Energiewende in Gefahr?

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte am Wochenende das Erreichen zentraler Ziele bei der Energiewende in Zweifel gezogen. Er stellte insbesondere die geplante Senkung des Stromverbrauchs um zehn Prozent bis zum Jahr 2020 und die Zielvorgaben bei der Elektromobilität in Frage. Deutschland verfüge nicht über genügend Speicherkapazitäten. Werden die zu erwartenden Kosten auf den Verbraucher verteilt, müsste man in den kommenden Jahren mit einer Strompreiserhöhung von 30 bis 50 Prozent rechnen, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Arnold Vaatz. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet hingegen für das Jahr 2013 mit leichten Preissteigerungen, aber keiner Preisexplosion.

Vertreter der Opposition befürchten mit der aktuellen Diskussion die Debatte über die AKW-Laufzweitverlängerung wieder neu zu entfachen. Werden im Strompreis die Umweltkosten mit berücksichtigt, sind Atom- und Kohlestrom viel teurer, so Flasbarth, Leiter des Bundesumweltamts.

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