Erneuerbare im Wärmebereich stagnieren

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch lag im Jahr 2014 bei 11,1 Prozent (zum Vgl: 2013: 10,4 Prozent). Die Entwicklung verteilt sich dabei ungleich auf die drei Bereich Wärme, Verkehr und Strom.

Im Wärmebereich stagniert der Anteil der Erneuerbaren Energien. Er lag am gesamten Wärmeverbrauch im Jahr 2014 in Deutschland bei 9,9 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Dem politischen Ziel, 14 Prozent Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte im Jahr 2020 zu erreichen, ist Deutschland damit keinen Schritt näher gekommen. Die Politik plant mit einer  Novelle des Martanreizprogrammes (MAP), eine Trendwende einzuleiten.

Ab April 2015  gibt es für den Einbau von thermischen Solaranlagen, Pelletheizungen oder Wärmepumpenanlagen bessere Förderkonditionen. Auch für größere Erneuerbare-Wärme-Projekte wie Geothermieanlagen, Wärmenetze und Prozesswärme haben sich die Förderbedingungen verbessert. Zudem können nun KMU und größere Unternehmen die Förderung in Anspruch nehmen.

In diesem Jahr stehen im MAP über 300 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.  Sie stehen für private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen zur Verfügung oder für größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen, und für Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen. Gefördert wird dabei primär die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung nur bei bestimmten innovativen Anlagentypen möglich.

Zu den aktuellen öffentlichen Fördermitteln und Förderbedingungen gelangen Sie hier!

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