Pressemitteilungen

Liebe Pressevertreterinnen, liebe Pressevertreter

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Vereins Energiewende Landkreis Starnberg e.V. zum Download als PDF.

Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:

Evelyn Villing
Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
089 89 45 78 33
evelyn.villing@energiewende-sta.de
service@energiewende-sta.de

Pressemitteilungen 2010

Pressemitteilung vom 27-04-2010

Pressemitteilung vom 12-03-20010

Pressemitteilung vom 08-02-2010

2 Responses to “Pressemitteilungen”

  1. Gladitsch Mathias sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Zu Ihrem Artikel Biomüllentsorgung Eching am Ammersee
    Heute wurde ich von einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung überrascht, daß der Landkreis Starnberg seinen Biomüll in Landkreis Landsberg entsorgen will, obwohl laut Gutachten mehrere Standorte im Landkreis Starnberg besser dafür geeignet sind . Die Entscheidung für Eching fiel in der Hoffnung ,daß kein Widerstand von den Anwohnern und den umliegenden Gemeinden zu erwarten ist .Ich habe mehrere betroffene Anwohner gefragt ,keiner wußte etwas von diesem Vorhaben ,außer einem Gemeinderat .

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine solche Anlage oder den Standort .Würde aber gerne wahrheitsgemäß über die Vorteile und Nachteile informiert werden und warum sich die besser geeigneten Gemeinden im Landkreis Starnberg gegen einen dortigen Standort wehren .
    Mit freundlichen Grüßen
    G.M.

    • evelyn sagt:

      Sehr geehrter Herr Gladitsch

      Herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Der Vorstand des Vereins Energiwende Landkreis Starnberg e.V. hat die Beiträge der Süddeutschen Zeitung und des Starnberger Merkurs insgesamt kritisch aufgenommen. Bezogen auf die Entscheidung für Eching hat der Vorstand auch eine entsprechende Stellungnahme verfasst, die auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht ist. Zudem hat der Leiter der Fachgruppe Biomasse, Dr. Richard Storhas, Experte auf dem Gebiet und 2. Vorsitzender des Vereins, einen Leserbrief an beide Redaktionen gesandt, die offensichtlich zum Wochenende noch nicht abgedruckt wurden – wir hoffen jedoch, dass die Veröffentlichung noch erfolgt. Indes sind wir über die Darstellung in der Presse nicht sehr glücklich, da die gesamte Debatte und Entscheidungsfindung in diesen Beiträgen unseres Erachtens nicht hinreichend wiedergegeben wird und daher von den Lesern auch nicht nachvollzogen werden kann.

      In der Tat wurden die möglichen Standorte durch ein Gutachten bewertet. Ein Gutachten bewertet die Kriterien, die hierfür vorgegeben wurden und in einer Sitzung, zu der die Presse eingeladen ist, können die Journalisten selbstverständlich nur das Aufgreifen, was geäußert wird oder anhand von Unterlagen nachgelesen werden kann. Nach unserer Ansicht scheinen aber nicht alle in die Standortentscheidung eingeflossenen Voraussetzungen hinreichend dargelegt oder der Presse verdeutlicht worden zu sein. Zu den Kriterien zählen stark die bereits vorhandene Infrastruktur für die mögliche Verwertung der gesamten erzeugten Energie und der hierfür auch künftig notwendige Aufwand (mögliche Nahwärme-Anschlüsse, Entfernung zur Wohnbebauung, Siedlunginfrastruktur), die Verkehrsinfrastruktur (z.B. Anbindung an eine Hauptverkehsstraße, Nähe zu einer Autobahn) und insgesamt das zu erwartende Belastung für die Anwohner sowie die Beeinträchtigung der gesamten Umwelt, z.B. durch Flächenversiegelung, Neubauten, Herausnahmen aus dem Landschaftsschutz und vieles mehr. Unter den genannten Gesichtspunkten kann der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. die Entscheidung für den Standort Eching nur begrüßen – sie ist die ökologisch und ökonomisch sinnvollste und kann dort auch zur Wertschöpfung für die Bürger am meisten beitragen.

      Die Suche nach einem geeigneten Standort ist indes der erste Schritt eines nun beginnenden Prozesses und hat selbst noch nichts mit dem Planverfahren zu tun. Es ging bisher, wie gesagt, um eine Kosten-Nutzen-Abschätzung und Entscheidung, welche Variante weiter verfolgt wird. Nun folgt der 2. Schritt, die Planung und (hoffentlich) Umsetzung der Anlage.

      Die Gemeinde Eching und der Landkreis Starnberg können nach unserer Ansicht von einer Biogasanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung beide profitieren. Die Energiewende wird wieder ein Stück realer.

      Mit freundlichen Grüßen
      Evelyn Villing
      Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit
      Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

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