Einträge ‘Energieeffizienz’

Energiepreis 2015 im Landkreis Starnberg

Donnerstag, Juli 23rd, 2015

Der Landkreis Starnberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende in der Region voranzutreiben und sich bis 2035  zu 100 % mit erneuerbaren Energien – möglichst aus regionalen Ressourcen – zu versorgen . Das gelingt nur, wenn möglichst alle Bürgerinnen und Bürger sich motiviert an der Energiewende beteiligen. Gute Beispiele können dabei helfen. Deshalb wird auch dieses Jahr wieder der Energiepreis für den Landkreis Starnberg ausgeschrieben, mit dem vorbildliche Projekte, Initiativen, Aktionen oder Technologien zu gewürdigt und belohnt werden. Nicht nur Leuchtturmprojekte sind angesprochen. Denn: auch Kleines kann ein Meilenstein für Energiewende und Klimaschutz bedeuten, wenn es zur Veränderung unseres Bewusstseins und Verhaltens im Alltag beiträgt!

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2015.

Der erste Preis ist in diesem Jahr mit 3.000 Euro, der zweite Preis mit 2.000 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro dotiert.

Damit geeignete Preisträger gefunden werden können, ist  die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung wichtig. Deshalb sind alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen, Vereine, Schulen oder sonstige Organisationen und Institutionen aufgerufen, sich mit geeigneten Projekten um den Energiepreis 2015 des Landkreises Starnberg zu bewerben.

Also nicht nur ans Bauen und Sanieren denken, auch Initiativen etwa aus dem Mobilitätssektor oder anderen Bereichen sowie Kinder- und Jugendprojekte sind erwünscht – wichtig ist vor allem ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz und der Energiewende sowie der Vorbildcharakter.
„Es besteht aber auch die Möglichkeit, geeignete Projekte vorzuschlagen und uns die Kontaktdaten mitzuteilen“, so Herbert Schwarz, Umweltberater des Landratsamtes. „Denn mancher stellt sein Licht gerne unter den Scheffel oder weiß schlicht nichts von der Ausschreibung des Energiepreises“.

Und damit die Ausschreibung möglichst überall bekannt wird, gibt es hier das Faltblatt zum Herunterladen und Verteilen und einPlakat. ebenfalls zum Ausdrucken und Verteilen, z.B. in Ladengeschäften, Banken, Rathäusern usw.

Nähere Informationen rund um den Energiepreis 2015 gibt es auch unter www.landkreis-starnberg.de/energiepreis sowie telefonisch unter 08151 148-442.

 

 

Energy Efficiency Award 2014: Bewerbungsphase läuft

Dienstag, April 8th, 2014

Ab sofort können sich wieder alle Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe mit ihren Energieeffizienzprojekten bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) bewerben. Diese vergibt bereits zum achten Mal den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten „Energy Efficiency Award“. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Konzepte über alle Branchen hinaus bekannt zu machen und Unternehmen zur Umsetzung zu motivieren. Im September wird eine Fachjury mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien die fünfzehn Nominierten für den diesjährigen Preis bekannt geben. Am 11. November werden dann im Rahmen des dena-Energieeffizienzkongresses 2014 die drei Preisträgerprojekte gekürt. Ihre Bewerbungen können Unternehmen noch bis einschließlich 30. Juni einreichen.

Alle weiteren Informationen zum Energy Efficiency Award sowie zur Bewerbung finden Sie hier!

 

Quelle:
Deutsche Energie-Agentur

Bild:
Rainer Sturm / www.pixelio.de

Europäische Erfolge beim „Solar Decathlon“

Mittwoch, Oktober 16th, 2013

Am vergangenen Sonntag endete der 6. internationale Hochschulwettbewerb „Solar Decathlon 2013“ im kalifornischen Irvine. Als Gewinner aus insgesamt 19 Teilnehmern konnte sich das österreichische Team von der TU Wien durchsetzen. Den dritten Platz sicherten sich Studenten der Technischen Universität Prag.

Schauplatz für die diesjährige Veranstaltung war der „Orange County Great Park“, eine ehemalige Militärbasis, die demnächst zu einem Erholungs- und Freizeitgelände umfunktioniert werden soll. Dort baute jeder Wettbewerbsteilnehmer auf dem noch existierenden Rollfeld des Flugplatzes einen eigenen Gebäudeprototyp auf, der im Anschluss für einen Zeitraum von 14 Tagen der kalifornischen Sonne ausgesetzt war. Ziel war es dabei, ein energieeffizientes und innovatives Haus zu entwerfen, das über seine solaraktiven Flächen mehr Energie erzeugen kann, als es letztendlich selbst verbraucht. In zwei weiteren Wochen wurden die einzelnen Prototypen im Anschluss detailliert im Betrieb vermessen und von einer Jury in den Disziplinen Architektur, Gebäudetechnik, Raumkomfort, Nutzung elektrischer Geräte, Markteignung, Warmwasser, Energiebilanz (solare Erzeugung versus Verbrauch), Wirtschaftlichkeit, Kommunikation und Home Entertainment bewertet.

Die Veranstalter wollen mit ihrem Wettbewerb vor allem Impulse für die universitäre Ausbildung und das Bauwesen geben.

 

 

Quelle: www.bine.info
Bilder: U.S. Department of Energy, Solar Decathlon 2013

Ausschreibung zum Energiepreis 2013 Landkreis Starnberg gestartet

Mittwoch, Juli 31st, 2013

Die Energiewende im Landkreis mit guten Beispielen voranbringen – das möchte der Energiepreis des Landkreises Starnberg erreichen. Deshalb sollen auch in diesem Jahr wieder vorbildliche und zukunftsorientierte Projekte und Initiativen ausgezeichnet werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich und werden bis zum 1. Oktober 2013 berücksichtigt.

Die Veranstalter freuen sich auch diesmal über jeden einzelnen Beitrag von Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen, Institutionen, aber auch Kinder- und Jugendprojekten aus dem Landkreis Starnberg. Die besten Projekte / Initiativen zur Energieeinsparung oder Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Einsatz regenerativer Energien oder innovativer Technologien werden wie immer mit einem Preisgeld belohnt und veröffentlicht.

Damit auch dieses Mal wieder möglichst viele Beiträge ins Rennen gehen können, kommt es auf Ihre Mithilfe an: Falls Sie Projekte oder Initiativen im Landkreis Starnberg kennen, die Ihrer Meinung nach für den Energiepreis 2013 in Frage kommen, weisen Sie bitte die entsprechenden Bauherren, Initiativen oder Unternehmen auf die Ausschreibung hin oder schlagen Sie sie selbst beim Veranstalter vor.

Weitere Informationen, das Bewerbungsformular, sowie die Preisträger der letzten Jahre finden Sie im Internet unter www.lk-starnberg.de/energiepreis.

Die Teilnahmebedingungen und nähere Informationen rund um den Energiepreis gibt es unter www.lk-starnberg.de/energiepreis sowie telefonisch unter 08151 148-442 oder 148-417.

Jetzt bewerben für Energy Efficiency Award 2013

Montag, März 11th, 2013

Ab sofort sind Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe wieder dazu aufgerufen, sich mit vorbildlichen Energieeffizienzprojekten um den Energy Efficiency Award zu bewerben. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, richtet sich an alle Unternehmen jeder Größe und Branche, die Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchführen.

Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der „Initiative EnergieEffizienz“ im November vergeben. Erstmalig in diesem Jahr wird vorab im September eine Liste mit bis zu 15 Nominierungen veröffentlicht. Bewerbungen werden noch bis 30. Juni entgegen genommen.

Im Jahr 2012 gewann die Firma HARTING den Energy Efficiency Award für seine ganzheitliche Unternehmensstrategie zur systematischen Senkung des Energieverbrauchs geehrt. Der zweite Preis ging an das Einzelhandelsunternehmen famila-Handelsmarkt Kiel für den Bau eines energieeffizienten Einkaufszentrums. Der Messtechnikanbieter Endress+Hauser Conducta erhielt den dritten Preis für die konsequente energetische Optimierung seiner Unternehmenszentrale in Gerlingen.

Alle Informationen zur Teilnahme finden interessierte Unternehmen unter www.EnergyEfficiencyAward.de.

Foto: Verleihung EnergyEfficiency Award 2012

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: dena

Internationale Konferenz „Energieeffizienz in der Praxis“ in Fürstenfeldbruck

Dienstag, März 5th, 2013

Am 16. März findet im Säulensaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld (82256 Fürstenfeldbruck) die Internationale Konferenz zum EU-Projekt „Aplusplus – Schule – Bildung – Energieeffiziente Produkte“  statt. Im Projekt geht es z.B. um gezielte Informationsarbeit für die “Energieeffizienz von Geräten”: intensiv werden Lehrer, Schüler, Familien und Gewerbe geschult. Sie entwickeln innovative Ideen und nutzen moderne Kommunikationswege – wie z.B. soziale Medien – um in allen Bereichen der Gesellschaft mehr Bewusstsein für das Thema zu schaffen. So soll die Nachfrage nach energiesparenden Geräten angeregt, die Entwicklung zu immer besseren Produkten angestoßen und ein wichtiger Beitrag zu den Klimazielen der Europäischen Union geleistet werden. Die Internationale Konferenz findet in Verbindung mit der regionalen Fachmesse „Fürstenfeldbrucker Energietage“ statt. Der Besuch der Regionalmesse und die Vorträge im Fachforum „Energieeffizienz – praktisch umgesetzt!“ sind Bestandteil der Konferenz.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Sie können sich direkt unter https://docs.google.com/forms/d/1vwjMmLZGoorhF7zDCKd0esSkWuC2VSg-Q-Kch8oVymY/viewform anmelden oder mit diesem Anmeldeformular.
Tagungsgetränke und Mittagessen werden zum Selbstkostenpreis angeboten.

Am Sonntag, 17. März findet außerdem eine Exkursion „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ statt.

Das Programm zur Konferenz finden Sie hier!

 Bild: aplusplus.eu

Kongress „Energie in Kommunen“

Mittwoch, August 29th, 2012

Am 30. Oktober 2012 findet der zweite bundesweite Kommunalkongress der EnergieAgentur.NRW in Wuppertal statt. Nach der erfolgreichen Premiere 2011 werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher aus Kommunen von ganz Deutschland erwartet, um an informativen Plenumsvorträge und Foren zu aktuellen Themen der Energieeffizienz in Kommunen teilzunehmen. Inhalt des Programms sind unter anderem Energieautarkie von Kommunen, energieeffiziente Stadtentwicklung, Windenergie, Elektromobilität sowie Einsatz erneuerbarer Energien an Schulen.

Eröffnet wird der Kongress von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Landesregierung misst den Kommunen bei der Energiewende eine hohe Bedeutung bei. Unsere tägliche Beratungspraxis bestätigt das: Eine Energiewende ohne die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist praktisch nicht denkbar“, so Dipl.-Ing. Gerd Marx, Abteilungsleiter bei der EnergieAgentur.NRW. Bundesweit nehmen Kommunen aus Nordrhein-Westfalen eine Vorreiterrolle bei der Gestaltung und Umsetzung der Energiewende ein. Seit 2008 wird durch die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministerium (BMU) Klimaschutz vor Ort gefördert. Von bundesweit über 900 geförderten Klimaschutzprojekten werden allein 170 Projekte in NRW umgesetzt. Damit liegt Nordrhein-Westfalen im deutschlandweiten Vergleich an erster Stelle.

In elf Foren befassen sich Kommunalvertreter und Fachleute mit folgenden Themen:

  • Windenergie
  • Hocheffizienz in kommunalen Nichtwohngebäuden
  • Erneuerbare Energien an Schulen – Technische und pädagogische Beispiele
  • Energieautarkie von Kommunen
  • Energieeffiziente Stadtentwicklung
  • Altbausanierung in Kommunen
  • Kraft-Wärme-Kopplung, Elektromobilität
  • Einspar-Contracting
  • Neue Kooperationsmodelle zum kommunalen Klimaschutz
  • Veränderung von Einstellungen und Strukturen als Erfolgsfaktor für den kommunalen Klimaschutz
  • Klimaanpassung

Weitere Informationen sowie zur Online-Anmeldung kommen Sie unter: EnergieAgentur.NRW/Termine . (Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl)

Mit LED Stromkosten senken

Montag, Mai 14th, 2012

Jeder dritte Haushalt ist inzwischen mit Light Emitting Diodes (kurz: LED) ausgestattet. Dies ist das Ergebnis einer von der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) beauftragten Studie. 2.000 Privathaushalte wurden im Oktober letzten Jahres in telefonischen Interviews zum Thema Energieeffizienz befragt.
Die dena empfiehlt den Verbrauchern hocheffiziente Lampen einzusetzen. Gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe spart eine vergleichbare LED mehr als 80 Prozent Strom ein. Ein Vier-Personenhaushalt kann mit einer Umstellung pro Jahr etwa 90 Euro sparen. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt den Verbraucher bei der richtigen Lampenwahl und hat dazu einen Ratgeber unter www.stromeffizienz.de entwickelt.
Mit einer Brenndauer von bis zu 15.000 Stunden sind LED sehr langlebig und wahre Energiesparwunder. Sie überstehen problemlos häufiges Ein- und Ausschalten, sind robust und daher auch für den Einsatz im Freien geeignet. Nach dem Einschalten erreichen die Lampen umgehend ihre maximale Helligkeit. LED sind in den Standardformen E14 und E27 verfügbar und können als Ersatz für herkömmliche Glühlampen mit einer Leistung bis zu 60 Watt eingesetzt werden. Die Lampen sind in der Anschaffung bislang zwar recht teuer, rechnen sich aber durch die großen Einsparungen sehr rasch.
Ein weiterer Vorteil von LED gegenüber anderen Energiesparlampen ist, dass sie keinerlei Quecksilber enthalten. Aufgrund ihrer elektronischen Bauteile müssen ausgediente LED-Lampen jedoch trotzdem – wie andere elektrische oder elektronische Geräte auch – fachgerecht bei einem kommunalen Wertstoffhof oder über Sammelstellen beim Fachhändler entsorgt werden.
Das Angebot an effizienten Lampen ist in den vergangenen Jahren immer vielfältiger geworden. Neben LED können Verbraucher auf energieeffiziente Halogenlampen oder Energiesparlampen zurückgreifen. Der „Kleine Ratgeber für den Lampenkauf“ zeigt auf einen Blick, worauf Verbraucher beim Kauf energieeffizienter Lampen achten sollten und gibt Tipps zur Wahl der passenden Helligkeit und Lichtfarbe.
Umfassende Informationen zum Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

dena: Deutsche Wirtschaft kann mit Energieeffizienz neue Märkte gewinnen

Mittwoch, April 25th, 2012

Immer mehr Betriebe haben sich zum Ziel gesetzt, verstärkt in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Zu diesem Ergebnis kam die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Unternehmensumfrage. Gestiegene Energiekosten und eine zunehmende Bedeutung des Themas Energieeffizienz der Unternehmen führen zur Bewusstseinsänderung.

„Unternehmen erkennen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Das ist auch auf der Hannover Messe zu spüren. Wir müssen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die deutsche Wirtschaft als Ganzes in diesem Feld ihre Vorreiterstellung weiter ausbauen kann. So kann sie auch die bevorstehenden Herausforderungen der Energiewende meistern und gestärkt daraus hervorgehen.“

Ende 2011 gaben 61 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre Energiekosten über 50.000 Euro im Jahr liegen; bei 12 Prozent betrugen sie über 600.000 Euro. Im Jahr 2009 waren die Anteile noch bei 45 beziehungsweise 8 Prozent. Unternehmen, die das Thema Energieeffizienz für sehr wichtig halten, ist von 28 auf 40 Prozent gestiegen. Für 38 Prozent der Unternehmen ist es sehr wahrscheinlich, dass sie in den nächsten zwei Jahren in energiesparende Maßnahmen investieren werden; zwei Jahre zuvor lag der Anteil nur bei 25 Prozent.

„Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter. Wer sich jetzt in diesem Segment engagiert, sichert sich Wettbewerbsvorteile auf einem Zukunftsmarkt, der sich auch international dynamisch entwickelt. Das erfahren wir in unseren Kooperationsprojekten mit Russland und China. Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.“

Insbesondere große und energieintensive Unternehmen arbeiten daran, Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Über die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern hat bereits ein Energiemanagementsystem eingeführt. In kleinen und mittleren Unternehmen gibt es hingegen noch große Einsparpotenziale. Hier werden zu wenig Ressourcen für Energieeffizienzfragen eingeplant. Nur rund ein Fünftel verfügt über ein Energiemanagementsystem.

Vorreiter für Energieeffizienz zeichnet die dena mit dem internationalen dena Energy Efficiency Award aus. Noch bis zum 4. Mai können sich Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe bewerben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen innovative Energieeffizienzmaßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt und so Energieverbrauch und -kosten nachhaltig gesenkt haben. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler auf dem dena-Energieeffizienzkongress am 18. September in Berlin verliehen. Teilnahmeunterlagen finden interessierte Unternehmen unter www.industrie-energieeffizienz.de.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

Ein Jahr nach Fukushima: Atomausstieg macht noch keine Energiewende

Dienstag, März 13th, 2012

„Ein Atomausstieg macht noch keine Energiewende, er kann aber ein zusätzlicher Antrieb sein“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), zum Stand der Energiewende ein Jahr nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima.

„Das Ziel der Energiewende ist die Umgestaltung der Energieversorgung hin zu einem intelligenten Energiesystem, in dem sich Energieeffizienz und erneuerbare Energien ergänzen. Dafür benötigen wir in der Energiepolitik einen klaren Paradigmenwechsel: Einsparung muss künftig vor Erzeugung gehen. Deshalb sollten wir die Priorität entschlossen auf die Themen setzen, auf die es wirklich ankommt: Energieeffizienz, Energieeffizienz, Energieeffizienz – und der Umbau des Energiesystems. Die Energiewende entscheidet sich im Heizungskeller, im Elektromarkt und beim Autohändler genauso wie beim Bau neuer Stromleitungen, Gaskraftwerke, Stromspeicher und Hochsee-Windparks.

Beim Thema Energieeffizienz sind wir nicht im Plan. Der Streit um die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung verhindert Investitionen. Auch bei der Reduzierung des Stromverbrauchs tut sich viel zu wenig. Wir brauchen einen sinnvoll abgestimmten Mix von Förderprogrammen, Ordnungsrecht und wirksamen Marktinstrumenten, wie zum Beispiel den bedarfsbasierten Gebäudeenergieausweis. Dann können die Verbraucher ihre Investitionen richtig steuern und die Märkte für Energieeffizienz endlich mehr Fahrt aufnehmen. Jeder Euro, der in Energieeffizienz investiert wird, trägt zur nachhaltigen Wertschöpfung bei und fließt überwiegend in regionale Ingenieurs- und Handwerksleistungen sowie in Qualitätsprodukte deutscher Unternehmen.

Deutschland hat die Energiewende angestoßen. Jetzt müssen wir tatkräftig in die Umsetzung gehen und den  Umbau des Energiesystems vor allem zu einem europäischen Projekt machen.“

Quelle: dena