Einträge ‘Energiewende’

Radverkehr und Energiewende – Exkursion nach Herrsching

Dienstag, Dezember 5th, 2017

Fahrradständer am Bahnhof Tutzing. (Foto: Max Laufer)

Fahrradparkanlage, Fahrradschutzstreifen und Energiewendezentrum

Ich darf Euch/Sie einladen zu einer Exkursion nach Herrsching. Am dortigen S-Bahnhof steht eine moderne und vorbildliche Fahrradparkanlage. Eine solche Anlage wäre auch für Tutzing eine sehr notwendige und sinnvolle Einrichtung. Der ADFC-Vorsitzende Thomas Allner-Kiehling wird uns diese Anlage präsentieren und kann uns etwas über dessen Finanzierung durch die Gemeinde mit Hilfe diverser Zuschüsse erzählen. Anschließend können wir den in den Planungen der Hauptstraße Tutzing häufig erwähnten „Herrschinger Fahrradschutzstreifen“ besichtigen. Abschluss bildet ein Besuch im Energiewende-Zentrum Fünfseenland in Herrsching.  Gerd Mulert wird uns Energie-Genossenschaft Fünfseenland und Verein Energiewende Landkreis Starnberg vorstellen. Darüber hinaus erzählt er, was Genossenschaft und Verein insbesondere in Tutzing schon konkret umgesetzt haben. Hier die Rahmendaten:

Treffpunkt Herrsching S-Bahnhof
Freitag, den 8.12.2017 um 15:00 Uhr
Dauer ca. 2 Stunden.
Hinfahrt ab Tutzing: Mitfahrgelegenheit bietet Günter Schorn vom BN, Tel. 08158/3541, Mail guenter.schorn@gmx.net

Rückfahrt nach Tutzing dann mit Bernd Pfitzner.

Busverbindung Linie 958 Tutzing – Andechs: Abfahrt Tutzing Bahnhof 14:05 Uhr, Umsteigen in Andechs (Linie 951) um 14:34 Uhr, Ankunft Herrsching: 14:46 Uhr

Rückfahrt stündlich möglich. Z. B. um 17:19 Uhr.

Die Energiewende muss verteidigt werden – jetzt!

Montag, August 21st, 2017

Die Bundestagswahl im Herbst entscheidet darüber, wie ernst wir die Energiewende nehmen. Ein Interview von Benjamin von Brackel.

Die Energieökonomin Claudia Kemfert im Gespräch

Energiewende in Deutschland

Mittwoch, August 2nd, 2017

Energiewende Deutschland – zwei Begriffe, die zusammengehören. So hat sich dieser Begriff im Englischen mittlerweile als eigener Ausdruck für die Transformation des Energiesystems weg von atomar-fossilen Energien hin zu erneuerbaren Energien durchgesetzt. Ausschlaggebend hierfür waren sicher die ab 1980 in Deutschland leidenschaftlich geführten Debatten um Atomausstiegsszenarien und Laufzeitverlängerungen und der 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima gefasste Beschluss des endgültigen Abschieds von der Kernenergie bis zum Jahr 2022.

 

Hier gehts zum vollständigen Artikel von caterva

Energiewendeklausur 2016

Donnerstag, Dezember 1st, 2016

Am 28. Oktober fand die jährliche Klausur des Vereins Energiewende Landkreis Starnberg e.V. in Feldafing statt. Schwerpunkt heuer waren die drängenden Probleme des Klimawandels und ein notwendiger Paradigmenwechsel in der Kommunikation und bei Aktionen, die in der Öffentlichkeit wirken können. So legen neue Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen im Kontext von „Wissen/Bewusstsein“ und „Verhalten/Handeln“ nahe, dass die Öffentlichkeit mit den bisherigen Inhalten und Methoden nicht mehr hinreichend erreicht werden kann. Die Zusammenfassung anbei im Pressebericht aus dem Starnberger Merkur vom 29. November 2016.

merkur-16-11-29

Was der Landkreis Starnberg der Bundesregierung voraus hat

Mittwoch, Mai 18th, 2016

Konkret: Der Klimapakt des Landkreises Starnberg und seiner Gemeinden.

Deutschland hat am 22. April 2016 in der UNO-Vollversammlung seinen Beitritt zum Pariser Klima-Abkommen unterzeichnet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sage dazu: „Der Geist von Paris lebt. Noch nie in der Geschichte der Vereinten Nationen hatte ein Abkommen so schnell so viele Unterzeichner. Das zeigt, dass die Welt verstanden hat, wie wichtig ambitionierter Klimaschutz ist. Jetzt kommt es darauf an, das Abkommen so schnell wie möglich mit Leben zu füllen.“ Bereits Monate vorher hatte sie wichtige Akteure und Vertreter aus Bürgergesellschaft, Wirtschaft und Politik zu einem Dialogprozess geladen. Ergebnis ist ein Maßnahmenkatalog zum Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung, der ganz ähnlich dem Starnberger Maßnahmenkatalog zum Klimapakt für die verschiedenen Handlungsfelder Maßnahmen vorschlägt. Darin ist z. B. der Vorschlag zu finden, den Klimaschutz in der Verfassung oder „Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe“ zu verankern (KSP-Ü-04a). Eine „Bildungskampagne klimafreundlicher Konsum“ wird ebenso gelistet wie die „Halbierung der Lebensmittelabfälle bis 2030“, alles Maßnahmen, die in ähnlicher Form schon im Starnberger Katalog zu finden sind. Hier geht‘s zum Maßnahmenkatalog aus dem Dialogprozess: Maßnahmenkatalog Klimaschutzplan Noch vor der Sommerpause im Juni 2016 will die Bundesregierung den Klimaschutzplan verabschieden.

Energiewende jetzt_klqDer Landkreis Starnberg ist schon einige Schritt weiter 

  • Am 12.12.2005 hat der Kreistag im sogenannten Energiewende-Grundsatzbeschluss u.a. beschlossen, die Bestrebungen zur Energiewende im Landkreis zu unterstützen mit dem Ziel, die Region bis zum Jahre 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
  • 2008 wurder der Verein Energiewende Landkreis Starnberg gegründet der die Energiewende durch Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen unterstützt.
  • Im Jahr 2010 hat der Landkreis in einem umfangreichen Beteiligungsprozess ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt und verabschiedet. Zu dessen Umsetzung wurde im Februar 2011 die Stabstelle Klimaschutz eingerichtet und eine Klimaschutzmanagerin eingestellt.
  • Neben vielen Einzelmaßnahmen und Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen startete die Stabstelle Klimaschutz im Okt. 2014 eine Sanierungskampagne „Mit Wärme zu mehr Wert“, Erfahrungen aus zwei Jahren intensiver Öffentlichkeitsarbeit dazu liegen vor: sanierungstreff.de
  • Im Januar 2015 wurde ein Energiebericht für den Landkreis erstellt, der deutlich machte, dass die Fortschritte auf dem Weg zu 100 % Erneuerbare Energien bis 2035 höchst ungenügend sind. lk-starnberg.de/energiebericht
  • Um der Energiewende und dem Klimaschutz eine noch größere Dynamik zu verleihen, hat der Kreistag am 18.05.2015 beschlossen, eine Klimawerkstatt durchzuführen. Diese hat am 13. November 2015 stattgefunden. Beteiligt waren 45 engagierte Bürgerinnen, Ehrenamtliche und Energie- und Umwelt-Experten, darunter Bürgermeister, Gemeinde- und Kreisräte sowie Vertreter von Verbänden und Kirchen. Einstimmig hat dieser Kreis einen Klimapakt verabschiedet mit einer umfangreichen Ideensammlung an praxistauglichen Maßnahmen. Diese Maßnahmen wurden in einem Katalog ausgearbeitet und werden seitdem in verschiedenen Gemeinden erörtert: lk-starnberg.de/klimapakt
  • Am 14.03.2016 hat der Landkreis beschlossen, sich diesem Klimapakt anzuschließen und sich bereit erklärt, 2016, 2017 und 2018 mindestens drei Maßnahmen jährlich zu beginnen bzw. umzusetzen.
  • Bis zum 12.05.2016 haben sich bereits neun Kommunen und der Landkreis dem Klimapakt angeschlossen, in weiteren Gemeinden steht das Thema auf der Agenda.

Klimapakt-Maßnahmen des Landkreises 2016-2018

Nummerierung bezieht sich auf den Maßnahmenkatalog  www.lk-starnberg.de/klimapakt

Folgende Maßnahmen soll die Landkreis-Verwaltung im Jahr 2016 im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und Kapazitäten umsetzen bzw. mit der Realisierung beginnen:

  • Strukturen für effizienten Klimaschutz schaffen (Strukturelle Maßnahme 2.2.1.2); insbesondere ist anzustreben, Klima- und Ressourcenschutz als Querschnittsaufgabe sichtbar und wirksam in allen Beteiligungsgesellschaften des Landkreises festzuschreiben. Im besten Fall benennt jeder Verband und Gesellschaft eine/n Beauftragten für Klima- und Ressourcenschutz.
  • Schulung Mitarbeitermotivation im Landratsamt (Strukturelle Maßnahme 2.2.1.8)
  • Werbekampagne „E-Zweitwagen“ (Mobilität 2.2.4.3)

Zudem soll 2016 eine „Imagekampagne Klimaschutz“ (Strukturelle Maßnahme 2.2.1.10) für den ganzen Landkreis initiiert und über mehrere Jahre fortgeführt werden.

Im Jahr 2017 sollen nach derzeitigem Stand folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Mitmachaktion und Wettbewerb „Selbstversuch“ (Konsum & Lebensstil 2.2.5.3.) flankierend zur Imagekampagne
  • Solaroffensive für den Landkreis mit einem Paket aus folgenden Maßnahmen:
  • Prüfung und ggf. Erstellung eines Solarpotential-Dach-Katasters (Strom 2.2.3.3.)
  • Prüfung und ggf. Bau von PV-Anlagen auf geeigneten Dächern (Strom 2.2.3.4.)
  • Freiflächen-Photovoltaik-Kataster im Landkreis entwickeln (Strom 2.2.3.5.)
  • Stromspeicher-Systeme fördern (Strom 2.2.3.6.)
  • Ausbau der öffentlichen E-Mobilitäts-Ladeinfrastruktur (Mobilität 2.2.4.2.)

Für das Jahr 2018 ist nach derzeitigem Stand geplant folgende Maßnahmen umzusetzen:

  • Neue Offensive „Klimaschutz in Schulen“: (Mobilität 2.2.4.4., Konsum & Lebensstil 2.5.1-2.2.5.3)
  • Energieeffizienz-Maßnahmen für Zielgruppe Unternehmen adaptieren (LED, Solare Technik, Energiemanagement, etc)
  • Fortschreibung des Nahverkehrsplanes für den Landkreis (Mobilität 2.4.11.)

Aktuell

In Bonn treffen sich seit 16. Mai die Klimadiplomaten, um dem Abkommen von Paris Leben einzuhauchen. Die UN-Klimachefin verbreitete gute Laune, auch die Konferenzpräsidentin und ihr Nachfolger kamen kaum aus dem Schwärmen heraus. Dass die Staaten ihre Klimaziele nun an die Versprechen des Paris-Abkommens anpassen, erwartet jedoch niemand. Wie schwierig die Verhandlungen zur Klimafinanzierung künftig noch werden könnten, verdeutlicht indes eine aktuelle Untersuchung des UN-Umweltprogramms: Demnach wird die Klimafinanzierung fünfmal so teuer, wie bislang gedacht.

Quelle: www.klimaretter.info

Anti-Kohle-Demonstration am Pfingstsamstag, den 14. Mai 2016

Freitag, April 15th, 2016

 Keine Zukunft mit der Kohle!

DemoplakatAuf dem Klimagipfel in Paris haben die Regierungen den Beschluss gefasst, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen. Nur wenn wir dieses Zwei-Grad-Ziel erreichen, lassen sich  dramatische Klimaschäden vermeiden. Der Beschluss von Paris heißt: Ineffiziente fossile Energien müssen größtenteils im Boden bleiben. Und Deutschland muss so schnell wie möglich aus der Kohlekraft aussteigen. Doch die Bundesregierung klebt noch immer an der Kohle. Damit sich dies ändert, müssen wir gemeinsam handeln und für die schnelle Energiewende kämpfen.

Aufruf zur Demo in der Lausitz!

Bereits seit Jahrzehnten kämpfen die Menschen in der Lausitz erfolgreich gegen die Braunkohle und gegen neue Tagebaue. Am 14. Mai rufen BUND, CAMPACT und viele andere erneut zu einer bunten (und angemeldeten) Anti-Kohle-Demo in Welzow auf. Die Kundgebung soll zeigen, dass der Widerstand gegen die Kohle breit ist und aus der Mitte der Gesellschaft kommt!

  • Datum: 14. Mai (Pfingstsamstag), 13 Uhr
  • Ort: Die Demo startet auf dem Marktplatz in Welzow (nahe Cottbus)
  • Strecke: Wir laufen von Welzow bis nach Proschim. Unterwegs können wir auf den Tagebau schauen und sogar ein Stück an der Grube entlang laufen.
  • Anreise: Vom Bahnhof Cottbus fährt eine Regionalbahn in Richtung Falkenberg (Elster). Wenn Sie die Bahn um 12:07 Uhr nehmen, sind Sie um 12:24 Uhr am Bahnhof in Neupetershain. Von dort aus fahren Shuttles, die Sie direkt zum Startpunkt der Demo bringen.

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Mehr Informationen

Landkreis STA: Neuer Energiebericht liegt vor

Donnerstag, Februar 4th, 2016

 Wo stehen der Landkreis Starnberg und seine Kommunen auf ihrem Weg zur Energiewende?

Vergangenes Jahr wurde erstmalig ein Energiebericht für den Landkreis Starnberg und alle seine Gemeinden erstellt. Der Energiebericht ermöglicht einen Überblick, was seit dem Energiewende-Grundsatzbeschluss des Kreistages 2005 sowie der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes Fünfseenland im erreicht worden ist, er führt gelungene Beispiele aus den Gemeinden auf, die als Anreiz zum Nachahmen dienen, er zeigt aber auch, wo es noch Handlungsbedarf und Verbesserungspotenziale gibt. Mit dem Energiebericht wurde eine Grundlage geschaffen, die Entwicklung der Energiewende im Landkreis anhand harter Fakten nachzuvollziehen.

Fortschreibung des Energieberichts: Aktuelle Zwischenbilanz zum Stand der Energiewende im Landkreis Starnberg und seinen Kommunen

Ziel des Energieberichts Landkreis Starnberg ist, jährlich eine Zwischenbilanz zu ziehen. Der nun vorliegende Energiebericht erlaubt erstmalig einen Vergleich zum Vorjahr. Neben einer Bestandsaufnahme für die wesentlichen energierelevanten Bereiche Strom, Wärme und Verkehr zeigt die Broschüre auch heuer entsprechende Entwicklungen, Trends und gelungene Beispiele auf – sowohl auf Landkreisebene als auch für jede unserer LandkreiskommunEnergiebericht-2015_Seite_01en.

Den Energiebericht 2015 finden Sie hier: Energiebericht Landkreis Starnberg 2015.

In gedruckter Form ist die Broschüre im Landratsamt Starnberg sowie in allen Rathäuseren im Landkreis erhältlich.

Quelle: Landratsamt Starnberg

Zusammenfassung: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

Klimapakt im Landkreis Starnberg

Donnerstag, Februar 4th, 2016
10 Jahre nach dem Energiewendebeschluss von 2005 stellte der Landkreis Starnberg im vergangenen Herbst seine Ziele und Absichten sowie die Mittel und Maßnahmen zur Erreichung der Energiewende auf den Prüfstand. In einer Energiewende- und Klimaschutzwerkstatt am 13. November 2015 setzten sich zahlreiche relevante Akteure, Experten, Bürger und politische Verantwortliche intensiv mit dem weiteren Vorgehen im Landkreis auseinander.
Die Beteiligungs-Werkstatt entwickelte zu allen wesentlichen Themenfeldern alltagstaugliche Ideen und Projektvorschläge und verabschiedete auch einen Klimapakt.

Praxisreife Projektvorschläge erleichtern den Beitritt zum Klimapakt

Die Zusammenfassung der Werkstatt-Ergebnisse liegt nun in Form eines Maßnahmenkatalogs mit praxisreifen Projektideen vor. Diese können nun von allen in die Tat umgesetzt werden. Kreistag und Gemeinderäte sowie viele andere gesellschaftliche Gremien, Gewerbe und Unternehmen, die Kirchen, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind nun aufgefordert, dem Klima-Pakt beizutreten oder formell zu beschließen und entsprechend die Maßnahmen umzusetzen.
Die ersten Gemeinden haben sich dem Klimapakt bereits angeschlossen …
Hier finden Sie den Klimapakt im Landkreis Starnberg und den damit verbundenen Maßnahmenkatalog als PDF-Datei zum herunterladen.
Zusammenfassung: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

Die deutsche Bevölkerung will mehr Energiewende

Donnerstag, Oktober 1st, 2015

Die Energiewende findet in der deutschen Bevölkerung weiterhin sehr hohe Zustimmung. Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) halten 93 Prozent der Befragten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig bis außerordentlich wichtig. „Die Ergebnisse zeigen: Die Bevölkerung in Deutschland befürwortet einen weiteren entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren. Die Politik sollte diese starke Unterstützung nutzen, um den Umbau der Energieversorgung weiter mutig voranzubringen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Für 68 Prozent der Bevölkerung ist auch der Bau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen am eigenen Wohnort laut den Ergebnissen der Umfrage eine gute Sache. Weiteres zentrales Ergebnis: Sind die Menschen mit Erneuerbaren-Anlagen vertraut, steigt die Zustimmung zu Solar-, Windenergie- und Biomasseanlagen sogar noch an. So erklären 59 Prozent der Umfrageteilnehmer, ein Windrad in der Nachbarschaft fänden sie gut oder sehr gut. Haben die Befragten jedoch bereits Windenergieanlagen in ihrem Wohnumfeld, so klettert die Zustimmung auf 72 Prozent. Quelle: AEE

Energiepreis 2015 im Landkreis Starnberg

Donnerstag, Juli 23rd, 2015

Der Landkreis Starnberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende in der Region voranzutreiben und sich bis 2035  zu 100 % mit erneuerbaren Energien – möglichst aus regionalen Ressourcen – zu versorgen . Das gelingt nur, wenn möglichst alle Bürgerinnen und Bürger sich motiviert an der Energiewende beteiligen. Gute Beispiele können dabei helfen. Deshalb wird auch dieses Jahr wieder der Energiepreis für den Landkreis Starnberg ausgeschrieben, mit dem vorbildliche Projekte, Initiativen, Aktionen oder Technologien zu gewürdigt und belohnt werden. Nicht nur Leuchtturmprojekte sind angesprochen. Denn: auch Kleines kann ein Meilenstein für Energiewende und Klimaschutz bedeuten, wenn es zur Veränderung unseres Bewusstseins und Verhaltens im Alltag beiträgt!

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2015.

Der erste Preis ist in diesem Jahr mit 3.000 Euro, der zweite Preis mit 2.000 Euro und der dritte Preis mit 1.000 Euro dotiert.

Damit geeignete Preisträger gefunden werden können, ist  die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung wichtig. Deshalb sind alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen, Vereine, Schulen oder sonstige Organisationen und Institutionen aufgerufen, sich mit geeigneten Projekten um den Energiepreis 2015 des Landkreises Starnberg zu bewerben.

Also nicht nur ans Bauen und Sanieren denken, auch Initiativen etwa aus dem Mobilitätssektor oder anderen Bereichen sowie Kinder- und Jugendprojekte sind erwünscht – wichtig ist vor allem ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz und der Energiewende sowie der Vorbildcharakter.
„Es besteht aber auch die Möglichkeit, geeignete Projekte vorzuschlagen und uns die Kontaktdaten mitzuteilen“, so Herbert Schwarz, Umweltberater des Landratsamtes. „Denn mancher stellt sein Licht gerne unter den Scheffel oder weiß schlicht nichts von der Ausschreibung des Energiepreises“.

Und damit die Ausschreibung möglichst überall bekannt wird, gibt es hier das Faltblatt zum Herunterladen und Verteilen und einPlakat. ebenfalls zum Ausdrucken und Verteilen, z.B. in Ladengeschäften, Banken, Rathäusern usw.

Nähere Informationen rund um den Energiepreis 2015 gibt es auch unter www.landkreis-starnberg.de/energiepreis sowie telefonisch unter 08151 148-442.