Einträge ‘Energiewende’

Solarstrom immer günstiger

Freitag, November 11th, 2011

Installation einer Solarstromanlage lohnt sich weiterhin

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) informiert in einem kürzlich erschienen Pressebericht über die zum Jahreswechsel um 15 Prozent sinkende Förderung für neue Solarstromanlagen. Als Basis dienen die aktuellen Photovoltaik-Marktzahlen der Bundesnetzagentur. Damit wird die auf dem Hausdach erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kleiner Solarstromanlagen mit 24,43 Cent vergütet (aktuell 28,74 Cent/kWh) und sinkt so auf das Niveau von Haushaltsstromtarifen.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V., beobachtet: “Die Solarbranche erfüllt das Versprechen, immer günstigeren Strom zu erzeugen. In Deutschland entwickelt sich die Photovoltaik in rasantem Tempo weiter in Richtung Wettbewerbsfähigkeit”. Bereits im Jahr 2012 wird Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen ankommen. Spätestens 2014 können große Solarparks so günstig Strom produzieren wie Windkraft auf dem Meer. “Dies sind wichtige Meilensteine der Energiewende.”, so der Geschäftsführer.

Trotz der fallenden Preise zeigt sich der BSW-Solar gegenüber den Verbrauchern zuversichtlich. Es lohne sich weiterhin in die Solarstrom-Produktion einzusteigen. Gerade in den letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich gefallen. Durch einen starken Wettbewerb, beachtliche Innovationserfolge und die zunehmende Massenfertigung konnten die Preise seit 2007 halbiert werden. Privatpersonen mit Überlegungen zur Installation solcher Anlagen rät Körnig: “Wer selbst Solarstrom erzeugen möchte, ob auf dem eigenen Dach oder als Teilhaber an einer Bürgersolaranlage, sollte nicht nur auf Stichtage achten. Eine Solarstromanlage hält länger als ein Auto. Deswegen sollte auch auf die Qualität der Komponenten, eine kompetente Beratung und die fachmännische Montage geachtet werden.” Kostenlose Verbraucherinformationen rund um das Thema Solartechnik stellt der Bundesverband Solarwirtschaft im Internet unter www.solartechnikberater.de bereit.

Im Zuge sinkender Kosten für Solarstrom, steigt zugleich die erzeugte Solarstrommenge steil an und hat sich in den Jahren von 2009 bis 2011 verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 hat Solarstrom mit einem Anteil von 3,5 Prozent am Brutto-Stromverbrauch erstmals die Stromerzeugung aus Wasserkraft überholt. Bis 2020 wird laut BSW Solar der Solarstrom-Anteil auf mindestens 10 Prozent steigen. “Solarstrom wird zum Preisbrecher und zur tragenden Säule des Energiesystems der Zukunft.”, prognostiziert Körnig.

Quelle: www.solarwirtschaft.de

Strompreiserhöhung durch rasant steigende Netzentgelte

Montag, Oktober 24th, 2011

Die Netzentgelte sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Ab Januar werden sie jedoch deutlich steigen – und damit auch der Strompreis. Aus den Ankündigungen der Netzbetreiber ergeben sich Steigerungen von bis zu 12 Prozent. Diese Kosten geben die Versorger meistens recht zeitnah über steigende Energie-Preise an die Endkunden weiter.  Grund hierfür ist zum einen ein Urteil des Bundesgerichtshofs, der im vergangenen Sommer die pauschale Kürzung der Netzentgelte um 1,25 Prozent pro Jahr für rechtswidrig erklärt hatte. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit: zum anderen hat die Bundesregierung energieintensive Unternehmen und damit Großverbraucher, die das Netz besonders intensiv nutzen, im Umfang von rund 1 Milliarde Euro von der Kostenbeteiligung befreit.

Bisherige Netzentgeltregulierung rechtswidrig

Bisher mussten die Netzbetreiber im Rahmen der sogenannten “Anreizregulierung” durch die Bundesnetzagentur eine jährlich sinkende “Erlösobergrenze” in Kauf nehmen – die Unternehmen sollten damit zu gezwungen werden, ihre Effizienz zu steigern. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium hat bisher jedoch nicht auf dieses Urteil reagiert und neue Regelungen geschaffen. Die Netzbetreiber erhöhen deshalb die Netzentgelte und sorgen dadurch bei den deutschen Gas- und Stromkunden für Mehrkosten von bis zu zwei Milliarden Euro.

Die Mehrbelastung für Stromkosten können so für einen Durchschnittshaushalt über 50 € im Jahr betragen; energieintensive Mittelständler drohen Mehrkosten von mehr als 150.000 €.

Privilegien für energieintensive Unternehmen belasten Verbraucher, kleine und mittelständische Unternehmen

Zwei aktuelle Entwicklungen greifen hier ineinander.

  • Die besonders stromintensiven Betriebe wurden in einer Nacht und Nebel Aktion komplett von den Netzentgelten befreit. Damit müssen sich diejenigen Unternehmen nicht mehr am Netzausbau und der Instandhaltung beteiligen, die es am stärksten nutzen. Rund 1 Milliarde € müssen hier Verbraucher und KMU (klein- und mittelständische Unternehmen) mehr bezahlen. Besonders pikant bei der Regelung ist, dass sie rückwirkend zum 1. Januar 2011 gilt. Weil der Betrag aber dieses Jahr nicht umgelegt werden konnte – da die entsprechende Verordnung erst im Sommer verändert wurde – wird er voraussichtlich ontop im nächsten Jahr aufgeschlagen. Im nächsten Jahr droht dadurch eine Mehrbelastung, die bei knapp 1 Cent die Kilowattstunde liegen dürfte. Aktuell wird hinter den Kulissen fieberhaft daran gearbeitet, mit welchem Mechanismus dieses Geld auf die Netzentgelte aufgeschlagen werden kann. Details findet man unter: http://www.derenergieblog.de/allethemen/energie/netznutzung-gratis-grose-stromkunden-werden-von-netzentgelten-befreit/
  • Noch kostenintensiver wirkt sich ein Urteil des Bundesgerichtshofes aus, dass Ende Juni entschieden wurde. Danach ist ein sogenannter Produktivitätsfaktor – mit dem die Netzentgelte jährlich um 1,25 bis 1,5 % pauschal gekürzt werden – für ungültig erklärt worden. Begründung: Die Bundesnetzagentur hatte keine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage diesen Faktor einzuführen. Das Urteil des Bundesgerichtshofes war absehbar, deswegen hat die Bundesnetzagentur das Bundeswirtschaftsministerium gebeten, den Produktivitätsfaktor nachträglich ins Energiewirtschaftsgesetz zu schreiben und damit zu „legalisieren“. Das Wirtschaftsministerium hat die Hände in den Schoß gelegt. Das nachsehen haben nun die Verbraucher und KMU. Rund 2 Milliarden Euro können die rund 100 klagenden Netzbetreiber auf ihre Netzentgelte aufschlagen. Damit werden die Kürzungen seit 2009 ausgeglichen. Je nach Netzgebiet wurden die Preise bereits für das nächste Jahr um 0,5 bis 1 Cent/kwh erhöht. Hier lohnt es sich beim örtlichen Netzbetreiber nachzufragen, ob er zu den Mitklagenden gehörte und jetzt erhöht. Aber auch in den anderen Netzgebieten drohen Preissteigerungen, weil die Regelung mit dem Produktivitäts/Kürzungsfaktor obsolet ist.

Diese beiden Entwicklungen sind höchst ärgerlich. Sie sind aber von der schwarz-gelben Regierung so gewollt. Entweder durch aktives Nichtstun beim Produktivitätsfaktor oder durch die aktive Befreiung der besonders stromintensiven Industrie von den Netzentgelten. Hier greift auch nur bedingt die Logik, die hinter der Befreiung der stromintensiven Industrie steht – nämlich, dass es aufgrund des Atomausstieges zu Preissteigerungen beim Strom kommt und deswegen Arbeitsplätze in dieser Branche auf dem Spiel stehen. Besonders die Rückwirkung ist ärgerlich: Die Auftragsbücher sind voll in 2011 und der Strom wurde
größtenteils vor dem Atomausstieg auf Termin eingekauft. Die diesjährige Entlastung ist somit ein reines Geschenk in Höhe von 1 Mrd €. Zudem bröckelt der 5-10 prozentige Strompreisanstieg nach dem Atomausstieg immer mehr und ist fast nivelliert.

Kritik an dieser Situation kommt vor allem von Verbraucherschützern. So sprach zum Beispiel Holger Krawinkel vom Verbraucherzentrale Bundesverband im Kölner Stadt-Anzeiger von einem “unglaublichen Vorgang”. Durch seine Untätigkeit habe Bundeswirtschaftsminister Rösler den Bürgern und dem Gewerbe drastische und vor allem unnötige Preissteigerungen beschert.

Im Strompreis für Endkunden machen die Netzentgelte rund ein Viertel des Gesamtpreises. Diese Netzentgelte unterscheiden sich je nach dem jeweiligen Wohnort und zuständigen Netzbetreiber. Die einzelnen Stromanbieter haben auf diese Preise keinen Einfluss.

Es sollte jedoch allenthalben betont werden, dass nicht die Erneuerbaren Energien Ursache für die Preissteigerungen sind, sondern politische Fehlsteuerungen.

Energiewende Landkreis Starnberg e.V., zusammengefasst von Evelyn Villing

Quellen: n-tv, EnBW, www.strompreisvergleich2011.de, Daniel Holstein (MA im Abgeordnetenbüro der MdB Bärbel Höhn (B90/Die Grünen)

Foto: Köhler – fotolia.com

Holzpellets über 40 % günstiger als Heizöl

Freitag, Oktober 21st, 2011

Holzpellets kosten 232,76 Euro/t

Der Bezugspreis für Holzpellets in Deutschland ist im Oktober 2011 saisonal bedingt geringfügig gestiegen (+0,9 %). Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet, betrug der Durchschnittspreis im Oktober 232,76 (September 2011: 229,90) Euro/t. Der DEPV erhebt seit Jahresbeginn 2011 über das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den DEPV-Index für den Preis von Holzpellets.

Start der Heizsaison: niedrige Preise für Pellets

Besitzer einer Holzpelletheizung müssen den Beginn der kalten Jahreszeit also nicht fürchten. Im Gegensatz zu den aktuell rasant ansteigenden Preisen für Heizöl und Erdgas hat sich der Pelletpreis seit Jahren auf einem stabil niedrigen Niveau eingependelt.  Dies gilt auch für den Beginn der diesjährigen Heizsaison.

Zwar gibt es einen saisonal bedingten leichten Anstieg von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat und um 2,3 Prozent im Vergleich zu 2010, dennoch ist das Heizen mit Pellets um 43 Prozent günstiger als mit Heizöl und rund 30 Prozent günstiger als mit Erdgas.

„Pünktlich zum Beginn der Heizsaison ist in den Medien vom ‚Heizkosten-Schock‘ und der ‚Energiepreisexplosion‘ die Rede. Weil Holzpellets aber ein regional produzierter Energieträger sind, haben die Spekulationen am Weltmarkt der fossilen Energien keinen Einfluss auf den Pelletpreis in Deutschland“, so Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. Da der Staat die umweltfreundliche Wärme aus den kleinen Presslingen auch finanziell unterstützt, rechnet sich der Umstieg von fossilen Energien auf den CO2-neutralen Brennstoff Holz nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. „Eine durchschnittliche Familie, die vorher 3.000 Liter Heizöl verbraucht hat, spart dieses Jahr mit Pellets über 1.000 EUR Heizkosten und 10,2 Tonnen CO2 ein“, erklärt Bentele. Die Kilowattstunde Wärme mit Heizöl kostet derzeit 8,35 Cent, mit Holzpellets nur 4,75 Cent.

In Süddeutschland sind Holzpellets traditionell noch günstiger als in anderen Regionen. Wer in Bayern und Baden-Württemberg mit Pellets heizt, zahlte im Oktober für eine Tonne 231,18 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 241,10 EUR/t. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne Pellets 243,00 EUR. Der DEPV empfiehlt, Pellets mit dem ENplus-Siegel zu kaufen. Diese Qualitätspellets werden streng geprüft und auch der jeweilige Händler muss hohen Anforderungen bei Transport und Anlieferung genügen.

DEPV-Index
Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

Hochauflösende Grafiken zur Energiepreisentwicklung in Deutschland sowie die Preise nach Regionen finden Sie hier.

Neues Online Portal mit Analysen und Gutachten zu Erneuerbaren Energien

Mittwoch, Oktober 12th, 2011

Die Energiewende ist eine anspruchsvolle und sensible Aufgabe, die in alle gesellschaftlichen Bereiche reicht und daher auf fundiertes Wissen angewiesen ist. Insbesondere die Wissenschaft spielt für den Umbau des Energiesystems auf eine 100-prozentige Versorgung mit Erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle, Studien und Gutachten sind die Basis für politische Entscheidungen und damit richtungsweisende Entwicklungen für unsere Wirtschaft und künftige Ve rsorgungsstrukturen.

Studienradar Erneuerbare Energien

Die Agentur für Erneuerbare Energien hat für dieses junge interdisziplinäre Forschungsfeld ein neues Online-Portal www.energie-studien.de geschaffen, das für mehr Orientierung sorgen soll. Das „Studienradar Erneuerbare Energien“ informiert Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger über aktuelle Forschungsberichte zum Thema.

Im Rahmen der Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) wird das „Studienradar Erneuerbare Energien“ von der AEE erstmals vorgestellt. Es führt laut Angaben der Energieagentur in seiner Datenbank Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der Erneuerbaren Energien auf.

Der Presseinformation ist auch zu entnehmen, dass eine Fachredaktion ausgewählte Berichte, Gutachten und Analysen aufbereitet und inhaltlich zusammenfasst. Zentrale Aussagen und Ergebnisse werden dann in Grafiken anschaulich dargestellt. Die Agentur für Erneuerbare Energien arbeitet nach eigenen Aussagen dabei eng mit dem Forschungs-Verbund Erneuerbare Energien zusammen, um eine hohe Qualität der Studienaufbereitungen zu gewährleisten.
Durch diese redaktionelle Aufbereitung können Internetnutzer Forschungsarbeiten unterschiedlicher Institute und Auftraggeber einander gegenüberstellen und vergleichen. „Das Portal ermöglicht seinen Nutzern, Studien besser einzuordnen“, erläutert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „So können sie sich ein ausgewogenes Bild über Fortschritte und Herausforderungen bei der Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien machen.“

Das Internetportal bietet desweiteren eine Übersicht über Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen in Deutschland, den Forschungsatlas. Eine interaktive Deutschlandkarte zeigt Einrichtungen, die sich mit technologischen, politischen, wirtschaftlichen, ökologischen oder sozialen Aspekten Erneuerbarer Energien beschäftigen.

Nach dem Start der Webseite geht die Arbeit am Projekt weiter: Die Fachredaktion erfasst kontinuierlich Publikationen und bereitet pro Jahr rund 50 Studien redaktionell auf. Auch die Mediathek wird durch Grafiken erweitert, die zentrale Aussagen verschiedener Studien vergleichen. Eine Expertendatenbank für die schnelle Suche nach energiewirtschaftlichen bzw. -politischen Fachleuten sowie ein Glossar sollen das Angebot des Internetportals zukünftig abrunden.

Studienradar Erneuerbare Energien im Internet: www.energie-studien.de

Quelle: Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien

Energiewende: 7. Jahreskonferenz Erneuerbare Energie

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Energiewende 2.0: Auf dem Weg in die regenerative Zukunft

Die Weichen für eine Energiewende sind gestellt. Wie schnell kann die Branche diese nun realisieren? Welche Herausforderungen stellen sich – und wo muss die Politik noch nachbessern? Diesen Fragen geht die Jahreskonferenz Erneuerbare Energie am 19. und 20.10.2011 in Berlin nach.

Die Key-note spricht am 20.10. Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Ebenfalls zu Gast sein werden am 19.10. Philip Lowe,  Generaldirektor Energie der EU-Kommission, Dr. Dolf Gielen, Director Innovation and Technology Centre der IRENA sowie Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Vorsitzender der Ethikkommission der Bundesregierung.

Die Jahreskonferenz Erneuerbare Energie wird ausgerichtet von den zehn wichtigsten Verbänden der Erneuerbaren. Darunter der Bundesverband Erneuerbare Energie und der Bundesverband Windenergie.

Die Jahreskonferenz wirft einen Blick auf die EU-Ziele sowie eine Roadmap für 2030 und 2050. Die Verbände der Erneuerbaren – europäisch und national – geben eine Einschätzung des Marktes auf dem Weg zu 100% ab und formulieren die Forderungen an die Politik. Ebenso werden Instrumente zum Ausbau der Erneuerbaren dargestellt. Die Teilnehmer erhalten zudem Einblick in die Chancen des Industriestandortes Deutschlands, auch für seine Zulieferer. Ebenso wird illustriert, wie das Marktdesign der Zukunft aussehen kann. Die Foren Strom, Wärme und Verkehr zeigen spartenspezifische Chancen und Lösungen auf.

Zur Anmeldung und zum Programm gelangen Sie hier: http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen/jahreskonferenz

Veranstaltungsdaten
19. und 20.10.2011 in Berlin
Energieforum, Stralauer Platz 34, 10243 Berlin

Quelle: BWE-WindNews / Veranstaltungsinfo

Energiewende: Energiegenossenschaft Fünfseenland in Andechs gegründet

Donnerstag, September 22nd, 2011

Sage und schreibe 128 Mitglieder gründeten am Abend des 19. Septembers im festlichen Ambiente des Bibliothekssaals auf Kloster Andechs die erste Energiegenossenschaft südlich von München, die nun in Eigenregie auf erneuerbare Energien setzt und sich die Ziele der Energiewende 2035 im Landkreis Starnberg auf ihre Fahnen geschrieben hat.

Enorme Beteiligung bei der Gründung

Der Ansturm auf die Gründungsversammlung war sehr groß. Vor dem Fürstensaal des Klosters stauten sich am Montagabend die Besucher, es wurde recht kuschelig. Sie alle wollten bei der Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland mit dabei sein. So waren unter den Gästen neben Landrat Karl Roth und Vizelandrat Albert Luppart auch viele Bürgermeister, so Wolfram Gum (Seefeld), Michael Muther (Weßling), Anna Neppel (Andechs), Brigitte Servatius (Gauting) und Peter Flach (Wörthsee).

Überregionales Interesse an der Starnberger Energiewende

Die Veranstaltung hatte auch Gäste aus anderen bayerischen Landkreisen angezogen, die sich für die Energiewende in ihrer Region einsetzen und gespannt die Versammlung verfolgten, um Anregungen für eigene Aktivitäten mitzunehmen. So waren Vertreter aus den Landkreisen Augsburg, aus dem Donauries und Erlangen-Höchst und Weilheim-Schongau gekommen. “Immer mehr Energiewende-Aktive werden auf unsere Aktivitäten aufmerksam und verfolgen unser Tun über die stark frequentierte Website. Aus allen Teilen Süddeutschlands und selbst Initiativen und Organisiationen aus Österreich wenden sich verstärkt an den Energiewendeverein Starnberg und ersuchen um Unterstützung insbesondere im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Sie fragen auch gezielt nach Best Practice Beispielen für die Umsetzung”, weiß Evelyn Villing, Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit zu berichten.

Künftig viele kleine aber auch große Projekte zu realisieren

Es ging also auf der Gründungsversammlung “eng und zuweilen auch emotional zu”, wie die Süddeutsche die Stimmung treffend wiedergibt. Die Gründung der Energiegenossenschaft markiert immerhin einen Meilenstein in unserem Landkreis und ist damit ein historisches Ereignis. Die Energiegenossenschaft soll nun deutliche Impulse für die Umsetzung der Energiewende setzen. Mit ihrer Hilfe wird sowohl die Realisierung von als auch die Beteiligung der Bürger an Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien möglich werden. So könnten beispielsweise zusammen mit den Gemeinden auch teure Projekte wie etwa Windkraftanlagen finanziert oder sich an Stromnetzen beteiligt werden.
“Ich bin überwältigt”, sagte Hans Wilhelm Knape, der Vorsitzende des Starnberger Energiewendevereins, als er in die Menge sah. Hans Wilhelm Knape bereitete die Gründung maßgeblich mit vor. Und Landrat Roth konstatierte, dass so das “Thema Energiewende die Leute von der Couch hole”.

Vorstand und Aufsichtsrat

Nachdem die umfangreiche Satzung mit 48 Paragraphen leidenschaftlich diskutiert und verabschiedet war, konnten auch Vorstand und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gewählt werden.

Zum Vorstand der Energiegenossenschaft gehören Gerd Mulert als Vorsitzender, Klaus Drexler und Horst Reinheimer. Der Aufsichtsrat besteht aus Thomas Vogl (Vorsitzender), Walter Kellner, Michael Padberg, Jürgen Franke, Michael Muther, Karl Roth und Professor Martin Dameris.

Gründung und Finanzierung auf breiter Basis

Stolze 128 Gründungsmitglieder haben während der Versammlung eine Beitrittserklärung unterschreiben und Anteile gezeichnet. Damit konnte die erste Energiegenossenschaft im südlichen Oberbayern erfolgreich aus der Taufe gehoben werden. Als Sitz der Genossenschaft wurde Andechs festgelegt. 200 Euro kostet ein Geschäftsanteil – und so dürfte bereits an diesem Abend eine erkleckliche Summe zusammengekommen sein, die für erste Projekte im Landkreis eingesetzt werden kann. Anbei ein Beitrag von Radio Oberland zur Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Energiegenossenschaft

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. -  Evelyn Villng

Energiewende: Deutschland ist weiterhin Strom-Exporteur

Mittwoch, September 21st, 2011
Deutschland exportiert trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken weiterhin mehr Strom als es importiert. Von Stromknappheit kann in Deutschland also weiterhin keine Rede sein. Allerdings hat sich die Ausfuhr verringert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Demnach wurde von Deutschland im ersten Halbjahr mehr Strom ins Ausland geliefert als es von dort importiert hat. Trotz des endgültigen Aus für acht deutsche Atomkraftwerke nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima (Japan) überstiegen die deutschen Stromexporte mit 27,9 Terrawatt-Stunden (TWh) die Importe noch um fast 17 Prozent. In Zahlen:  23,9 Terrawatt-Stunden (TWh) wurden importiert, 27,9 TWh sind ausgeführt worden. Somit behält Deutschland den Status eines Netto-Exporteurs.

Fukushima und Atom-Moratorium entscheidend

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist der Exportüberschuss in der Handelsbilanz aber deutlich gesunken: So ist der Statistik zufolge die Einfuhrmenge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 4,8 TWh gestiegen, das macht ein Plus von 25 Prozent aus. Gleichzeitig hat sich die Ausfuhr um rund zwei TWh verringert, was einem Minus von sieben Prozent entspricht. Die größten Strommengen haben von Januar bis Juni Frankreich (10,4 TWh) und die Tschechische Republik (5,6 TWh) in die deutschen Netze eingespeist. Die beiden wichtigsten Abnehmer für Strom aus Deutschland waren laut Statistik Österreich (7,8 TWh) und die Schweiz (7,6 TWh).

Anmerkung: Eine Terrawatt-Stunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden.

Quelle: focus online, Statistisches Bundesamt, News.toptarif.de

Foto: Windrad – Raphael Mack

Energiewende: Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G

Donnerstag, September 15th, 2011

Energiewende mit Bürgerbeteiligung

Starnberg/Gauting. Am Montag, den 19. September, ist es soweit: Dann wird die Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gegründet. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Energiewende im Landkreis Starnberg und soll durch die Möglichkeit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Erneuerbare-Energieanlagen neue Impulse setzen!

Die Gründung der Genossenschaft ist vom Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. initiiert und wird von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg e.G. unterstützt.

Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich in Vorsitz und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. aktiv mitzuarbeiten.

Die Nutzung regenerativer Energiequellen im Landkreis Starnberg schont nicht nur Umwelt und Klima, sie ist vor allem wirtschaftlich sinnvoll und unterstützt die Entwicklung unserer Region. Denn sie bedeutet letztlich Erzeugung und Verbrauch von Energie vor Ort – dezentral und bürgernah, mit kurzen Wegen und wenig Leitungsverlusten. Damit wird die kommunale Autonomie gefördert und die Wertschöpfung findet stärker als bisher bei uns statt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region mit Unterstützung der Energiegenossenschaft zahlt sich aber nicht nur für die Region und die Gemeinden aus, die Bürgerinnen und Bürger profitieren mit dem Erwerb von Anteilen an alternativen Energieanlagen bei guten Renditeerwartungen künftig sogar direkt. Die Genossenschaft bietet zudem Mitspracherecht und somit gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten.

So fließt das Geld für die Energie künftig nicht mehr in die Erdöl- und Erdgas- sowie Uranexportierenden Staaten und beschert diesen Reichtum, sondern bleibt bei uns – für eine nachhaltige Zukunft im Fünfseenland.

Die Energiegenossenschaft möchte den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises die Möglichkeit eröffnen, Teil der kommunalen Energieversorgung zu werden, diese in die eigene Hand zu nehmen und zugleich in zukunftsfähige Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren – egal ob Photovoltaik oder Solarthermie, Wind- oder Wasserkraft, Biogas oder Biomasse.

Es gibt schon einige konkrete Projekte, die für die Energiegenossenschaft geeignet sind, andere stehen in Aussicht und der Verein Energiewende erwartet, dass künftig auch die Hauseigentümer im Landkreis dazu bereit sind, ihre Dachflächen für Bürgersolarprojekte zur Verfügung zu stellen. Schließlich können so über die Verpachtung Einnahmen erzielt oder bei Eigennutzung eines Teils der elektrischen Energie weitere finanzielle Vorteile zum Tragen kommen.

Mehr Informationen gibt es auf der Veranstaltung, die im festlichen Ambiente der Alten Bibliothek auf Kloster Andechs ab 19:00 Uhr stattfindet. Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sehr herzlich ein.

Auf der Homepage des Energiewendevereins finden Sie unter dem Menüpunkt Genossenschaft weitere Informationen sowie den Entwurf der Satzung und das Beitrittsformular – oder klicken Sie ganz einfach hier.

Hier noch mal der Termin:

Montag, 19. September 2011, Ort: Kloster Andechs, Alte Bibliothek, Beginn: 19:00 Uhr

Der Zugang zur Bibliothek erfolgt über die große Freitreppe an der Klosterpforte.

Sofern Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind: Es gibt auch einen Lift und es können Parkmöglichkeiten auf dem Klosterhof angeboten werden!

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie/findet Ihr auf der Homepage des Energiewendevereins:

www.energiewende-sta.de/genossenschaft

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte:

Hans Wilhelm Knape ▪ 1. Vorsitzender des Vereins ▪ Tel. 089-87 78 84 41
Email: hw.knape@energiewende-sta.de

Evelyn Villing ▪ Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit ▪ Tel. 089-89 45 78 33
mobil: 0160-5 31 02 49 ▪ Email: evelyn.villing@energiewende-sta.de oder

Machen Sie mit! Gemeinsam handeln – jetzt!

News, Informationen und Hintergründe zur Energiepolitik auf www.energiewende-sta.de

Energiewende: Sonderaktion Heizungspumpentausch

Mittwoch, September 14th, 2011

Eine gemeinsame Aktion der  Gemeinden Seefeld, Weßling, Wörthsee und Gilching

Auftakt der Aktion in Seefeld!

Viele wissen es gar nicht: Der Energiefresser Nr. 1 im privaten Haushalt ist die alte Heizungspumpe.

Sie benötigt bis zu 90 Watt elektrische Energie und läuft über 6.000 Stunden pro Jahr, das heißt, sie verbraucht bis zu 800 kWh Strom. Das kostet den Hauseigentümer bei 20 Cent/kWh bis zu 150 Euro im Jahr.

Eine neue Heizungspumpe verbraucht dagegen nur noch bis zu 5 kWh Strom, also übers  Jahr aufsummiert zwischen 60 und 150 kWh – und das kostet dann nur noch ca. 11 bis 29 Euro im Jahr.

Mit einer modernen Hocheffizienzpumpe sparen Hausbesitzer also pro Jahr über 100 € an Stromkosten und sie tragen zusätzlich zum Klimaschutz bei! Warum?

Wenn nur 100 Pumpen erneuert werden, bedeutet das 51.000 kWh weniger Strom. Was heißt das für unser Klima? Pro kWh wird mit einem CO2-Ausstoß von 563 g gerechnet. Werden also 100 Pumpen erneuert, entlastet das um rund 29 Tonnen CO2 pro Jahr. Und das Beste: Der Einbau einer neuen Pumpe zum aktuellen Aktionspreis hat sich bereits nach 3 Jahren amortisiert!

Denn die teilnehmenden Installateure haben für sechs ausgewählte Pumpentypen der marktführenden Pumpenhersteller Biral, Grundfos und WILO mit den Händlern günstige Sonder-Konditionen ausgehandelt. Diese Pumpen passen für alle gängigen Heizungsanlagen. Und die Installateure gewähren für die Montage zusätzlich eine ordentliche Ermäßigung. Die so erzielten günstigen Festpreise (Die kleineren Pumpentypen kosten einheitlich 299 Euro, die etwas größeren 329 Euro) sind also inklusive Mehrwertsteuer. Sie beinhalten den Ausbau sowie die Entsorgung der alten Heizungspumpe und den Einbau der neuen Hocheffizienz-Heizungsumwälzpumpe mit der höchsten Energieeffizienzklasse A.

Die Aktion wurde von der Gemeinde Seefeld initiiert und wird nun – unterstützt von den lokalen Umweltgruppen und örtlichen Handwerkern – gemeinsam in den Gemeinden Seefeld, Weßling, Gilching und Wörthsee durchgeführt. Der Energiewende-Verein fördert die Öffentlichkeitsarbeit. So gibt es in Kürze einen Flyer für jede Gemeinde, der die Bürgerinnen und Bürger über den Ablauf der Aktion informiert und einen örtlichen Ansprechpartner nennt. Die Flyer werden in den Gemeinden an alle Haushalte verteilt und die Aktion in den Gemeindeanzeigern sowie auf den Internetseiten der Gemeinden Seefeld, Weßling, Wörthsee und Gilching vorgestellt. Selbstverständlich soll auch über die lokale Presse informiert werden. Und auf der Internetseite des Energiewendevereins gibt es unter dem Menüpunkt Gemeinsam handeln! die Seite Aktionen & Kampagnen. Dort wird über die Heizungspumpenaktion informiert und es werde zudem alle an der Aktion teilnehmenden Handwerker auflistet.

Allerdings ist die Sonderaktion zeitlich begrenzt: Sie findet nur vom 1. Oktober 2011 bis 31. März 2012 statt!

Wie läuft der Pumpenaustausch genau ab?

Die Aktion wird in jeder Gemeinde von örtlichen Handwerkern unterstützt Jeder Handwerker kann mitmachen. Die Liste mit den bis jetzt teilnehmenden Installateuren sind nach Gemeinde sortiert unten aufgelistet. Sobald sich ein weiterer Installateur an der Aktion beteiligt, wird er unter seiner Gemeinde neu in die Liste aufgenommen.

Und es gibt in jeder Gemeinde einen Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Initiatoren hoffen, dass sich möglichst viele Handwerker aus den vier Gemeinden und viele Hausbesitzer an der Aktion beteiligen und sie sind davon überzeugt, dass alle Beteiligten von der Aktion profitieren. Schließlich bleibt das Geld im Ort und die Energiewende rückt wieder ein Stück näher.

Wie geht ein/e Hausbesitzerin vor, wenn die Pumpe ausgetauscht werden soll?

  1. Einen Termin mit einem der an der Aktion teilnehmenden Installateure vereinbaren.
  2. Dieser kommt ins Haus und berät Hausbesitzer vor Ort, welche Pumpe für die Heizungsanlage passt.
  3. Binnen einer Stunde montiert er die neue, stromsparende Pumpe und nimmt die alte gleich mit.

Ab jetzt kann richtig viel Strom gespart werden – bei gleichem Komfort!

Anbei der Pumpentausch Flyer für Seefeld und der Link auf die Aktion Heizungspumpentausch auf der Homepage des Energiewendevereins.

Hier finden Sie auch weiterführende Informationen zu den Heizungspumpen der Firma BIRAL, GRUNDFOS und WILO sowie eine neu erschienene Informationsbroschüre des BAFA zu Umwälz- und Solarpumpen


Energiewende Landkreis Starnberg e.V.,

Autor: Evelyn Villing – Fotos: Biral, Grundfos, WILO – Grafik (Nachbau): Evelyn Villing/ Stiftung Warentest

Neu: Broschüre energieeffiziente Umwälz- und Solarpumpen

Montag, September 5th, 2011

Die Energiewende erfordert nicht nur den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, sondern insbesondere Energieeinsaprungen und mehr Energieeffizienz.

Das Bundesamt für Ausfuhr- und Wirtschaftskontrolle – BAFA hat deshalb druckfrisch eine neue Broschüre herausgegeben. Unter dem Titel: Erneuerbare Energien – Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A und Solarpumpen in BC-Bauweise werden auf 30 Seiten energieeffiziente Pumpen mit exakter Typenbezeichnung und nach Herstellern geordnet in einer Tabelle aufgelistet. In der letzten Spalte sind Bemerkungen, z.B. zu Bauart, Besonderheiten, baugleichen Pumpen mit anderer Typenbezeichnung oder vergleichbare Pumpen anderer Hersteller zu finden. Die Liste mit Stand 29.08.2011 – also August dieses Jahres – erhebt zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie ist aber mit Sicherheit eine gute Hilfe für Hausbesitzer und Installateure, die sich mit dem Thema Heizungs- und Solarpumpentausch befassen, einen Pumpentausch in Erwägung ziehen oder Kunden diesbezüglich beraten.  Schließlich kann mit Pumpen der Effizienzklasse A jede Menge Pumpenstrom gegenüber den herkömmlichen, alten Pumpen eingespart werden, denn die neuen Pumpen verbrauchen bis zu 95 % weniger Energie und sparen so über 100 Euro Stromkosten pro Jahr ein. Das lohnt sich nicht nur für Geldbeutel, sondern spart viel Energie, wertvolle Ressourcen und Kosten für fossile Brennstoffe und wirkt sich deshalb positiv auf Umwelt und Klima aus!

Viele Gemeinden und Landkreise bieten schon Heizungspumpen-Tauschaktionen für ihre Bürger an, um mit wenig Aufwand die CO2-Bilanz zu verbessern.  Die örtlichen Installateure gewähren bei diesen zeitlich limitierten Aktionen meist besonders günstige Festpreise für den Heizungsumwälzpumpentausch an. Dieser beinhaltet die Kosten für den Ausbau der alten, den Preis für die neue Pumpe und die Montage.

Quelle: BAFA

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

Foto: WILO