Einträge ‘Gebäude’

Europäische Erfolge beim „Solar Decathlon“

Mittwoch, Oktober 16th, 2013

Am vergangenen Sonntag endete der 6. internationale Hochschulwettbewerb „Solar Decathlon 2013“ im kalifornischen Irvine. Als Gewinner aus insgesamt 19 Teilnehmern konnte sich das österreichische Team von der TU Wien durchsetzen. Den dritten Platz sicherten sich Studenten der Technischen Universität Prag.

Schauplatz für die diesjährige Veranstaltung war der „Orange County Great Park“, eine ehemalige Militärbasis, die demnächst zu einem Erholungs- und Freizeitgelände umfunktioniert werden soll. Dort baute jeder Wettbewerbsteilnehmer auf dem noch existierenden Rollfeld des Flugplatzes einen eigenen Gebäudeprototyp auf, der im Anschluss für einen Zeitraum von 14 Tagen der kalifornischen Sonne ausgesetzt war. Ziel war es dabei, ein energieeffizientes und innovatives Haus zu entwerfen, das über seine solaraktiven Flächen mehr Energie erzeugen kann, als es letztendlich selbst verbraucht. In zwei weiteren Wochen wurden die einzelnen Prototypen im Anschluss detailliert im Betrieb vermessen und von einer Jury in den Disziplinen Architektur, Gebäudetechnik, Raumkomfort, Nutzung elektrischer Geräte, Markteignung, Warmwasser, Energiebilanz (solare Erzeugung versus Verbrauch), Wirtschaftlichkeit, Kommunikation und Home Entertainment bewertet.

Die Veranstalter wollen mit ihrem Wettbewerb vor allem Impulse für die universitäre Ausbildung und das Bauwesen geben.

 

 

Quelle: www.bine.info
Bilder: U.S. Department of Energy, Solar Decathlon 2013

Energetische Sanierung lohnt sich!

Montag, April 8th, 2013

Energetische Sanierung lohnt sich weiterhin! Das bestätigt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ausdrücklich und reagiert damit auf die aktuelle Berichterstattung, die dies bezweifelt. „Die Mehrkosten für die energetischen Maßnahmen lassen sich über die Energieeinsparung refinanzieren. Das zeigen hunderte Praxisbeispiele der dena“, betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea).

Auslöser für die Stellungnahme ist ein Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 30. März, der die Wirtschaftlichkeit der energetischen Gebäudesanierung infrage stellt. Der Artikel bezieht sich auf eine im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellte Studie der Prognos AG, die die volkswirtschaftlichen Effekte der KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren untersucht. Im Beitrag wird jedoch nicht unterschieden zwischen den Kosten, die ohnehin für Neubau oder Sanierung anfallen, und den Mehrkosten, die energiesparende Maßnahmen verursachen. In der Bilanz dürften aber nur die für Energieeffizienz relevanten Mehrkosten den Energieeinsparungen gegenübergestellt werden.

„Gebäudeeigentümer sollten sich nicht durch irreführende Zahlenvergleiche beunruhigen lassen“, sagt Stephan Kohler. „Wenn ein neues Fenster eingebaut oder eine Fassade erneuert wird, fallen immer Kosten an, egal ob nun besonders energieeffizient oder nicht. Deswegen muss bei einer Sanierung genau untersucht werden, welche Maßnahmen sowieso für Instandhaltung oder Modernisierung nötig sind und welche explizit die Energieeffizienz verbessern. Vergleicht man die Kosten für Energieeffizienzmaßnahmen mit den Energieeinsparungen, wird klar: Die energetische Gebäudesanierung lohnt sich. Voraussetzung ist, dass die energetischen Maßnahmen mit ohnehin anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten gekoppelt werden.“

Die dena empfiehlt den Bauherren, sich frühzeitig an einen qualifizierten Experten für die Planung und den Bau von Effizienzhäusern zu wenden. Bei der Suche kann auch eine von der dena betreute Datenbank hilfreich sein: www.zukunft-haus.info/experten.

Ausführliche Informationen zur Wirtschaftlichkeit der energetischen Gebäudesanierung bietet die dena unter: www.zukunft-haus.info/sanierungsstudie.

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Quelle: dena

Foto: Energiewende Starnberg e. V.

Thermografieaktion: Spezialpreis für Bürger der Gemeinde Tutzing

Mittwoch, Februar 6th, 2013

In der kälteren Jahreszeit bietet sich die Gelegenheit, Gebäude mit einer Infrarot-Wärmebildkamera auf Energieverluste überprüfen zu lassen. Diese Hochleistungskamera erstellt äußerst präzise optische Temperaturbilder. Man kann nicht ausreichend gedämmtes Mauerwerk gut erkennen, sowie alle anderen Bauteile mit Wärmeverlust.

Die Außenfassade stellt immer den größten Teil der Energieeinbuße dar. Thermografie macht mangelhaft gedämmtes Mauerwerk sowie sämtliche anderen Wärmeverluste sichtbar. Thermisch schwache oder undichte Fenster und Rahmen werden ebenso aufgezeigt, wie schlecht isolierte Rollladenkästen und Heizungsleitungen in Wänden und Decken. Man sieht nicht ausreichende, bzw. ungenügend abgedichtete Dämmung in Dachstühlen. Hier reichen häufig einfache Nachbesserungen, um viel Heizenergie einzusparen. Falsch eingestellte Fenster sind ein ernstzunehmender Wärmeverlustfaktor, der sich aber leicht abstellen lässt, wenn man anhand der Infrarot-Bilder Korrektureinstellungen vornimmt.

Die professionelle, detaillierte thermografische Untersuchung eines Gebäudes beinhaltet:

  • Infrarot-Aufnahmen sämtlicher Außenfassaden, ggf. unterteilt in „Oben und Unten“
  • Alle Fenster, Stürze, Rollladenkästen, Sockel, Verbindungen…
  • von innen: Fenster und Außentüren auf Dichtigkeit, Dach, Bad…
  • insgesamt ca. 30 – 35 Aufnahmen, Dauer ca. 2 Stunden
  • Parallel dazu Fotos aus der gleichen Perspektive zur leichteren Zuordnung
  • Ausgearbeitet als Farb-Bildband DinA 4, 30 – 35 Seiten, Fotopapier, gebunden

Preis Einfamilienhaus: € 295.- + Mwst

Preis Wohngebäude, bis zu 70 Aufnahmen : € 349.- + Mwst

Die Rechnung ist als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzbar.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Neue Energiewende-Seite: Handlungsfelder für Gemeinden

Mittwoch, März 16th, 2011

Kommunal handeln – jetzt!

Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. möchte die Gemeinden im Landkreis bei der Energiewende unterstützen und hierfür sinnvolle Informationsmöglichkeiten anbieten.

Deshalb gibt es ab sofort auf der Internetseite des Vereins unter dem Haupt-Menüpunkt Gemeinsam handeln den Unterpunkt Handlungsfelder für Gemeinden. Dort werden vielfältige Möglichkeiten zur Initiierung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen aufgezeigt und Links zur Deutschen Energieagentur angeboten, die hierfür extra ein neues Portal eingerichtet hat.

Zu den Handlungsfeldern zählen: Gebäude, Beschaffung, Straßenbeleuchtung, Verkehr und Nutzermotivation. Und da alle Maßnahmen Geld kosten, gibt es auch Informationen über Fördermittel für Kommunen.

Besuchen Sie jetzt unsere neue Seite!

Foto: gfw-Starnberg