Einträge ‘Klimawandel’

Weltweit erstes Passivhaus-Hochhaus eingeweiht

Montag, Mai 2nd, 2011

Die Zertifizierung durch das Passivhausinstitut ist noch im Gange, aber Florian Kagerer vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg ist sich sicher, dass der Wärmebedarf des sanierten Hochhauses im Freiburger Stadtteil Weingarten nicht mehr als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr betragen wird. „Rechnerisch liegen wir bei 14,6 kWh/m²a“, sagt er. Damit ist das sechzehnstöckige Gebäude aus den 60er Jahren das weltweit erste Passivhaus-Hochhaus. Eineinhalb Jahre hat die Sanierung gedauert und unter dem Strich etwa 1.500 Euro pro Quadratmeter gekostet. Damit liegen die Kosten deutlich höher als bei einer üblichen Standardsanierung.

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Quelle: EnBauSa GmbH, www.sonnenseite.com; Foto: ISE

Schienenverkehr diskutiert Risiken des Klimawandels

Mittwoch, Februar 9th, 2011

Verkehrsunternehmen und Behörden verständigen sich über Anpassungsbedarf

Berlin/Frankfurt a. M., 9. Februar 2011 – Rund 50 Fachleute aus Verkehrsunternehmen, Behörden und Wissenschaft diskutierten gestern in Frankfurt am Main, wie Unternehmen und Politik den Folgen des Klimawandels für den Schienenverkehr begegnen können. Nach Expertenmeinung werden zukünftig etwa Extremniederschläge oder Hochwasser Infrastruktur und Fahrzeuge stärker treffen.

Der von der Universität Oldenburg und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Deutschen Bahn veranstaltete Workshop brachte erstmals ein so breites Spektrum an privaten und öffentlichen Vertretern des Schienenverkehrs zum Thema Klimaanpassung zusammen.

Die Experten diskutierten den Einsatz temperaturbeständiger Materialien, veränderte technische Normen sowie neue Trassenführungen als Handlungsoptionen. „In Zukunft kommt es darauf an, Transparenz in der Kostenfrage zu schaffen. Es ist wichtig zu klären, wer bezahlt, wenn beispielsweise Gleisanlagen aufgrund häufigeren Hochwassers höher gelegt werden müssen“, unterstrich Klaus Eisenack, Juniorprofessor für Umweltökonomie an der Universität Oldenburg. Die Workshop-Teilnehmer betonten, dass Anpassungsmaßnahmen bei den Kriterien für die Vergabe von öffentlichen Geldern im Nah- und Fernverkehr stärker berücksichtigt werden müssen. Zudem wurde darauf eingegangen, wie Fragen der Klimasicherheit in Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubinden sind.

Der Workshop fand im Rahmen des Forschungsprojektes „Chamäleon“ statt, das sich mit Anpassung an den Klimawandel in Unternehmen der öffentlichen Versorgung befasst. Auf dem Workshop stellten die Wissenschaftler eine deutschlandweite Befragung zum aktuellen Stand der Anpassung in Schienenverkehrsunternehmen vor, die sie in Kooperation mit dem VDV durchgeführt hatten. „32 Prozent der Unternehmen, die an der Befragung teilgenommen haben, sehen ihren operativen Betrieb bereits heute von den Folgen des Klimawandels betroffen. Vor allem intensivere Extremwetterereignisse machen den Unternehmen zu schaffen“, so Maja Rotter, Wissenschaftlerin am IÖW. Trotz steigenden Problembewusstseins und zunehmender Auseinandersetzung mit Klimafolgen müssen in der Branche allerdings noch konkrete Anpassungsmaßnahmen an den vom Menschen verursachten Klimawandel entwickelt werden.

Der Branchenverband kündigte an, sich weiterhin mit dem Thema zu befassen. Uta Maria Pfeiffer vom VDV: „Unsere Branche ist sich bewusst, dass in diesem Bereich noch viele Aufgaben zu erledigen und Investitionen zu tätigen sind. Um die Versorgungssicherheit im Schienenverkehr auch bei fortschreitendem Klimawandel zu gewährleisten, sind die Verkehrsunternehmen bei der Finanzierung der entsprechenden Maßnahmen auch weiterhin auf die Unterstützung der Politik angewiesen.“

Redaktionelle Hinweise:

Die Ergebnisse des Workshops und der Unternehmensbefragung zum Anpassungsbewusstsein und -handeln in deutschen Schienenverkehrsunternehmen werden in Kürze über die Projektwebseite www.climate-chameleon.de bereitgestellt.

Die Forschungsgruppe „Chamäleon – Adaptation an den Klimawandel in Unternehmen der öffentlichen Versorgung“ untersucht betriebliche wie politische Anpassungsoptionen an den Klimawandel in Unternehmen des Verkehrs- und Energiesektors. Die Forschungsgruppe besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert.

Fachliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Klaus Eisenack
Leiter Forschungsgruppe „Chamäleon“Universität Oldenburg
Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Fon: 0441-798-4518
Email: klaus.eisenack@uni-oldenburg.de

Dr. Esther HoffmannForschungsgruppe „Chamäleon“
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Fon: 030-884 594-22
Email: esther.hoffmann@ioew.de

Quelle: Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), www.ioew.de

Neue Greenpeace-Studie: Energieversorgung Europas durch Erneuerbare Energien möglich!

Montag, Januar 24th, 2011

Ein neuer Greenpeace-Report zeigt auf, dass bis zum Jahr 2050 über 95 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien für Europa erzeugt werden können.

Die Studie „Battle of the Grids“ – zu deutsch „Die Schlacht ums Stromnetz“ – ist eine Anleitung für einen europäischen Systemwechsel. Die Netzintegration von 68 Prozent Erneuerbaren Energien in Europa ist bis 2030 wirtschaftlich und technisch möglich.

Dieser erste Schritt erfordert eine Investition von 100 Milliarden Euro bis 2030 in neue Netze – gerade mal ein Prozent mehr als bisher. Mit dem Umbau der Netzinfrastruktur könnte sich Europas Strom ab 2050 rund um die Uhr zu fast hundert Prozent aus Erneuerbaren Energien speisen.

„Die in der aktuellen deutschen Diskussion ständig wiederholte Behauptung, Erneuerbare Energien seien sündhaft teuer und nicht in der Lage eine verlässliche Vollversorgung mit Strom sicherzustellen, erweist sich als interessengeleitete Angstkampagne“, sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Rainer Baake.

„Die Regierungen der EU-Länder – allen voran Deutschland – müssen sich für einen Systemwechsel entscheiden, ähnlich wie er in der Kommunikationstechnik von analog auf digitale Übertragung bereits vor Jahren vollzogen wurde,“ sagt Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace International.

Die EU muss die Initiative für ein europaweites Stromnetz ergreifen, das den Austausch großer Mengen Strom aus variabel einspeisenden Sonnen-, Wind- und Wasserkraftwerden ermöglicht und damit auch den Bedarf an Stromspeicherkapazität reduziert.

Kostenfaktor Atomkraft

Tausende Windkraft- und Sonnenanlagen wurden im vergangenen Jahr zeitweise abgeschaltet, damit klimaschädlicher Atom- und Kohlestrom ungehindert durch die Leitungen strömen konnte. Der Grund: Atomkraftwerke sind nicht ohne Weiteres regelbar, ihr Strom verstopft regelmäßig die Netze. Um die Klimakiller Kohle und Atom vom europäischen Energiemarkt zu verbannen, muss in den Mitgliedsstaaten ein politischer Rahmen geschaffen werden. Mit der Laufzeitverlängerung setzt die deutsche Regierung das falsche Signal an Europa.

Lösungen

Der neue Greenpeace-Bericht führt die beiden Studien „Energy [R]Evolution undRenewables 24/7“ fort. Greenpeace hat gemeinsam mit dem technischen Institut „energynautics“ zwei Netzausbau-Szenarien erarbeitet und stellt fest: Das Optimum liegt zwischen beiden Optionen.

Low Grid

  • Wie? Hoher Anteil dezentrale Energien, wenig Solarstrom-Import aus Nordafrika
  • Vorteil? Geringere Netzkosten
  • Nachteil? Höhere Stromerzeugungskosten

High Grid

  • Wie? Hoher Anteil an Solarstrom-Importen aus Nordafrika
  • Vorteil? Geringere Stromerzeugungskosten
  • Nachteil? Höhere Netzkosten

Die Netzinfrastruktur ist ein Schlüsselfaktor beim Systemwechsel und erfordert mehr Innovation beim Netzausbau. Greenpeace schlägt vor, entlang von Bahntrassen oder Autobahnen Stromkabel zu legen oder teilweise Oberleitungen der Eisenbahnen zu nutzen. Diese Maßnahmen stoßen auf deutlich weniger Widerstand aus der Bevölkerung und ermöglichen ein höheres Ausbautempo.

Quelle: www.greenpeace.de, www.kwh-preis.de; Foto: © danielschoenen – fotolia.com

Studie: „Battle of the Grids“ downloaden

Sonnenaktivität nimmt ab

Montag, September 20th, 2010

Ein neues lang anhaltendes Minimum der Sonnenaktivität würde den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen nur geringfügig verlangsamen. Nach einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), würde die Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts um höchstens 0,3 Grad Celsius geringer ausfallen, als nach Szenarien weiterhin zunehmender Emissionen zu erwarten ist. Der Temperaturanstieg würde damit um weniger als zehn Prozent vermindert.

Georg Feulner, dem Leitautor der Studie zufolge, würde ein neues großes Minimum der Sonnenaktivität die starke Erwärmung, die bei unvermindertem Treibhausgas-Ausstoß zu erwarten ist, nicht verhindern.

Obwohl ein neuer Sonnenzyklus begonnen hat, hat sich die Anzahl der Sonnenflecken nicht erhöht. Sonnenflecken sind die sichtbaren Anzeichen stärkerer Sonnenaktivität und höherer Strahlungsintensität. Die Beobachtungen legen nahe, dass sich die Sonne zurzeit in der tiefsten und längsten Ruhephase seit fast einem Jahrhundert befindet. Zwischen 1645 und 1715 zeigten sich auf unserem Zentralgestirn kaum Sonnenflecken. In dieser Zeit, auch Maunder-Minimum genannt, wurde es auf der Erde kühl. Geologen bezeichnen die Phase als kleine Eiszeit.

„Wahrscheinlich würde ein neues großes Minimum zu 0,1 bis 0,2 Grad Celsius geringen Temperaturen im Jahr 2010 führen“, sagt Stefan Rahmstorf, Leiter des Forschungsbereichs Erdsystemanalyse am PIK.
„Ein neues Maunder-Minimum der Sonnenaktivität könnte die globale Erwärmung aufgrund der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen nicht ausgleichen“, schließen die Autoren.

Nun sorgt eine neue Studie zweier US-Forscher für Aufsehen. Matthew Penn und William Livingston vom National Solar Observatory in Tucson (Arizona) haben über mehrere Jahre hinweg insgesamt rund 4000 Sonnenflecken beobachtet und vermessen. Aus ihren Messungen folgern sie, dass es in den kommenden Jahrzehnten auf unserem Zentralgestirn kaum noch Flecken geben wird. Normalerweise wechseln sich Phasen erhöhter Aktivität (viele Flecken) mit solch geringer Aktivität ab. Elf Jahre dauert ein solcher Zyklus. Die neue Hypothese der US-Forscher ist spektakulär: Analog zum Maunder-Minimum könnte man davon ausgehen, dass es kühler wird auf unserem Planeten.
Seit 1998 haben Penn und Livingston die Magnetstärken in etwa 4000 Sonnenflecken miteinander verglichen. Die dunklen Spots sind als lokale Veränderungen im Magnetfeld unseres Zentralgestirns sichtbar. Bei ihren Beobachtungen nutzten die Forscher die charakteristische Aufspaltung von Spektrallinien in Gegenwart eines Magnetfeldes – den sogenannten Zeeman-Effekt. Die Auswertung ergab einen klaren Trend: Die magnetische Flussdichte in Sonnenflecken ist in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen. Lagen die Werte bei den ersten Messungen noch bei mehr als 2500 Gauß (0,25 Tesla), so liegen sie mittlerweile bei nur noch 2000 Gauß (0,2 Tesla).

Laut Manfred Schüssler vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung gebe es noch immer einige Unsicherheiten bei der Messung des Magnetfeldes, da dieses innerhalb eines Spots und von Spot zu Spot variiere. Die Methode sei jedoch relativ zuverlässig. Warum die Stärke des Magnetfelds sinkt, wissen weder die Autoren der Studie noch Schüssler: „Es gibt da offensichtlich eine Entwicklung, die wir nicht verstehen“, sagt der Max-Planck-Forscher.

Als offiziellen Beginn des 24. Sonnenzyklus hatten die Sonnenforscher der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) den Dezember 2008 festgelegt. Nach Berechnungen von Penn und Livingston hat es zu Beginn des laufenden Zyklus‘ nur etwa ein Drittel so viele Sonnenflecken gegeben wie im Vergleichszeitraum von Zyklus 23. Aktuelle Aufnahmen der Sonne zeigen nur wenige Flecken – und zwar seit Monaten. Festzuhalten ist, dass im Jahr 2009 Wissenschaftler jedoch mit einem Computermodell nachgewiesen haben, dass Schwankungen innerhalb der Sonnenzyklen sehr wohl Vorgänge in der Erdatmosphäre beeinflussen können. Zum einen kann mehr Ozon gebildet werden, zum anderen verstärken sich Niederschläge.

Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die genannten Prognosen sich bewahrheiten werden oder nicht. Eine über Jahrzehnte fleckenfreie Sonne will auch der Max-Planck-Forscher Schüssler nicht grundsätzlich ausschließen: „Es hat immer Phasen geringer Sonnenaktivität gegeben. Wir müssen davon ausgehen, dass es so etwas immer wieder geben wird.“

Quelle: www.co2-handel.de, www.spiegel.de; Foto: www.spiegel.de

Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke!

Dienstag, August 10th, 2010

Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. unterstützt den Ausbau der Erneuerbaren Energien und hat zum Ziel, dass sich der Landkreis Starnberg bis 2035 selbst mit regenerativer Energie – aus Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse – versorgen kann. Daher sieht der Verein in der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke keine Lösung zur Eindämmung des Klimawandels und zur Deckung des Energiebedarfs in der Zukunft. Die Laufzeitverlängerung ist vielmehr kontraproduktiv für den notwendigen und vor allem schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auch wird in der Diskussion um den Neubau von Kernkraftwerken und die Laufzeitverlängerung ausgeklammert, dass auch Uran ein endlicher Rohstoff ist, der nach pessimistischen Expertenschätzungen nur noch wenige Jahrzehnte, nach optimistischen noch ca. 150 Jahr zur Verfügung steht.

Es gibt darüber hinaus viele gute Argumente gegen Kernkraftwerke. Eine übersichtliche Zusammenfassung finden Sie in den Atomlügen, die vom Umweltinstitut München und anderen NGOs erarbeitet und veröffentlicht wurden.

Auch die Kirche bezieht inzwischen Stellung gegen die Atomkraft. Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover hat im Auftrag des Bistums Hildesheim eine Stellungnahme mit dem Titel „Kirche, Kernenergie, Klimawandel“ verfasst. Hier finden Sie diese  Stellungnahme der Kirche samt dazugehöriger Pressemitteilung.

Wir wollen eine konsequente Energiewende! Gemeinsam handeln –  jetzt! Machen Sie mit!

Energiewende jetzt! Klimawandel schreitet weiter voran

Mittwoch, April 28th, 2010

Am 27. April 2010 fand in Berlin die jährliche Klima-Pressekonferenz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) statt. Die Aussage überrascht nicht: „Der Klimazug hat trotz seiner abwechslungsreichen Reise nach wie vor ein klares Fahrtziel. Er fährt bergauf“, erklärte Wolfgang Kusch, der Präsident des DWD und rief zum Handeln auf: „Wir müssen deshalb nach wie vor alle Kraft in die Verringerung der Treibhausgasemissionen stecken.“

Das Jahr 2009 entsprach laut DWD ganz den Vorstellungen vom Klimawandel: Es war wieder zu warm – in Deutschland, in Europa und weltweit. Hierzulande erreichte das vergangene Jahr eine Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad Celsius. Damit lag die Jahresmitteltemperatur um 0,9 Grad über dem Wert der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90. Das vergangene Jahr war das 13.wärmste seit 1881. In den anderen europäischen Staaten war 2009 ebenfalls wieder wärmer als im statistischen Durchschnitt. Dabei lag der Schwerpunkt der Erwärmung wie im Vorjahr im Osten und Norden Europas. Weltweit lag 2009 auf Rang 5. Zusammengefasst bedeutet das: 2009 brachte zwar keine neuen Rekorde – hat den Erwärmungstrend der vergangenen Jahrzehnte aber klar bestätigt.

Ein Blick in das 130 Jahre zurückreichende Klimaarchiv des DWD zeige, dass die Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland seit 1881 um 1,1 Grad gestiegen ist und das Jahrzehnt 2000 bis 2009 in Deutschland – und auch weltweit – die wärmste Dekade seit Beginn flächendeckender Messungen war.

Vor wenigen Tagen hat der DWD auch den „Klimaatlas Deutschland“ ins Internet gestellt. Dieses in Deutschland einzigartige Angebot verknüpft aktuelle Klimadaten mit den Mittelwerten der Vergangenheit und den Projektionen der Klimaforschung bis zum Jahr 2100. Der „Klimaatlas Deutschland“ ist hier aufrufbar und wird ständig erweitert.