Energiewende Starnberg unterstützt Petition an den Deutschen Bundestag

e-Petition braucht bis 22. Oktober  36.000 Unterstützer – unterzeichnen Sie online!

Trotz der vor sieben Jahren geschlossen Verträge hat die Bundesregierung eine Verlängerung der Restlaufzeiten 13 Jahre vor in Kraft treten der beschlossenen Maßnahmen festgelegt. Die Regierungskoalition will eine Verlängerung der Restlaufzeiten von 8 bis 14 Jahren erreichen.

Die Energiewende im Landkreis Starnberg hat zum Ziel, dass sich der Landkreis bis zum Jahr 2035 vollständig mit Erneuerbaren Energien aus der Region versorgt – mit Sonne, Wind, Geothermie und Energie aus Biomasse.

Mit dieser Petition wird die Bundesregierung aufgefordert, sich mit Vertretern aller Energieformen auseinander zu setzen und gemeinsam Meilensteine der Energiewende zu erarbeiten. Ein Austritt aus den bestehenden Verträgen 13 Jahre vor Umsetzung der Maßnahmen hält auch der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. für nicht richtig und unterstützt daher die Petition, die auf der Einhaltung der Vereinbarung besteht.  Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Haupt-Begründung: „Wir brauchen die Atomenergie als Brückentechnologie“ nicht belegbar. (Siehe Stromüberschüsse bereits 2010)

Immer noch ungeklärt und medienwirksam „vertuscht“ ist dagegen das Thema der Entsorgung des Atom-Mülls und die fehlende Beteiligung der Erzeuger an der Lösung dieses Problems.

Auch der Einsatz der Technik ist ein enormes Sicherheitsrisiko.  So verwenden alle vor 1980 erbauten Atommeiler noch heute (2010) eine analoge Steuerung.  Bei einem Atommeiler können jedoch technische Defekte oder Materialermüdung fatale Auswirkungen haben. Sie stellen daher ein nicht planbares Risiko dar.

Mit der Förderung der erneuerbaren Energieträger und ihrer Verwertung sind wir in der Lage, bis zum Zeitpunkt des geplanten Laufzeitendes des letzten Atommeilers die geforderten 40% Strom aus erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen.

Aus den oben genannten Gründen wird die aktuelle Bundesregierung mit der Petition dazu aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass die von ihren Vorgängern abgeschlossenen Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis 2023 eingehalten werden!

Diese e-Petition an den Deutschen Bundestag gegen den Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg braucht bis zum 22. Oktober etwa 36.600 weitere MitzeichnerINNEN, um nicht abgewiesen zu werden.

Die e-Petition kann über folgenden Link unterstützt werden: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D13587

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