Fair Trade und erneuerbare Energien reichen sich die Hand

Klimaschutz und Energiewende sind nicht ohne Fairness und gerechte Verteilung denkbar. So haben Energiewendeverein und Landkreis Starnberg im Rahmen der gemeinsamen Solarkampagne die Veranstaltung rund um den Stadtradelauftakt auch für die Information über Solarenergie genutzt. Unter dem Motto „Fair-Play“ bewarb die Aktion am 17. Juni Nachhaltigkeit, fairen Handel und Sport. Mit Beratungs- und Bastelmaterialien, einer solaren Eisenbahn und einem Photovoltaik-Gewinnspiel machte die Solarkampagne auf sich aufmerksam. Durch die Schätzung der erzeugten Strommenge eines PV-Moduls erhielten Teilnehmer die Chance einen Fair-Trade-Fußball zu gewinnen.
Herr Ludwig Kastenmeier lag mit der Schätzung von 266 Wh am nächsten an der Realität – 255 Wh erzeugte das Modul nach Sonne-Wolken-Mix tatsächlich. „Mein Sohn hatte sich einen Fußball gewünscht, um für seine Torwartkarriere zu trainieren. Auf das Gewinnspiel der Solarkampagne wurde ich aufmerksam, da ich schon lange überlege, mir eine Photovoltaikanlage auf’s Dach zu holen. Bisher dachte ich aber immer, die Ausrichtung meines Daches sei nicht gut genug dafür“ so der Sieger. Die Sorgen sind allerdings in vielen Fällen unberechtigt. Solaranlagen brauchen oft kein „perfektes Dach“ um rentabel zu sein. Das und noch viel mehr versucht die Solarkampagne zu vermitteln.
Dabei wandert die Kampagne durch die Starnberger Gemeinden, mit im Gepäck befinden sich eine solare Ausstellung, Mitmach-Aktionen, Vorträge, Bildungselemente und als besondere Schmankerl eine Solar-Prämie und sog. „Solar-Checks“ der Verbraucherzentrale. Während die Solarkampagne auch in Ihrer Ge-meinde gastiert stehen die Checks kostenlos zur Verfügung und klären über das Solar-Potential Ihres Ei-genheims auf. Damit lassen sich Zweifel an Ihrem Projekt ganz einfach aus dem Weg räumen. Im Juli gas-tiert die Kampagne in Gauting (August: Andechs, September: Wörthsee). Weitere Informationen unter www.solarkampagne-sta.de

 

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