Sonnenenergie

Die Sonne liefert uns täglich ein enormes Energiepotential, das in Deutschland den Energiebedarf um das etwa Achtzigfache übersteigt. Diese Energiequelle steht uns in den nächsten 5 Milliarden Jahren unerschöpflich, kostenlos und umweltfreundlich zur Verfügung und lässt sich auf verschiedene Art und Weise nutzen. Mit Hilfe der Solartechnik kann mit der Sonnenenergie Wärme und elektrischer Strom erzeugt werden.

Anbei finden Sie Definitionen, Informationen zu gesetzlichen Regelungen (Erneuerbare-Energien-Gesetz), zur Eigenstromnutzung und zur Kampagne „Sonnenstrom vom Dach“ inkl. Unterlagen aus unserem Beratungsbüro sowie interessante Hintergrundinformationen zu Solarthermie (Wärmeerzeugung) und Photovoltaik (Stromerzeugung).

Definitionen

Photovoltaik

Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vor­nehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung der meisten Raumflugkörper mit Solarzellen im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen. Die Photovoltaik gilt als Teilbereich der umfassenderen Solar­technik, die auch andere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt.

Solarthermie

Solarthermie ist die Umwandlung der solaren Einstrahlung, die von der unsichtbaren ultra-kurzwelligen Strahlung (Anteil ca. 6 %) über das für uns sichtbare Lichtspektrum (Anteil ca. 50 %) bis in den ebenso unsichtbaren langwelligen infraroten Strahlungsbereich (Anteil ca. 44 %) reicht, in Wärme.

In der Solartechnik wird dieser Umwandlungseffekt zur direkten Erwärmung von Wasser und Räumen, sowie zur indirekten Erwärmung von Räumen und Trinkwasser sowie zur Trocknung von Lebensmitteln usw. genutzt.

Von aktiver Nutzung spricht man, wenn entsprechend konstruierte Absorberflächen Sonnenwärme sammeln und diese Wärme mit Hilfe eines Mediums (z.B. Wasser, Luft, Öl, Frostschutz) zu einem Wärmespeicher transportiert wird, aus dem sie dann zeitverzögert ihrer Nutzung zugeführt wird (= thermische Solaranlage). Im Haushalt findet die Sonnenwärme vorwiegend zur Erwärmung von Wasser und Raumheizung Verwendung. In der Industrie ist darüber hinaus noch die Umwandlung in chemische Energie, elektrische Energie und mechanische Energie anzutreffen. Zunehmend werden solarbetriebene Absorptionskältemaschinen für die Gebäudeklimatisierung eingesetzt.

Bei der so genannten passiven Nutzung in der Solararchitektur erwärmt die Sonne direkt, also ohne technische Apparate, ein Gebäude z. B. durch entsprechend ausgerichtete Fensterflächen oder durch so genannte transparente Wärmedämmung, bei der das Sonnenlicht die äußerste Dämmschicht durchdringen kann und so die dahinter liegende Mauer erwärmt.

Solarkonstante

Die Strahlungsleistung der Sonne am äußersten Rand der Erdatmosphäre ist nahezu konstant. Die gesamte Strahlungsleistung der Sonne, die pro Quadratmeter auf die Erde einfällt, das ist die Bestrahlungsstärke bzw. mittlere Energiedichte der Einstrahlung, wird durch die Solarkonstante beschrieben.

Die Größe der Solarkonstante unterliegt geringen Schwankungen, beeinflusst durch Änderungen der Sonnenaktivität (Sonnenflecken) und die Entfernung Erde-Sonne. Diese Unregelmäßigkeiten finden sich vor allem im UV-Bereich und sie betragen weniger als 5%. Für die Anwendungen in der Solartechnik sind sie daher unerheblich.
Der Mittelwert der Solarkonstante wird wie folgt angegeben: E = 1.367 W/m²

Globalstrahlung in Deutschland

Die mittleren Jahressummen der Globalstrahlung, ein für die Auslegung von Solaranlagen wichtiger Wert, liegen in Deutschland zwischen ca. 980 kWh/m² (Flensburg) und 1.200 kWh/m² (Freiburg) mit einem deutlichen Nord-/Süd-Anstieg, wobei klimatologisch bedingt auch regional starke Unterschiede auftreten können.

Einflussfaktoren Sonneneinstrahlung

Das Sonnenenergieangebot auf der Erde ist starken Schwankungen unterworfen und ist abhängig von astronomischen Gegebenheiten und meteorologischen Einflüssen wie

–    der Jahreszeit

–    der Tageszeit

–    der geografischen Breite

–    der Trübung der wolkenlosen Atmosphäre

–   den Bewölkungsverhältnissen

Aktuelle Vergütung für Photovoltaik(PV)-Anlagen – November 2017, Dezember 2017, Januar 2018

Am 01.01.2017 trat die neue Novelle des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2017) in Kraft. In Abhängigkeit der neu installierten PV-Leistung ändern sich die Vergütungssätze.

Der Brutto-Zubau zum 1. November 2017 verfehlte das Ausbauziel um rund 530 MW, was erneut zu keiner Degression der anzulegenden Werte für November 2017 bis Januar 2018 führt. Im Folgenden werden die aktuellen anzulegenden Werte sowie daraus berechnete Vergütungssätze dargestellt.

Aktuelle Vergütung und Entwicklung der neu installierten PV-Leistung zum Download

Beschreibung der Berechnung des Vergütungssatzes anhand der anzulegenden Werte sowie weitere berechnete Vergütungssätze und Informationen zur Vergütungsstruktur (Infoblatt 1) und Überblick über die Entwicklung der neu installierten PV-Leistung, der anzulegenden Werte und der Degressionssätze (Infoblatt 2).
Quelle und weitere Informationen hier

 

 

 

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