Einträge ‘Effizienz’

Gewinnaktion: Ältester Kühlschrank gesucht

Montag, Dezember 12th, 2016

Mit einer „Kühlschrank-Tauschaktion“ möchte der Landkreis Starnberg auf energiesparende Alternativen aufmerksam machen und zum Kauf eines neuen Gerätes anregen. Wer noch im Besitz eines alten Kühlschrankes ist, kann jetzt bis 31. Januar 2017 an einer Gewinnaktion des Landratsamtes teilnehmen. Gerade für Besitzer älterer Kühl- oder Gefrierschränke lohnt es sich über einen Neuanschaffung nachzudenken. Bis zu 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs kann ein alter Kühlschrank verbrauchen. Für den ältesten noch in Betrieb befindlichen Kühlschrank im Landkreis gibt es einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro, damit ein Neukauf erleichtert wird.

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Ist das energieautarke Haus möglich?

Montag, November 28th, 2016

Wer energieautark wohnen möchte, nutzt allein lokal verfügbare Energieträger und lässt sich nicht mit Gas oder Öl beliefern. Stattdessen erwärmt etwa die Sonne das Warmwasse, und man gewinnt daraus auch Strom.

Nicht nur Neubauten können unabhängig von externer Energie werden, auch Häuser im Bestand lassen sich nachrüsten.

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Quelle:ntv

Passivhaustage 11.-13. November

Dienstag, November 8th, 2016

Wie lebt es sich in einem Passivhaus? Dazu erhalten Besucher bei den internationalen Tagen des Passivhauses Erfahrungen aus erster Hand. Vom 11. bis 13. November 2016 laden Bewohner von Passivhäusern an drei Tagen zu sich nach Hause ein. Im Internet gibt es eine Übersicht über die Gebäude, die besichtigt werden können.

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Biogas erreicht in Kraft-Wärme-Kopplung maximale Effizienz und Klimaschutzeffekte

Montag, Februar 7th, 2011

Berlin, 7. Februar 2011 – Biogas erreicht seinen maximalen Wirkungs- und Versorgungsgrad, wenn es gleichzeitig zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. In der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) weist es zudem die beste Klimabilanz auf. Aufgrund des begrenzten Flächenpotenzials für den Anbau von Energiepflanzen sollte Biogas so effizient wie möglich, also in KWK eingesetzt werden. Eine Stromerzeugung ohne Wärmenutzung oder die rein thermische Verwendung von aufbereitetem Biogas in Erdgasthermen sind hingegen aus dieser Sicht suboptimal.

Dies ermittelte die Agentur für Erneuerbare Energien in einem Vergleich unterschiedlicher Nutzungspfade von Biogas hinsichtlich ihrer Strom- und Wärmeerträge, ihrer Wirkungsgrade, der Zahl der versorgten Haushalte und der jeweiligen Klimabilanz. Im Ergebnis schnitten die untersuchten Nutzungsvarianten mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in allen Kategorien am besten ab. Schlusslicht des Vergleichs ist die reine Wärmeproduktion mit aufbereitetem Biogas in haushaltsüblichen Erdgasthermen. „Die Ergebnisse zeigen, dass eine eindimensionale Nutzung von Biogas lediglich zur Strom- oder Wärmeerzeugung nur zweite Wahl sein kann“, bilanziert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Folgende Nutzungspfade von Biogas wurden verglichen:

1. KWK vor Ort: Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) für die Strom- und Wärmeerzeugung genutzt (= KWK); der Strom wird vollständig ins Netz eingespeist, die Wärme zu 60 Prozent vor Ort verbraucht.

2. Einspeisung + KWK: Das Biogas wird auf Erdgasqualität aufbereitet, ins Erdgasnetz eingespeist und andernorts in einem BHKW für die Strom- und Wärmeerzeugung genutzt; der Strom wird vollständig ins Netz eingespeist, die Wärme zu 100 Prozent vor Ort verbraucht.

3. Rein thermische Nutzung: Das Biogas wird auf Erdgasqualität aufbereitet, ins Erdgasnetz eingespeist und andernorts in einem Erdgasheizkessel zu Wärme, nicht jedoch zu Strom umgewandelt.

4. Rein elektrische Nutzung: Das Biogas wird in einem BHKW für die Stromerzeugung genutzt; der Strom wird vollständig ins Netz eingespeist, die anfallende Wärme bleibt ungenutzt.

Verglichen wurden jeweils die Erträge aus Biogas von einem Hektar Maisanbau. Mit dieser Menge lassen sich beim Nutzungspfad „KWK vor Ort“ statistisch 4,3 Haushalte mit Strom und 0,5 Haushalte mit Wärme versorgen. Bei der rein thermischen Nutzung kann mit derselben Menge Biogas lediglich der Wärmebedarf von 1,4 Haushalten gedeckt werden. Ähnlich sind die Größenverhältnisse auch in der Kategorie Klimaschutz: Gegenüber den Nutzungspfaden „KWK vor Ort“ und „Einspeisung + KWK“ kann bei der rein thermischen Nutzung von Biogas weniger als die Hälfte der Treibhausgase eingespart werden. Jörg Mayers Fazit: „Angesichts der begrenzten Agrarfläche in Deutschland muss das Ziel sein, den wertvollen erneuerbaren Energieträger Biogas möglichst in Kraft-Wärme-Kopplung mit optimalem Wirkungsgrad zu nutzen.“

Die Untersuchung „Biogas-Nutzungspfade im Vergleich“ finden Sie online unter http://www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/4/biogas-nutzungspfade-im-vergleich.html

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien, www.unendlich-viel-energie.de