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Energy Efficiency Award 2014: Bewerbungsphase läuft

Dienstag, April 8th, 2014

Ab sofort können sich wieder alle Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe mit ihren Energieeffizienzprojekten bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) bewerben. Diese vergibt bereits zum achten Mal den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten „Energy Efficiency Award“. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Konzepte über alle Branchen hinaus bekannt zu machen und Unternehmen zur Umsetzung zu motivieren. Im September wird eine Fachjury mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien die fünfzehn Nominierten für den diesjährigen Preis bekannt geben. Am 11. November werden dann im Rahmen des dena-Energieeffizienzkongresses 2014 die drei Preisträgerprojekte gekürt. Ihre Bewerbungen können Unternehmen noch bis einschließlich 30. Juni einreichen.

Alle weiteren Informationen zum Energy Efficiency Award sowie zur Bewerbung finden Sie hier!

 

Quelle:
Deutsche Energie-Agentur

Bild:
Rainer Sturm / www.pixelio.de

Effizienzhäuser sorgen für Zufriedenheit bei Mietern und Vermietern

Dienstag, März 4th, 2014

Nach einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des ifeu-Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg schätzen sowohl Mieter als auch Vermieter die Vorteile energetisch sanierter Häuser.

Von den befragten Mietern empfehlen 95 Prozent den Einzug in ein Effizienzhaus. Als Grund wurde neben dem niedrigeren Energieverbrauch vor allem auch die Erhöhung des Wohnkomforts genannt. Das oftmals in den Medien thematisierte Phänomen der Schimmelbildung wurde bei kaum einem der Befragten festgestellt, im Gegenteil: Der Anteil der registrierten Fälle lag vor der Sanierung der Häuser mit 18 Prozent sogar weit höher (nach der Sanierung: zwei Prozent).

Auch seitens der Vermieter sieht man große Vorteile bei Effizienzhäusern: 84 Prozent aller Befragten stimmten der Aussage zu, dass sich eine energetische Sanierung positiv auf die Vermarktung auswirkt.

Befragt wurden bundesweit 102 Mieter und 79 Vermieter von Häusern mit Energieeffizienzstandard „Effizienzhaus 100“ oder besser auf der Effizienzhaus-Datenbank der dena. Alle Ergebnisse sowie weitere Informationen zum dena-Modellvorhaben Effizienzhäuser finden Sie hier.

 

Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)
Bild: Rainer Sturm / www.pixelio.de

Bayern startet Pilotprojekt zur flexiblen Stromnachfrage

Mittwoch, Dezember 18th, 2013

Da elektrische Energie nur in sehr geringem Umfang gespeichert werden kann, muss prinzipiell zu jedem Zeitpunkt genau die elektrische Leistung produziert werden, die im Stromnetz verbraucht wird. In der Praxis lässt sich dies auf zwei verschiedene Weisen lösen: einerseits durch die Steuerung der Stromerzeugung in den Kraftwerken; andererseits aber auch durch die Beeinflussung der Nachfrage. Mit dem Ausbau der Wind- und Sonnenenergie gewinnt vor allem letztere Möglichkeit mehr und mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund hat das Bayerische Wirtschaftsministerium zusammen mit der deutschen Energie-Agentur (dena) ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das untersucht, wie die Stromnachfrage in Unternehmen flexibler gestaltet werden kann. Beteiligt sind rund zwei Duzend Firmen aus verschiedenen Branchen. Zusammen wollen sie erproben, inwieweit sie ihren Stromverbrauch an die Lage im Energiesystem anpassen, dabei ihre Energiekosten senken, und womöglich sogar durch den Verkauf ihrer Potenziale zusätzliche Einnahmen erwirtschaften können. Aufbauend auf den Ergebnissen will die dena im Anschluss konkrete Hilfsmittel entwickeln, die auch anderen Unternehmen den Einstieg ins Lastmanagement erleichtern. Werden die Potenziale im Moment noch kaum vermarktet, können Unternehmen „mit der Flexibilisierung ihres Stromverbrauchs nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten, [sondern] sie können diese Flexibilität auch als Dienstleistung vermarkten und so neue Geschäftsfelder für sich erschließen.“

Ein Hintergrundpapier zum Pilotprojekt „Demand-Side-Management Bayern“ finden Sie hier.

 

Quelle: dena
Bild: Michael Voß/www.pixelio.de

Angenehmes Raumklima im Sommer

Freitag, Juni 7th, 2013

Endlich kehrt auch bei uns der Sommer ein – die Sonne scheint und die Temperaturen steigen an. Doch sonniges Wetter kann im Laufe des Sommers die eigenen vier Wände leicht in eine Sauna verwandeln. Dabei muss nicht unbedingt eine teure Klimaanlage installiert werden, meist reicht schon ein gut geplanter Sonnenschutz aus, um das Überhitzen der Räume zu vermeiden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gibt Tipps, wie man auch im Sommer in den eigenen vier Wänden einen kühlen Kopf behält. Zudem empfiehlt die dena Bauherren und Modernisierern, neben dem winterlichen auch den sommerlichen Wärmeschutz im Blick zu behalten.

Gut gebaut ist halb gekühlt

Ein guter Sonnenschutz beginnt bei der richtigen Bauplanung: Ein ausreichend großer Dachüberstand sorgt beispielsweise bei der hoch stehenden Sommersonne auf natürliche Weise für Schatten, während die tief stehende Wintersonne mit ihren wärmenden Strahlen durch die Fenster in die Wohnung gelangen kann. Auch die Dämmung des Hauses wird meist nur mit Energieverlusten im Winter in Verbindung gebracht. Im Sommer hat sie jedoch eine ebenso wichtige Funktion: Sie hält die Hitze draußen und die Räume kühler.

Nur außen liegend schützt vor Hitze

Sind die Wände gut gedämmt, kann die Hitze hauptsächlich über die Glasflächen ins Rauminnere dringen – vom Fenster über die Terrassentür bis hin zum Wintergarten. Generell gilt: Hat ein Sonnenstrahl einmal die Glasscheibe passiert, ist auch die Hitze ins Innere gelangt. Daher sollten Markisen, Jalousien oder Rollläden stets außen liegen. Ist dies nicht möglich, sollten innenliegende, helle und beschichtete Jalousien oder Rollos zum Einsatz kommen. Sie reflektieren besser und reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch um rund 25 Prozent.

Richtig lüften

Beim Lüften tagsüber werden die Wohnräume schnell aufgeheizt. Dann ist es schwer, die Lufttemperaturen wieder zu senken. Deshalb sollte am besten nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts ausgiebig gelüftet werden und die Fenster und Türen tagsüber möglichst geschlossen bleiben. Zusätzliche Wärmequellen wie Lampen oder Computer sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.

Weitere Informationen zum Thema Lüften finden Sie in der dena-Broschüre „Gesund Wohnen. Gut gelüftet. Schlau geheizt.“. Die Publikation finden Sie unter Gemeinsam Handeln_Service_Publikationen und Buchtipps oder Sie können sie dirket unter www.zukunft-haus.info/publikationen bestellen oder herunterladen.

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: dena

Bild: Cover „Gesund Wohnen. Gut gelüftet. Schlau geheizt.“, dena

Jetzt bewerben für Energy Efficiency Award 2013

Montag, März 11th, 2013

Ab sofort sind Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe wieder dazu aufgerufen, sich mit vorbildlichen Energieeffizienzprojekten um den Energy Efficiency Award zu bewerben. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, richtet sich an alle Unternehmen jeder Größe und Branche, die Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchführen.

Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der „Initiative EnergieEffizienz“ im November vergeben. Erstmalig in diesem Jahr wird vorab im September eine Liste mit bis zu 15 Nominierungen veröffentlicht. Bewerbungen werden noch bis 30. Juni entgegen genommen.

Im Jahr 2012 gewann die Firma HARTING den Energy Efficiency Award für seine ganzheitliche Unternehmensstrategie zur systematischen Senkung des Energieverbrauchs geehrt. Der zweite Preis ging an das Einzelhandelsunternehmen famila-Handelsmarkt Kiel für den Bau eines energieeffizienten Einkaufszentrums. Der Messtechnikanbieter Endress+Hauser Conducta erhielt den dritten Preis für die konsequente energetische Optimierung seiner Unternehmenszentrale in Gerlingen.

Alle Informationen zur Teilnahme finden interessierte Unternehmen unter www.EnergyEfficiencyAward.de.

Foto: Verleihung EnergyEfficiency Award 2012

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: dena

Seit 15. August: Marktanreizprogramm auf Heizungsanlagen ausgeweitet

Freitag, August 24th, 2012

Der Wärmemarkt spielt bei der Energiewende eine entscheidende Rolle. Das neue Marktanreizprogramm soll daher neuen Schwung in die Wärmenutzung aus erneuerbaren Energien bringen und die Grundlage für mehr private Investitionen schaffen. Mit den neuen Förderkonditionen soll für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer der Umstieg auf erneuerbare Energien bei Heizung und Warmwasser noch attraktiver werden.

In den zwei Programmteilen des Marktanreizprogramms (MAP) werden Anlagen für den Bedarf von Ein-, Zwei- und Mehr-familienhäusern, sowie kleineren öffentlichen und gewerblichen Objekten (über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA) sowie für große Gebäude und für die gewerbliche Nutzung (KfW-Programm Erneuerbare Energien Premium) gefördert. Die Änderungen und Neuregelungen im MAP betreffen beide Programmteile: sowohl den Förderteil der Investitionszuschüsse (BAFA) als auch den KfW-Teil für Anlagen im größeren Leistungsbereich.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

I. BAFA-Teil (Investitionszuschüsse für die kleineren Anlagen)

  1. Bei Solarkollektoren bis 40 m2 Kollektorfläche (thermische Nutzung der Solarenergie) sowie Biomasseheizkesseln und Wärmepumpen bis 100 kW Nennwärmeleistung werden neue Mindestförderbeträge eingeführt. Davon profitieren die Anlagen, die üblicherweise in Einfamilienhäusern eingesetzt werden: Sie erhalten damit eine bis zu 400 € höhere Förderung. Die Basisfördersätze, die in Abhängigkeit von der Größe der Anlage gewährt werden, bleiben unverändert. Gefördert werden nur Anlagen in Bestandsbauten.
  2. Die Bonusförderung, die besonders innovative Techniken oder die Kombination förderwürdiger Techniken belohnt, wird ausgebaut: Die gleichzeitige Errichtung einer Biomasseanlage oder einer Wärmepumpe mit einer Solarkollektoranlage zur reinen Warmwasserbereitung wird zukünftig mit einem Bonus von 500 € belohnt. Neu ist auch ein Effizienzbonus für den Einsatz von Wärmepumpen in gut gedämmten Gebäuden. Mit einer zusätzlichen Förderung von 500 € pro Anlage werden Wärmepumpen belohnt, die einen neuen Pufferspeicher mit bestimmter Min-destgröße aufweisen.
  3. Die Innovationsförderung für große Solarthermieanlagen (ab 20 m2) in Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden mit mindestens 500 m2 Nutzfläche ist jetzt auch für Neubauten möglich.
  4. Die Förderung von Solarkollektoranlagen zur Prozesswärmebereitstellung wird deutlich auf bis zu 50 % der Nettoinvestitionskosten angehoben. Der Förderung kann nun bis zu einer Fläche von 1000 m2 auch als einmaliger Zuschuss gewährt werden (über das BAFA).
  5. Die Errichtung bzw. Nachrüstung von Anlagenteilen zur Emissionsminderung und/oder Effizienzsteigerung bei Biomasseanlagen im Gebäudebestand wird mit 750 € je Anlage (vorher 500 €) belohnt. Für den Einsatz im Neubau gibt es erstmals eine Förderung (850 €).

II. KfW-Teil (Darlehen und Tilgungszuschüsse im KfW-Programm Erneuerbare Energien Premium)

  1. Die Tilgungszuschüsse für große Solarkollektoranlagen im KfW-Teil (ab 40 m2) betragen nun-mehr bis zu 50 % (vorher 30 %) der Investitionskosten (gilt für Prozesswärme oder solare Kälte).
  2. Große Wärmepumpen ab 100 kW Leistung sind nun auch im Neubau förderfähig.
  3. Biogasleitungen können in bestimmten Anwendungen (Biogaserzeugung nach dem EEG 2012) wieder gefördert werden.
  4. Die Fördermöglichkeiten für Tiefengeothermie werden ausgeweitet: Zukünftig können nicht mehr nur Anlagen zur thermischen Nutzung gefördert werden, sondern in geringerem Umfang auch stromerzeugende Anlagen.
  5. Für Wärmenetze und Wärmespeicher, die von der verbesserten Förderung nach dem am 19. Juli 2012 in Kraft getretenen novellierten Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz profitieren, ist künftig keine Förderung mehr vorgesehen.

Die neuen Förderrichtlinien gelten ab dem 15. August 2012.

Seit 15. August 2012 gibt es auch neue Förderkonditionen für Heizungsanlagen im Marktanreizprogramm

Das Marktanreizprogramm (MAP) fördert Anlagen für Heizung, Warmwasserbereitung und zur Bereitstellung von Kälte oder Prozesswärme aus erneuerbaren Energien. Ab dem 15. August 2012 erhöht das Bundesumweltministerium auch die Förderung für Investitionen.

Anbei finden Sie ein neues Informationsblatt des BAFA zur  Förderung von Heizungsanlagen  (Stand: 08-2012) nach dem Marktanreizprogramm.

Die Förderung von Solarthermischen Anlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen

Auf Energiewende Starnberg e.V.  finden Sie die Listen, welche Anlagen förderfähig sind, welche Wärmepumpen, Umwälzpumpen und Solarpumpen energieeffizient und geprüft sind und vieles mehr. Und sofern Sie noch mehr Informationen benötigen, finden Sie diese auch direkt auf der Internetseite des BAFA.

Quellen: bafa.de, dena.de, bmu.de

 Zusammenfassung: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

dena: Deutsche Wirtschaft kann mit Energieeffizienz neue Märkte gewinnen

Mittwoch, April 25th, 2012

Immer mehr Betriebe haben sich zum Ziel gesetzt, verstärkt in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Zu diesem Ergebnis kam die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Unternehmensumfrage. Gestiegene Energiekosten und eine zunehmende Bedeutung des Themas Energieeffizienz der Unternehmen führen zur Bewusstseinsänderung.

„Unternehmen erkennen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Das ist auch auf der Hannover Messe zu spüren. Wir müssen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die deutsche Wirtschaft als Ganzes in diesem Feld ihre Vorreiterstellung weiter ausbauen kann. So kann sie auch die bevorstehenden Herausforderungen der Energiewende meistern und gestärkt daraus hervorgehen.“

Ende 2011 gaben 61 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre Energiekosten über 50.000 Euro im Jahr liegen; bei 12 Prozent betrugen sie über 600.000 Euro. Im Jahr 2009 waren die Anteile noch bei 45 beziehungsweise 8 Prozent. Unternehmen, die das Thema Energieeffizienz für sehr wichtig halten, ist von 28 auf 40 Prozent gestiegen. Für 38 Prozent der Unternehmen ist es sehr wahrscheinlich, dass sie in den nächsten zwei Jahren in energiesparende Maßnahmen investieren werden; zwei Jahre zuvor lag der Anteil nur bei 25 Prozent.

„Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter. Wer sich jetzt in diesem Segment engagiert, sichert sich Wettbewerbsvorteile auf einem Zukunftsmarkt, der sich auch international dynamisch entwickelt. Das erfahren wir in unseren Kooperationsprojekten mit Russland und China. Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.“

Insbesondere große und energieintensive Unternehmen arbeiten daran, Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Über die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern hat bereits ein Energiemanagementsystem eingeführt. In kleinen und mittleren Unternehmen gibt es hingegen noch große Einsparpotenziale. Hier werden zu wenig Ressourcen für Energieeffizienzfragen eingeplant. Nur rund ein Fünftel verfügt über ein Energiemanagementsystem.

Vorreiter für Energieeffizienz zeichnet die dena mit dem internationalen dena Energy Efficiency Award aus. Noch bis zum 4. Mai können sich Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe bewerben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen innovative Energieeffizienzmaßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt und so Energieverbrauch und -kosten nachhaltig gesenkt haben. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler auf dem dena-Energieeffizienzkongress am 18. September in Berlin verliehen. Teilnahmeunterlagen finden interessierte Unternehmen unter www.industrie-energieeffizienz.de.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

Energieeffizienzwettbewerb: Kommunale Beispiele gesucht

Donnerstag, Februar 23rd, 2012

Auch in diesem Jahr ruft die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) wieder Städte, Landkreise und Gemeinden auf, an dem Wettbewerb „Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele“ teilzunehmen. Der Wettbewerb findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) und Deutscher Landkreistag statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Noch bis zum 15. Mai 2012 können sich beispielsweise kommunale Verwaltungen, Rathäuser, Schulen oder Stadtwerke mit vorbildlichen Projekten bewerben, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Es gibt keine Beschränkungen bei der Größe der Kommunen, kommunale Einrichtungen und Betriebe müssen hingegen mindestens zu zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sein. Um sich qualifizieren zu können, müssen Endenergieeinsparungen erreicht werden. Am dena-Energieeffizienzkongress im September sollen die Preisträger ausgezeichnet werden. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Die Jury besteht aus der dena sowie unabhängigen Vertretern aus Politik, Verbänden, Medien, Kommunen.

2011 wurde die Stadt Rastatt für ihr Energieeinsparprojekt an einer Schule ausgezeichnet, die mithilfe des Projekts ihre Energiekosten um über 750.000 Euro reduzieren konnte. Im Jahr 2010 fiel die Entscheidung unter anderem auf die Stadt Dormargen, die seine Energiekosten für die Straßenbeleuchtung durch Energieeinspar-Contracting um über 45 Prozent reduzieren konnte.

Die Teilnahme am Wettbewerb rentiert auf jeden Fall, da alle eingereichten Projekte, auch wenn sie letztendlich nicht zu den prämierten Gewinnern zählen, das öffentlichkeitswirksame Label „Good Practice Energieeffizienz“ der dena erhalten. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass sie die Anforderungen des Labels erfüllen. Das Good-Practice-Label kennzeichnet beispielgebende Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele“, den Teilnahmebedingungen und zum Good-Practice-Label sind zu finden unter www.energieeffizienz-online.info.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur 2012

Nur jeder Dritte kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

Freitag, Januar 27th, 2012

Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energieagentur GmbH (dena) hat eine Umfrage zum Thema Energieeffizienz gemacht. Darin fanden sie heraus, dass nur jeder dritte Deutsche die genauen Ausgaben für Strom kennt. 33 Prozent hatten eine ungefähre Vorstellung, 32 Prozent gar keine Vorstellung in welcher Höhe sich ihre jährlichen Stromkosten bewegen.

Über 2.000 Privathaushalte wurden vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa im Oktober 2011 telefonisch befragt. „Es lohnt sich für jeden Haushalt, bei den Stromkosten genau hinzusehen“, so Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Strom ist ein kostbares Gut. Das wird in Zukunft noch mehr gelten als bisher. Wer Strom spart, sichert sich gegen den Anstieg der Stromkosten ab und leistet einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss gar nicht erst hergestellt werden.“

Die EnergieEffizienz stellt den Verbrauchern auf der eigenen Homepage www.stromeffizienz.de umfassende Informationen über Stromeffizienz, -verbrauch und –kosten bereit. Neben Informationsbroschüren und Online-Rechner werden auch Hilfen zur Auswahl für stromsparende Elektrogeräte angeboten. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck lässt sich beispielsweise der eigene Haushalt in rund fünfzehn Minuten auf Einsparpotenziale hin untersuchen. Mit den Stromkostenchecks kann der Verbraucher ausrechnen, wie viel Geld er durch den Kauf eines energieeffizienten Fernsehgeräts oder Kühlschranks sparen kann. Ein Blick in die TopGeräte-Datenbank hilft dabei, die energieeffizientesten Modelle zu finden, die derzeit am Markt erhältlich sind.

Quelle: dena

Neuer dena Leitfaden zur energetischen Gebäudebilanzierung

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) wurde ein neuer Leitfaden zur energetischen Gebäudebilanzierung von Nichtwohn- und Wohngebäuden entwickelt. Die praxisnahen Tipps und Hinweise sollen sowohl erfahrene Architekten und Energieberater als auch Neueinsteiger ansprechen. Die novellierte Fassung der DIN V 18599 wird dabei bereits berücksichtigt.

Der Leitfaden orientiert sich in seinem Aufbau der Vorgehensweise bei einem realen Bilanzierungsprojekt. Praxisnahe Themen wie die Plausibilitätsprüfung sind ebenso enthalten wie der Bedarfs-Verbrauchs-Abgleich. Grafische Darstellungen, Besonderheiten und Vereinfachungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen vermitteln dem Leser ein besseres Verständnis der Norm, verringern den Arbeitsaufwand und erleichtern so die Abläufe.

Der Leitfaden „Energetische Gebäudebilanzierung nach DIN V 18599“ kann unter www.zukunft-haus.info zum Preis von 49,90 Euro bestellt werden. Weitere Informationen zur energetischen Gebäudebilanzierung finden Interessierte unter www.zukunft-haus.info/bilanzierung.