Earth Day – Mein Essen verändert die Welt

earthday-logo-internationalWho says you can’t change the world?

Seit der Gründung vor 46 Jahren in den USA ist der Umweltaktionstag Earth Day zu einer weltweiten Umwelt- Volksbewegung in 197 Ländern der Erde gewachsen und wird auch von den Delegierten der UNO als Mahnung an die Länder der Erde gesehen, sich aktiv gemeinsam um zukunftsfähige Lösungen pro Umwelt und Klima bindend zu engagieren.

Was wir essen und wie wir es zubereiten hat nicht nur einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch auf das Klima. Nachhaltiger Konsum wird oft mit Verzicht in Verbindung gebracht. Doch eigentlich hat nachhaltiger Konsum nichts mit Verzicht zu tun, sondern mit einer Umstellung auf eine ressourcenschonendere Lebensweise.

Es sind viele kleine Schritte und jeder kann sie gehen. So einfach es erscheinen mag, etwa mit vergessenen alten Zutaten neue Rezepte zu entwickeln oder vielleicht mal Bio-Gemüse im Abo und einen Tag pro Woche ohne Fleisch zu testen – mit beschämend einfachen Mitteln kann jeder dazu beitragen, zentrale Probleme der Welt zu lösen. Jeden Tag, jede Mahlzeit aufs Neue!Motto Earth 2016

Eine nachhaltige Ernährung im ganzheitlichen Verständnis umfasst die Art und Weise, wie Lebensmittel angebaut, gezüchtet, gefischt, transportiert, gelagert und verarbeitet werden. Bis hin zu unseren täglichen Essgewohnheiten. Wie und was wir essen hat also weitreichende Auswirkungen auf unser Klima.

Dafür steht das Earth Day Motto 2016 „Mein Essen verändert die Welt“, bewusst Genießen, Bio, Regional, Fair“. Es ist Leitgedanke zu Aktionen rund um das Thema nachhaltige Ernährung.

Nachhaltigkeit bedeutet, dass man sich überlegt, was Dinge, die man tut auf die Dauer für Auswirkungen haben. Unzählige Faktoren beeinflussen unsere Ernährungsgewohnheiten. Von Herkunft, sozialem Standard, Religion, Gesundheit, Schule, Persönlichkeit, Hungergefühl, Aussehen des Nahrungsmittels, bis hin zu Klima, Wetter und Technologie. Wir erkennen wie komplex nachhaltige Ernährung ist.

Wer denkt schon beim Lebensmittel-Einkauf an seinen ökologischen Rucksack?

Wir essen durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel im Jahr und produzieren dadurch etwa zwei Tonnen Kohlendioxid. Etwa 45 Prozent davon entstehen bei der Erzeugung vom Acker bis zum Supermarkt, der Rest bei Einkauf, Lagerung und Verarbeitung. Und was ist mit Fleisch?

Ein Kilogramm Rindfleisch lässt im konventionellen Anbau 13.000 Gramm CO2 entstehen, im Bio-Anbau 11.000 Gramm.

Die Umweltverbände BUND und WWF schlagen Alarm der hohe Fleischkonsum sei Klimakiller.

Wir registrieren einen stetig wachsende Trend nach Bio und es ist sehr interessant wie der Handel mit einem wachsenden Bio Angebot darauf reagiert.

Nach Branchenangaben war im Jahr 2015 der Umsatz mit Naturkost in Deutschland um 11 Prozent auf 8,62 Milliarden Euro gestiegen. Das Hauptgeschäft mit den Produkten machen laut infas die Supermärkte mit 86 Prozent und Discounter mit 66 Prozent. Die Discounter sind bemüht diesen Anteil zielstrebig zu erhöhen.

Die ökologisch bewirtschaftete Fläche ist zwar 2015 um 2,9 Prozent gewachsen auf 1,077 Millionen Hektar. Das reicht nach Schätzungen von Experten nicht aus um auf das starke Wachstum des Naturkostmarktes aufzuschließen.
Die Folge ist doch:
Ein großer Teil der wachsenden Nachfrage muss durch Importe gedeckt werden.
In Deutschland geben regelmäßig zwischen 60 und 80 Prozent der Konsumenten an, Ökoprodukte zu bevorzugen. Doch in weniger als 10 Prozent der Fälle wird der Kauf von Biolebensmitteln mit dem Umweltargument begründet, dagegen geben Gesundheitsaspekte zu über 60 Prozent den entscheidenden Anstoß.

Bio-Lebensmittel sind auch fairer als herkömmliche!
Neben dem Umwelt- und Klimaschutz gehören soziale Werte zu den Grundideen wie die fairen Partnerschaften.
Die übergeordneten Ziele im Sinne einer ökologischen Entwicklung im Ernährungsbereich sind Ressourcenschonung, Erhalt der ökologischen Tragfähigkeit, Erhalt und Entwicklung der Arten- und Biotopvielfalt.

Quelle: Earth-Day.de

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