Fördermittel – öffentliche Zuschüsse

BEITRAG IN ÜBERARBEITUNG!

Profitieren Sie von öffentlichen Zuschüssen!

Wohneigentümer und Bauherren, die beim Hausbau oder bei einer Modernisierung beispielsweise auf Solarenergie umrüsten wollen, können dafür verschiedene Förderinstrumente in Anspruch nehmen. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Fördermöglichkeiten bzw. Hinweise, wo Sie sich weitergehend informieren können.

Fördermittel, Förderprogramme und öffentliche Zuschüsse sind eine gute finanzielle Unterstützung bei der Modernisierung von Heizungssystem und Warmwasserversorgung, der Nutzung erneuerbarer Energien sowie Maßnahmen zur Wärmedämmung und Energieeinsparung. Es gibt hierzu Förderprogramme auf Bundesebene,  viele Bundesländer gewähren Zuschüsse und auch einige Gemeinden in unserem Landkreis bieten finanzielle Unterstützung an.
Fragen Sie am Besten direkt bei Ihrer Gemeinde nach dem Förderprogramm – es lohnt sich!

Das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – fördert gezielt einzelne Maßnahmen und Anlagen zur Energie- bzw. Wärmeerzeugung. Die KfW-Bankengruppe fördert entweder Maßnahmen direkt oder gewährt zinsgünstige Kredite für Erneuerbare Energien. Hier können Sie nach den für Sie passenden Förderkriterien und Möglichkeiten der Finanzierung für Ihr geplantes Projekt recherchieren.

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BEITRAG IN ÜBERARBEITUNG!

Marktanreizprogramm

Das Marktanreizprogramm (MAP) für erneuerbare Energien im Wärmemarkt ist ein zentrales Förderinstrument der Bundesregierung für Investitionen in erneuerbare Energien zur Deckung des Bedarfs an Wärme und Kälte, hauptsächlich in bestehenden Gebäuden, sowie für gewerbliche bzw. industrielle Prozesse.

Bereits 1993 wurde das MAP gestartet und mit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) ab 2009 gesetzlich festgeschrieben. Das EEWärmeG schreibt eine anteilige gesetzliche Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Wärme/Kälte in Neubauten vor, während das MAP als Förderinstrument sich hauptsächlich an den bestehenden Gebäudebestand richtet.

Die Einzelheiten der MAP-Förderung sind in Förderrichtlinien geregelt. Diese „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ werden je nach Bedarf an den Stand der Technik und an die aktuelle Marktentwicklung angepasst. Die letzte Novelle des MAP erfolgte durch die Richtlinien vom 20. Juli 2012, diese sind seit dem 15. August 2012 in Kraft.

Die bestehenden Fördertatbestände des MAP-Förderprogramms wurden u. a. im Hinblick auf ihre innovationsfördernde Wirkung überprüft und weiterentwickelt werden. Die MAP-Novelle wurde am 11. März 2015 vorgelegt, die novellierte Förderrichtlinie trat am 1. April 2015 in Kraft. Mithilfe der Förderung soll den Anteil erneuerbarer Energien am Wärme- und Kälteverbrauch auf 14 Prozent im Jahr 2020 gesteigert werden. Nähere Informationen zur geplanten Weiterentwicklung können Sie dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) entnehmen, den die Bundesregierung am 3. Dezember 2014 beschlossen hat.

Die  Förderung  nach dem Marktanreizprogramm von Solarthermischen Anlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen – also erneuerbarer Energien im Wärmemarkt -, unterliegt seit 14.03.2014 dem Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Das Marktanreizprogramm ist in der Abteilung II „Energiepolitik – Wärme und Effizienz“ angesiedelt. Verantwortlich ist das Referat II B5 „ Erneuerbare Energien und Stromeinsatz im Wärmemarkt“ unter Leitung von Ministerialrätin Katja Neumann. Zahlreiche der bisher im Umweltministerium für das MAP verantwortlichen Mitarbeiter sind mit der Aufgabe ins BMWi „gewandert“.

 Fördermittelvergabe

Das mit der Adminstration des Marktanreizprogramms beauftragte Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontroll, kurz: BAFA, gehört in den Geschäftsbereich des BMWi, so dass an dieser Stelle keine Änderungen entstehen.

Hier die Listen für förderfähige Anlagen:

Hier die speziellen Förderbereiche:

Förderbereich Solarthermie

Förderbereich Biomasse

Förderbereich Wärmepumpen

Alle Fördersegmente


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BEITRAG IN ÜBERARBEITUNG!

Förderung der KfW-Mittelstandsbank

Anbei finden Sie Informationen zur KFW-Förderung 

Seit 01.03.2011 kann für Wohneigentum – selbstgenutzt oder vermietet – für den Kauf eines energetisch sanierten Gebäudes oder für die selbst finanzierte energetische Sanierung ein Zuschuss beantragt werden.  Nähere Informationen finden Sie hier! Für die Sanierung gibt es auch zinsgünstige Sanierungskredite der KfW.

Wichtig: Die KfW hat zum 01.03.2011 auch die Förderung von Einzelmaßnahmen wieder eingeführt. Die Mindestanforderung sollen dabei um 20 % verschärft werden und sich bei Bauteildämmungen in Zukunft am U-Wert des gesamten Bauteils und nicht an der neuen Dämmschicht orientieren. Zusätzlich soll bei den Einzelmaßnahmen die verpflichtende Einbeziehung eines Sachverständigen vorgeschrieben werden und der Baubegleitungszuschuss schon bei nur einer Einzelmaßnahme möglich sein.

Informationen zur Förderung von Einzelmaßnahmen im Bereich Dämmung, Fenster, Heizung finden Sie hier: Einzelmaßnahmen zur Förderung 2012

Anbei gelangen Sie zur KfW-Förderberatung im Bereich „Energetisch sanieren„. Sie finden dort Informationen von der Komplettsanierung über Baubegleitung (mit Liste der BAFA-Energieberater) hin zur Förderung von Einzelmaßnahmen.
Hier geht es zu den KFW-Förderungen für die Energetischen Sanierung von Wohneigentum

Informationen zum KfW-Programm für erneuerbare Energien für die private Nutzung finden Sie unter KfW-Förderprogramm privat

Solarthermische Anlagen mit einer Brutto-Kollektorfläche über 40 m² werden ebenfalls durch die KfW-Mittelstandsbank gefördert. Hier gelangen Sie zum KfW-Förderprogramm Premium.

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BINE Informationsdienst

Auskünfte zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten bietet auch der BINE Informationsdienst. BINE hat den Auftrag, den Informations- und Wissenstransfer aus der Energieforschung in die Anwendungspraxis zu unterstützen. Der Informationsdienst wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.energiefoerderung.info

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