Einträge ‘Energiesparen’

Mit LED Stromkosten senken

Montag, Mai 14th, 2012

Jeder dritte Haushalt ist inzwischen mit Light Emitting Diodes (kurz: LED) ausgestattet. Dies ist das Ergebnis einer von der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) beauftragten Studie. 2.000 Privathaushalte wurden im Oktober letzten Jahres in telefonischen Interviews zum Thema Energieeffizienz befragt.
Die dena empfiehlt den Verbrauchern hocheffiziente Lampen einzusetzen. Gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe spart eine vergleichbare LED mehr als 80 Prozent Strom ein. Ein Vier-Personenhaushalt kann mit einer Umstellung pro Jahr etwa 90 Euro sparen. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt den Verbraucher bei der richtigen Lampenwahl und hat dazu einen Ratgeber unter www.stromeffizienz.de entwickelt.
Mit einer Brenndauer von bis zu 15.000 Stunden sind LED sehr langlebig und wahre Energiesparwunder. Sie überstehen problemlos häufiges Ein- und Ausschalten, sind robust und daher auch für den Einsatz im Freien geeignet. Nach dem Einschalten erreichen die Lampen umgehend ihre maximale Helligkeit. LED sind in den Standardformen E14 und E27 verfügbar und können als Ersatz für herkömmliche Glühlampen mit einer Leistung bis zu 60 Watt eingesetzt werden. Die Lampen sind in der Anschaffung bislang zwar recht teuer, rechnen sich aber durch die großen Einsparungen sehr rasch.
Ein weiterer Vorteil von LED gegenüber anderen Energiesparlampen ist, dass sie keinerlei Quecksilber enthalten. Aufgrund ihrer elektronischen Bauteile müssen ausgediente LED-Lampen jedoch trotzdem – wie andere elektrische oder elektronische Geräte auch – fachgerecht bei einem kommunalen Wertstoffhof oder über Sammelstellen beim Fachhändler entsorgt werden.
Das Angebot an effizienten Lampen ist in den vergangenen Jahren immer vielfältiger geworden. Neben LED können Verbraucher auf energieeffiziente Halogenlampen oder Energiesparlampen zurückgreifen. Der „Kleine Ratgeber für den Lampenkauf“ zeigt auf einen Blick, worauf Verbraucher beim Kauf energieeffizienter Lampen achten sollten und gibt Tipps zur Wahl der passenden Helligkeit und Lichtfarbe.
Umfassende Informationen zum Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

dena: Deutsche Wirtschaft kann mit Energieeffizienz neue Märkte gewinnen

Mittwoch, April 25th, 2012

Immer mehr Betriebe haben sich zum Ziel gesetzt, verstärkt in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Zu diesem Ergebnis kam die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Unternehmensumfrage. Gestiegene Energiekosten und eine zunehmende Bedeutung des Themas Energieeffizienz der Unternehmen führen zur Bewusstseinsänderung.

„Unternehmen erkennen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Das ist auch auf der Hannover Messe zu spüren. Wir müssen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die deutsche Wirtschaft als Ganzes in diesem Feld ihre Vorreiterstellung weiter ausbauen kann. So kann sie auch die bevorstehenden Herausforderungen der Energiewende meistern und gestärkt daraus hervorgehen.“

Ende 2011 gaben 61 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre Energiekosten über 50.000 Euro im Jahr liegen; bei 12 Prozent betrugen sie über 600.000 Euro. Im Jahr 2009 waren die Anteile noch bei 45 beziehungsweise 8 Prozent. Unternehmen, die das Thema Energieeffizienz für sehr wichtig halten, ist von 28 auf 40 Prozent gestiegen. Für 38 Prozent der Unternehmen ist es sehr wahrscheinlich, dass sie in den nächsten zwei Jahren in energiesparende Maßnahmen investieren werden; zwei Jahre zuvor lag der Anteil nur bei 25 Prozent.

„Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter. Wer sich jetzt in diesem Segment engagiert, sichert sich Wettbewerbsvorteile auf einem Zukunftsmarkt, der sich auch international dynamisch entwickelt. Das erfahren wir in unseren Kooperationsprojekten mit Russland und China. Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.“

Insbesondere große und energieintensive Unternehmen arbeiten daran, Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Über die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern hat bereits ein Energiemanagementsystem eingeführt. In kleinen und mittleren Unternehmen gibt es hingegen noch große Einsparpotenziale. Hier werden zu wenig Ressourcen für Energieeffizienzfragen eingeplant. Nur rund ein Fünftel verfügt über ein Energiemanagementsystem.

Vorreiter für Energieeffizienz zeichnet die dena mit dem internationalen dena Energy Efficiency Award aus. Noch bis zum 4. Mai können sich Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe bewerben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen innovative Energieeffizienzmaßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt und so Energieverbrauch und -kosten nachhaltig gesenkt haben. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler auf dem dena-Energieeffizienzkongress am 18. September in Berlin verliehen. Teilnahmeunterlagen finden interessierte Unternehmen unter www.industrie-energieeffizienz.de.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

Zwischenbilanz Aktion „Heizungspumpen-Austausch“

Dienstag, April 10th, 2012

Die Aktion „Heizungspumpen-Austausch“ läuft nun bereits seit Oktober letzten Jahres erfolgreich in vielen Gemeinden im Landkreis Starnberg. In einer Kooperation aus Energiewende Verein, lokalen Gruppen, örtlichen Installateuren und den Gemeinden sollen alte, energiefressende Heizungsumwälzpumpen durch neue, hocheffiziente (heißt: sparsame) ausgetauscht werden, nicht zuletzt um Energiekosten zu sparen, aber auch, um die Umwelt zu schonen.

Pumpen-Absatz steigt bis zu 30 %

Eine Befragung der teilnehmenden Installateure lässt ein Zwischenresümee der laufenden Kampagne zu. Mit Hilfe eines einseitigen Fragebogens wurden die bisherigen Erfahrungen der Heizungsinstallateure abgefragt. Das Ergebnis zeigt, dass seit Aktionsbeginn bis Januar von jedem Installateur durchschnittlich 9 Pumpen ausgetauscht wurden. Damit lag das Austausch-Plus gegenüber vergleichbaren Zeiträumen ohne Aktion bei durchschnittlich 30%. Lediglich von zwei Befragten wurde angegeben, dass keine zusätzlichen Aufträge generiert wurden und sich damit nichts geändert habe. Alles in allem wurde die Aktion von den teilnehmenden Installateuren positiv beurteilt und sehr gelobt.

Gemeinsam handeln – jetzt!

Mit Start im Okober 2011 waren nur wenige Orte an der Kampagne beteiligt, nach und nach stießen jedoch immer mehr Gemeinden dazu und seit Februar dieses Jahres sind nun alle 14 Landkreisgemeinden im Boot. Deshalb wurde nun auch der Aktionszeitraum auf allgemeinen Wunsch flächendeckend bis Ende Juli verlängert. Der Vorteil: Die Aktion kann in allen Gemeinden parallel von möglichst vielen Haubesitzern zum Pumpentausch genutzt werden.

Deshalb unser Appell: Machen Sie doch einfach mit! Wenden Sie sich an Ihren örtlichen Installateur. Er berät Sie vor Ort (ohne Aufpreis) und stellt fest, ob Ihre Pumpe tatsächlich ein Stromfresser ist und getauscht werden sollte. Falls dies so ist, sagt er Ihnen auch, welche Hocheffizienz-Pumpe für Ihre Heizungsanlage geeignet ist und baut die neue Pumpe fachmännisch ein – und die alte wird gleich noch kostenlos entsorgt! Tauschen Sie jetzt – damit Sie gelassen in die neue Heizperiode starten, ab sofort sparen und obendrein unser Klima schützen können!

Weitere Informationen zur Aktion und die Liste der teilnehmenden Installateure finden Sie hier!

Bild: Heizungspumpe Biral

Ein Jahr nach Fukushima: Atomausstieg macht noch keine Energiewende

Dienstag, März 13th, 2012

„Ein Atomausstieg macht noch keine Energiewende, er kann aber ein zusätzlicher Antrieb sein“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), zum Stand der Energiewende ein Jahr nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima.

„Das Ziel der Energiewende ist die Umgestaltung der Energieversorgung hin zu einem intelligenten Energiesystem, in dem sich Energieeffizienz und erneuerbare Energien ergänzen. Dafür benötigen wir in der Energiepolitik einen klaren Paradigmenwechsel: Einsparung muss künftig vor Erzeugung gehen. Deshalb sollten wir die Priorität entschlossen auf die Themen setzen, auf die es wirklich ankommt: Energieeffizienz, Energieeffizienz, Energieeffizienz – und der Umbau des Energiesystems. Die Energiewende entscheidet sich im Heizungskeller, im Elektromarkt und beim Autohändler genauso wie beim Bau neuer Stromleitungen, Gaskraftwerke, Stromspeicher und Hochsee-Windparks.

Beim Thema Energieeffizienz sind wir nicht im Plan. Der Streit um die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung verhindert Investitionen. Auch bei der Reduzierung des Stromverbrauchs tut sich viel zu wenig. Wir brauchen einen sinnvoll abgestimmten Mix von Förderprogrammen, Ordnungsrecht und wirksamen Marktinstrumenten, wie zum Beispiel den bedarfsbasierten Gebäudeenergieausweis. Dann können die Verbraucher ihre Investitionen richtig steuern und die Märkte für Energieeffizienz endlich mehr Fahrt aufnehmen. Jeder Euro, der in Energieeffizienz investiert wird, trägt zur nachhaltigen Wertschöpfung bei und fließt überwiegend in regionale Ingenieurs- und Handwerksleistungen sowie in Qualitätsprodukte deutscher Unternehmen.

Deutschland hat die Energiewende angestoßen. Jetzt müssen wir tatkräftig in die Umsetzung gehen und den  Umbau des Energiesystems vor allem zu einem europäischen Projekt machen.“

Quelle: dena

Effizientere Computer könnten zwei Kohlekraftwerke einsparen

Freitag, März 2nd, 2012

Die Menge an verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologien nimmt immer mehr zu. Beruflich und privat steigt damit der Verbrauch an Energie und Ressourcen. Die Einsparpotentiale gerade im Bereich Computer sind groß.

Auf der diesjährigen CeBIT fehlen jedoch die ökologisch-technischen Geräte noch, die sich mit dem Umweltzeichen, dem Blauen Engel, und dem Zusatz „schützt das Klima“ kenntlich machen. Dadurch ist es für den Verbraucher schwierig energieeffiziente Geräte zu erkennen. Würden alle darauf umsteigen, könnten jährlich zwischen fünf und sieben Terawattstunden Strom eingespart und drei bis fünf Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Das entspricht der Stromerzeugung von etwa zwei mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Diese Zahlen sind das Ergebnis einer vom Bundesumweltministerium geförderten Arbeit des Öko-Instituts. Dabei sollten Kriterien für das Umweltzeichen Blauer Engel mit dem Zusatz „schützt das Klima“ entwickelt werden, damit die Hersteller von Arbeitsplatzcomputern, Laptops oder Monitoren besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Geräte auszeichnen lassen können. „Noch gibt es keinen einzigen Hersteller, der sich um den Blauen Engel mit seinen aktuell geltenden Anforderungen beworben hat. Es wäre wünschenswert, dass sich die Industrie stärker für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht und Geräte auf den Markt bringt, die energiesparend, langlebig und schadstoffarm sind.“ meint Siddharth Prakash vom Öko-Institut.

Die Studie ergab, dass Desktop Computer, die mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet sind, zwischen 50 und 75 Prozent weniger Energie verbrauchen als Geräte ohne derartige Bemühungen. Unter der Annahme von einem Arbeitsplatzrechnerbestand von 45 Millionen in Deutschland (32 Millionen im Privathaushalt, 13 Millionen im Büro) ergibt sich durch die Verwendung von gekennzeichneten Geräten eine Einsparung von 2,9 bis 4,5 Terawattstunden (TWh).

Auch bei Laptops kann eine ähnliche Größenordnung (Einsparpotential 60 %) erreicht werden. Mit 47 Millionen tragbaren Computern im Land könnten 0,94 bis 1,4 TWh gespart werden. Pro Gerät und Jahr würden zwischen 20 und 30 kWh weniger verbraucht.

Computerbildschirme verbrauchen einen sehr großen Anteil an Energie. Eine Effizienzsteigerung aller in Deutschland vorhandenen PCs könnte den Energieverbrauch um rund 40 Prozent reduzieren und damit circa eine TWh pro Jahr einsparen.

Die Bedeutung des IT-Bereichs steigt zunehmend. Bereits 10 Prozent des deutschen Gesamtstromverbrauchs werden durch Informations- und Kommunikationstechnologien einschließlich Infrastruktur verbraucht. Effiziente IT-Geräte sind die Zukunft!

Quelle: BINE Informationsdienst

Bild: bine.info

Energieeffizienzwettbewerb: Kommunale Beispiele gesucht

Donnerstag, Februar 23rd, 2012

Auch in diesem Jahr ruft die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) wieder Städte, Landkreise und Gemeinden auf, an dem Wettbewerb „Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele“ teilzunehmen. Der Wettbewerb findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) und Deutscher Landkreistag statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Noch bis zum 15. Mai 2012 können sich beispielsweise kommunale Verwaltungen, Rathäuser, Schulen oder Stadtwerke mit vorbildlichen Projekten bewerben, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Es gibt keine Beschränkungen bei der Größe der Kommunen, kommunale Einrichtungen und Betriebe müssen hingegen mindestens zu zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sein. Um sich qualifizieren zu können, müssen Endenergieeinsparungen erreicht werden. Am dena-Energieeffizienzkongress im September sollen die Preisträger ausgezeichnet werden. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Die Jury besteht aus der dena sowie unabhängigen Vertretern aus Politik, Verbänden, Medien, Kommunen.

2011 wurde die Stadt Rastatt für ihr Energieeinsparprojekt an einer Schule ausgezeichnet, die mithilfe des Projekts ihre Energiekosten um über 750.000 Euro reduzieren konnte. Im Jahr 2010 fiel die Entscheidung unter anderem auf die Stadt Dormargen, die seine Energiekosten für die Straßenbeleuchtung durch Energieeinspar-Contracting um über 45 Prozent reduzieren konnte.

Die Teilnahme am Wettbewerb rentiert auf jeden Fall, da alle eingereichten Projekte, auch wenn sie letztendlich nicht zu den prämierten Gewinnern zählen, das öffentlichkeitswirksame Label „Good Practice Energieeffizienz“ der dena erhalten. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass sie die Anforderungen des Labels erfüllen. Das Good-Practice-Label kennzeichnet beispielgebende Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Energieeffizienz in Kommunen – Gute Beispiele“, den Teilnahmebedingungen und zum Good-Practice-Label sind zu finden unter www.energieeffizienz-online.info.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur 2012

Energiepreisverleihung 2011 Landkreis Starnberg

Montag, Januar 30th, 2012

Das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil gewinnt den Energiepreis 2011 des Landkreises Starnberg insbesondere mit seinem Kinder-Klima-Camp und der Kinder-Klimaschutz-Konferenz, aber auch dem insgesamt ganzheitlichen Ansatz zur Umweltbildung und Erlebnispädagogik. Dies wurde am Donnertag, 26.01.2012 bei der Energiepreisverleihung bekannt gegeben. bluMartin GmbH aus Weßling platzierte sich mit seinem Passivhaus-Bürogebäude und der Entwicklung einer innovativen Lüftungsanlage auf dem 2. Rang, die Gemeinde Gilching erreichte mit dem Neubau eines Kinderhorts in recyclingfähiger Modulbauweise den 3. Preis.

Die Gewinner des Energiepreises 2011

Quelle: Landratsamt Starnberg

Seit am 25. Mai 2009 der Kreistag die jährliche Auszeichnung eines Energiepreises beschlossen hat, verleiht der Landkreis in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, die zur Nachahmung anregen und damit die Energiewende im Landkreis vorantreiben. Im Sommer letzten Jahres erfolgte die Ausschreibung des Energiepreises 2011. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und Institutionen wurden aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich Klimaschutz sowie der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Bis kurz vor Fristende wurden 19 Bewerbungen eingereicht.

Die eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury, aus je einem Vertreter jeder Kreistagsfraktion, dem Energiewendeverein, dem Regionalmanagement, dem Landratsamt sowie dem Bürgermeisterssprecher, beraten und eine Empfehlung ausgesprochen, über die dann der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr entschieden hat.

Die Bewertung der Bewerber erfolgte in drei Stufen. Im ersten Schritt wurden alle Bewerbungen gesichtet und die Erfüllung der Ausschreibungskriterien mit Hilfe eines Punktesystems bewertet. In einem zweiten Schritt wurden die besten Projekte von der Jury vor Ort besichtigt. Nach diesem Verfahren kamen folgende sieben Bewerber in der Finalrundem und schließlich fand eine abschließende Beratung und Bewertung mit endgültiger Feststellung der Sieger statt.

Gemeinde Gilching
Neubau eines Kinderhorts in Modulbauweise

Christian Ufer (Starnberg)
Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung

Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil
Regionales Kinder-Klima-Camp am Ammersee
mit Kinder-Klimaschutz-Konferenz

Gemeinde Weßling
Sanierung Mehrfamilienhaus mit Bürgersolarkraftwerk

Zukunftswerkstatt Pöcking
Pöcking zeigt Effizienz eine geführte Tour mit Ausstellung

bluMartin GmbH (Weßling)
Entwicklung dezentrales Frischluftsystem sowie Passivhaus-Bürogebäude

Gemeinde Herrsching
Energetische Sanierung Stadtvilla mit Kinderhort

Nur jeder Dritte kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

Freitag, Januar 27th, 2012

Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energieagentur GmbH (dena) hat eine Umfrage zum Thema Energieeffizienz gemacht. Darin fanden sie heraus, dass nur jeder dritte Deutsche die genauen Ausgaben für Strom kennt. 33 Prozent hatten eine ungefähre Vorstellung, 32 Prozent gar keine Vorstellung in welcher Höhe sich ihre jährlichen Stromkosten bewegen.

Über 2.000 Privathaushalte wurden vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa im Oktober 2011 telefonisch befragt. „Es lohnt sich für jeden Haushalt, bei den Stromkosten genau hinzusehen“, so Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Strom ist ein kostbares Gut. Das wird in Zukunft noch mehr gelten als bisher. Wer Strom spart, sichert sich gegen den Anstieg der Stromkosten ab und leistet einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss gar nicht erst hergestellt werden.“

Die EnergieEffizienz stellt den Verbrauchern auf der eigenen Homepage www.stromeffizienz.de umfassende Informationen über Stromeffizienz, -verbrauch und –kosten bereit. Neben Informationsbroschüren und Online-Rechner werden auch Hilfen zur Auswahl für stromsparende Elektrogeräte angeboten. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck lässt sich beispielsweise der eigene Haushalt in rund fünfzehn Minuten auf Einsparpotenziale hin untersuchen. Mit den Stromkostenchecks kann der Verbraucher ausrechnen, wie viel Geld er durch den Kauf eines energieeffizienten Fernsehgeräts oder Kühlschranks sparen kann. Ein Blick in die TopGeräte-Datenbank hilft dabei, die energieeffizientesten Modelle zu finden, die derzeit am Markt erhältlich sind.

Quelle: dena

Auch bei der Weihnachtsbeleuchtung an das Klima denken!

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Beim weihnachtlichen Lichterzauber wird noch viel zu viel veraltete Technik eingesetzt. Das haben neueste Beobachtungen des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg (LNV) herausgefunden. Meist wird noch das Prinzip der Glühlampe verwendet, was eine enorme Menge an Strom frisst und damit Umwelt und Geldbeutel der Anwender belastet. Hier sollte – so der LNV-Energiereferent Dr. Joachim Nitsch – schleunigst auf die neue LED-Technik umgerüstet werden.

Auch in den Kommunen würden immer noch die alten Lichtsysteme vom letzten Jahrhundert verwendet werden, bei denen Glühbirnen zum Einsatz kommen. Im Innenbereich basieren die meisten Lichterketten noch auf alte Glühfadentechnik, wo die meiste Energie in Form von Wärme verpufft. Mit LED-Technik ließe sich genau das verhindern, so Dr. Nitsch. Bezogen auf den einzelnen Leuchtkörper mögen die Ersparnisse zwar gering erscheinen, zählt man die einzelnen Lichter jedoch zusammen und betrachtet die lange Brenndauer, dann handelt es sich durchaus um spürbare Kilowattbeträge.

Eine Investition in neue stromsparende Produkte rechnet sich laut LNV so schon nach wenigen Jahren. Dr. Nitsch empfiehlt außerdem, alle größeren Weihnachtsbeleuchtungen mit einer Zeitschaltuhr zu versehen – denn zu später Nachtzeit habe kaum jemand was davon. Und in manchen Fällen sollten sich einige „Lämplefans“ auch die Frage stellen, ob sie den Nachbarn unbedingt mit seinem Lichtzauber übertrumpfen müssen, denn auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr!

Quelle: Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V.

Heizungspumpenaktion im Landkreis gestartet

Freitag, November 25th, 2011

Die Heizungspumpen-Austauschaktion, die seit 1. Oktober im Landkreis Starnberg stattfindet, vermeldet einen erfolgreichen Start. Innerhalb der Sonderaktion, die von 1. Oktober 2011 bis 31. März  2012 dauert, sollen alte Heizungspumpen von den teilnehmenden örtlichen Handwerkern zu einem Sonderpreis durch moderne Hocheffizienzpumpen ersetzt werden. Alte ungeregelte Pumpen sind die Energiefresser Nummer Eins in privaten Haushalten und ein Ausstausch spart nicht nur Strom und damit Geld, sondern schont zusätzlich unsere Umwelt.

Die Aktion findet derzeit in den Gemeinden Seefeld, Gilching, Weßling, Herrsching, Wörthsee, Feldafing und Pöcking statt, weitere Gemeinden haben ihr Interesse bekundet und werden in Kürze ebenfalls an der Aktion teilnehmen.

Die aktuelle Pressemitteilung zum Thema finden Sie hier!

Weitere Informationen zur Heizungspumpen-Austauschaktion sowie eine vollständige Liste der teilnehmenden Installateure finden Sie unter Aktionen & Kampagnen.

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. – Daniela Köhler

Foto: H. Schwarz, Landratsamt Starnberg