Einträge ‘Konsum’

END OF MEAT auf dem fsff am 1. und 2. August

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte und liebe FilmfreundInnen,

am 1. und 2. August wird auf dem 11. internationalen fünf seen filmfestival der Film THE END OF MEAT gezeigt. Er läuft am 01.08. um 19:00 Uhr in Gauting und am 02.08. um 19:00 Uhr in Seefeld. Es ist sinnvoll sich Karten zu reservieren.

Der Energiewendeverein unterstützt diesen Film des Regisseurs Marc Pierschel, der in der Sektion Publikumspreis antritt.

Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch.

Weitere Informationen finden Sie hier

Worum geht es bei dem Film?

Wie könnte eine Gesellschaft ohne Fleischverzehr und die damit einhergehende Ausbeutung von Tieren aussehen?

Philosophen, Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten legen ihre Ideen und Vorschläge dazu dar.

Doch bevor eine fleischfreie Gesellschaft Realität werden kann, muss man sich fragen, was mit den vielen Millionen Nutztieren geschehen soll, die auf der Welt leben? Sollen sie von den Menschen getrennt werden oder mit ihnen gemeinsam leben? Woher sollen wir wissen, was die Tiere wollen, die ja bekanntlich nicht sprechen können? Wovon soll sich die Menschheit ernähren, wenn Fleisch als Lebensmittel wegfällt? Und wie hängen Ausbeutung und Unterdrückung von Tieren mit der Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen zusammen?

 

Ihr Vorstand des Vereins Energiewende Starnberg

„Homo consumens gegen homo sapiens“: Dr. Wolfgang Schmidbauer referiert in Tutzing

Montag, Juni 29th, 2015

Am Freitag, den 24. Juli 2015 ist  der Psychoanalytiker und Buchautor Dr. Wolfgang Schmidbauer zu Gast im Roncalli-Haus in Tutzing, wo er über das Thema „homo consumens gegen homo sapiens: Warum es so schwer ist, aus der Konsumgesellschaft auszusteigen“ sprechen wird. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr.

„Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil nur in Katastrophen enden kann“, schreibt Papst Franziskus in seiner kürzlich publizierten Enzyklika „Laudato Si“.

Gleichzeitig erzeugen Wohlstand und moderne Lebensstile auch Nebenwirkungen, was die psychische Belastbarkeit des Menschen anbelangt: Die Zunahme von Burn-out und des Konsums an Anti-Depressiva ist ein ernstzunehmendes Phänomen moderner Wohlstands- und Leistungsgesellschaften. Es gibt allerdings inzwischen mehrere Ansätze der Umwelt- und Sozialpsychologie, wie der Einzelne für sich selbst positive Rahmenbedingungen für die Befreiung von den Zwängen des Wohlstands und der Funktionsgesellschaft gestalten kann.

Der Psychoanalytiker Dr. Wolfgang Schmidbauer beschreibt schon seit 1972 die Zusammenhänge zwischen Konsum und Psychologie, die er 1992 ausführlich in dem Buch „Weniger ist manchmal mehr. Die Psychologie des Konsumverzichts“ zusammengefasst hat.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Artikelbild: Jakob Ehrhardt, www.pixelio.de
Porträit Dr. Schmidbauer: www.wolfgang-schmidbauer.de

Prof. Dr. Paech in Herrsching: „Konsum allein macht nicht glücklich“

Mittwoch, Oktober 1st, 2014

Eine Wirtschaft ohne Wachstum bei gleichzeitigem persönlichem Zugewinn an Glück, Beziehung und Nachhaltigkeit: Wie das funktioniert, wird Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg, am 7. Oktober ab 19:30 Uhr im Haus der Landwirtschaft in Herrsching erklären. Unter dem Titel „Mehr Leben statt viel Haben – Abschied vom Wachstums-Credo“ erklärt der Umweltökonom, warum ein stetiges Wirtschaftswachstum nicht nur eine immer stärkere Belastung für das globale Klima mit sich bringt, sondern daneben auch noch eine nachweisbar sinkende Lebenszufriedenheit bei den Menschen verursacht. Prof. Dr. Paech will jedoch nicht allein die Missstände aufzeigen, sondern u.a. aufzeigen, wie dagegen angegangen werden kann: In seinem Vortrag wird er hierzu vor allem auf die Vorteile der Regionalisierung von Wirtschafts- und Materialströmen sowie auf die Reduzierung der Arbeitsleistung des Einzelnen eingehen.

Der Eintritt zum Vortrag von Herrn Prof. Dr. Paech ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Handzettel zur Veranstaltung können Sie hier downloaden.

 

Bild: Helene Souza / www.pixelio.de