Einträge ‘BSW-Solar’

Solarstrom immer günstiger

Freitag, November 11th, 2011

Installation einer Solarstromanlage lohnt sich weiterhin

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) informiert in einem kürzlich erschienen Pressebericht über die zum Jahreswechsel um 15 Prozent sinkende Förderung für neue Solarstromanlagen. Als Basis dienen die aktuellen Photovoltaik-Marktzahlen der Bundesnetzagentur. Damit wird die auf dem Hausdach erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kleiner Solarstromanlagen mit 24,43 Cent vergütet (aktuell 28,74 Cent/kWh) und sinkt so auf das Niveau von Haushaltsstromtarifen.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V., beobachtet: „Die Solarbranche erfüllt das Versprechen, immer günstigeren Strom zu erzeugen. In Deutschland entwickelt sich die Photovoltaik in rasantem Tempo weiter in Richtung Wettbewerbsfähigkeit“. Bereits im Jahr 2012 wird Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen ankommen. Spätestens 2014 können große Solarparks so günstig Strom produzieren wie Windkraft auf dem Meer. „Dies sind wichtige Meilensteine der Energiewende.“, so der Geschäftsführer.

Trotz der fallenden Preise zeigt sich der BSW-Solar gegenüber den Verbrauchern zuversichtlich. Es lohne sich weiterhin in die Solarstrom-Produktion einzusteigen. Gerade in den letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich gefallen. Durch einen starken Wettbewerb, beachtliche Innovationserfolge und die zunehmende Massenfertigung konnten die Preise seit 2007 halbiert werden. Privatpersonen mit Überlegungen zur Installation solcher Anlagen rät Körnig: „Wer selbst Solarstrom erzeugen möchte, ob auf dem eigenen Dach oder als Teilhaber an einer Bürgersolaranlage, sollte nicht nur auf Stichtage achten. Eine Solarstromanlage hält länger als ein Auto. Deswegen sollte auch auf die Qualität der Komponenten, eine kompetente Beratung und die fachmännische Montage geachtet werden.“ Kostenlose Verbraucherinformationen rund um das Thema Solartechnik stellt der Bundesverband Solarwirtschaft im Internet unter www.solartechnikberater.de bereit.

Im Zuge sinkender Kosten für Solarstrom, steigt zugleich die erzeugte Solarstrommenge steil an und hat sich in den Jahren von 2009 bis 2011 verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 hat Solarstrom mit einem Anteil von 3,5 Prozent am Brutto-Stromverbrauch erstmals die Stromerzeugung aus Wasserkraft überholt. Bis 2020 wird laut BSW Solar der Solarstrom-Anteil auf mindestens 10 Prozent steigen. „Solarstrom wird zum Preisbrecher und zur tragenden Säule des Energiesystems der Zukunft.“, prognostiziert Körnig.

Quelle: www.solarwirtschaft.de

BSW-Solar: Investition in Solarthermie rechnet sich

Donnerstag, April 14th, 2011

Der Bundesverband Solarwirtschaft – BSW-Solar hat einen neuen Wirtschaftlichkeitsrechner für Solarthermie-Anlagen entwickelt und nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Demnach sind Investitionen in die solare Heizungsunterstützung und besonders die solare Trinkwassererwärmung finanziell attraktiv!

Selbst beim konservativen Vergleich mit einer reinen Erdgas-Variante erreicht die Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung eine Rentabilität von bis zu 4,6 %. Die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage zur Trinkwassererwärmung erzielt sogar fast 7 % Rendite. „Beim Vergleich mit Heizöl schneidet die Sonnenwärme noch günstiger ab“, berichtet Matthias Reitzenstein, Sprecher des Arbeitskreises Solarthermie beim BSW-Solar.

Solarthermie für eine attraktive und sichere Rendite

„Viele weiche Faktoren, wie die Unabhängigkeit von der künftigen Heizkostenentwicklung oder die Umweltfreundlichkeit, sprechen schon lange für die Solarthermie. Der neue Wirtschaftlichkeitsrechner des BSW-Solar beziffert jetzt auch erstmals die harten Faktoren in Euro und Cent“, so Reitzenstein. „Kaum eine andere Form der Geldanlage bringt eine ähnlich attraktive und sichere Rendite wie die Solarwärme.“

Der vom Marktforschungs- und Beratungshaus EuPD Research geprüfte Wirtschaftlichkeitsrechner, den der BSW-Solar zusammen mit einem Hintergrundpapier präsentierte, nimmt eine Kosten-Nutzen-Betrachtung vor.

“Während viele andere Renditemodelle der Solarthermie zu Unrecht auch ohnehin anstehende Ausgaben anlasten, legen wir die reinen Solarwärme-Kosten zugrunde,” erklärt Reitzenstein. Beispielsweise werden die Anschaffungskosten für den Warmwasserspeicher inklusive der anteiligen Montage- und Transportkosten berücksichtigt, die auch bei einer konventionellen Heizungsanlage anfallen würden.

Der Wirtschaftlichkeitsrechner soll in den nächsten Monaten weiterentwickelt werden.

Quelle: Newsletter TGA-Fachplaner