Handlungsfelder für Gemeinden

Klimaschutz – Energie für unsere Starnberger Landkreis-Gemeinden

Ihre Gemeinde  möchte die lokale Energiewende voranbringen und neben CO2 selbstverständlich auch Geld sparen? Und das trotz knapper Haushaltskassen und steigender Energiepreise?

Sie wollen Ihre kommunalen Mittel sinnvoll einsetzen und suchen nach Strategien für mehr Energieeffizienz?

Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. möchte Ihre Gemeinde für das Energie- und Klimaschutzmanagement von der ersten Idee bis zur Umsetzung der Maßnahmen unterstützen und Ihnen hierfür sinnvolle Informationsmöglichkeiten anbieten.

Die Handlungsfelder und Möglichkeiten zur Initiierung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen sind vielfältig. Deshalb hat die Deutsche Energieagentur extra ein neues Portal für Kommunen eingerichtet, das nicht nur Themen aufzeigt, sondern Möglichkeiten zur konkreten Umsetzung.

Kommunal handeln – jetzt!

Klicken Sie auf die unten stehenden Themen und erfahren Sie mehr:  von der Umsetzung eines strategischen Energiemanagements bis hin zu gezielten Einzelmaßnahmen in den Handlungsfeldern Gebäude, Beschaffung, Straßenbeleuchtung, Verkehr und Nutzermotivation. Und da alle Maßnahmen Geld kosten, gibt es auch kommunale Fördermittel.

Sie möchten wissen, wie Sie zusätzlich an Geld kommen und suchen weitere wertvolle Informationen, die Sie auf Ihrem Weg zur energieeffizienten Kommune  unterstützen? Dann klicken Sie hier!

Energiemanagement

Gebäude

Beschaffung

Straßenbeleuchtung

Öffentlicher Verkehr

Nutzermotivation

Akzeptanz: Bürgerbeteiligung & Öffentlichkeitsarbeit

Und für maßgeschneiderte Ideen für Ihre Gemeinde und die konkrete Unterstützung bei der Umsetzung stehen Ihnen unsere Ortsgruppen und unsere Spezialisten aus den Fachgruppen zur Verfügung!

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„Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“: Forscher stellen auf Tagung neuen Wegweiser für kommunalen Ausbau erneuerbarer Energien vor

Energieexperten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten in Berlin, wie sich Deutschlands Regionen nachhaltig mit erneuerbaren Energien selbst versorgen können // Wissenschaftler veröffentlichen Wegweiser „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“

Berlin, 6. März 2013 – Gestern stellten Energieexperten auf der Tagung „EE-Regionen: Soziale und ökologische Selbstversorgung aus erneuerbaren Energien, Practice meets Science“ in Berlin vor, welche Möglichkeiten sich Kommunen bieten, sich selbst aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Forscher des Zentrums für Erneuerbare Energien (ZEE) der Universität Freiburg, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Universität Hohenheim haben seit 2009 zwei Kommunen und zwei Landkreise bei Ihrer Energiewende begleitet und erforscht, welche Faktoren für den Erfolg regionalen Engagements ausschlaggebend sind. Auf der Tagung stellten sie den Wegweiser „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“ vor, der die Forschungsergebnisse nun für andere Kommunen verfügbar macht. An der Veranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nahmen rund 90 Personen aus Wissenschaft und Praxis teil, darunter Vertreter aus verschiedenen deutschen Regionen, die ihre Energiewende selbst vor Ort gestalten möchten.

Wegweiser für Kommunen: „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“

Der von den Wissenschaftlern auf Basis ihrer Untersuchungen veröffentlichte „Wegweiser“ soll kommunalen Entscheidungsträgern als Leitfaden beim Ausbau erneuerbarer Energien in ihrer Region dienen. „Wer sich vor Ort engagiert, merkt schnell, dass die Energiewende viele Aspekte beinhaltet“, so EE-Regionen-Projektleiterin Chantal Ruppert-Winkel von der Universität Freiburg. „Es geht nicht nur um die Energieerzeugung im engeren Sinne, sondern auch um Fragen, wie dies auf nachhaltige Art und Weise erfolgen kann, wie der Raum genutzt wird und wie die Vielzahl der beteiligten Akteure am besten zusammenarbeiten kann. Nur wenn alle Zahnräder bestmöglich ineinandergreifen, klappt es, die Energiewende vor Ort so zu gestalten, dass sie sowohl naturverträglich als auch sozial gerecht umgesetzt werden kann.“

Die Energie-Zielscheibe: „Die kommunale Energiewende maßschneidern“

„Es zeigt sich: Die Energiewende passiert – hundertfach, dezentral, vor Ort“, erläutert Astrid Aretz vom IÖW. „Über 100 Kommunen, Landkreise oder Regionen in Deutschland verfolgen mittlerweile das Ziel, sich selbst mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Damit die vielen Einzelaktivitäten effizient und zielgerichtet gesteuert werden können, ist es zentral, voneinander zu lernen.“ Der Wegweiser, den die Forscher entwickelt haben, enthält auf einer sogenannten „Energie-Zielscheibe“ die verschiedenen Dimensionen des nachhaltigen Ausbaus erneuerbarer Energien auf einen Blick. „Hiermit haben die Kommunen ein Planungs-Tool, das es ihnen erleichtern soll, ihre kommunale Energiewende zu gestalten“, so Aretz. „Die Energie-Zielscheibe hilft Energiewende-Akteuren, einzuschätzen, welche Handlungsfelder relevant sind und welche Maßnahmen in ihrer Region erfolgversprechend erscheinen. Denn: Es gibt kein Patentrezept für die Vor-Ort-Energiewende, jede Kommune muss sich ihr Konzept selbst maßschneidern.“

Das Projekt „EE-Regionen: Sozialökologie der Selbstversorgung“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert.

Quelle: e-e regionen

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Hinweis: Publikation des Umweltbundesamts

„Klimaschutz in der räumlichen Planung: Gestaltungsmöglichkeiten der Raumordnung und Bauleitplanung“

– Kurzdokumentation der Fallstudien – 

Im Auftrag des Umweltbundesamts wurden eine Reihe von Konzepten, Plänen und Programmen auf teil- und gesamtstädtischer, regionaler und Landesebene untersucht, die für die Integration des Klimaschutzes in die räumliche Planung beispielhaft sind. Die Ambitionen und die Entstehungsbedingungen der untersuchten Planwerke wurden ausgewertet, ihre Bedeutung für den Klimaschutz und die diesbezügliche Instrumentenanwendung analysiert und in Fallstudien dokumentiert. Die sich daraus ergebenden verallgemeinerungsfähigen Erkenntnisse wurden in der o.g. Praxishilfe integriert. Die Eckpunkte und Extrakte aus den Fallstudien sind in kurze Dossiers kondensiert, die nachfolgend vorgestellt werden.

Sie können die Publikation hier herunterladen!


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