Energie aus Bürgerhand stärken

Mehr als 80.000 Bürger sind in Deutschland schon in rund 600 Energiegenossenschaften oder anderen Bürgerenergieprojekten aktiv. Das sind mehr Menschen als für den größten deutschen Energieversorger e.on arbeiten. Die Energiewende ist damit längst in Bürgerhand.

Vor ein paar Tagen fand in Berlin der 1. Kongress von etwa 500 Vertretern der Energiegenossenschaften statt. Damit sollten sich die Beteiligten besser vernetzen und die Zusammenarbeit gestärkt werden.

Josef Göppel (CSU), Ingbert Liebling (CDU), Waltraud Wolff (SPD) und Hans Josef Fell (Die Grünen) haben in einer Abschlusserklärung zur entschlossenen Umsetzung der Energiewende aufgerufen. Die Energiewende soll dezentral gestaltet und die Wertschöpfung in der Region gehalten werden:

Ermöglicht wird dies durch einen historischen Entwicklungsschub, der die Grundlagen zur Dezentralität verändert. In den Städten ist Solarstrom mit dem kostenfreien Betriebsstoff Sonne die einzige erneuerbare Energie, die leicht angewendet werden kann und gleichzeitig direkten Eigenverbrauch ermöglicht. Die Stadt-Land-Partnerschaften, durch die Stromerzeugung auf dem Land und die überwiegende Nutzung in größeren Siedlungsgebieten lassen das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Region stärken. Die Abhängigkeit von großen Kraftwerken und Rohstoffimporten sinkt. Außerdem führt der Einsatz von erneuerbaren Energien mittelfristig zur Verbilligung des Stroms.

Deutschland gilt als Vorreiter der Energiewende. Erneuerbare Energien eröffnen Menschen auf dem Land neue Perspektiven. Die Energiewende muss entschlossen weiter geführt werden.

Die vollständige Abschlusserklärung finden Sie hier:  http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=765&Itemid=77

Verfasser: Energiwende Starnberg e. V., Daniela Köhler B. A., Quelle: Hans Josef Fell

Foto: Energiewende Starnberg e. V.

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