Einträge ‘E-Mobilität’

ÖKO-BILANZ VON E-AUTOS

Donnerstag, August 17th, 2017

Elektroautos sind teuer, haben zu wenig Reichweite und sind in Wahrheit nicht mal umweltfreundlicher als ein moderner Diesel oder kleiner Benziner. Das liest und hört man derzeit immer wieder. Stimmt das?

Ein interessanter Beitrag in der Wirtschaftswoche. Zum Artikel geht es hier

Sonnenenergie-Tag für die Grundschüler in Inning

Donnerstag, Juni 18th, 2015

Inning, 12.06.2015. Am vergangenen Freitag veranstaltete die Ortsgruppe Inning des Energiewendevereins Landkreis Starnberg mit freundlicher Unterstützung der ortsansässigen Firma SolARenner GmbH und dem Verein ZIEL 21, den Energiewende-Aktiven aus dem benachbartem Landkreis Fürstenfeldbruck, einen Sonnenenergietag vor der Grundschule. Dabei wurden den Schülern  der Klassen 1 bis 4 bei strahlend blauem Himmel die unterschiedlichen Varianten der Sonnenenergie-Gewinnung  an anschaulichen Praxis-Modellen spielerisch erklärt.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren von den Möglichkeiten der Solarenergie begeistert – auch die Lehrerschaft, allen voran Rektor Pimperl, und der Inninger Bürgermeister Walter Bleimaier waren beeindruckt über die Vielfalt der Systeme und deren Wirkungsweise. An insgesamt sechs Stationen, die als Rundgang konzipiert waren, wurden unter anderem ein Solarkocher, eine solare Pumpenanlage, eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage und ein Modell eines Wasserkraftwerkes aufgebaut. Praxisnah wurde die Funktionsweise von den Energiespezialisten vorgeführt und erklärt. Auf dem Energiefahrrad konnten die Schüler ihre Muskeln spielen lassen und erfahren, wie viel Kraft man für die Nutzung verschiedener elektrischer Geräte aufbringen muss, und wie sie zu Hause zum Energiesparen beitragen können. Auch ein Elektroauto konnte auf dem Pausenhof besichtigt werden und die Schüler durften ein paar Runden mitfahren.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und alle Beteiligten sind rundum zufrieden. Die Energiewendevereine aus den Landkreisen Starnberg und Fürstenfeldbruck wollen deshalb diese Veranstaltung auch anderen Schulen als Projekttage anbieten, nicht zuletzt um den Nachhaltigkeitsgedanken und die Gewinnung erneuerbarer Energie an die jüngste Generation heranzutragen und so die Energiewende ein Stück schneller voran zu bringen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Energiewendeverein, Ortsgruppe Inning, Alfred Renner, Tel.:  08193/99 60 92-0, E-Mail: a.renner@solarenner.de

3. Sternfahrt für Nachhaltige Mobilität im Fünfseenland

Mittwoch, Februar 5th, 2014

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren veranstaltet die Energiewende Landkreis Starnberg e.V. zusammen mit der Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG am

Samstag, den 10. Mai 2014

die dritte Sternfahrt für Nachhaltige Mobilität im Fünfseenland!

Die Veranstaltung zur Energie- und Mobilitätswende findet auch dieses Mal wieder im Rahmen der Woche der Sonne, der größten Solarkampagne Deutschlands, statt. Als Ziel der Sternfahrt wurde diesmal der 1. Umwelttag in Gilching  festgelegt.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen …

mit einem nachhaltigen Fortbewegungsmittel wie Elektro-Auto, Elektro-Roller, Pedelec, Fahrrad oder einfach zu Fuß auf ca. 12 Uhr Mittag nach Gilching zu kommen – natürlich ist auch die Anfahrt mit dem MVV nachhaltig.

Am Zielort können dann Fahrzeuge getestet werden, es gibt Information, Austausch untereinander und auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz.

Für Speis und Trank ist gesorgt. Und so können nicht nur die Akkus der elektrischen Fortbewegungsmittel an der Gilchinger Elektro-Tankstelle wieder aufgeladen werden, sondern auch die der Fahrer/innen. Und wer noch ganz viel Energie für den Rückweg oder nur nachmittags Zeit hat: Gegen 16 Uhr steht noch ein Besuch beim Würmtaler Energietag in Krailling auf dem Programm.

Also bis zum 10. Mai 2014! Schauen Sie e-mobil oder anders nachhaltig in Gilching vorbei!

 

Text: M. Dehnert Bild: E. Villing

Allgäuer nehmen Vorreiterrolle in der Energiewende ein

Freitag, Januar 11th, 2013

Während in Oberbayern die Bürgerinnen und Bürger noch unentschieden sind, ob sie die Energiewende vor der eigenen Haustüre überhaupt wollen und vor allem, ob sie die damit einhergehenden Veränderungen am Landschaftsbild ertragen können, drehen sich in anderen, nicht minder schönen Gegenden längst die Windräder. Zum Beispiel im Allgäu: Dort haben sich energieautarke Gemeinden entwickelt, die sich und die umliegende Orte mit 100 % erneuerbarer Energie ausschließlich aus der Region versorgen und die diese Energie gewinnbringend für ihre und mit den Bürgerinnen und Bürgern verkaufen. Von den Bürgerinnen und Bürgern wird der Sinn und die Zukunftsfähigkeit dieser Energie-Projekte längst nicht mehr in Frage gestellt wird.

So gibt es im benachbarten Allgäu bereits zahlreiche Passivhäuser, PV-Kraftwerke, PV-Freiflächen- und  PV-Dach-Anlagen, Wärmepumpen, Biogasanlagen und Biomassekraftwerke. Windräder sind hier im Alltag längst angekommen, Geothermie ist kein Tabu. Der Landkreis Unterallgäu (Planungsverband Iller-Donau) hat derzeit 17 Standorte im Blick,  im Gebiet des Planungsverbands Allgäu (Kempten, Kaufbeuren sowie Oberallgäu, Ostallgäu und Lindau) sind mehr als 30 Windräder in Betrieb, in den Räumen Oberallgäu/Kempten und Ostallgäu/Kaufbeuren sollen weitere 50 – auch so genannte Raumbedeutende Anlagen (bis 200 m hoch) ans Netz gehen.

Pioniere in Allgäu-Schwaben denken seit über 15 Jahren in Richtung Energiewende und packen sie an. Sie investieren in das, was sich bereits jetzt oder in nächster Zukunft rentiert. Bereits 2001 hat die Gemeinde Wildpoldsried das Kommunale Energiemanagement eingeführt. Mit großem Selbstverständnis wird inzwischen die Energiewende im Allgäu von Vielen gelebt, beteiligen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur an den großen Windenergie-Projekten – und profitieren davon – sondern sind auch eifrig beim Energiesparen im eigenen Haus und im Alltag.

Modellregion für E-Mobilität

Anstatt in das Dritt- und Viertauto wird hier lieber in vernünftige Haustechnik und Dämmung investiert. Schwaben sparen halt gern! Bleiben deshalb die Touristen im Allgäu aus? Mitnichten. Wie auch in anderen Regionen, in denen der Wind den Strom erzeugt, wird das fortschrittliche Denken von den Gästen belohnt – indem sie weiterhin oder gerade deshalb kommen.

So dünkt es nicht Wunder, dass das Allgäu nun auch als Modellregion für Elektromobilität ausgewählt wurde. Mit dem Projekt eE-Tour Allgäu sollen die Möglichkeiten der Elektromobilität im Tourismus fürs Allgäu erforscht und realisiert werden. Hierbei wird zum einen das Mobilitätsverhalten der Gäste in der Region untersucht, zum anderen ist auch das Angebot der Elektromobilität für Einheimische als sinnvolle Mobilitätsalternative Gegenstand der Forschung.

Urlaubsgäste sollen Geschmack an innovativen, umweltfreundlichen Mobilitätskonzepten finden und die Botschaft mit nach Hause nehmen: „Wir konnten es im Urlaub probieren. Wir können es auch zu Hause tun.“

Wer sich über die Entwicklung im Allgäu informieren und Anregungen gewinnen möchte, sollte einen Blick  auf  www.umwelt-heute.tv/ und auf das schon legendäre Energiedorf Wildpoldried werfen.

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. – E. Villing

Quellen: www.wildpoldsried.de, www.umwelt-heute.tv