Kategorie: Wettbewerbe & Klima- & Energiepreise

Bewerbung für 20. Deutschen und Europäischen Solarpreis läuft

Montag, März 18th, 2013

Bereits zum 20. Mal wird der deutsche und europäische Solarpreis von Eurosolar e. V. ausgeschrieben. Dabei sollen wichtige, innovative Leistungen bei der Verbreitung und Anwendung Erneuerbarer Energien ausgezeichnet werden. Bis zum 30. Juni werden die Bewerbungen und Vorschläge noch entgegen genommen. Ende Juli sollen dann die Preisträger innerhalb einer festlichen Veranstaltung ausgezeichnet werden.

Als einer der ältesten und renomiertesten Auszeichnungen wird der Solarpreis seit 1994 an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Vereine oder Organisationen, Architekten, Journalisten und private Personen vergeben.

Um die Breitenwirkung Erneuerbarer Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche zu erfassen, werden die Preise in verschiedenen Kategorien vergeben:

  • Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke
  • Architektur, Bauen und Stadtentwicklung
  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
  • Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
  • Transportsysteme
  • Medien
  • Bildung und Ausbildung
  • Eine-Welt-Zusammenarbeit
  • Sonderpreis für persönliches Engagement

In zwei weiteren Kategorien werden außerdem mit Plaketten ausgezeichnet:

  • Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
  • Schulen und Bildungseinrichtungen

Neben direkt eingehenden Bewerbungen werden der Jury auch Vorschläge der EUROSOLAR-Sektionen vorgelegt, die auf den nationalen Ebenen eingereicht und prämiert wurden. Aus allen Bewerbungen werden dann die Träger des Europäischen Solarpreises ermittelt.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldeformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger finden Sie unter www.eurosolar.org.

Artikel: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: Eurosolar

Foto: Eurosolar

Jetzt bewerben für Energy Efficiency Award 2013

Montag, März 11th, 2013

Ab sofort sind Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe wieder dazu aufgerufen, sich mit vorbildlichen Energieeffizienzprojekten um den Energy Efficiency Award zu bewerben. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, richtet sich an alle Unternehmen jeder Größe und Branche, die Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchführen.

Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der „Initiative EnergieEffizienz“ im November vergeben. Erstmalig in diesem Jahr wird vorab im September eine Liste mit bis zu 15 Nominierungen veröffentlicht. Bewerbungen werden noch bis 30. Juni entgegen genommen.

Im Jahr 2012 gewann die Firma HARTING den Energy Efficiency Award für seine ganzheitliche Unternehmensstrategie zur systematischen Senkung des Energieverbrauchs geehrt. Der zweite Preis ging an das Einzelhandelsunternehmen famila-Handelsmarkt Kiel für den Bau eines energieeffizienten Einkaufszentrums. Der Messtechnikanbieter Endress+Hauser Conducta erhielt den dritten Preis für die konsequente energetische Optimierung seiner Unternehmenszentrale in Gerlingen.

Alle Informationen zur Teilnahme finden interessierte Unternehmen unter www.EnergyEfficiencyAward.de.

Foto: Verleihung EnergyEfficiency Award 2012

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: dena

Energiepreisverleihung 2012: Gemeinde Pöcking wird Erster

Mittwoch, Januar 30th, 2013

Am 24. Januar verlieh der Landkreis Starnberg wieder einmal den Energiepreis für besonders vorbildliche Beispiele im Sinne der Energiewende. Der 1. Preis ging dabei an die Gemeinde Pöcking für die energetische Sanierung der Grundschule Pöcking, die Firma Smart Hydro Power aus Feldafing erhielt für die Entwicklung einer Kleinst-Wasserkraft-Turbine den 2. Preis und die Architektinnen Barbara Schärfl und Annette v. Czettritz wurden für den Bau eines Plus-Energie Passivhauses in Andechs von der Jury auf Platz 3 gewählt. Mit dem Anerkennungspreis wurden Ulrike und Gunnar Mühling aus Gauting für ihr innovatives Solarheizungskonzept ausgezeichnet. Landrat Karl Roth übernahm dabei die Preisvergabe im Landratsamt.

Bereits zum vierten Mal vergibt der Landkreis Starnberg den Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, zur Nachahmung anzuregen und damit die Energiewende im Landkreis voran zu treiben. Für die Auszeichnung 2012 waren zuletzt noch sieben Finalisten im Rennen (siehe unten).

Bereits im Sommer letzten Jahres erfolgte die Ausschreibung des Energiepreises 2012. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und sonstige Institutionen waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Über die eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury beraten, die sich aus je einem Vertreter jeder Kreistagsfraktion, dem Energiewendeverein, dem Regionalmanagement, dem Landratsamt sowie dem Bürgermeisterssprecher zusammensetzte.

Die Bewertung erfolgte in zwei Stufen. Im ersten Schritt wurden die Bewerber, die die Kriterien der Ausschreibung erfüllt haben, einem Punktesystem unterzogen. In einem zweiten Schritt wurden die besten Projekte von der Jury vor Ort besichtigt. Nach diesem Auswahlsystem kamen sieben Bewerber in der Finalrunde. Über die Empfehlung der Jury hat der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr dann abschließend entschieden.

Einen Steckbrief der Preisträger finden Sie hier:

1. Preis:

Gemeinde Pöcking
„Energetische Sanierung der Grundschule Pöcking

  • Umfassende energetische Sanierung des gesamten Schulgebäudes
  • Hohe Primärenergieeinsparung (minus 76 %) / hohe Reduktion der CO2- Emissionen (minus 79 %)
  • Hoher Anteil erneuerbarer Energien (Erdwärmepumpe (gasbetrieben) für Heizung und Kühlung, große PV-Anlage mit 30 kWp)
  • Einsatz innovativer Techniken (CO2-gesteuerte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, dadurch sehr gutes Raum-/Lernklima für Schüler u. Lehrer, innovative Deckenheizung/-kühlung)
  • Hohe Übertragbarkeit und Vorbildfunktion

2. Preis:

Smart Hydro Power GmbH (Feldafing)
„Entwicklung einer Kleinst Wasserkraft Turbine“

  • Innovatives Produkt aus dem Landkreis
  • Kostengünstige Erschließung großer Wasserenergiepotenziale weltweit möglich
  • Derzeit kein vergleichbar kostengünstiges Wettbewerbsprodukt auf dem Welt-markt
  • Hohe Übertragbarkeit über die Region hinaus
  • Beitrag zur weltweiten Energiewende

3. Preis:

Architekten Barbara Schärfl / Annette v. Czettritz
„Plus-Energie-Passivhaus“

  • Begründung der Entscheidung:
  • Neubau mit vorbildlichem Energiestandard (Passivhaus)
  • Hohe Qualität durch Zertifizierung (durch Passivhaus-Institut)
  • Einsatz überwiegend erneuerbarer Energien (Erdwärmepumpe,Photovoltaik mit 9,4 kWp => insgesamt Plusenergiehaus)
  • Berücksichtigung baubiologischer Aspekte (Holzständerbauweise, ökologische Dämmstoffe etc.)
  • Hohe Übertragbarkeit
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit: „Tag der offenen Baustelle“ (inkl. beteiligten Firmen) sowie Öffnung am Tag der Erneuerbaren Energien

 

Anerkennungspreis:

Ulrike und Gunnar Mühling (Gauting)
„Einfamilienhaus mit innovativem Solarheizungskonzept“

  • Sehr innovatives Solarheizsystem (Hybridkollektoren, Wasser-/Eis- Latentwärmespeicher)
  • Hoher solarer Deckungsgrad für Heizung und Warmwasser, noch Optimierungen geplant
  • Mut zu Pilotprojekt (erstmals in Oberbayern) begrüßenswert
  • Übertragbarkeit hoch

Die sieben Finalisten waren:

Gemeinde Pöcking
„Energetische Sanierung der Grundschule Pöcking“

Smart Hydro Power
„Entwicklung einer Kleinst-Wasser-Turbine“

Architektinnen Barbara Schärfl / Annette v. Czettritz
„Plus-Energie-Passivhaus“

Ulrike und Gunnar Mühling
„Einfamilienhaus mit innovativem Solarheizungskonzept“

Gemeinde Wörthsee / Architekt Achim Füllemann
„Neubau Kinderkrippe Wörthsee“

Jonas Eichacker
„Nachhaltige Sanierung einer Doppelhaushälfte mit erneuerbaren Energien“

Walter Glaß / Architekturbüro Linke
„Neubau eines energieeffizienten Einfamilienhauses“

Quelle: Landratsamt Starnberg

Auszeichnung Energiepreis 2012

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Am 24. Januar 2013 wird bereits zum 5. Mal der Energiepreis Landkreis Starnberg verliehen. Vorbildliches Engagement, Kreativität und KnowHow auf dem Weg zu einer Energiewende sollen mit dieser Auszeichnung gewürdigt und belohnt werden – und als Vorbild zur Nachahmung dienen!

Die Nominierten und ihre auch heuer wieder sehr interessanten Projekte werden in feierlichem Rahmen um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Starnberg vorgestellt und anschließend die Preisträger vom Landrat gekürt.

Hierzu möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises, die vielen in der Energiewende Aktiven, unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie alle Kreis- und Gemeinderätinnen und -räte recht herzlich einladen.

Nähere Informationen zum Energiepreis 2012 finden Sie hier!

Quelle: Landkreis Starnberg, gfw Starnberg gmbH, Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

 

Prof. Dr. Schrimpff gewinnt beim Solarpreis 2012

Dienstag, November 6th, 2012

Der ehemalige Leiter der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar-Initiativen Prof. Dr. Ernst Schrimpff, wurde beim deutschen Solarpreis mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Der Professor aus Freising engagierte sich jahrzehntelang für die Markteinführung Erneuerbarer Energien. Er gilt als der Pionier der kostendeckenden Vergütung von Strom aus Photovoltaik, das zuerst in Freising beschlossen, später in vielen bayerischen Kommunen umgesetzt und schließlich zum Erneuerbare-Energien-Gesetz führte. Weltweit haben sich 60 Länder dieses Grundprinzip zum Vorbild gemacht.

Den Artikel “Der Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien in Bayern bis 2020 möglich” von Prof. Dr. Ernst Schrimpff finden Sie auf unserer Seite Erneuerbare Energien – Zahlen, Daten, Fakten!

Unterstützt von Prof. Schrimpff entstanden in Bayern mehr als 120 Solarinitiativen, die engagiert und geschlossen die Energiewende vorantreiben. Er legt immer großen Wert auf Kooperation und Zusammenarbeit. „Gemeinsam“ ist auch sein Grundprinzip für die verschiedenen dezentralen Energiequellen. Prof. Schrimpff setzte sich neben der Photovoltaik intensiv für Pflanzenöl-BHKWs und zuletzt vor allem für die Windkraft im Binnenland ein.

Eurosolar zeichnet vier weitere Preisträger aus

  • In der Kategorie „Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke“ ging der Preis in diesem Jahr an den Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen, der die Energieautarkie im Jahr 2050 anstrebt. Ein wichtiger Meilenstein ist die Entwicklung der regionalen Strommarke „Unser Landstrom“, der Haushalte und Unternehmen mit nachhaltigem, CO2-neutralem und vor Ort erzeugtem Strom versorgt.
  • Belectric Solarkraftwerke im bayerischen Kolitzheim erhielt in der Kategorie „Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen“ den Solarpreis. Die Firma entwickelt bestehende Kraftwerkstechnik weiter, um die netzstabilisierenden Potenziale von Solarkraftwerken zu nutzen. Die nachhaltige Netzstabilisierung erfolgt über eine dynamische Blindleistungsregelung, mit deren Hilfe die Netzspannung reguliert werden kann. Dies ist ein Baustein für die Systemstabilität eines Netzes, welches durch regenerative Energien geprägt ist.
  • Teckwerke Bürgerenergie wurde in der Kategorie „Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften“ geehrt. Die Initiative für eine kommunale Energieversorgung mit Bürgerbeteiligung gründete sich in Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Dazu haben die Teckwerke ein Konzept für einen gemeinsamen Netzrückkauf durch Kommunen und Bürger. Durch Bürgerbeteiligung soll die Energielandschaft transparenter und die Identifikation mit der lokalen Energieinfrastruktur gestärkt werden.
  • In „Solares Bauen und Stadtentwicklung“ wurden Werner Sobek Stuttgart sowie die Mietergenossenschaft Gartenstadt Farmsen ausgezeichnet. Prof. Dr. Dr. Werner Sobek erhielt den Solarpreis für die Entwicklung des „Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität“ – einem Wohnhaus, das nicht nur die gesamte für den Betrieb und die Nutzung notwendige Energie selbst erzeugt, sondern das zusätzlich auch den jährlichen Energiebedarf von zwei Elektroautos und einem Elektrofahrrad deckt.
    Die Mietergenossenschaft Gartenstadt Farmsen hat in Hamburg 113 Wohnungen in zwölf Reihenhauszeilen energetisch saniert. Die Siedlung steht exemplarisch für das Gesamtkonzept zur Modernisierung des Wohnungsbestandes. Mehr als 80 Prozent ihrer Gebäude hat die Genossenschaft im Hamburger Bezirk Wandsbek bereits energetisch optimiert. 2015 soll das für den gesamten Bestand erreicht sein.

Deutscher Solarpreis

Seit 1994 verleiht die Europäische Vereinigung für erneuerbare Energien (Eurosolar) jedes Jahr den Solarpreis. Ausgezeichnet werden herausragende, innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen erneuerbarer Energien. Eurosolar will mit dieser Preisverleihung darauf aufmerksam machen, welchen hohen und zunehmend wachsenden Stellenwert die Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse hat.

Quelle: BINE Informationsdienst, ABSI

Energiepreis 2012 Landkreis Starnberg: Bewerbung ab sofort möglich

Montag, Juli 30th, 2012

Nach der guten Resonanz in den vergangenen Jahren wird der Energiepreis Landkreis Starnberg auch im Jahr 2012 wieder ausgelobt. Die Bewerbung ist ab sofort möglich und endet am 1. Oktober 2012.

Angesprochen sind wieder alle Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen, Organisationen und Initiativen sowie Kinder- und Jugendprojekte etc. aus dem Landkreis Starnberg, die vorbildliche und zukunftsorientierte Energieprojekte oder -initiativen realisiert haben. Diese positiven Beispiele sollen mit dem Energiepreis Landkreis Starnberg gewürdigt, belohnt und vor allem öffentlich gemacht werden.

Wir hoffen auf möglichst viele Bewerbungen und bitten Sie daher um Ihre Unterstützung:

Sicherlich kennen Sie einige energiepreiswürdige Projekte oder Initiativen im Landkreis Starnberg. Es wäre deshalb nett, wenn Sie interessierte/geeignete Bauherren, Initiativen oder Unternehmen auf den Energiepreis 2012 aufmerksam machen könnten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, diese vorzuschlagen und dem Landkreis Starnberg die Kontaktdaten mitzuteilen.

Gerne stellen wir Ihnen auch Flyer oder Plakate zum Energiepreis 2012 zur Verfügung.

Weitere Informationen, das Bewerbungsformular, sowie die Preisträger der letzten Jahre finden Sie im Internet unter www.lk-starnberg.de/energiepreis.

Ansprechpartner:

- Landratsamt Starnberg, Herbert Schwarz, Tel. 08151 148-442, umweltberatung@LRA-starnberg.de

- Regionalmanagement Starnberg, Verena Papke, Tel. 08151 148-417, papke@gfw-starnberg.de

Bewerbungsfrist für Deutschen und Europäischen Solarpreis 2012 verlängert

Dienstag, Juni 19th, 2012

Ende des Jahres 2012 vergibt Eurosolar, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V., wieder den Deutschen und den Europäischen Solarpreis für innovative und herausragende Leistungen bei der Verbreitung und Anwendung Erneuerbarer Energien. Bis 08. Juli können die Bewerbungen und Vorschläge noch eingereicht werden.

Bereits zum 19. Mal werden die Preise an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Vereine oder Gemeinschaften, private Personen und Organisationen für ihr besonderes Engagement vergeben. Um die Breitenwirkung Erneuerbarer Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche zu erfassen, werden die Preise in verschiedenen Kategorien vergeben:

  • Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke
  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
  • Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
  • Solares Bauen und Stadtentwicklung
  • Medien
  • Transportsysteme
  • Bildung und Ausbildung
  • Eine-Welt-Zusammenarbeit
  • Sonderpreis für persönliches Engagement

Folgende Kategorien werden außerdem mit Plaketten ausgezeichnet:

  • Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
  • Schulen und Bildungseinrichtungen

Neben den direkt eingehenden Bewerbungen werden der Jury auch Vorschläge der Eurosolar-Sektionen vorgelegt, die auf den nationalen Ebenen eingereicht und prämiert wurden.

Informationen zum Bewerbungsverfahren mit Online-Anmeldeformular finden Sie hier!

Quelle: Eurosolar

Energieeffizienzwettbewerb: Kommunale Beispiele gesucht

Donnerstag, Februar 23rd, 2012

Auch in diesem Jahr ruft die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) wieder Städte, Landkreise und Gemeinden auf, an dem Wettbewerb “Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele” teilzunehmen. Der Wettbewerb findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) und Deutscher Landkreistag statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Noch bis zum 15. Mai 2012 können sich beispielsweise kommunale Verwaltungen, Rathäuser, Schulen oder Stadtwerke mit vorbildlichen Projekten bewerben, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Es gibt keine Beschränkungen bei der Größe der Kommunen, kommunale Einrichtungen und Betriebe müssen hingegen mindestens zu zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sein. Um sich qualifizieren zu können, müssen Endenergieeinsparungen erreicht werden. Am dena-Energieeffizienzkongress im September sollen die Preisträger ausgezeichnet werden. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Die Jury besteht aus der dena sowie unabhängigen Vertretern aus Politik, Verbänden, Medien, Kommunen.

2011 wurde die Stadt Rastatt für ihr Energieeinsparprojekt an einer Schule ausgezeichnet, die mithilfe des Projekts ihre Energiekosten um über 750.000 Euro reduzieren konnte. Im Jahr 2010 fiel die Entscheidung unter anderem auf die Stadt Dormargen, die seine Energiekosten für die Straßenbeleuchtung durch Energieeinspar-Contracting um über 45 Prozent reduzieren konnte.

Die Teilnahme am Wettbewerb rentiert auf jeden Fall, da alle eingereichten Projekte, auch wenn sie letztendlich nicht zu den prämierten Gewinnern zählen, das öffentlichkeitswirksame Label “Good Practice Energieeffizienz” der dena erhalten. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass sie die Anforderungen des Labels erfüllen. Das Good-Practice-Label kennzeichnet beispielgebende Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb “Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele”, den Teilnahmebedingungen und zum Good-Practice-Label sind zu finden unter www.energieeffizienz-online.info.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur 2012

Bewerbungsfrist für Deutschen und Europäischen Solarpreis Ende Juni

Freitag, Februar 3rd, 2012

Ende des Jahres 2012 vergibt Eurosolar, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V., wieder den Deutschen und den Europäischen Solarpreis für innovative und herausragende Leistungen bei der Verbreitung und Anwendung Erneuerbarer Energien. Bis 30. Juni können die Bewerbungen und Vorschläge noch eingereicht werden.

Bereits zum 19. Mal werden die Preise an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Vereine oder Gemeinschaften, Privatpersonen und Organisationen für ihr besonderes Engagement vergeben. Um die Breitenwirkung Erneuerbarer Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche zu erfassen erfolgt die Preisvergabe in verschiedenen Kategorien:

  • Städte / Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke
  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe / Unternehmen
  • Lokale oder regionale Vereine / Gemeinschaften
  • Solares Bauen und Stadtentwicklung
  • Medien
  • Transportsysteme
  • Bildung und Ausbildung
  • Eine-Welt-Zusammenarbeit
  • Sonderpreis für persönliches Engagement

Folgende Kategorien werden außerdem mit Plaketten ausgezeichnet:

  • Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
  • Schulen und Bildungseinrichtungen

Neben den direkt eingehenden Bewerbungen werden der Jury auch Vorschläge der Eurosolar-Sektionen vorgelegt, die auf den nationalen Ebenen eingereicht und prämiert wurden.

Informationen zum Bewerbungsverfahren und das Online-Anmeldeformular finden Sie hier!

Quelle: Eurosolar e. V.

Energiepreisverleihung 2011 Landkreis Starnberg

Montag, Januar 30th, 2012

Das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil gewinnt den Energiepreis 2011 des Landkreises Starnberg insbesondere mit seinem Kinder-Klima-Camp und der Kinder-Klimaschutz-Konferenz, aber auch dem insgesamt ganzheitlichen Ansatz zur Umweltbildung und Erlebnispädagogik. Dies wurde am Donnertag, 26.01.2012 bei der Energiepreisverleihung bekannt gegeben. bluMartin GmbH aus Weßling platzierte sich mit seinem Passivhaus-Bürogebäude und der Entwicklung einer innovativen Lüftungsanlage auf dem 2. Rang, die Gemeinde Gilching erreichte mit dem Neubau eines Kinderhorts in recyclingfähiger Modulbauweise den 3. Preis.

Die Gewinner des Energiepreises 2011

Quelle: Landratsamt Starnberg

Seit am 25. Mai 2009 der Kreistag die jährliche Auszeichnung eines Energiepreises beschlossen hat, verleiht der Landkreis in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, die zur Nachahmung anregen und damit die Energiewende im Landkreis vorantreiben. Im Sommer letzten Jahres erfolgte die Ausschreibung des Energiepreises 2011. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und Institutionen wurden aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich Klimaschutz sowie der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Bis kurz vor Fristende wurden 19 Bewerbungen eingereicht.

Die eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury, aus je einem Vertreter jeder Kreistagsfraktion, dem Energiewendeverein, dem Regionalmanagement, dem Landratsamt sowie dem Bürgermeisterssprecher, beraten und eine Empfehlung ausgesprochen, über die dann der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr entschieden hat.

Die Bewertung der Bewerber erfolgte in drei Stufen. Im ersten Schritt wurden alle Bewerbungen gesichtet und die Erfüllung der Ausschreibungskriterien mit Hilfe eines Punktesystems bewertet. In einem zweiten Schritt wurden die besten Projekte von der Jury vor Ort besichtigt. Nach diesem Verfahren kamen folgende sieben Bewerber in der Finalrundem und schließlich fand eine abschließende Beratung und Bewertung mit endgültiger Feststellung der Sieger statt.

Gemeinde Gilching
Neubau eines Kinderhorts in Modulbauweise

Christian Ufer (Starnberg)
Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung

Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil
Regionales Kinder-Klima-Camp am Ammersee
mit Kinder-Klimaschutz-Konferenz

Gemeinde Weßling
Sanierung Mehrfamilienhaus mit Bürgersolarkraftwerk

Zukunftswerkstatt Pöcking
Pöcking zeigt Effizienz eine geführte Tour mit Ausstellung

bluMartin GmbH (Weßling)
Entwicklung dezentrales Frischluftsystem sowie Passivhaus-Bürogebäude

Gemeinde Herrsching
Energetische Sanierung Stadtvilla mit Kinderhort