Keine neuen Kohlekraftwerke

Bei einem Besuch der Brandenburger Landesregierung in der Lausitz übergaben gestern in Senftenberg von der Abbaggerung betroffene Einwohner aus dem vom Tagebau bedrohten Dorf Proschim gemeinsam mit Vertreter/innen der Kampagne von „Kein weiteres Dorf abbaggern“ symbolisch einen „Scheck“ mit den 120.919 Einwendungen gegen den neuen Tagebau Welzow Süd II an Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die Proschimer forderten von der rot-roten Landesregierung, sich für den Erhalt ihres Dorfes einzusetzen und mittelfristig aus der Braunkohle auszusteigen.

Bereits am Montag wurden über 112.000 Einwendungen aus der Lausitz und ganz Deutschland an die zuständige Planungsbehörde übergeben. Aufgrund noch weiterer eingereichter Einwendungen bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg korrigieren das Bündnis „Kein weiteres Dorf abbaggern“, Greenpeace und die Initiative „Opa ohne Lobby“ die final eingereichte Zahl auf insgesamt 120.919 nach oben.

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Und hier gelangen Sie zur Kampagne „Kein-weiteres-Dorf-abbaggern“  bei der die Einwendungen eingereicht wurden.

Und hier ein Film

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