Einträge ‘Fördermittel’

Anträge auf Förderung stagnieren

Samstag, Januar 30th, 2016

Die Jahresbilanz zeigt es deutlich: Die Summe der Anträge auf Förderung von erneuerbaren Energien im Gebäudebereich liegt 2015 auf Vorjahresniveau, obwohl das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im April 2015 die Förderkonditionen für die Integration erneuerbarer Energien bei Heizungen deutlich verbessert hat. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört, dass auch im Neubau die Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen der Innovationsförderung wieder möglich ist. Doch der dadurch erzeugte Zuwachs an Anträgen konnte gerade mal den Einbruch der ersten drei Monate in 2015 wettmachen.

heizungspumpenDie Bilanz zeigt zudem deutliche Unterschiede in der Verteilung der Anträge im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Verliererseite sind die Biomassenheizungen (50 % weniger Anträge), zu den Gewinnern gehören die Wärmepumpen, die am stärksten von den neuen Förderrichtlinien profitieren. Die Zahl der Wärmepumpen-Anträge hat sich 2015 verdreifacht. Nur bei der Solarthermie hat sich nicht viel verändert; die Zahl der geförderten Anlagen ist konstant hoch.

Spannend ist nun, wie sich z.B. das  Programm zum Heizungstausch auf die Zahl der Anträge in 2016 auswirkt.

Quelle: www.enbausa.de 

Foto: Fotolia

 

Erneuerbare im Wärmebereich stagnieren

Mittwoch, April 1st, 2015

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch lag im Jahr 2014 bei 11,1 Prozent (zum Vgl: 2013: 10,4 Prozent). Die Entwicklung verteilt sich dabei ungleich auf die drei Bereich Wärme, Verkehr und Strom.

Im Wärmebereich stagniert der Anteil der Erneuerbaren Energien. Er lag am gesamten Wärmeverbrauch im Jahr 2014 in Deutschland bei 9,9 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Dem politischen Ziel, 14 Prozent Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte im Jahr 2020 zu erreichen, ist Deutschland damit keinen Schritt näher gekommen. Die Politik plant mit einer  Novelle des Martanreizprogrammes (MAP), eine Trendwende einzuleiten.

Ab April 2015  gibt es für den Einbau von thermischen Solaranlagen, Pelletheizungen oder Wärmepumpenanlagen bessere Förderkonditionen. Auch für größere Erneuerbare-Wärme-Projekte wie Geothermieanlagen, Wärmenetze und Prozesswärme haben sich die Förderbedingungen verbessert. Zudem können nun KMU und größere Unternehmen die Förderung in Anspruch nehmen.

In diesem Jahr stehen im MAP über 300 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.  Sie stehen für private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen zur Verfügung oder für größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen, und für Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen. Gefördert wird dabei primär die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung nur bei bestimmten innovativen Anlagentypen möglich.

Zu den aktuellen öffentlichen Fördermitteln und Förderbedingungen gelangen Sie hier!

KFW: Ausstieg aus Kohleförderung?

Montag, Mai 12th, 2014

Die Bundesregierung prüft derzeit ihre Haltung zur „Finanzierung von Kohlekraftwerken im Rahmen der entwicklungs- und klimapolitischen Zusammenarbeit“. Das erklärte Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake vergangene Woche auf Anfrage der Grünen. Auch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die gleichzeitig auch Mitglied im Aufsichtsrat der KfW ist, plädiert für ein Umdenken im Bezug auf die staatliche Kohleförderung. Ähnlich äußerte sich auch ihr Parteikollege, Umweltsekretär Jochen Flasbarth: „Wir wollen eine deutlich verschärfte Regelung, bei der Kredite für Neubau und Modernisierung von Kohlekraftwerken zum absoluten Ausnahmefall werden“.

Bereits in den vergangenen Jahren gab es weltweit eine Vielzahl an Initiativen gegen die Finanzierung von Kohlekraftwerken durch öffentliche (Entwicklungs-)Banken. Den Startschuss für diese Entwicklung gab die Nordische Investitionsbank (NIB), die 2012 in Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland und Litauen, Norwegen und Schweden die Finanzierung von neuen Grundlastkraftwerken mit über 50 MW Leistung  ausschloss, die mit Kohle oder fossilen Brennstoffen ähnlicher Kohlenstoffintensität befeuert werden. 2013 folgten die Weltbank, die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) diesem Beispiel und korrigierten ebenfalls entsprechend ihre Richtlinien. Daneben verkündeten acht Regierungen, den Bau von Kohlekraftwerken außerhalb ihres Landes nicht mehr unterstützen zu wollen, unter anderem Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten.

Dass sich auch die KfW von der Kohleförderung verabschiedet ist für Sabine Minninger, Klimaexpertin bei Brot für die Welt (Mitgliedsorganisation der klimaallianz), ein längst überfälliger Schritt: „Es ist falsch, weiterhin Entwicklungsgelder in Kohle statt in den Ausbau von nachhaltigen Energien fließen zu lassen. Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Diskussionen in der deutschen Politik zu begrüßen, diese klimaschädliche Finanzierung durch die staatliche KfW-Bank einzustellen.”

 

Quelle: klima allianz deutschland
Bild:
GG-Berlin /
www.pixelio.de

Branche sieht Windstrom-Pläne der Koalition gelassen

Dienstag, November 12th, 2013

Angesichts der jüngsten Nachrichten über die von der zukünftigen Koalition geplanten Einsparmaßnahmen bei der Windenergie gibt sich die Branche relativ gelassen. Einem Sprecher des Bundesverbandes Windenergie zufolge löse der Verhandlungsstand zwar im Moment keinen Jubel aus, man müsse aber zunächst die konkreten Details abwarten. Auch bei Deutschlands größtem Windenergieanlagenhersteller Nordex sieht man im Moment keinen Grund zur Panik: Bei einem moderaten Rückgang der Förderung sei kaum damit zu rechnen, dass tatsächlich viele Windprojekte in Frage gestellt werden.

Am Wochenende hatte sich die Arbeitsgruppe Energie von Union und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen auf Einschränkungen bei der Windstromförderung geeinigt. Diese sehen unter anderem vor, dass die Einspeisevergütungen für Windräder an Land sich künftig am Windaufkommen am vorgesehenen Standort orientieren. Anlagen in windschwachen Gegenden sollen demnach deutlich weniger gefördert werden. Auch Offshore-Projekte wären von den geplanten Änderungen betroffen: Das Ausbauziel für Windkraftanlagen in der Nord- und der Ostsee soll Angaben zufolge von bislang 10 Gigawatt im Jahr 2020 auf 6,5 Gigawatt gesenkt werden. Jedoch zeigen die Branchenvertreter auch hier Gelassenheit, da das bisherige Ausbauziel ohnehin nicht realisierbar gewesen sei.

 

Quelle: Frankfurter Allgemeine
Bild: Dr. Christian Kühnel

Kreissparkasse M-STA-EBE fördert Energieberatungsberichte

Samstag, Januar 12th, 2013

Die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg fördert ab Januar 2013 die Erstellung von Energie-Beratungsberichten („BAFA-Bericht“) mit 250,- €. Die Förderung wird unkompliziert ausgezahlt, wenn eine Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen in Höhe von mindestens 25.000,- € über die Kreissparkasse erfolgt. Dies kann auch über zinsgünstige KfW-Kredite geschehen.

Der BAFA-Bericht wird von einem Energieberater im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung erstellt und kostet ca. 1.100 €. Dem Beratenden soll damit aufgezeigt werden, wie das Gebäude, das Gegenstand der Beratung ist, energetisch saniert werden kann. Die Energieberatung umfasst

  • den baulichen Wärmeschutz,
  • die Wärmeerzeugung und -verteilung zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung,
  • die Nutzung erneuerbarer Energien.

Dazu werden der Ist-Zustand der Bausubstanz erfasst und beschrieben sowie detaillierte Empfehlungen gegeben, welche Maßnahmen sinnvoll wären, um den Energieverbrauch der Immobilie zu senken. Hierfür werden Varianten vorgeschlagen sowie  Nutzen und Kosten der Maßnahmen dargestellt.

Daraus ergeben sich klare Handlungs-Empfehlungen. Neben der Förderung durch die Kreissparkasse gibt es noch zwei weitere Förderquellen.

  • Zum einen fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, www.bafa.de) eine Vor-Ort-Beratung mit bis zu 400 Euro (Ein- und Zweifamilienhäuser) oder maximal 500 Euro (ab drei Wohneinheiten). Eine Untersuchung mit einer Wärmebildkamera wird mit bis zu 100 Euro gefördert.
  • Neben der BAFA-Förderung gewähren auf Antrag einige unserer Landkreis-Gemeinden im Rahmen eines Energiesparförderprogramms eine weitere Teilförderung.

Werden alle Zuschüsse der BAFA und der Kommune beansprucht, verbleibt für den Beratungsempfängers ein Eigenanteil je nach Gemeinde zwischen 100,- bis 450,- €.

Die energetische Sanierung von Wohngebäuden hat eine Schlüsselfunktion für das Gelingen der Energiewende. Ziel der Förderung ist es, im privaten Bereich Investitionen auszulösen, welche den Energiebedarf in Wohngebäuden senken und Umweltbelastungen, insbesondere CO2-Emissionen, vermindern.

Weitere Informationen zur Förderung durch die Kreissparkasse finden Sie im Faltblatt der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg bzw. auf den Internetseiten der Kreissparkasse.

Informationen zur BAFA-Beratung durch einen Effizienz-Berater finden Sie hier! Anbei auch eine Liste der Energieberater_Landkreis Starnberg 2013.

Redaktion: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. – E. Villing
Quelle: Dr. Oliver Seth, Straßlach 

Neue Energiewende-Seite: Handlungsfelder für Gemeinden

Mittwoch, März 16th, 2011

Kommunal handeln – jetzt!

Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. möchte die Gemeinden im Landkreis bei der Energiewende unterstützen und hierfür sinnvolle Informationsmöglichkeiten anbieten.

Deshalb gibt es ab sofort auf der Internetseite des Vereins unter dem Haupt-Menüpunkt Gemeinsam handeln den Unterpunkt Handlungsfelder für Gemeinden. Dort werden vielfältige Möglichkeiten zur Initiierung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen aufgezeigt und Links zur Deutschen Energieagentur angeboten, die hierfür extra ein neues Portal eingerichtet hat.

Zu den Handlungsfeldern zählen: Gebäude, Beschaffung, Straßenbeleuchtung, Verkehr und Nutzermotivation. Und da alle Maßnahmen Geld kosten, gibt es auch Informationen über Fördermittel für Kommunen.

Besuchen Sie jetzt unsere neue Seite!

Foto: gfw-Starnberg