Einträge ‘EEG’

Vortrag 18.04. in Herrsching: Mieterstrom

Dienstag, März 27th, 2018

„Mieterstrom: Rentabel, Sicher, Unabhängig!“

Wohnanlagen mit eigenem Solar-Strom versorgen
am Mittwoch, den 18.04.2018
um 19:00 Uhr
VR-Bank, Bahnhofsplatz 4, 82211 Herrsching

Wie kann man als Eigentümer/-in einer Immobilie bzw. als Wohneigentumsgemeinschaft seine Bewohner/-innen mit einer Photovoltaik-Anlage günstig mit Strom versorgen? Das neue Mieterstromgesetz von 2017 hat dafür gute Voraussetzungen geschaffen. Der Vortrag stellt sowohl technische Möglichkeiten, als auch wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen vor.
Als Mieterstrom wird der Strom bezeichnet, der von einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes (oder in einem Blockheizkraftwerk) erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter/-innen und Eigentümer/-innen, aber auch
Gewerbe) in diesem Gebäude geliefert wird.
Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen kleinere Gebäude mit wenigen Mietparteien und mittelgroße Mehrfamiliengebäude.
Bild: Neue Wohnanlage in Seefeld mit Mieterstrom Vortrag und Diskussion mit Dr. Andreas Horn, langjähriger Experte für Mieterstrommodelle und Gerd Mulert, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG, der die Theorie mit Praxisbeispielen von Mieterstrommodellen aus der Region ergänzt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil der Solarkampagne im Landkreis Starnberg.
Weitere Informationen: www.energiewende-sta.de

Protest gegen die Verzögerungstaktik bei der Energiewende!

Donnerstag, April 28th, 2016

Gemeinsamer Protest gegen die vorsätzliche Verzögerung der Energiewende durch das Wirtschaftsministerium

Eine große Zahl von Energiewende- und Klimaschutz-Organisationen setzt sich für die Beschleunigung der Energiewende gemäß den Beschlüssen der Pariser Klimakonferenz ein. Und auch die Bürger sprechen sich mehrheitlich für eine schnellere Energiewende aus (Rebpräsentative Umfrage von TNS_Emnid 03-2016). Doch das Bundeswirtschaftsministerium bremst die Energiewende aus.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung protestieren nun zahlreiche Organisationen gegen die Verzögerung der Energiewende durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Eine der Verzögerungsmaßnahmen besteht in der kostentreibenden Fehlleitung der EEG-Umlage in die Taschen der fossilen Stromwirtschaft. Wie diese Fehlleitung zu Stande kommt, ist Thema dieser Pressemitteilung.

Die EEG-Umlage soll eigentlich einen finanziellen Beitrag zur Einspeisevergütung von Solar- und Windanlagen und anderen Anlagen der erneuerbaren Energien liefern. Tatsächlich aber kommt sie den konventionellen Stromherstellern zu Gute. Von Seiten des BMWi werden dann die vorsätzlich erhöhten Kosten psychologisch als Argument für die Verlangsamung der Energiewende genutzt.

Im Jahr 2015 hat Deutschland mit über 80 TWh so viel Strom exportiert wie nie zuvor. Strom aus Deutschland kann im Ausland konkurrenzlos billig angeboten werden, weil ausländische Stromkunden keine EEG-Umlage zahlen müssen. Die nur in Deutschland erhobene EEG-Umlage subventioniert somit indirekt die deutschen Kohlestromexporte.

Deutsche Braunkohlekraftwerke werden mit Rücksicht auf ihre technisch begrenzte Abregelfähigkeit nicht heruntergefahren, wenn Solar- oder Windstrom ausreichend zur Verfügung stehen. Ihr Weiterbetrieb zu Jahreszeiten, in denen zunehmend Solar- und Windstromüberschüsse zu erwarten sind, ist ein klimapolitischer Skandal und grober Verstoß gegen die Pariser Dekarbonisierungsbeschlüsse!

Betreiber von konventionellen Kraftwerken haben zudem (nur noch historisch begründbar) das Vorrecht, ihren Strom bereits Monate oder Jahre im Voraus in zeitlich gleichbleibenden „Bändern“ (baseload oder peakload) am Terminmarkt oder im außerbörslichen Handel zu verkaufen. Dieses Recht sehen sie als Selbstverständlichkeit an. Strom aus Erneuerbaren Energien jedoch, der nach EEG vergütet wird, muss am Spotmarkt verramscht werden. Oder seine Lieferanten müssen Verpflichtungen eingehen, ihre Anlagen „freiwillig“ herunterzuregeln, wenn ansonsten die Spotmarktpreise negativ würden. Das ist eine massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Erneuerbaren Energien.

Warum steigt die EEG-Umlage?

Da am Spotmarkt alle jene Kunden fehlen, die sich bereits im Vorab-Handel mit konventionell erzeugtem Strom eingedeckt haben, ist die Nachfrage am Spotmarkt gering. Geringe Nachfrage führt dazu, dass das Niveau der Spotmarkt-Strompreise sinkt.

Bei hohem Solar- oder Windstromangebot (wenn also eigentlich viel Geld für die gesetzliche Einspeisevergütung bezahlt werden müsste) sinken die Spotmarktpreise noch weiter ab, teilweise sogar in den negativen Bereich. Der EE-Strom erzielt am Spotmarkt dann keine Verkaufserlöse mehr, mit denen die Einspeisevergütungen bezahlt werden könnte. Die Fehlbeträge sind nach den Bestimmungen des EEG und der Ausgleichsmechanismusverordnung durch die EEG-Umlage auszugleichen.

Was geschieht bei weiterem Zubau von Solar- und Windanlagen?

Die EE-Strommengen nehmen weiter zu. Der Spotmarktpreis wird immer öfter negativ. Das heißt, die Lieferanten des Stroms müssen den Empfängern der Stromlieferungen noch Geld dazu zahlen. Der Verkauf des EE-Stroms am Spotmarkt führt dann zu „negativen Erlösen“.

Damit die EEG-Umlage trotzdem nicht ins Unermessliche ansteigt und damit selbst ihre Fehlkonstruktion offenbart, sieht der Referentenentwurf des EEG 2016 in Paragraf 51 sogar vor, dass die Einspeisevergütung auf Null abgesenkt wird, wenn die Spotmarktpreise mehr als sechs Stunden lang negativ waren. So werden die Symptome anstatt der Ursachen bekämpft. Die eigentliche Ursache ist die Beibehaltung des Vorab-Handels zugunsten der fossilen Energien.

Anstatt die Pariser Beschlüsse zur Dekarbonisation umzusetzen, will das BMWi den Solar- und Windanlagenbetreibern eine regelmäßige Vergütung ihres gelieferten Stromes vorenthalten. Eine Klientel-Politik für die konventionelle Stromerzeugung!
Fazit: Der Vorabhandel am Terminmarkt und im außerbörslichen Handel sowie die Befreiung der Großverbraucher von der EEG-Umlage treiben die EEG Umlage in die Höhe – nicht die Erneuerbaren!
Auf einem anderen Blatt stehen die externen Kosten der konventionellen Stromversorgung, die zumeist in Form von Steuern dem Steuerzahler auferlegt werden. Es geht dabei zum Beispiel um Kosten wie die Entsorgungskosten des radioaktiven Mülls, die Kosten für die Beseitigung der Klimaschäden, für die Eingliederung der Klimaflüchtlinge und viele andere mehr. Doch bei diesen Kosten wird dem belasteten Steuerzahler der Zusammenhang mit der fossilen Energiewirtschaft geflissentlich verschwiegen.

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Unterstützer der Pressemitteilung

  • BBEn Bündnis Bürgerenergie, Dr. René Mono
  • BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU –
    Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
    Bundesgeschäftsstelle Geschäftsführung: Dr. Stegmayer
    Pressesprecherin: Petra Pauly Sekretariat: Ulla Veith
  • Bürgerinitiative Megatrasse VG Nordendorf, Anita Dieminger
  • BWE – Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, der Vorsitzende, Dr.
    Wilhelm Heye
  • BWE – Regionalverband Oberbayern, der Vorsitzende, Dr. Dirk Bade
  • Energiegemeinschaft Weissacher Tal
    Reinhard Knüdeler, Vorstand
  • Energie-Initiative Kirchberg e. V.
    74592 Kirchberg/Jagst
    Vorsitzender: Gerhard Kreutz
  • Freunde von Prokon, Rainer Doemen, Pressesprecher
  • KAB – Katholische Arbeitnehmer-Bewegung e.V., Rainer Forster, Diözesansekretär
  • Solarenergie-Förderverein Deutschland, Vorstand
  • Sonneninitiative e.V.
    Hans-Christian Quast, 1. Vorsitzender
  • Sonnenkraft Freising, Dr. Andreas Horn, vorsitzender
  • Die SWB GmbH, Karl-Heinz Hüsing

EEG-Novelle gefährdet Arbeitsplätze

Samstag, April 16th, 2016

Der offizielle Referentenentwurf zum EEG 2016 liegt vor. Die Länder- und Verbändeanhörung ist damit eingeleitet worden. Dass die Mindestausschreibungsmenge weiterhin nicht definiert ist, verunsichert die Energiebranche und besonders die  Windbranche massiv. Denn gemäß der als „Weltformel“ verschrieenen Berechnung zur Ausschreibungsmenge wird die kostengünstige Windenergie auf eine Steuerungsgröße reduziert – auf Kosten von Arbeitsplätzen, Wertschöpfung und Klimaschutz.

„Dieser Entwurf steht im deutlichen Widerspruch zu der Tatsache, dass inzwischen alle Akteure im Bereich der Energiewirtschaft voll auf Erneuerbare Energien setzen“, kritisierte der Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE), Hermann Albers.

Der BWE weißt das Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt seit mehreren Monaten auf die Defizite im EEG-Entwurf hin, der sowohl den Klimaschutzzielen als auch der Energiewende zuwider läuft und zudem erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen dürfte. So sind Tausende der aktuelle 150.000 Arbeitsplätze und die Spitzenposition der deutschen Windenergie-Branche im internationalen Markt gefährdet. Und auch die hohe Akzeptanz für die bislang günstigste aller erneuerbaren Energieformen – Windstrom – dürfte darunter leiden.

Auch in den kommenden Wochen tritt der Verband dafür ein, dass sich die jährlichen Ausschreibungsvolumina mindestens an der Bund-Länder-Einigung aus dem April 2014 von jährlich 2.500 MW netto orientieren. Ein Festhalten an einer EE-Zielbegrenzung von 45 Prozent am Stromverbrauch hält der BWE angesichts des Potenzials der Windenergie für die Sektoren Elektromobilität und Wärme für falsch.

Hans-Josef Fell hält Vortrag im Landratsamt

Montag, Mai 19th, 2014

Am Montag, den 2. Juni 2014 hält Hans-Josef Fell im Landratsamt Starnberg einen Vortrag zum Thema „Energiewende in Gefahr! Was tun gegen die Klimaschutzblockade?“. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Das Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 führte zu einem rasanten Ausbau von Wind- und Solarenergie in Deutschland sowie zu einem Aufschwung der entsprechenden Zweige von Industrie und Gewerbe. Das EEG wurde als erfolgreiches Instrument zur Umsetzung der Energiewende in zahlreichen Ländern kopiert. Der Vortrag beleuchtet die aktuelle Entwicklung in Bayern, Deutschland, Europa und weltweit und geht auf Fragen ein wie:

  • Was bewirkt die EEG-Novelle 2014?
  • Wie steht es um die Windkraft in Bayern?
  • Gibt es noch Subventionen für fossile Energien?
  • Was macht EURATOM?
  • Schaffen wir die GLOBALE ABKÜHLUNG?

Referent Hans-Josef Fell ist Autor des EEG. Er war von 1998 bis 2013 für die GRÜNEN Mitglied im Deutschen Bundestag. Nebenbei war er Fraktionssprecher für Forschungspolitik (1998-2005) und Energiepolitik (2005-2013) und hat in drei Bundestagsausschüssen mitgearbeitet:

  • Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • Bildung, Forschung, Technikfolgenabschätzung
  • Verteidigung

Neben dem EEG hat Fell in seinen politischen Funktionen auch noch zahlreiche weitere Initiativen, z.B. zur Forschungsförderung für Erneuerbare Energien, angestoßen.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier!

 

Bild: Sigismund von Dobschütz / wikipedia

Drei Jahre nach Fukushima: gemischte Bilanz für erneuerbare Energien

Dienstag, März 18th, 2014

Drei Jahre nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima hat sich viel beim Ausbau der erneuerbaren Energien getan, die Regenerativen haben weltweit viele neue Märkte erschlossen. „Das ist gut für Klima und Wirtschaft, angesichts eines weiter wachsenden Energiebedarfs in Schwellenländern und steigenden Klimagasemissionen aber noch nicht gut genug“, mahnt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

Als massives Hemmnis auf dem Weg zur Energiewende sieht Vohrer vor allem die Marktverzerrungen zugunsten fossiler Energieträger. Diese wurden nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) im vergangenen Jahr mit 544 Milliarden Euro staatlicher Förderung unterstützt, erneuerbare Energien dagegen mit nur knapp 100 Milliarden Euro. Dabei sind die massiven Umweltschäden durch konventionelle Energien noch nicht berücksichtigt. Für Vohrer gelte es deshalb in Deutschland, genauso wie in anderen Staaten, parallel zum Ausstieg aus der Atomenergie auch die Abhängigkeit der fossilen Energien abzuschütteln. Nach IEA-Angaben hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren die Kohleförderung weltweit fast um 70 Prozent erhöht. 2013 wurden laut Angaben der AG Energiebilanzen allein in Deutschland 162 Milliarden Kilowattstunden Braunkohlestrom produziert – so viel wie seit 1990 nicht mehr.

Die Förderung neuer Energien nach Vorbild des deutschen EEG hat bis heute viele Nachahmer gefunden und deren weltweiten Ausbau erheblich vorangetrieben. AEE-Geschäftsführer Vohrer warnt jedoch davor, sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen: „Deutschland gilt mit seinem Ausbau Erneuerbarer Energien zwar als Vorbild. Doch über diesen Erfolgen des EEG im Stromsektor darf nicht vergessen werden, dass die Energiewende im Wärme- und Verkehrsbereich bislang nur schleppend verläuft oder sogar stagniert – und das obwohl der Energiebedarf für Mobilität und Heizen rund drei Viertel zum gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland beiträgt.“

 

Quelle:
Agentur für Erneuerbare Energien

Bild:
Joachim Kirchner / www.pixelio.de

Energiewende: Offener Brief am Eilling-Hütig und Aigner

Donnerstag, Januar 30th, 2014

Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. wendet sich aus gegebenem Anlass  mit einem Offenen Brief an die Landtagsabgeordnete des Landkreises Starnberg, Frau Eilling-Hütig sowie an Frau Ilse Aigner. Es geht um die Gefährdung der Energiewende, das vorprogrammierte Verfehlen unserer Energiewende-Ziele und implizit um die Absage an den Klimaschutz sowie die Abkehr vom sukzessiven Umbau der bisherigen Energieversorgung, bei der die oligopolistischen Konzernstrukturen durch mehr Wettbewerb, durch eine dezentrale Energieversorgung mit Bürgerbeteilig ergänzt würden. Der Landkreis Starnberg bekennt sich auch politisch zur Energiewende. Durch die geplante Novellierung des EEG (EEG 2.0), vorbereitet durch Sigmar Gabriel, und die weiteren geplanten einschneidenden Veränderungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien durch die neue Bundesregierung,  v.a. aber auch wegen der von Horst Seehofer in den Koalitionsvertrag eingebrachten Neuregelung der Abstände von Windrädern zu Siedlungen, die künftig Ländersache sein sollen, sieht sich der Energiewendeverein zu dieser Reaktion veranlasst.

Bayern möchte die sogenannte 10H-Regel umsetzen, die das Aus für Windenergie auch in unserem Landkreis bedeutet.

Der Energiewendeverein betrachtet diese Kehrtwende mit großer Sorge. Der Strompreis ist hierbei ein vorgeschobenes Argument, das sich bei näherer Betrachtung nicht aufrechterhalten lässt. Nur ein Bruchteil des Strompreises sind durch die Erneuerbaren Energien verursacht bzw. werden für deren Ausbau eingesetzt.

 Den offenen Brief an Frau Eilling-Hüting in der Originalfassung finden Sie hier, für das gleichlautenden Schreiben an Frau Aigner klicken Sie bitte hier!

 

Bild: Lupo / www.pixelio.de

Branche sieht Windstrom-Pläne der Koalition gelassen

Dienstag, November 12th, 2013

Angesichts der jüngsten Nachrichten über die von der zukünftigen Koalition geplanten Einsparmaßnahmen bei der Windenergie gibt sich die Branche relativ gelassen. Einem Sprecher des Bundesverbandes Windenergie zufolge löse der Verhandlungsstand zwar im Moment keinen Jubel aus, man müsse aber zunächst die konkreten Details abwarten. Auch bei Deutschlands größtem Windenergieanlagenhersteller Nordex sieht man im Moment keinen Grund zur Panik: Bei einem moderaten Rückgang der Förderung sei kaum damit zu rechnen, dass tatsächlich viele Windprojekte in Frage gestellt werden.

Am Wochenende hatte sich die Arbeitsgruppe Energie von Union und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen auf Einschränkungen bei der Windstromförderung geeinigt. Diese sehen unter anderem vor, dass die Einspeisevergütungen für Windräder an Land sich künftig am Windaufkommen am vorgesehenen Standort orientieren. Anlagen in windschwachen Gegenden sollen demnach deutlich weniger gefördert werden. Auch Offshore-Projekte wären von den geplanten Änderungen betroffen: Das Ausbauziel für Windkraftanlagen in der Nord- und der Ostsee soll Angaben zufolge von bislang 10 Gigawatt im Jahr 2020 auf 6,5 Gigawatt gesenkt werden. Jedoch zeigen die Branchenvertreter auch hier Gelassenheit, da das bisherige Ausbauziel ohnehin nicht realisierbar gewesen sei.

 

Quelle: Frankfurter Allgemeine
Bild: Dr. Christian Kühnel

EUROSOLAR fordert Ende des Missbrauchs am Erneuerbare-Energien-Gesetz

Dienstag, Oktober 22nd, 2013

Im Zusammenhang mit der erneuten Erhöhung der EEG-Umlage wehrt sich die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. (EUROSOLAR) gegen die Schuldzuweisung an den Ausbau regenerativer Energieträger. Tatsächlich geht mit 2,54 Cent nur ein verhältnismäßig geringer Teil der aktuell 6,24 Cent pro Kilowattstunde auf die reinen Finanzierungskosten zurück. Große Teile der Mehrbelastung für die Verbraucher entstehen dagegen durch die stark ansteigende Zahl an Unternehmen, die sich komplett aus den Umlagezahlungen befreien lassen: Während immer mehr industrielle Großverbraucher ihren Strom für unter vier Cent pro kW/h einkaufen können, haben die Haushalte in Deutschland mittlerweile durchschnittlich 28 Cent zu bezahlen. Von den Preissenkungen an der Strombörse, die durch den Ausbau  der Erneuerbaren entstehen konnten, merkt der Endverbraucher dagegen nichts, während die Gewinne der vier großen Energieversorger stetig steigen – obwohl sie selbst im Moment nur 5 Prozent zum Ausbau der regenerativen Energien beitragen.

EUROSOLAR weist darauf hin, dass das fossil-atomare Energiesystem zwangsläufig kostenintensiver werden muss und langfristig weder Energieversorgung noch Arbeitsplätze sichern kann. Der öffentliche Druck auf das EEG durch Medien und Politik sei daher unreflektiert und wenig zielführend. Vielmehr müsse es dagegen jetzt gelten, das Gesetz und dessen Grundprinzipien ins Zentrum einer „neuen Energiemarktordnung“ zu stellen und die richtigen Weichen für die Herausforderungen einer sicheren und sauberen Zukunft zu stellen.

Weitere Hintergrundinformationen über die Entstehung des Strompreises finden Sie in unserem Artikel „Sündenbock erneuerbare Energien?“ sowie im „Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2014“ des Bundesverbands Erneuerbare Energien e.V. Das „Memorandum zur Energiemarktreform 2013“ der EUROSOLAR finden Sie hier.

 

Quelle: eurosolar.de
Bild: fotolia

Steigende Strompreise: Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2014

Mittwoch, September 18th, 2013

Die Debatten im Vorfeld der Bundestagswahl zeichnen es ab: Die Zukunft des EEG sowie die damit einhergehende Fortführung der Energiewende sind im Moment äußerst ungewiss. Dabei wird vor allem unter dem Schlagwort „Strompreisbremse“ einseitig Stimmung gegen die „teuren“ erneuerbaren Energien gemacht und deren weiterer Ausbau in Frage gestellt.
Mit einem eigenen Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2014 stellt der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) diesem Vorwurf nun Fakten gegenüber. Ziel des BEE ist es dabei, die häufig emotional geführte Diskussion über die Regenerativen zu versachlichen und die tatsächlichen Gründe für den Preisanstieg herauszuarbeiten. Die einzelnen Bestandteile der EEG-Umlage, die zu diesem Zweck offengelegt wurden, entpuppten sich dabei nicht selten als sachfremd und verbraucherfeindlich: Demnach ergeben sich die Mehrbelastungen für Haushalte zu großen Teilen aus der Entwicklung an der Strombörse sowie aus den stark anwachsenden Ausgleichzahlungen für von der Umlage befreite Unternehmen.
Das Hintergrundpapier in voller Länge finden Sie hier!

 

Quelle: www.bee-ev.de

Bild: www.bee-ev.de

Sündenbock erneuerbare Energien?

Freitag, September 6th, 2013

Warum der Strompreis steigt – eine Analyse

Besser spät als nie: Mit den TV-Duellen in der vergangenen Woche ist der Wahlkampf doch noch etwas in Fahrt gekommen. Dabei wurde erwartungsgemäß auch die Thematik der ansteigenden Strompreise immer wieder kontrovers diskutiert. Viele Parteien machten dabei nochmals konkret ihren Standpunkt deutlich, nach dem die Schuld vor allem am raschen Ausbau der regenerativen Energien läge und stellen den Haushalten schnelle Entlastungen durch entsprechende Eindämmungskonzepte in Aussicht. Doch kann diese Rechnung aufgehen? Oder wird die Rolle des Sündenbocks den Erneuerbaren im Stimmenfang schlicht aus taktischen Gründen zugeschoben? Zwar steht der Gang zur Wahlurne kurz bevor, doch noch bleibt genug Zeit, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Hierfür lohnt sich eine konkrete Analyse der Stromkostenzusammensetzung.

Nach aktuellen Prognosen wird der durchschnittliche Haushaltsstrompreis im Jahr 2013 in Deutschland bei etwa 28,7 Cent pro Kilowattstunde liegen, was zunächst einmal einem deutlichen Anstieg von knapp 67% in den vergangenen zehn Jahren entspricht. Um diesen massive Erhöhung erklären zu können, empfiehlt es sich, die verschiedenen Faktoren einzeln unter die Lupe zu nehmen, aus denen sich der Haushaltsstrompreis zusammensetzt.

Der kleinste von den insgesamt sieben Bestandteilen ist mit einem Gewicht von 1,3% die so genannte „Offshore-Haftungsumlage“, die erst zu Beginn dieses Jahres ins Leben gerufen wurde. Durch diese Zahlung übernehmen Verbraucher zu einem großen Teil Schadensersatzkosten, die durch verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz oder auch durch langfristigere Netzunterbrechungen entstehen können. Die effektive Mehrbelastung für die Verbraucher aufgrund der Einführung dieser Umlage liegt jedoch im Moment bei 0,4 Cent pro Kilowattstunde und ist daher für die langfristige Preisentwicklung des Haushaltsstroms vorerst nicht maßgeblich.

Mit 5,9% ist eine Konzessionsabgabe an den 28,7 Cent pro Kilowattstunde Strom beteiligt. Sie kommt den Kommunen zu Gute und ist faktisch ein Nutzungsentgelt für die Beanspruchung öffentlicher Verkehrswege, um Versorgungsleitungen für Strom zu legen oder zu betreiben. Die Vergütung erfolgt hierbei auf Basis der Größe der jeweiligen beziehenden Gemeinde und blieb seit 2006 unberührt. Somit liefert auch diese Position noch keinerlei Anhaltspunkte für die massive Preisentwicklung.

Etwas mehr fällt wiederum die Stromsteuer mit insgesamt 7,2% ins Gewicht, die aktuell auch immer wieder im Fokus politischer Auseinandersetzungen steht. Sie wurde 1999 von der rot-grünen Regierung im Zuge der ökologischen Steuerreform eingeführt, mit dem Ziel das Bewusstsein für das endliche Gut „Energie“ zu stärken und dadurch den nationalen Energieverbrauch zu senken, bzw. ressourcenschonende Produkte zu entwickeln. Energieintensive Unternehmen können in Bezug auf die Stromsteuer eine Reihe von Ermäßigungen in Anspruch nehmen. Insgesamt kommt jedoch auch diese Abgabe nicht zur Beantwortung der Ausgangsfrage in Betracht, vor allem deshalb, weil der Bund rund 90% der Einnahmen für die Aufstockung der Rentenkasse aufwendet.

Ebenfalls diskutiert wird aktuell der 16%-Anteil der Mehrwertsteuer, die in Deutschland grundsätzlich auf Strom und Gas mit 19% angerechnet wird. Da sich diese proportional zur Höhe des Strompreises entwickelt, ist das praktizierte Modell im Moment deutlich in der Kritik und es werden immer wieder Forderungen nach einer geringeren Besteuerung für Energie laut. Erklärungen für die Frage nach dem Anstieg des Strompreises liefert allein diese Größe jedoch nicht.

Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) macht 18,4% des aktuellen Strompreises aus. Ziel bei der Einführung des EEG war es, durch die auf diesem Wege erhaltenen Einnahmen Vorrangregeln und garantierte Mindestvergütungen im Ausbau regenerativer Energien zu bewerkstelligen und gleichzeitig deren Entwicklung in Richtung Marktfähigkeit zu fördern. Insofern ist das wahre Ausmaß der Schuld der Erneuerbaren an der Strompreisentwicklung sicherlich in dieser Position zu suchen, weshalb sie im Anschluss nochmals genauer betrachtet werden soll.

Mit 22,7% der zweitgrößte Anteil am Verbraucherstrompreis sind die Netzentgelte, also der Transport, die Messung und die Abrechnung des Stroms. Auf der Suche nach den Gründen für den hohen Strompreis muss dieser Posten jedoch nicht betrachtet werden, weil er in Folge der Regulierung durch die Bundesnetzagentur seit 2006 zunehmend geschrumpft ist und somit nicht zur Mehrbelastung der Haushalte beiträgt.

Den größten Anteil nimmt mit 28,6% die Beschaffung und der Vertrieb der Energie durch die einzelnen Stromkonzerne ein. Für die Beschaffung fallen hierbei sowohl Kosten für die eigene Erzeugung als auch für den Einkauf von Strom an. Dies erfolgt entweder an der Strombörse „European Energy Exchange“ (EEX) in Leipzig oder auf der Basis direkter Lieferverträge. Hierbei fällt auf, dass der Börsenpreis für Strom, an dem sich auch der Handel orientiert, in den letzten Jahren stark gesunken ist. Schuld an dieser – eigentlich erfreulichen – Entwicklung ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien (mehr dazu im folgenden Abschnitt) unter anderem der stark sinkende Kohlepreis. Entstanden ist dieser durch die massive Eigenförderung von Schiefergas in den USA, die damit als Großabnehmer wegfielen und somit ein weltweites Überangebot provozierten. Paradoxerweise werden die niedrigeren Kosten für den Strom an der Börse nicht an den Verbraucher weitergegeben, vielmehr stieg der Gesamtposten „Beschaffung und Vertrieb“ gleichzeitig immer mehr an. Da die Schuld hierfür nicht im Einkaufspreis zu suchen ist, muss sie an einer oder mehreren der drei Unbekannten liegen, die hier ebenfalls von den Stromkonzernen einkalkuliert werden: an der Wirtschaftlichkeit der Eigenproduktion, am Vertrieb und an der Höhe der Gewinnmargen. Welche Mechanismen also genau zum anhaltenden Anstieg dieses (größten) Anteils am Haushaltsstrom führen, bleibt ihr großes Geheimnis.

Konkrete Hinweise darauf, inwieweit auch die Erneuerbaren zur Mehrbelastung der Haushalte beitragen, lassen sich bei der eingehenden Beleuchtung der EEG-Umlage finden. Der durch das EEG geförderte Strom wird seit dem Jahr 2010 durch die Übertragungsnetzbetreiber an der Strombörse vermarktet. Die Höhe der Umlage errechnet sich demnach grundsätzlich aus der Differenz zwischen den Vermarktungserlösen und den gesetzlich geregelten Vergütungszahlen. In der Tat ist diese Umlage in den letzten Jahren stetig gestiegen. Um dieser Entwicklung auf den Grund zu gehen, lohnt auch hier der Blick auf die konkreten Einflussfaktoren.

Erstmals seit 2012 wird über die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zunächst in eine Liquiditätsreserve einbezahlt, die im Moment einem Anteil von 3% entspricht. Diese Reserve soll für mögliche Schwankungen bei Wind- und Sonnenenergie dienen. Nachdem diese Reserve einmalig aufgebaut ist, soll die Einzahlung langfristig wieder relativiert bzw. eingestellt werden.

Ebenfalls seit 2012 wird der Umlage eine Marktprämie beigerechnet, die im Moment mit einem Anteil von 4% zu Buche schlägt. Diese Prämie wird allen Erzeugern als Anreiz ausgezahlt, die freiwillig aus der EEG-Vergütung aussteigen und ihren Strom direkt an der Börse vermarkten. Ziel dabei ist vor allem die Marktintegration der Erneuerbaren.

Bereits ganze 19 % der EEG-Umlage sind auf ein Paradoxon zurückzuführen, dass weniger Defizite der regenerativen Energien, als vielmehr am aktuell praktizierten System ans Tageslicht bringt: der so genannte Merit-Order-Effekt. Dessen Ursprung liegt in der bereits erwähnten Strombörse EEX. Der Preis, zu dem Strom dort gehandelt wird, ergibt sich aus der so genannten „Merit Order“: der Reihenfolge, in der Kraftwerke eingesetzt werden müssen, um die Nachfrage des Stromkonsums zu decken. Konkret werden hierbei die Kraftwerke in der Reihenfolge ihrer Grenzkosten aktiviert – angefangen mit demjenigen, das am billigsten produziert. Das letzte und gleichzeitig auch teuerste Kraftwerk, das zur Deckung des Bedarfs benötigt wird bestimmt letztlich den Börsenpreis. Erneuerbare Energien haben nun grundsätzlich äußerst geringe Grenzkosten und stehen daher zu Beginn der „Merit Order“. Sie werden deshalb – auch in Folge ihres zunehmenden Ausbaus – immer mehr in die Netze eingespeist. Damit werden teurere Kraftwerke verdrängt und der Börsenpreis für Strom sinkt. Besagtes Paradoxon ergibt sich nun genau daraus, dass die Verbraucher letztlich genau die Differenz zahlen, die sich zwischen den staatlichen Vergütungszahlungen für erneuerbaren Strom und ihren Erlösen am Markt ergibt – welche jedoch gemäß der Merit-Order-Berechnung im Moment stark sinken.

Ziemlich genau ein Viertel der gesamten Umlage dient daneben der Entlastung so genannter „priviligierter Verbraucher“. In der Praxis beruht dies auf der gesetzlich festgeschriebenen Möglichkeit für energieintensive Verbraucher aus der Industrie, sich von der gesamten Umlage befreien zu lassen, um nicht den Anschluss an internationale Wettbewerbe zu verlieren („Besondere Ausgleichsregelung“). Die entsprechenden Voraussetzungen für die Unternehmen wurden in der jüngsten Vergangenheit immer stärker aufgelockert, weshalb 2013 die Zahl der Antragssteller im Vergleich zum Vorjahr auch um das Zweieinhalbfache angestiegen ist. Angerechnet werden die entgangenen Einnahmen schlussendlich den Verbrauchern – die so wohl in Zukunft noch weit mehr Ausgleichszahlungen für die Industrie auf ihrer Rechnung finden werden.

Mit lediglich 49% entfällt de facto nicht einmal die Hälfte der Gesamtumlage tatsächlich auf die Förderung erneuerbarer Energien. Zwar hat sich auch dieser Anteil in den vergangenen Jahren erhöht, dies liegt allerdings zunächst einmal daran, dass sich der Ausbau der Regenerativen in der Praxis deutlich schneller vollziehen konnte, als ursprünglich kalkuliert. Neben der Tatsache, dass ihre produzierte Energie tatsächlich auch zunehmend die konventionelle vom Markt verdrängt und somit bereits Millionen Tonnen Treibhausgase verhindert werden konnten, wurde dadurch vor allem auch ein riesiger Wirtschaftssektor etabliert. Ein Wirtschaftssektor, dem laut aktuellen Prognosen die Zukunft gehört – was angesichts der bevorstehenden Erschöpfung fossiler Energieträger nicht überrascht.

Hält man sich nun die einzelnen Faktoren Augen, so wird vor allem eines deutlich: Die Erneuerbaren Energien, respektive die EEG-Umlage, tragen zwar im Moment sicherlich (noch) nicht zur Preisminderung, allerdings aber auch nur in einem weit geringerem Maße zur Steigerung des Strompreises bei, als es viele Parteien den Menschen im Moment glauben machen wollen. Nicht zu unterschätzen ist dagegen der Einfluss der intransparenten Wirtschaft der Stromkonzerne sowie internationaler, vor allem aber nationaler ökonomischer und politischer Rahmenbedingungen, unter denen der aktuelle Status Quo letztendlich erst herbeigeführt wurde. Wie jedes Projekt muss auch die Energiewende nach ihrer (beeindruckenden) Anlaufzeit früher oder später kontrolliert und korrigiert werden. Dabei sollte vor allem im Fokus stehen, an Erreichtem festzuhalten und die Schienen für eine optimale Weiterführung der Energiewende neu auszurichten. Wenn viele Politiker (zu einem erheblichen Teil selbst verschuldete) Strompreissteigerungen schlicht auf die erneuerbaren Energien schieben, dann ist das dagegen ein gefährliches Spiel. Sie werden damit weder den Fakten gerecht, noch den Aufgaben, die sie als politische Vertretung unseres Landes zu bewältigen haben. Stattdessen konstruieren sie, im Kampf um die schnelle Wählerstimme, eine Stimmung, die die Bedingungen für die Fortführung einer unvermeidlichen Entwicklung in unserem Land massiv beeinflussen kann. Diese Rechnung kann und wird nicht aufgehen.

 

Quellen:

AG Energiebilanzen e.V. (AGEB): Energieverbrauch in Deutschland 2012, 04.09.2013
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Bundesnetzagentur.de
www.deutschlandfunk.de: Billige Kohle durch Fracking, 04.09.2013
DIHK: Faktenpapier Strompreise in Deutschland
www.eeg-kwk.net, 04.09.2013
www.energiehoch3.de, 04.09.2013
SPIEGEL ONLINE: Experten fordern niedrige Mehrwertsteuer, 04.09.2013
www.umwelt-im-unterricht.de, 04.09.2013
www.unendlich-viel-energie.de, 04.09.2013
www.verivox.de, 04.09.2013
www.wie-energiesparen.info, 05.09.2013

Grafiken:

www.unendlich-viel-energie.de

Titelbild:

AP Achiv