Einträge ‘Energieagentur’

Workshop Kommunales Energie-Management in Inning

Donnerstag, Januar 10th, 2013

Das Team Energiewende Inning (TEWI) und Energiewende Landkreis Starnberg e.V. veranstalten von 16.-17. Januar 2013 in Inning im Haus der Vereine einen Workshop zum Thema „Kommunales Energie-Management“ (KEM).  Als Partner für die Veranstaltung konnten Experten der Energieagentur Nordbayern GmbH und der Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH gewonnen werden.

Die Veranstaltung wendet sich an die Gemeinden bzw. Mitarbeiter/innen der Verwaltung, aber auch ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Gemeinde für die Energiewende – z.B. als Umweltreferent – einsetzen oder in einer Agenda-Gruppe bzw. Energiewende-Ortsgruppe in Kooperation mit der Gemeinde das Projekt „Kommunales Energiemanagement“ anstoßen bzw. als Projekt in Angriff nehmen und voranbringen möchten.

Die Teilnahme ist kostenlos – Anmeldungen sind noch möglich! Es kann an einem oder beiden Tagen teilgenommen werden. Weitere Informationen sowie die Einladung finden Sie hier!

Energieeinsparung – unabdingbar für das Gelingen der Energiewende

Ein wirksamer und wichtiger Schritt der Energiewende in den Kommunen ist das Einsparen von Energie beim Heizen und beim Stromverbrauch und der schrittweise Umstieg auf regionale erneuerbare Energien. Das Kommunale Energiemanagement (KEM) ist das geeignete Instrument, um bei den kommunalen Liegenschaften gezielt den Energieverbrauch dauerhaft zu senken und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Es ist notwendig, zunächst die Energieverbräuche der kommunalen Gebäude zu erfassen und zu überwachen, damit mögliche und realisierbare Maßnahmen geplant werden können.

Eine komplette energetische Sanierung der Gebäude ist meist zu teuer oder wegen architektonischer
Besonderheiten nicht ohne weiteres möglich. Externe Experten können aber – aufbauend auf den Energieverbrauchswerten – Schwachstellen der bestehenden technische Anlagen analysieren. Oft kann durch gering-investive Maßnahmen der Betrieb der Anlage entscheidend verbessert werden. Aber auch der Einbau moderner Leit- und Regeltechnik oder einer Einzelraum-Temperaturregelung für Schulen (Heizen nach Stundenplan) sind technische Möglichkeiten, die sich schon nach wenigen Jahren amortisieren können.

Auf diesem Workshop besteht die Möglichkeit, in einer Arbeitsgruppe dieses Instrument zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz kennenzulernen. An konkreten Projekten wird exemplarisch und praxisnah untersucht, durch welche technischen Maßnahmen der Energieverbrauch kommunaler Gebäude wirksam gesenkt werden kann, was die Maßnahmen kosten und in welcher Zeit sie sich amortisieren.

Anmeldung

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung das der Einladung beigefügte Formular oder schicken Sie uns eine E-Mail an: info@energiewende-sta.de mit Angabe des Namens und der Anschrift, des Tages/der Tage, an denen Sie teilnehmen möchten. Bitte geben Sie für unsere Planung auch an, ob Sie am Mittagessen teilnehmen (vegetarisch/nicht vegetarisch).  Die Teilnahme kostenlos, nur das Mittagsgericht wird vom den Teilnehmer/innen selbst getragen!

Veranstaltungsort

Haus der Vereine
Schornstraße 3
82266 Inning am Ammersee

 

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. 

 

Online-Rechner für Mini-BHKW in Wohngebäuden

Freitag, Mai 21st, 2010

Mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) lassen sich die Energiekosten in einem Gebäude langfristig erheblich reduzieren. Doch die Frage ist, ab wann sich ein BHKW für ein Wohngebäude lohnt, welche Größe es haben sollte und welche Kosten dafür zu erwarten sind. Auskunft darüber gibt der neue von der EnergieAgentur NRW entwickelte BHKW-Rechner.

Ob Planer und Installateure für Haustechnik, Architekten, Mitarbeiter von Wohnungsbaugesellschaften und auch private Hauseigentümer – wer sich bereits mit dem Thema beschäftigt hat, über einige Vorkenntnisse zum Thema verfügt und eine konkrete Installation anvisiert, dem bietet das übersichtliche Tool eine wichtige Hilfe.

Der BHKW-Rechner fragt einige Angaben ab und gibt auch Erklärungen dazu. Ausgehend von den Eingaben erstellt der Online-Rechner dann eine erste grobe Abschätzung zur einsetzbaren Größe im Gebäude und zum wirtschaftlichen Einsatz einer solchen Anlage.

Die Daten werden übersichtlich dargestellt und geben eine gute erste Orientierung für die Planung.Wohngebäude mit zentraler Trinkwarmwasserbereitung bieten ideale Einsatzbedingungen für BHKW-Anlagen, da Strom und Wärme oft zeitgleich benötigt werden. Ein BHKW erzeugt über einen Generator Strom. Die dabei anfallende Wärme der Motorkühlung und des Abgases wird in das Heizungssystem eingespeist.

Mit der kombinierten Wärme- und Stromerzeugung erreichen moderne BHKW einen energetischen Nutzungsgrad der eingesetzten Primärenergie, der zwischen 80 und 90 Prozent liegen kann und damit wesentlich höher ist als bei herkömmlichen Verfahren zur getrennten Erzeugung von Wärme und Strom.

Dagegen erreicht man beispielsweise mit einem Niedertemperatur-Gaskessel (Normnutzungsgrad 90 Prozent) zusammen mit aus deutschem Kraftwerksmix erzeugtem Strom (Normnutzungsgrad 38 Prozent) einen Wirkungsgrad von lediglich 64 Prozent.

Quelle: Energieagentur Nordrhein-Westfalen, www.sonnenseite.com; Foto: www.neumedia.de