Kategorie: Veranstaltungen & Projekte

Vortrag 18.04. in Herrsching: Mieterstrom

Dienstag, März 27th, 2018

„Mieterstrom: Rentabel, Sicher, Unabhängig!“

Wohnanlagen mit eigenem Solar-Strom versorgen
am Mittwoch, den 18.04.2018
um 19:00 Uhr
VR-Bank, Bahnhofsplatz 4, 82211 Herrsching

Wie kann man als Eigentümer/-in einer Immobilie bzw. als Wohneigentumsgemeinschaft seine Bewohner/-innen mit einer Photovoltaik-Anlage günstig mit Strom versorgen? Das neue Mieterstromgesetz von 2017 hat dafür gute Voraussetzungen geschaffen. Der Vortrag stellt sowohl technische Möglichkeiten, als auch wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen vor.
Als Mieterstrom wird der Strom bezeichnet, der von einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes (oder in einem Blockheizkraftwerk) erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter/-innen und Eigentümer/-innen, aber auch
Gewerbe) in diesem Gebäude geliefert wird.
Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen kleinere Gebäude mit wenigen Mietparteien und mittelgroße Mehrfamiliengebäude.
Bild: Neue Wohnanlage in Seefeld mit Mieterstrom Vortrag und Diskussion mit Dr. Andreas Horn, langjähriger Experte für Mieterstrommodelle und Gerd Mulert, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG, der die Theorie mit Praxisbeispielen von Mieterstrommodellen aus der Region ergänzt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil der Solarkampagne im Landkreis Starnberg.
Weitere Informationen: www.energiewende-sta.de

Solarkampagne – Neuer Wind für die Sonnenenergie

Dienstag, März 20th, 2018

Landkreis und Energiewendeverein unterzeichnen Vereinbarung

Jetzt kann es mit der Solarkampagne im Landkreis losgehen. Landrat Karl Roth und Dr. Walter Kellner, Vorsitzender des Energiewendevereins Landkreis Starnberg e. V., haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die vorsieht, dass der Verein den Landkreis bei der Umsetzung einer Solarkampagne unterstützt. Die Initiative, die der Kreistag im Dezember beschlossen hat, soll die Nutzung von Sonnenenergie im
Landkreis fördern.
Pünktlich zum Startschuss der Solarinitiative am 1. März, haben Landrat Karl Roth und Walter Kellner eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis und dem Energiewendeverein unterzeichnet. „Uns ist bewusst, dass wir die Öffentlichkeit im Landkreis gezielt und positiv motivieren und überzeugen müssen, denn zum Ausbau der Erneuerbaren Energien gibt es keine Alternative“, betonte Roth bei der Unterzeichnung. Viele Projekte sollen damit auf den Weg gebracht werden, um die Nutzung von Solarenergie mehr in den Fokus zu rücken.

Werkstudentin Nicole Kührer vom Energiewendeverein wird das Landratsamt bei
der Umsetzung der vielen Maßnahmen der Kampagne in den nächsten zwei Jahren unterstützen. „Mit einer neuen Ausstellung wollen wir Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter und Eigentümer in Wohnanlagen sowie Unternehmen motivieren,  solarthermische und Photovoltaik-Anlagen zu prüfen und umzusetzen“, fasst Dr. Kellner die geplanten Aktivitäten zusammen. Darüber hinaus sollen verschiedene Beratungs- und Besichtigungsangebote sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche spielerisch für solare Technik und deren Nutzung begeistern. Auch für das Fachpublikum wie Planer, Architekten und Energieberater sind Veranstaltungen vorgesehen. Einen ersten Anlauf wird die Kampagne am 14. April beim Würmtaler Energietag im Rathaus Gauting nehmen.

Zeitgleich beginnt an diesem Tag auch ein zweiwöchiger Aktionszeitraum, der mit
einer neuen Solarausstellung, verschiedenen Vorträgen und Mitmachprogrammen auch für die junge Generation aufwarten wird.

10 Jahre Energiewende

Donnerstag, Januar 4th, 2018

Im Dezember 2005 hat der Kreistag des Landkreises Starnberg beschlossen, das Energiewende-Ziel (100% erneuerbare Energien bis 2035) zu unterstützen.  2 Jahre später gründete sich unser Verein. Daran haben wir uns am 10. November 2017 erinnert und mit vielen Gästen und Mitgliedern des Energiewendevereins  gefeiert.

Herr Landrat Roth hat ein – wie immer – motivierendes Grußwort an die Anwesenden gerichtet, sich für die Arbeit in den vergangenen Jahren bedankt, aber auch klar gemacht, dass noch ein weiter Weg vor uns allen liegt, um die Energiewende rechtzeitig zu schaffen. Dazu soll auch die Solarkampagne beitragen, die der Verein beantragt hat und die das Landratsamt großzügig unterstützt und die mit weiteren Kooperationspartnern auf viele engagierte Füße gestellt werden soll, um den Landkreis erneuerbar voranzubringen.

Hans-Josef Fell, der Vater des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes von 2002. Heute Präsident der Energy Watch Group und weltweit als Berater für die Energiewende unterwegs hielt den Festvortrag, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Musikalisch wurden unserer Feier vom Combo-Tronic Jazz Trio unterhaltsam und unaufdringlich umrahmt – empfehlenswert!

Umweltverschmutzung hat seinen Preis

Freitag, Januar 27th, 2017

Liebe Mitglieder und liebe an der Energiewende Interessierte,

Wir möchten Euch/Sie heute noch einmal an den Vortrag

Umwemeltverschmutzung hat seinen Preis
erinnern und herzlich dazu einladen

Die Referenten sind

Michael Schröder-Schulze, Initiative Bürgerlobby Klimaschutz, https://de.citizensclimatelobby.org)

Prof. H. Achim Bubenzer, Gauting Physiker, PV-Experte, ehemals Rektor an der Hochschule Ulm.

Der Vortrag ist am 31.01.2017 und beginnt um 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Landratsamt Starnberg
Strandbadstr. 2
82319 Starnberg
im Großen Sitzungssaal

Kontakt: VERANSTALTER Energiewende Landkreis Starnberg e. V. zusammen mit der Stabstelle Klimaschutz am Landratsamt Tel. 08151 148-352

Kurzbeschreibung:
Das Pariser Klimaabkommens macht Druck für ernsthaften Klimaschutz – und erprobte Rezepte gibt es bereits. Z. B. die sog. Klimadividende: Sie ermöglicht über eine Art CO2-Steuer die Einpreisung der Verschmutzung, und veranlasst Bürgerinnen wie Bürger, aber auch Unternehmen allein über Preissignale zum klimafreundlichen Konsum und Handeln. Andere Länder wie die Schweiz oder Kanada haben damit schon mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt und damit tatsächlich den CO2-Ausstoß spürbar senken können. Das Ziel der CO2-Steuer, durch Umweltschädigung entstehende externe Kosten, beispielsweise Folgekosten der globalen Erwärmung zu internalisieren und damit eine Kostenwahrheit herzustellen, ist somit aktueller denn je. Kombiniert mit der Ausschüttung einer sog. Klimadividende würden tatsächlich jene Menschen belohnt, die ihr Konsumverhalten und Alltagshandeln auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausrichten. Außerdem wird eine Strategie vorgestellt, welche Aktivitäten und Netzwerke für die Stärkung des bürgerschaftlichen Willens für den Klimaschutz erforderlich sind.

Messe Tutzing

Mittwoch, Januar 11th, 2017

Am 21. und 22.01. findet die Bau- und ImmobilienMesse Starnberger See 2017 in Tutzing statt.

Zahlreiche Aussteller Iinformieren über ihre Leistungen und auch der Energiewendeverein Landkreis Starnberg e.V. präsentiert sich dort.

Besuchen sie uns gerne am Stand 86.

Wir freuen uns auf Sie

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Becherheld statt Umweltsünder

Montag, November 21st, 2016

Europäische Woche der Abfallvermeidung vom 19.-27.11.2016

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Der neue Trend seinen Kaffee im To-go Becher mit sich zu führen, ist zwar praktisch, aber nicht unbedingt umweltfreundlich. Auch das Landratsamt Starnberg beschäftigt sich im Rahmen der Initiative „Sei ein Becherheld“ mit den Einwegbechern. Die Aktion läuft innerhalb der Europäischen Woche der Abfallvermeidung von Samstag, den 19. November bis Sonntag, den 27. November.
Der Alltag ist schnelllebiger geworden und die Zeit ständig zu knapp. Das Frühstück wird meist nebenbei gegessen und der Kaffee in einem Coffee-to-go Becher unterwegs getrunken. Für den Alltag ist der kleine Pappbecher vielleicht praktisch, dem Umweltschutz wird er aber nicht gerecht. Wie viel Müll der schnelle Kaffeekonsum produziert, wird nicht nur beim genauen Blick auf überquellende öffentliche Mülleimer sichtbar. Täglich werden in der gesamten Republik etwa sieben Millionen Einwegbecher verbraucht. Im Landratsamt Starnberg wurde der Becherverbrauch ebenfalls ermittelt. Die Auszubildenden hatten in einer Projektarbeit die verbrauchten Becher gezählt und ihre Ergebnisse in der Personalversammlung vorgestellt: rund 75 Becher werden von Mitarbeitern und Besuchern in der Kantine täglich verbraucht. Und die wandern aufgrund ihrer Beschichtung nämlich nicht zum Altpapier, sondern in den Restmüll. Aus der Kantine sollen während der Europäischen Woche der Abfallvermeidung die Einmalbecher ganz verbannt werden. Damit genug Tassen als Ersatz zur Verfügung stehen, wurden die Mitarbeiter gebeten, von zuhause ausgemusterte oder übrige Kaffee-Haferl für die Kantine zu stiften. So kommt manch eine Nikolaus- oder Glühweintasse zu neuen Ehren statt im Keller zu verstauben. Und es gibt ein gutes Gefühl, ganz im Sinne des ebenfalls zum Trend werdenden Ansatzes von Re-Use (Wiederverwendbarkeit), etwas Sinnvolles getan zu haben. Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt wünscht sich eine langfristige Umsetzung der Re-Use Tassen im Landratsamt. „Wir hoffen, dass unser Anliegen unterstützt wird und übrige Tassen in der Kantine abgegeben werden“. Geschäftsbereichsleiterin Dr. Julia Andersen ist jedenfalls schon infiziert: einen Kaffee aus dem Einwegbecher gibt es für sie nicht mehr. Auch wenn es ihr durchaus manchmal schwerfällt unterwegs auf den liebgewordenen Muntermacher zu verzichten: der Coffee-to-Go-Becher ist für sie zum No-Go geworden.
Angestiftet von der Deutschen Umwelthilfe hat Landrat Karl Roth die Verwaltung beauftragt, eine Initiative gegen die Becherflut zu starten. Unter dem Slogan „Sei ein Becherheld“ sind inzwischen Plakate und Flyer von der Deutschen Umwelthilfe an die Kommunen und Wertstoffhöfe verschickt worden, damit eine Beteiligung an der Initiative breitgefächert ist. Ziel ist es öffentliche Einrichtungen und Behörden auf die Müllproduktion aufmerksam zu machen und für den Umweltschutz zu sensibilisieren.

Mehr Fakten und Hintergründe: www.becherheld.de
Bildunterschrift:
foto-lra-aktion-becherhelden
Zum Start der Europäischen Woche der Abfallwirtschaft bekannten sich prominente Mitarbeiter/-innen des Landratsamtes zur Tasse (von links): Bauamtsleiter Dr. Christian Kühnel, Geschäftsbereichsleiterin Kommunale und Soziale Angelegenheiten Verena Groß, Geschäftsbereichsleiterin Umwelt Dr. Julia Andersen und Geschäftsbereichsleiter Dr. Stefan Derpa.

Passivhaustage 11.-13. November

Dienstag, November 8th, 2016

Wie lebt es sich in einem Passivhaus? Dazu erhalten Besucher bei den internationalen Tagen des Passivhauses Erfahrungen aus erster Hand. Vom 11. bis 13. November 2016 laden Bewohner von Passivhäusern an drei Tagen zu sich nach Hause ein. Im Internet gibt es eine Übersicht über die Gebäude, die besichtigt werden können.

Hier geht es zur Übersicht

ABSAGE Vortrag: UMWELTVERSCHMUTZUNG HAT IHREN PREIS!

Mittwoch, Oktober 19th, 2016

Die Veranstaltung am 3.11. 2016 fällt leider aus

Plädoyer für ein nachhaltigeres Steuersystem
In Deutschland wurde vor über 15 Jahren die Ökologische Steuerreform durchgeführt – damals, auch wegen des unglücklichen Namens »Ökosteuer«, ein kontroverses Thema. Energieverbrauch wurde teurer und die Kosten für Arbeit geringer. Umweltsteuern tragen heute weniger zum gesamten deutschen Steueraufkommen bei als vor der Durchführung der Ökosteuer.
Das Ziel der Ökosteuer, durch Umweltschädigung entstehende externe Kosten, beispielsweise Folgekosten der globalen Erwärmung zu internalisieren und damit eine Kostenwahrheit herzustellen, ist in die Ferne gerückt. Dabei gibt es nach Ansicht von Hans Eichel Korrekturmöglichkeiten: »Die historisch niedrigen Rohölpreise bieten eine einmalige politische Gelegenheit, um Steuern und Subventionen endlich auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit auszurichten«.
Hans Eichel war 1999 als Bundesfinanzminister direkt an den Reformen beteiligt – mittlerweile engagiert er sich als Beiratsvorsitzender des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und plädiert dafür, einen neuen Anlauf für eine Preisgestaltung zu nehmen, die auch ökologische und soziale Kosten abbildet.
REFERENT
Hans Eichel
Von 1999 bis 2005 Bundesfinanzminister (SPD)
MODERATION
Dr. Botho Kickhöfer
FÖS-Regionalgruppe München
VERANSTALTER
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) in Kooperation mit Green City Energy AG und der Umwelt-Akademie e. V.
TERMIN
Donnerstag, 3. November, 19.00 – 21.00 Uhr
ORT
Green City Energy, Zirkus-Krone-Straße 10, orange bar (6. OG), München
ANMELDUNG
Bitte per E-Mail unter: veranstaltungen@greencity-energy.de

 

eRuda Anmeldeschluss am 31. August

Mittwoch, Juli 27th, 2016

Zum 4. Mal findet vom 23. bis 25. September 2016 die größte elektrische Rallye Deutschlands rund um den Ammersee statt.

Anmeldeschluss für die eRUDA!

Melden Sie sich oder Ihr Team nur noch bis 31. August an.

Optional können Sie sich auch für die eRUDA Challenge anmelden.
Zusätzliche 254 km – 1119 m ü. NN
Sehenswürdigkeiten: Neuschwanstein, Garmisch-Partenkirchen, Zugspitze, Fernpass (kein Halt) Ziel in Fürstenfeldbruck muss vor 18.30 Uhr erreicht sein! (außer Kategorie 4) Ladepunkte müssen selbst organisiert werden.
Jeder kann sich mit seinem eMOBIL anmelden und mitfahren! Start und Ziel des eEvents sind am Veranstaltungsforum Fürstenfeld zur FFB eMOBIL. Am Samstag fahren die Teilnehmer 99 Kilometer und können optional die eRUDA Challenge mit 254 Kilometern absolvieren. Zusätzlich gibt es am Samstag auch zwei eSternfahrten, zu denen wir herzlich einladen. Die Tagesstrecke am Sonntag beträgt 108 Kilometer. Außerdem gibt es an ausgewählten Orten kostenlose Fachausstellungen, zu denen die eRallye Teilnehmer einen Stopp einlegen werden.

Zur Anmeldung gehts hier

 

Gebäude besser und nachhaltiger planen

Dienstag, Juli 26th, 2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mutbürger für Energiewende!“ veranstaltet die Umweltakademie München am 28. Juli um 19:00 Uhr den  Vortrag

„Gebäude – besser und nachhaltiger energetisch planen und ertüchtigen“

in Kooperation mit dem Bauzentrum, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landeshauptstadt München.

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bewegen unsere Gesellschaft, wenn es um enkeltaugliche Zukunftsfähigkeit geht. Insbesondere bei der Sanierung und beim Neubau von Gebäuden stehen Bauherren und Gebäudebetreiber vor großen Herausforderungen, geplante Vorhaben nachhaltig und energieeffizient umzusetzen.

Die Europäische Union erlässt restriktive Energiesparvorschriften und damit neue europaweite Vorgaben für zukunftsträchtiges und umweltschonendes Bauen. Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden diese in Deutschland in nationales Recht umgesetzt. Mit den Neuauflagen der EnEV 2009, 2014 und 2016 werden diese nach und nach verschärft. Mit der EU-Gebäuderichtlinie ab 2020 wird sich der Standard für zukünftiges Bauen grundlegend ändern; dann dürfen nur noch Niedrigstenergiegebäude realisiert werden. Ein Niedrigstenergiegebäude ist dort definiert als eines, das eine sehr hohe Gesamtenergieeffizienz aufweist: Der verbleibende, fast bei Null liegende Energieeigenbedarf sollte zu einem ganz wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden – einschließlich aus solchen, die Erneuerbare Energien am Gebäude, am Standort oder in der Nähe darbieten. Ein Umdenken im Umgang von (Bestands-) Gebäuden und zur Umsetzung einer energieeffizienten Bauweise ist somit unumgänglich.

Doch sind die Gebäude der Zukunft folglich nur noch Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser? Bedeutet dies noch mehr Dämmung – oder müssen wir zukünftig einfach „anders“ planen? Bei Neubau und Sanierung werden wohl vermehrt Aspekte wie Baukultur, Gesundheit, Flächenverbrauch, Barrierefreiheit oder Naturgewalten berücksichtigt werden. Und es wird auch der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes und die Betrachtung des umfassenden Stadtquartiers eine wichtige Rolle spielen, wenn es um nachhaltiges Bauen geht.

Aktuell gibt es in Deutschland bereits zahlreiche Nachhaltigkeitsgütesiegel, wie etwa das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) oder das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) für Büro- und Verwaltungsbauten, Schulen oder Industrieanlagen; bei diesen werden nicht nur die Energieeffizienz eines Gebäudes, sondern auch soziokulturelle, funktionale und ökonomische Qualitäten eines Gebäude beurteilt. Für den Wohnungsbau stehen ebenfalls Nachhaltigkeitsgütesiegel, wie das „Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau“ des gleichnamigen Fördervereins (mehr als sechs Wohneinheiten in neuen Gebäuden) oder das „Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnhausbau“ (BNK) des Bau-Instituts für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH (für Ein- bis Fünffamilienwohnhäuser) zur Verfügung. Diese werden im Rahmen der Baubegleitung bereits seit April 2016 durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Neben baukonstruktiven, bauphysikalischen sowie energetischen Zusammenhängen werden im Rahmen des Vortrags Grundlagen und Praxisbeispiele für Passiv-, Nullenergie- oder Plusenergiehäuser (Neubau und Sanierungen) aufgezeigt, ebenso wie Nachhaltigkeitsgütesiegel und Fördermöglichkeiten.

In der anschließenden Publikumsdiskussion gibt es ausreichend Gelegenheit für Fragen.

Referentin: Prof. Dr. Natalie Eßig, Architektin; Hochschule München, Fakultät Architektur

Wann? Donnerstag, 28. Juli 2016, 19.00 Uhr

Wo? Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Str. 10 (Eingang Georg-Schätzel-Straße/Hackerbrücke), 80335 München, Orangebar, 6. OG

Anmeldung nicht obligatorisch, aber hilfreich: info@die-umwelt-akademie.de

 

Kommentare zur Veranstaltung und weitere Informationen auf der Webseite Gebäude der Umweltakademie