Einträge ‘Braunkohle’

Energiewende in Deutschland

Mittwoch, August 2nd, 2017

Energiewende Deutschland – zwei Begriffe, die zusammengehören. So hat sich dieser Begriff im Englischen mittlerweile als eigener Ausdruck für die Transformation des Energiesystems weg von atomar-fossilen Energien hin zu erneuerbaren Energien durchgesetzt. Ausschlaggebend hierfür waren sicher die ab 1980 in Deutschland leidenschaftlich geführten Debatten um Atomausstiegsszenarien und Laufzeitverlängerungen und der 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima gefasste Beschluss des endgültigen Abschieds von der Kernenergie bis zum Jahr 2022.

 

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IÖW: Erneuerbare Energien vor Braunkohle

Dienstag, Dezember 17th, 2013

In Brandenburg denkt man trotz Energiewende über eine Erweiterung des Braunkohletagebaus nach. Nach Einschätzung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ein großer Fehler: Laut deren Prognosen für das Jahr 2030 wäre selbst beim Neubau eines Braunkohlekraftwerks mit CO2-Abscheidung und –speicherung (CSS) mit deutlich weniger neuen Arbeitsplätzen zu rechnen, als parallel in der Erneuerbaren-Energien-Branche zu erwarten wären. Auch die Steuereinnahmen, die erneuerbare Energien Land und Kommunen bescheren würden, übersteigen nach den von der IÖW entwickelten Szenarien die der Braunkohlewirtschaft um ein Vielfaches. „Damit kann der Aussage des Braunkohlenplans widersprochen werden, dass die Braunkohleindustrie für Brandenburg ein Wirtschaftsfaktor ist, der ‚für die Stabilisierung des Arbeitsmarktes auch langfristig dringend notwendig bleibt‘“, so die IÖW-Energieexpertin Julika Weiß, die deshalb eine klare Entscheidung für die Energiewende fordert.

 

Quelle: Institut für ökologische Wirtschfatsforschung (IÖW)
Bild:
© Julian Nitzsche / www.pixelio.de

Keine neuen Kohlekraftwerke

Mittwoch, September 18th, 2013

Bei einem Besuch der Brandenburger Landesregierung in der Lausitz übergaben gestern in Senftenberg von der Abbaggerung betroffene Einwohner aus dem vom Tagebau bedrohten Dorf Proschim gemeinsam mit Vertreter/innen der Kampagne von „Kein weiteres Dorf abbaggern“ symbolisch einen „Scheck“ mit den 120.919 Einwendungen gegen den neuen Tagebau Welzow Süd II an Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die Proschimer forderten von der rot-roten Landesregierung, sich für den Erhalt ihres Dorfes einzusetzen und mittelfristig aus der Braunkohle auszusteigen.

Bereits am Montag wurden über 112.000 Einwendungen aus der Lausitz und ganz Deutschland an die zuständige Planungsbehörde übergeben. Aufgrund noch weiterer eingereichter Einwendungen bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg korrigieren das Bündnis „Kein weiteres Dorf abbaggern“, Greenpeace und die Initiative „Opa ohne Lobby“ die final eingereichte Zahl auf insgesamt 120.919 nach oben.

Weitere Informationen zum Thema Kohlekraftwerke finden Sie hier!

Und hier gelangen Sie zur Kampagne „Kein-weiteres-Dorf-abbaggern“  bei der die Einwendungen eingereicht wurden.

Und hier ein Film