Energiewende durch mehr Wind- und Solarstromerzeugung auf dem richtigen Weg

Die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie hat in Deutschland im ersten Quartal 2012 um 39 Prozent zugenommen. Stürmisches Wetter, Sonne und eine Zunahme bei neuen Anlagen führten dazu, dass von Januar bis März die Erzeugungsmenge in der Branche auf insgesamt 19,5 Mrd kWh stieg.

Nach Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag die Windstromproduktion im ersten Quartal bei 15 682 Gigawattstunden (GWh), im Vorjahreszeitraum waren es nur 11 594 GWh gewesen. Die Solarstrom-Produktion stieg nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft vom Dienstag auf 3900 GWh (plus 40 Prozent). Als sonnenstärkster Monat erwies sich der März, mit einem Anteil von 60 Prozent. Die Winderzeugung war mit 7 Mrd kWh im Januar am stärksten.

Dr. Norbert Allnoch, IWR-Direktor kommentierte: „Damit haben Wind- und Solaranlagen schon im ersten Quartal 2012 so viel Strom erzeugt, wie die Wasserkraft in Deutschland normalerweise in einem Jahr produziert“.

Ein Sprecher des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft betonte mit Blick auf die neuen Zahlen in Berlin: „Damit die Umsetzung der Energiewende gelingt, wird es vor allem auf den weiteren Ausbau der Windenergieanlagen an Land und vor den Küsten ankommen“. Wind werde auch in Zukunft die wichtigste erneuerbare Energiequelle in Deutschland sein.

Quelle: IWR, Finanztreff

Bild: Schuler

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