Einträge ‘Fleisch’

END OF MEAT auf dem fsff am 1. und 2. August

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte und liebe FilmfreundInnen,

am 1. und 2. August wird auf dem 11. internationalen fünf seen filmfestival der Film THE END OF MEAT gezeigt. Er läuft am 01.08. um 19:00 Uhr in Gauting und am 02.08. um 19:00 Uhr in Seefeld. Es ist sinnvoll sich Karten zu reservieren.

Der Energiewendeverein unterstützt diesen Film des Regisseurs Marc Pierschel, der in der Sektion Publikumspreis antritt.

Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch.

Weitere Informationen finden Sie hier

Worum geht es bei dem Film?

Wie könnte eine Gesellschaft ohne Fleischverzehr und die damit einhergehende Ausbeutung von Tieren aussehen?

Philosophen, Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten legen ihre Ideen und Vorschläge dazu dar.

Doch bevor eine fleischfreie Gesellschaft Realität werden kann, muss man sich fragen, was mit den vielen Millionen Nutztieren geschehen soll, die auf der Welt leben? Sollen sie von den Menschen getrennt werden oder mit ihnen gemeinsam leben? Woher sollen wir wissen, was die Tiere wollen, die ja bekanntlich nicht sprechen können? Wovon soll sich die Menschheit ernähren, wenn Fleisch als Lebensmittel wegfällt? Und wie hängen Ausbeutung und Unterdrückung von Tieren mit der Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen zusammen?

 

Ihr Vorstand des Vereins Energiewende Starnberg

WWF-Studie: menschliche Ernährungsgewohnheiten sprengen globalen landwirtschaftlichen Flächenbedarf

Montag, April 13th, 2015

„Wir sind dabei unseren Planeten leer zu fressen“, so die WWF-Referentin für Nachhaltige Landnutzung, Klimaschutz und Ernährung, Tanja Dräger de Teran: Nach einer neuen Studie des WWF werden bis zum Jahr 2050 nur noch 1.166 m2 Ackerland pro Person verfügbar sein – aktuell beansprucht der durchschnittliche deutsche Bundesbürger jedoch noch 1.562 m2 für seine Ernährung. Gleichzeitig, so geht aus den Ergebnissen der WWF hervor, fördern die Menschen durch ihre momentane Ernährungsweise die Umweltzerstörung und den Klimawandel: Mehr als 30 Prozent der importierten Lebens- und Futtermittel stünden demnach in Zusammenhang mit der massiven Zerstörung von Waldflächen, respektive in Südamerika. Ausschlaggebend  sei dabei vor allem der enorme Konsum tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Eier – der neben den ökologischen Konsequenzen auch in gesundheitlicher Hinsicht kritisch zu bewerten sei, so der WWF.

Eine Gesunde Ernährung innerhalb der Grenzen unseres Planeten sei jedoch durchaus möglich. Hierfür schlägt der WWF eine neue Ernährungspyramide vor, die nicht nur Ressourcen schont, sondern gleichzeitig auch gesündere und abwechslungsreichere Kost vorsieht als bisher. Während der Fleischkonsum auf 350 Gramm pro Woche halbiert wird, beinhaltet der Speiseplan des WWF vor allem mehr Getreideprodukte, Nüsse und Gemüse. Neu hinzukommen Leguminosen, beispielsweise Lupine oder Linsen, die sich derzeit bei den durchschnittlichen Ernährungsgewohnheiten kaum wiederfinden.

Die WWF-Studie „Das große Fressen“ sowie weitere Informationen zu Ernährung und Ressourcenverbrauch finden Sie hier.

 

Quelle: WWF Deutschland
Bild: WWF Deutschland