Eintr&aauml;ge ‘Energiewende’

Energiewende: 7. Jahreskonferenz Erneuerbare Energie

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Energiewende 2.0: Auf dem Weg in die regenerative Zukunft

Die Weichen für eine Energiewende sind gestellt. Wie schnell kann die Branche diese nun realisieren? Welche Herausforderungen stellen sich – und wo muss die Politik noch nachbessern? Diesen Fragen geht die Jahreskonferenz Erneuerbare Energie am 19. und 20.10.2011 in Berlin nach.

Die Key-note spricht am 20.10. Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Ebenfalls zu Gast sein werden am 19.10. Philip Lowe,  Generaldirektor Energie der EU-Kommission, Dr. Dolf Gielen, Director Innovation and Technology Centre der IRENA sowie Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Vorsitzender der Ethikkommission der Bundesregierung.

Die Jahreskonferenz Erneuerbare Energie wird ausgerichtet von den zehn wichtigsten Verbänden der Erneuerbaren. Darunter der Bundesverband Erneuerbare Energie und der Bundesverband Windenergie.

Die Jahreskonferenz wirft einen Blick auf die EU-Ziele sowie eine Roadmap für 2030 und 2050. Die Verbände der Erneuerbaren – europäisch und national – geben eine Einschätzung des Marktes auf dem Weg zu 100% ab und formulieren die Forderungen an die Politik. Ebenso werden Instrumente zum Ausbau der Erneuerbaren dargestellt. Die Teilnehmer erhalten zudem Einblick in die Chancen des Industriestandortes Deutschlands, auch für seine Zulieferer. Ebenso wird illustriert, wie das Marktdesign der Zukunft aussehen kann. Die Foren Strom, Wärme und Verkehr zeigen spartenspezifische Chancen und Lösungen auf.

Zur Anmeldung und zum Programm gelangen Sie hier: http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen/jahreskonferenz

Veranstaltungsdaten
19. und 20.10.2011 in Berlin
Energieforum, Stralauer Platz 34, 10243 Berlin

Quelle: BWE-WindNews / Veranstaltungsinfo

Energiewende: Energiegenossenschaft Fünfseenland in Andechs gegründet

Donnerstag, September 22nd, 2011

Sage und schreibe 128 Mitglieder gründeten am Abend des 19. Septembers im festlichen Ambiente des Bibliothekssaals auf Kloster Andechs die erste Energiegenossenschaft südlich von München, die nun in Eigenregie auf erneuerbare Energien setzt und sich die Ziele der Energiewende 2035 im Landkreis Starnberg auf ihre Fahnen geschrieben hat.

Enorme Beteiligung bei der Gründung

Der Ansturm auf die Gründungsversammlung war sehr groß. Vor dem Fürstensaal des Klosters stauten sich am Montagabend die Besucher, es wurde recht kuschelig. Sie alle wollten bei der Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland mit dabei sein. So waren unter den Gästen neben Landrat Karl Roth und Vizelandrat Albert Luppart auch viele Bürgermeister, so Wolfram Gum (Seefeld), Michael Muther (Weßling), Anna Neppel (Andechs), Brigitte Servatius (Gauting) und Peter Flach (Wörthsee).

Überregionales Interesse an der Starnberger Energiewende

Die Veranstaltung hatte auch Gäste aus anderen bayerischen Landkreisen angezogen, die sich für die Energiewende in ihrer Region einsetzen und gespannt die Versammlung verfolgten, um Anregungen für eigene Aktivitäten mitzunehmen. So waren Vertreter aus den Landkreisen Augsburg, aus dem Donauries und Erlangen-Höchst und Weilheim-Schongau gekommen. “Immer mehr Energiewende-Aktive werden auf unsere Aktivitäten aufmerksam und verfolgen unser Tun über die stark frequentierte Website. Aus allen Teilen Süddeutschlands und selbst Initiativen und Organisiationen aus Österreich wenden sich verstärkt an den Energiewendeverein Starnberg und ersuchen um Unterstützung insbesondere im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Sie fragen auch gezielt nach Best Practice Beispielen für die Umsetzung”, weiß Evelyn Villing, Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit zu berichten.

Künftig viele kleine aber auch große Projekte zu realisieren

Es ging also auf der Gründungsversammlung “eng und zuweilen auch emotional zu”, wie die Süddeutsche die Stimmung treffend wiedergibt. Die Gründung der Energiegenossenschaft markiert immerhin einen Meilenstein in unserem Landkreis und ist damit ein historisches Ereignis. Die Energiegenossenschaft soll nun deutliche Impulse für die Umsetzung der Energiewende setzen. Mit ihrer Hilfe wird sowohl die Realisierung von als auch die Beteiligung der Bürger an Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien möglich werden. So könnten beispielsweise zusammen mit den Gemeinden auch teure Projekte wie etwa Windkraftanlagen finanziert oder sich an Stromnetzen beteiligt werden.
“Ich bin überwältigt”, sagte Hans Wilhelm Knape, der Vorsitzende des Starnberger Energiewendevereins, als er in die Menge sah. Hans Wilhelm Knape bereitete die Gründung maßgeblich mit vor. Und Landrat Roth konstatierte, dass so das “Thema Energiewende die Leute von der Couch hole”.

Vorstand und Aufsichtsrat

Nachdem die umfangreiche Satzung mit 48 Paragraphen leidenschaftlich diskutiert und verabschiedet war, konnten auch Vorstand und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gewählt werden.

Zum Vorstand der Energiegenossenschaft gehören Gerd Mulert als Vorsitzender, Klaus Drexler und Horst Reinheimer. Der Aufsichtsrat besteht aus Thomas Vogl (Vorsitzender), Walter Kellner, Michael Padberg, Jürgen Franke, Michael Muther, Karl Roth und Professor Martin Dameris.

Gründung und Finanzierung auf breiter Basis

Stolze 128 Gründungsmitglieder haben während der Versammlung eine Beitrittserklärung unterschreiben und Anteile gezeichnet. Damit konnte die erste Energiegenossenschaft im südlichen Oberbayern erfolgreich aus der Taufe gehoben werden. Als Sitz der Genossenschaft wurde Andechs festgelegt. 200 Euro kostet ein Geschäftsanteil – und so dürfte bereits an diesem Abend eine erkleckliche Summe zusammengekommen sein, die für erste Projekte im Landkreis eingesetzt werden kann. Anbei ein Beitrag von Radio Oberland zur Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Energiegenossenschaft

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. -  Evelyn Villng

Energiewende: Deutschland ist weiterhin Strom-Exporteur

Mittwoch, September 21st, 2011
Deutschland exportiert trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken weiterhin mehr Strom als es importiert. Von Stromknappheit kann in Deutschland also weiterhin keine Rede sein. Allerdings hat sich die Ausfuhr verringert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Demnach wurde von Deutschland im ersten Halbjahr mehr Strom ins Ausland geliefert als es von dort importiert hat. Trotz des endgültigen Aus für acht deutsche Atomkraftwerke nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima (Japan) überstiegen die deutschen Stromexporte mit 27,9 Terrawatt-Stunden (TWh) die Importe noch um fast 17 Prozent. In Zahlen:  23,9 Terrawatt-Stunden (TWh) wurden importiert, 27,9 TWh sind ausgeführt worden. Somit behält Deutschland den Status eines Netto-Exporteurs.

Fukushima und Atom-Moratorium entscheidend

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist der Exportüberschuss in der Handelsbilanz aber deutlich gesunken: So ist der Statistik zufolge die Einfuhrmenge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 4,8 TWh gestiegen, das macht ein Plus von 25 Prozent aus. Gleichzeitig hat sich die Ausfuhr um rund zwei TWh verringert, was einem Minus von sieben Prozent entspricht. Die größten Strommengen haben von Januar bis Juni Frankreich (10,4 TWh) und die Tschechische Republik (5,6 TWh) in die deutschen Netze eingespeist. Die beiden wichtigsten Abnehmer für Strom aus Deutschland waren laut Statistik Österreich (7,8 TWh) und die Schweiz (7,6 TWh).

Anmerkung: Eine Terrawatt-Stunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden.

Quelle: focus online, Statistisches Bundesamt, News.toptarif.de

Foto: Windrad – Raphael Mack

Energiewende: Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G

Donnerstag, September 15th, 2011

Energiewende mit Bürgerbeteiligung

Starnberg/Gauting. Am Montag, den 19. September, ist es soweit: Dann wird die Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gegründet. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Energiewende im Landkreis Starnberg und soll durch die Möglichkeit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Erneuerbare-Energieanlagen neue Impulse setzen!

Die Gründung der Genossenschaft ist vom Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. initiiert und wird von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg e.G. unterstützt.

Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich in Vorsitz und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. aktiv mitzuarbeiten.

Die Nutzung regenerativer Energiequellen im Landkreis Starnberg schont nicht nur Umwelt und Klima, sie ist vor allem wirtschaftlich sinnvoll und unterstützt die Entwicklung unserer Region. Denn sie bedeutet letztlich Erzeugung und Verbrauch von Energie vor Ort – dezentral und bürgernah, mit kurzen Wegen und wenig Leitungsverlusten. Damit wird die kommunale Autonomie gefördert und die Wertschöpfung findet stärker als bisher bei uns statt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region mit Unterstützung der Energiegenossenschaft zahlt sich aber nicht nur für die Region und die Gemeinden aus, die Bürgerinnen und Bürger profitieren mit dem Erwerb von Anteilen an alternativen Energieanlagen bei guten Renditeerwartungen künftig sogar direkt. Die Genossenschaft bietet zudem Mitspracherecht und somit gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten.

So fließt das Geld für die Energie künftig nicht mehr in die Erdöl- und Erdgas- sowie Uranexportierenden Staaten und beschert diesen Reichtum, sondern bleibt bei uns – für eine nachhaltige Zukunft im Fünfseenland.

Die Energiegenossenschaft möchte den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises die Möglichkeit eröffnen, Teil der kommunalen Energieversorgung zu werden, diese in die eigene Hand zu nehmen und zugleich in zukunftsfähige Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren – egal ob Photovoltaik oder Solarthermie, Wind- oder Wasserkraft, Biogas oder Biomasse.

Es gibt schon einige konkrete Projekte, die für die Energiegenossenschaft geeignet sind, andere stehen in Aussicht und der Verein Energiewende erwartet, dass künftig auch die Hauseigentümer im Landkreis dazu bereit sind, ihre Dachflächen für Bürgersolarprojekte zur Verfügung zu stellen. Schließlich können so über die Verpachtung Einnahmen erzielt oder bei Eigennutzung eines Teils der elektrischen Energie weitere finanzielle Vorteile zum Tragen kommen.

Mehr Informationen gibt es auf der Veranstaltung, die im festlichen Ambiente der Alten Bibliothek auf Kloster Andechs ab 19:00 Uhr stattfindet. Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sehr herzlich ein.

Auf der Homepage des Energiewendevereins finden Sie unter dem Menüpunkt Genossenschaft weitere Informationen sowie den Entwurf der Satzung und das Beitrittsformular – oder klicken Sie ganz einfach hier.

Hier noch mal der Termin:

Montag, 19. September 2011, Ort: Kloster Andechs, Alte Bibliothek, Beginn: 19:00 Uhr

Der Zugang zur Bibliothek erfolgt über die große Freitreppe an der Klosterpforte.

Sofern Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind: Es gibt auch einen Lift und es können Parkmöglichkeiten auf dem Klosterhof angeboten werden!

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie/findet Ihr auf der Homepage des Energiewendevereins:

www.energiewende-sta.de/genossenschaft

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte:

Hans Wilhelm Knape ▪ 1. Vorsitzender des Vereins ▪ Tel. 089-87 78 84 41
Email: hw.knape@energiewende-sta.de

Evelyn Villing ▪ Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit ▪ Tel. 089-89 45 78 33
mobil: 0160-5 31 02 49 ▪ Email: evelyn.villing@energiewende-sta.de oder

Machen Sie mit! Gemeinsam handeln – jetzt!

News, Informationen und Hintergründe zur Energiepolitik auf www.energiewende-sta.de

Energiewende: Sonderaktion Heizungspumpentausch

Mittwoch, September 14th, 2011

Eine gemeinsame Aktion der  Gemeinden Seefeld, Weßling, Wörthsee und Gilching

Auftakt der Aktion in Seefeld!

Viele wissen es gar nicht: Der Energiefresser Nr. 1 im privaten Haushalt ist die alte Heizungspumpe.

Sie benötigt bis zu 90 Watt elektrische Energie und läuft über 6.000 Stunden pro Jahr, das heißt, sie verbraucht bis zu 800 kWh Strom. Das kostet den Hauseigentümer bei 20 Cent/kWh bis zu 150 Euro im Jahr.

Eine neue Heizungspumpe verbraucht dagegen nur noch bis zu 5 kWh Strom, also übers  Jahr aufsummiert zwischen 60 und 150 kWh – und das kostet dann nur noch ca. 11 bis 29 Euro im Jahr.

Mit einer modernen Hocheffizienzpumpe sparen Hausbesitzer also pro Jahr über 100 € an Stromkosten und sie tragen zusätzlich zum Klimaschutz bei! Warum?

Wenn nur 100 Pumpen erneuert werden, bedeutet das 51.000 kWh weniger Strom. Was heißt das für unser Klima? Pro kWh wird mit einem CO2-Ausstoß von 563 g gerechnet. Werden also 100 Pumpen erneuert, entlastet das um rund 29 Tonnen CO2 pro Jahr. Und das Beste: Der Einbau einer neuen Pumpe zum aktuellen Aktionspreis hat sich bereits nach 3 Jahren amortisiert!

Denn die teilnehmenden Installateure haben für sechs ausgewählte Pumpentypen der marktführenden Pumpenhersteller Biral, Grundfos und WILO mit den Händlern günstige Sonder-Konditionen ausgehandelt. Diese Pumpen passen für alle gängigen Heizungsanlagen. Und die Installateure gewähren für die Montage zusätzlich eine ordentliche Ermäßigung. Die so erzielten günstigen Festpreise (Die kleineren Pumpentypen kosten einheitlich 299 Euro, die etwas größeren 329 Euro) sind also inklusive Mehrwertsteuer. Sie beinhalten den Ausbau sowie die Entsorgung der alten Heizungspumpe und den Einbau der neuen Hocheffizienz-Heizungsumwälzpumpe mit der höchsten Energieeffizienzklasse A.

Die Aktion wurde von der Gemeinde Seefeld initiiert und wird nun – unterstützt von den lokalen Umweltgruppen und örtlichen Handwerkern – gemeinsam in den Gemeinden Seefeld, Weßling, Gilching und Wörthsee durchgeführt. Der Energiewende-Verein fördert die Öffentlichkeitsarbeit. So gibt es in Kürze einen Flyer für jede Gemeinde, der die Bürgerinnen und Bürger über den Ablauf der Aktion informiert und einen örtlichen Ansprechpartner nennt. Die Flyer werden in den Gemeinden an alle Haushalte verteilt und die Aktion in den Gemeindeanzeigern sowie auf den Internetseiten der Gemeinden Seefeld, Weßling, Wörthsee und Gilching vorgestellt. Selbstverständlich soll auch über die lokale Presse informiert werden. Und auf der Internetseite des Energiewendevereins gibt es unter dem Menüpunkt Gemeinsam handeln! die Seite Aktionen & Kampagnen. Dort wird über die Heizungspumpenaktion informiert und es werde zudem alle an der Aktion teilnehmenden Handwerker auflistet.

Allerdings ist die Sonderaktion zeitlich begrenzt: Sie findet nur vom 1. Oktober 2011 bis 31. März 2012 statt!

Wie läuft der Pumpenaustausch genau ab?

Die Aktion wird in jeder Gemeinde von örtlichen Handwerkern unterstützt Jeder Handwerker kann mitmachen. Die Liste mit den bis jetzt teilnehmenden Installateuren sind nach Gemeinde sortiert unten aufgelistet. Sobald sich ein weiterer Installateur an der Aktion beteiligt, wird er unter seiner Gemeinde neu in die Liste aufgenommen.

Und es gibt in jeder Gemeinde einen Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Initiatoren hoffen, dass sich möglichst viele Handwerker aus den vier Gemeinden und viele Hausbesitzer an der Aktion beteiligen und sie sind davon überzeugt, dass alle Beteiligten von der Aktion profitieren. Schließlich bleibt das Geld im Ort und die Energiewende rückt wieder ein Stück näher.

Wie geht ein/e Hausbesitzerin vor, wenn die Pumpe ausgetauscht werden soll?

  1. Einen Termin mit einem der an der Aktion teilnehmenden Installateure vereinbaren.
  2. Dieser kommt ins Haus und berät Hausbesitzer vor Ort, welche Pumpe für die Heizungsanlage passt.
  3. Binnen einer Stunde montiert er die neue, stromsparende Pumpe und nimmt die alte gleich mit.

Ab jetzt kann richtig viel Strom gespart werden – bei gleichem Komfort!

Anbei der Pumpentausch Flyer für Seefeld und der Link auf die Aktion Heizungspumpentausch auf der Homepage des Energiewendevereins.

Hier finden Sie auch weiterführende Informationen zu den Heizungspumpen der Firma BIRAL, GRUNDFOS und WILO sowie eine neu erschienene Informationsbroschüre des BAFA zu Umwälz- und Solarpumpen


Energiewende Landkreis Starnberg e.V.,

Autor: Evelyn Villing – Fotos: Biral, Grundfos, WILO – Grafik (Nachbau): Evelyn Villing/ Stiftung Warentest

Neu: Broschüre energieeffiziente Umwälz- und Solarpumpen

Montag, September 5th, 2011

Die Energiewende erfordert nicht nur den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, sondern insbesondere Energieeinsaprungen und mehr Energieeffizienz.

Das Bundesamt für Ausfuhr- und Wirtschaftskontrolle – BAFA hat deshalb druckfrisch eine neue Broschüre herausgegeben. Unter dem Titel: Erneuerbare Energien – Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A und Solarpumpen in BC-Bauweise werden auf 30 Seiten energieeffiziente Pumpen mit exakter Typenbezeichnung und nach Herstellern geordnet in einer Tabelle aufgelistet. In der letzten Spalte sind Bemerkungen, z.B. zu Bauart, Besonderheiten, baugleichen Pumpen mit anderer Typenbezeichnung oder vergleichbare Pumpen anderer Hersteller zu finden. Die Liste mit Stand 29.08.2011 – also August dieses Jahres – erhebt zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie ist aber mit Sicherheit eine gute Hilfe für Hausbesitzer und Installateure, die sich mit dem Thema Heizungs- und Solarpumpentausch befassen, einen Pumpentausch in Erwägung ziehen oder Kunden diesbezüglich beraten.  Schließlich kann mit Pumpen der Effizienzklasse A jede Menge Pumpenstrom gegenüber den herkömmlichen, alten Pumpen eingespart werden, denn die neuen Pumpen verbrauchen bis zu 95 % weniger Energie und sparen so über 100 Euro Stromkosten pro Jahr ein. Das lohnt sich nicht nur für Geldbeutel, sondern spart viel Energie, wertvolle Ressourcen und Kosten für fossile Brennstoffe und wirkt sich deshalb positiv auf Umwelt und Klima aus!

Viele Gemeinden und Landkreise bieten schon Heizungspumpen-Tauschaktionen für ihre Bürger an, um mit wenig Aufwand die CO2-Bilanz zu verbessern.  Die örtlichen Installateure gewähren bei diesen zeitlich limitierten Aktionen meist besonders günstige Festpreise für den Heizungsumwälzpumpentausch an. Dieser beinhaltet die Kosten für den Ausbau der alten, den Preis für die neue Pumpe und die Montage.

Quelle: BAFA

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

Foto: WILO

Der Weg zur Energiewende ist frei

Dienstag, August 2nd, 2011

Deutschlands Atomausstieg bis 2022 ist jetzt amtlich: Bundespräsident Christian Wulff hat das Gesetz für den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie unterschrieben. Wulff habe nach sorgfältiger Prüfung der Verfassungsmäßigkeit das 13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes ausgefertigt, teilte das Bundespräsidialamt am Montag in Berlin mit.

Mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt kann das Gesetzt in den nächsten Tagen in Kraft treten. Auch die sieben weiteren Gesetze für die Energiewende habe Wulff in den vergangenen Tagen bereits unterzeichnet, bestätigte das Präsidialamt auf Anfrage des Tagesspiegels. Dem neuen Atomgesetz hatten im Bundestag Union, FDP,  SPD und Grüne nach der Fukushima-Katastrophe gemeinsam in einem breiten Konsens für die radikale Kehrtwende in der Energiepolitik zugestimmt.

Anfang Juli passierte das Gesetzespaket den Bundesrat.

Quelle: Der Tagesspiegel

Energiewende Landkreis Starnberg: Energiepreis 2011

Freitag, Juli 29th, 2011

Auszeichnung für vorbildliche und zukunftsorientierte Projekte und Initiativen

Bewerbungen bis 1. Oktober 2011 möglich!

Nach der guten Resonanz in den vergangenen Jahren wird der Energiepreis Landkreis Starnberg auch im Jahr 2011 wieder ausgelobt.  Angesprochen sind Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen, Organisationen und Initiativen sowie Kinder- und Jugendprojekte etc. aus dem Landkreis Starnberg, die vorbildliche und zukunftsorientierte Energieprojekte oder -initiativen realisiert haben. Diese positiven Beispiele sollen mit dem Energiepreis Landkreis Starnberg gewürdigt, belohnt und vor allem öffentlich gemacht werden.

Bewerben Sie sich – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Vielleicht kennen auch Sie „energiepreiswürdige“ Projekte oder Initiativen in Ihrem Umfeld im Landkreis Starnberg?

Dann machen Sie doch die Bauherren, Initiativen oder Unternehmen auf den Energiepreis 2011 des Landkreises Starnberg aufmerksam! Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass Sie geeignete Projekte selbst vorzuschlagen und uns die Kontaktdaten mitteilen.

Sie möchten uns bei der Suche nach Preisträgern aktiv unterstützen?

Gerne stellen wir Ihnen Flyer oder Plakate zum Energiepreis 2011 zur Verfügung.

Weitere Infos finden Sie hier:

Ihre Ansprechpartner sind:

Nicht vergessen: Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2011!

Archiv:

Energiepreis 2010

Energiepreis 2009

Deutschland bei erneuerbaren Energien in der Weltspitze

Dienstag, Juli 26th, 2011

Renewables Global Status Report 2011 weist zweistellige Wachstumsraten aus

Der heute vom Politiknetzwerk REN21 veröffentlichte “Globale Statusbericht zu erneuerbaren Energien 2011″ (Renewables Global Status Report, GSR) bestätigt den weltweiten Trend hin zu erneuerbaren Energien und unterstreicht zugleich Deutschlands Spitzenposition. Mit einem globalen Anteil von rund 16 Prozent am Endenergieverbrauch und nahezu 20 Prozent am Stromverbrauch im Jahr 2010 hält das Wachstum der erneuerbaren Energien weiter an.

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jürgen Becker dazu: “Weltweit liegt der Anteil der Erneuerbaren zur Stromerzeugung bereits deutlich über dem Anteil der Atomenergie. Deutschland hat sich mit der Energiewende klar positioniert. Der tief greifende Umbau der Energieversorgung hin zum regenerativen Zeitalter bedeutet vor allem eine Chance für kommende Generationen. Damit sind wichtige Investitionssignale für Innovationen und technologischen Fortschritt gesetzt.”

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp: “Die Bundesregierung unterstützt den weltweiten Siegeszug der erneuerbaren Energien, der neue Märkte und Wirtschaftswachstum schafft. Auch Schwellenländer bekennen sich dazu, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. So haben die G20-Staaten beschlossen, ineffiziente Subventionen für fossile Energien abzubauen und klimafreundliche Energieträger zu fördern.”

Die globalen Investitionen in erneuerbare Energien wuchsen 2010 um mehr als ein Drittel auf 211 Milliarden US-Dollar an (2009: 160 Milliarden US-Dollar). Politische Ziele und Förderpolitiken sind weiterhin zentral für den Ausbau der erneuerbaren Energien und existieren bereits in mindestens 191 Ländern auf Staatenebene (2005: 55 Länder). Ein wachsendes Engagement ist in Entwicklungs- und Schwellenländern zu beobachten.

Windenergie verzeichnete 2010 den größten weltweiten Zubau, gefolgt von Wasserkraft und Photovoltaik. Erstmals wurde jedoch in Europa mehr Photovoltaik- als Wind-Kapazität zugebaut. Der Zubau an Photovoltaik in Deutschland in 2010 überstieg den insgesamt weltweiten Zubau aus dem Jahr 2009, sodass Deutschland im Bereich der netzgebundenen Photovoltaik globaler Spitzenreiter war. Im Jahr 2010 wurde nur in China mehr in neue Stromerzeugungs-Kapazität aus erneuerbaren Energien investiert als in Deutschland, die USA folgen auf Rang 3.

REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century) ist ein globales Politiknetzwerk, das 2005 im Anschluss an die Bonner Konferenz “Renewables2004″ ins Leben gerufen wurde. Neben Regierungen, internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen sind Ver-treter aus Wirtschaft, Finanzsektor sowie der Zivilgesellschaft aus dem Energie-, Umwelt- und Entwicklungsbereich vertreten.

Quelle:  BMU

Energieallee A7

Mittwoch, Juli 13th, 2011

Am 5.  Juli wurde die “Informationsplattform zur Projektinitiative Energieallee A 7” freigeschaltet. Damit setzen die Projektträger, die Hermann-Scheer-Stiftung und EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit UnternehmensGrün e.V., Zeichen für den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien.
Die Informationsplattform enthält laut Presseerklärung der Eurosolar “Ausführungen und Perspektiven zur Realisierung des Konzepts Energieallee A 7 von Hermann Scheer”. Der vergangenes Jahr verstorbene SPD-Politiker und unermüdliche Kämpfer für die solare Energiewende hatte das Projekt erstmals auf der Raumordnungskonferenz von EURSOSOLAR im Frühjahr 2010 in Kassel vorgestellt.

“Gerade vor dem Hintergrund des aktuell verabschiedeten Energiepakets, das in volkswirtschaftlich nicht nachvollziehbarer Weise eine Überförderung für den zentralistischen Offshore-Ausbau und den Bau großer Stromtrassen vorsieht, ist es wichtig, die Vorzüge dezentraler und schnell nutzbarer Energiegewinnungspotentiale zu erkennen und entsprechende Umsetzungsschritte einzuleiten”, erläutert EUROSOLAR-Präsident Prof. Peter Droege. Hierfür stehe das A 7-Projekt, das seit 2010 schon weit vorangeschritten ist.

A 7-Projekt: Energieversorgung dezentral und bürgernah

“Während die Ethikkommission für den dezentralen Ausbau geworben hat, hätte das Energiekonzept der Bundesregierung die bereits laufende dezentrale Energiewende massiv ausgebremst. In letzter Sekunde hat sich Dank des Einsatzes zahlreicher Bundesländer, Kommunen und Abgeordneter der Bundestag dazu entschlossen, die schlimmsten Einschnitte gegen den dezentralen Ausbau von Wind- und Solarenergie an Land zu verhindern”, erklärt EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo. Mit dem neuen EEG sei der Weg zwar etwas steiniger, aber nun dennoch frei für eine “Energiewende von unten”. Entlang der A7 sollen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, den Stadtwerken und Investoren aus Bürgergenossenschaften und mittelständischen Unternehmen Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien errichtet und so die Energiewende dezentral gestaltet werden.

Die längste Energie-Autobahn Deutschlands entsteht

Das Konzept “Energieallee A 7″ zielt auf die Nutzung erneuerbarer Energien entlang der längsten deutschen Autobahn. Mit einer installierten Leistung von insgesamt 6.255 MW durch 1.251 Windkraftanlagen der 5 MW- Klasse an allen möglichen Standorten, kann so pro Jahr rund 13.500 GWh Strom bzw. 2,2 % des deutschen Bruttostromverbrauchs erzeugt werden. Zusätzlich soll die Energiegewinnung aus anderen erneuerbaren Energieträgern, Sonne und Biomasse, eingebunden werden.

“Die Dezentralität ist der Schlüssel für die Energiewende. Die vielfältigen Beteiligungsebenen binden klein- und mittelständische Unternehmen ein und stützen damit das Rückgrad der Wirtschaft” erklärt Dr. Nina Scheer, Vorstand der Hermann-Scheer-Stiftung und fügt an: “So werden strukturelle Monopole in der Energiewirtschaft aufgebrochen”.

Die Informationsplattform ist darauf angelegt, die Umsetzung der Energieallee A 7 anzuschieben und zu erleichtern. Durch die fortlaufend zu ergänzende und entsprechend durch die Projektträger begleitete Online-Präsentation werden Informationen sowie Hinweise auf involvierte Ebenen, Technologien, Daten und Akteure genannt und damit das breite Spektrum an Aufgaben und Lösungswegen aufgezeigt, die das dezentral strukturierte Großvorhaben Energieallee A 7 Wirklichkeit werden lassen. Die Plattform wächst mit den verfügbaren Informationen, entsprechenden Akteuren und Unterstützern.

Mit der Energieallee A 7 gelingt es, bereits bebaute Flächen synnergetisch zur regenerativen Energiegewinnung zu nutzen. Zugleich bleibt die Umsetzung ein dezentral strukturiertes Vorhaben: Durch die Beteiligung vieler Akteure der unterschiedlichsten Ebenen wird eine jeweilige Vor-Ort-Energiegewinnung erzielt. Die Energieallee ist nicht auf einen groß angelegten Überland-Leitungsbau angewiesen.

Es geht mit der Projektinitiative Energieallee A7 (http://www.energieallee-a7.de) um eine Beweisführung für Dezentralität und die vielfältige Nutzbarkeit erneuerbarer Energien.

Quelle: EUROSOLAR e.V.