Kombikraftwerk 2 bestätigt Netzstabilität Erneuerbarer Energien

Nachdem bereits vor einigen Jahren das Kombikraftwerk-Projekt zeigen konnte, dass die Erneuerbaren Energien den Strombedarf Deutschlands bereits in einigen Jahrzehnten jederzeit vollständig decken könnten, hat das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES)vergangene Woche die ersten Ergebnisse des Folgeprojekts Kombikraftwerk 2 veröffentlich. Dabei konnte nach knapp dreijähriger Arbeit nachgewiesen werden, dass auch die Netzstabilität in einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung sicher gestellt werden kann, wenn das System technisch und regulatorisch entsprechend weiterentwickelt wird.

Ein live übertragener Feldtest, bei dem mehrere Windparks, Biogas- und Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 80 MW zu einem Kombikraftwerk zusammengeschlossen wurden, konnte vergangene Woche demonstrieren, dass ein Verbund aus Erneuerbare-Energien-Anlagen bereits heute Regelleistung bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Stromversorgung beitragen kann. Daneben konnte, auf Basis eines eigens entwickelten räumlich hochaufgelösten Zukunftsszenarios gezeigt werden, dass auch die Netzstabilität in einem angepassten Stromversorgungssystem mit 100% erneuerbaren Energiequellen garantiert werden kann.

„Wenn in Zukunft erneuerbare Energien in Kombikraftwerken verknüpft und gesteuert werden, können sie zusammen mit Speichern jederzeit den Bedarf decken und für eine stabile Frequenz und Spannung im Netz sorgen“, so der stellvertretende IWES-Institutsleiter Dr. Kurt Rohrig.

Details zu den Ergebnissen des Forschungsprojekts „Kombikraftwerk 2“ finden Sie neben Videoanimationen und vielen weiteren Hintergründen auf www.kombikraftwerk.de.

 

Quelle: www.fraunhofer.de
Bild: www.kombikraftwerk.de

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