Energieeffizienzwettbewerb: Kommunale Beispiele gesucht

Auch in diesem Jahr ruft die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) wieder Städte, Landkreise und Gemeinden auf, an dem Wettbewerb „Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele“ teilzunehmen. Der Wettbewerb findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) und Deutscher Landkreistag statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Noch bis zum 15. Mai 2012 können sich beispielsweise kommunale Verwaltungen, Rathäuser, Schulen oder Stadtwerke mit vorbildlichen Projekten bewerben, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Es gibt keine Beschränkungen bei der Größe der Kommunen, kommunale Einrichtungen und Betriebe müssen hingegen mindestens zu zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sein. Um sich qualifizieren zu können, müssen Endenergieeinsparungen erreicht werden. Am dena-Energieeffizienzkongress im September sollen die Preisträger ausgezeichnet werden. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Die Jury besteht aus der dena sowie unabhängigen Vertretern aus Politik, Verbänden, Medien, Kommunen.

2011 wurde die Stadt Rastatt für ihr Energieeinsparprojekt an einer Schule ausgezeichnet, die mithilfe des Projekts ihre Energiekosten um über 750.000 Euro reduzieren konnte. Im Jahr 2010 fiel die Entscheidung unter anderem auf die Stadt Dormargen, die seine Energiekosten für die Straßenbeleuchtung durch Energieeinspar-Contracting um über 45 Prozent reduzieren konnte.

Die Teilnahme am Wettbewerb rentiert auf jeden Fall, da alle eingereichten Projekte, auch wenn sie letztendlich nicht zu den prämierten Gewinnern zählen, das öffentlichkeitswirksame Label „Good Practice Energieeffizienz“ der dena erhalten. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass sie die Anforderungen des Labels erfüllen. Das Good-Practice-Label kennzeichnet beispielgebende Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele“, den Teilnahmebedingungen und zum Good-Practice-Label sind zu finden unter www.energieeffizienz-online.info.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur 2012

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