas.

Der Report kann auf der Website des FS UNEP Centre www.fs-unep-centre.org kostenfrei heruntergeladen werden. Bei der Frankfurt School besteht außerdem die Möglichkeit eine gedruckte Ausgabe anzufordern.

Quelle: IWR

Neuerscheinungen: Energiefachbücher „Pellets als Energieträger“ und „Geothermie“

Freitag, März 16th, 2012

Folgende Bücher sind beim Springer Verlag kürzlich neu erschienen:

„Pellets als Energieträger“ von Stefan Döring

Dieses praxisorientierte Buch beschreibt die Technologie der Pelletierung aus nachwachsenden Rohstoffen und die Nutzung von Pellets. Der Autor geht darauf ein, welche Biomassen sich außer Holz für die Pelletierung eignen, wie sie hergestellt werden und wie sie in Form von Pellets energetisch genutzt werden. Angefangen bei den Grundlagen des Verbrennungs-, Vergasungs- und Pelletierprozesses werden die verschiedenen Technologien beschrieben. Die Planung, Realisierung und Wirtschaftlichkeit der Anlagen zur Pelletproduktion wird erläutert. Ein Anhang gibt wertvolle Hinweise über Anlagenkonzepte, Beispielrechnungen, Adressenlisten, Umrechnungstabellen, Berechnungsformeln.

„Geothermie“ von Ingrid Stoiber und Kurt Bucher

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Geothermie werden die wichtigsten thermischen und hydraulischen Parameter in ihrer Bedeutung behandelt. Das Buch gibt einen Überblick über alle derzeit verfügbaren Nutzungssysteme der oberflächennahen und tiefen Geothermie und betrachtet diese bezüglich ihrer Effizienz und potentieller Umweltauswirkungen. Im Detail besprochen werden Planung, Bau und Betrieb von Erdwärmesonden, von hydrothermalen Anlagen und von EGS-Systemen. Spezielle Kapitel sind der Hydraulik, d.h. der Durchführung und Auswertung hydraulischer Tests, und der Hydrochemie, d.h. dem Themenbereich Lösung und Fällung, gewidmet. Mit diesem Buch wird erstmalig die Geothermie in ihrer vollen Breite abgedeckt.

  • Spezielles Kapitel zum Bau von Erdwärmesonden
  • Spezielles Kapitel über Umweltverträglichkeit
  • Spezielles Kapitel über Durchführung und Auswertung hydraulischer Tests
  • Spezielles Kapitel über Hydrochemie, Ausfällungen, Korrosion

Neuer dena Leitfaden zur energetischen Gebäudebilanzierung

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) wurde ein neuer Leitfaden zur energetischen Gebäudebilanzierung von Nichtwohn- und Wohngebäuden entwickelt. Die praxisnahen Tipps und Hinweise sollen sowohl erfahrene Architekten und Energieberater als auch Neueinsteiger ansprechen. Die novellierte Fassung der DIN V 18599 wird dabei bereits berücksichtigt.

Der Leitfaden orientiert sich in seinem Aufbau der Vorgehensweise bei einem realen Bilanzierungsprojekt. Praxisnahe Themen wie die Plausibilitätsprüfung sind ebenso enthalten wie der Bedarfs-Verbrauchs-Abgleich. Grafische Darstellungen, Besonderheiten und Vereinfachungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen vermitteln dem Leser ein besseres Verständnis der Norm, verringern den Arbeitsaufwand und erleichtern so die Abläufe.

Der Leitfaden „Energetische Gebäudebilanzierung nach DIN V 18599“ kann unter www.zukunft-haus.info zum Preis von 49,90 Euro bestellt werden. Weitere Informationen zur energetischen Gebäudebilanzierung finden Interessierte unter www.zukunft-haus.info/bilanzierung.

Thermische Behaglichkeit – neue dena-Broschüre für Neubau und Modernisierung

Montag, Dezember 12th, 2011

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat eine neue Broschüre zur thermischen Behaglichkeit veröffentlicht. Darin werden Fachplaner, Architekten, Handwerker und Bauherren informiert, wie bei Neubauvorhaben und Modernisierungen eine optimale thermische Behaglichkeit im Sommer gewährleistet werden kann. Die thermische Behaglichkeit beschreibt den Wohnkomfort in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit und Luftbewegung. Der Fokus der Broschüre liegt auf der sinnvollen Verbindung von baulichen und anlagentechnischen Lösungen.

Das Raumklima im Sommer wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie beispielsweise Kühlsysteme, Beschaffenheit der Außenwände, Fensterqualität und Fensterflächen oder Schattenspender. Die Broschüre „Thermische Behaglichkeit im Niedrigenergiehaus – Teil 2“ bewertet diese Faktoren und gibt Tipps für den Neubau und die Modernisierung.

Sie wurde gemeinsam mit dem Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V. (BVF) und dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) entwickelt. Der bereits erschienene erste Teil behandelt die thermische Behaglichkeit im Winter.

Die Broschüre steht Ihnen unter Service – Publikationen und Buchtipps zum Download bereit.