Südlink: neue Technologie ermöglicht vollständige Erdverkabelung

Die beschlossenen Hochstrom-Gleichstrom-Übertragungsleitungen  von Nord- nach Süddeutschland könnten vollständig über Erdverkabelung realisiert werden. Dies ergeben die jüngst veröffentlichten Berechnungen und Analysen der Firma Infranetz AG. Demnach entstünden dabei nicht nur weit weniger Kosten als beim Bau von Freileitungen, auch der notwendige Eingriff in die Natur würde wesentlich geringer ausfallen. Möglich sei dies, so die Infranetz AG, durch ein neuartiges 525kV Kabel.

Die bisher von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT TSO und TransnetBW geplanten Freileitungen führten in der Vergangenheit immer wieder zu massiven Bürgerprotesten, die schlussendlich sogar zur Folge hatten, dass die CSU ein Moratorium gegen eine der drei geplanten Hochspannungstrassen forderte.

Eine Erdverkabelung schied bisher stets aufgrund der angenommenen Mehrkosten aus. Durch die neue Technologie könnten die für die Energiewende wichtigen Leitungen nun allerdings schon bald kostengünstig und umweltschonend realisiert werden – ganz im Einklang mit den Anwohnern.

Die Ergebnisse der Berechnungen der Infranetz AG finden Sie hier.

 

Quellen:
hans-josef-fell.de
RP Online

Bild:
www.pixelio.de / Uwe Schlick

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