Großdemonstration in Berlin gegen „Solarausstieg“ – Kürzung erst im April?

Am Montag protestierten 11.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen den „Solar-Ausstieg“. Damit wurde ein eindrucksvolles Signal an die Bundesregierung gesetzt, auf die radikalen Kürzungen beim Ausbau der Solarenergie und der Solarförderung zu verzichten.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. hat gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der IG Metall, der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu der Großkundgebung geladen. Auch Spitzenpolitiker, wie Sigmar Gabriel, Jürgen Trittin, und Gregor Gysi bekundeten ihre Solidarität mit den Mitarbeitern der Solarbranche.

Solarkürzung verschoben

Der Finanzminister Bayerns, Markus Söder, sprach im bayerischen Rundfunk von einer Verschiebung der Solarkürzung auf Anfang April. Eine offizielle Bestätigung von der Bundesregierung gibt es jedoch noch nicht.

Ursprünglich sollte bereits ab 9. März gekürzt werden, der Widerstand im Bundestag und den Ländern scheint dies allerdings zu verschieben. Eine Sprecherin des Bundesumweltministers Röttgen meinte: „Darauf läuft es hinaus“.

Quellen: Bundesverband Solarwirtschaft, sonnenseite.com

Bild: Bundesverband Solarwirtschaft

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One Response to “Großdemonstration in Berlin gegen „Solarausstieg“ – Kürzung erst im April?”

  1. Politischandersdenkender sagt:

    Die Solarzellen auf dem Dach sehen nicht nur unschön aus, sondern verteuern auch die Strompreise weil die Energiekonzerne verpflichtet sind die Solarenergie von den Privatleuten für einen überteuerten Preis abzunehmen. Außerdem Können sich solche Solarzellen überwiegend nur Leute anschaffen die auch eine Haus besitzen, also nur die Besserverdienenden und die reichen Säcke. Die Leute aus der Unterschicht, die vielleicht nur eine normale Mietwohnung haben können mit so etwas nichts anfangen, sind abergezwungen diese hohen Stromprise hier in Deutschland zu bezahlen und das muss aufhören!

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