Einträge ‘Landkreis Starnberg’

Was der Landkreis Starnberg der Bundesregierung voraus hat

Mittwoch, Mai 18th, 2016

Konkret: Der Klimapakt des Landkreises Starnberg und seiner Gemeinden.

Deutschland hat am 22. April 2016 in der UNO-Vollversammlung seinen Beitritt zum Pariser Klima-Abkommen unterzeichnet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sage dazu: „Der Geist von Paris lebt. Noch nie in der Geschichte der Vereinten Nationen hatte ein Abkommen so schnell so viele Unterzeichner. Das zeigt, dass die Welt verstanden hat, wie wichtig ambitionierter Klimaschutz ist. Jetzt kommt es darauf an, das Abkommen so schnell wie möglich mit Leben zu füllen.“ Bereits Monate vorher hatte sie wichtige Akteure und Vertreter aus Bürgergesellschaft, Wirtschaft und Politik zu einem Dialogprozess geladen. Ergebnis ist ein Maßnahmenkatalog zum Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung, der ganz ähnlich dem Starnberger Maßnahmenkatalog zum Klimapakt für die verschiedenen Handlungsfelder Maßnahmen vorschlägt. Darin ist z. B. der Vorschlag zu finden, den Klimaschutz in der Verfassung oder „Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe“ zu verankern (KSP-Ü-04a). Eine „Bildungskampagne klimafreundlicher Konsum“ wird ebenso gelistet wie die „Halbierung der Lebensmittelabfälle bis 2030“, alles Maßnahmen, die in ähnlicher Form schon im Starnberger Katalog zu finden sind. Hier geht‘s zum Maßnahmenkatalog aus dem Dialogprozess: Maßnahmenkatalog Klimaschutzplan Noch vor der Sommerpause im Juni 2016 will die Bundesregierung den Klimaschutzplan verabschieden.

Energiewende jetzt_klqDer Landkreis Starnberg ist schon einige Schritt weiter 

  • Am 12.12.2005 hat der Kreistag im sogenannten Energiewende-Grundsatzbeschluss u.a. beschlossen, die Bestrebungen zur Energiewende im Landkreis zu unterstützen mit dem Ziel, die Region bis zum Jahre 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
  • 2008 wurder der Verein Energiewende Landkreis Starnberg gegründet der die Energiewende durch Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen unterstützt.
  • Im Jahr 2010 hat der Landkreis in einem umfangreichen Beteiligungsprozess ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt und verabschiedet. Zu dessen Umsetzung wurde im Februar 2011 die Stabstelle Klimaschutz eingerichtet und eine Klimaschutzmanagerin eingestellt.
  • Neben vielen Einzelmaßnahmen und Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen startete die Stabstelle Klimaschutz im Okt. 2014 eine Sanierungskampagne „Mit Wärme zu mehr Wert“, Erfahrungen aus zwei Jahren intensiver Öffentlichkeitsarbeit dazu liegen vor: sanierungstreff.de
  • Im Januar 2015 wurde ein Energiebericht für den Landkreis erstellt, der deutlich machte, dass die Fortschritte auf dem Weg zu 100 % Erneuerbare Energien bis 2035 höchst ungenügend sind. lk-starnberg.de/energiebericht
  • Um der Energiewende und dem Klimaschutz eine noch größere Dynamik zu verleihen, hat der Kreistag am 18.05.2015 beschlossen, eine Klimawerkstatt durchzuführen. Diese hat am 13. November 2015 stattgefunden. Beteiligt waren 45 engagierte Bürgerinnen, Ehrenamtliche und Energie- und Umwelt-Experten, darunter Bürgermeister, Gemeinde- und Kreisräte sowie Vertreter von Verbänden und Kirchen. Einstimmig hat dieser Kreis einen Klimapakt verabschiedet mit einer umfangreichen Ideensammlung an praxistauglichen Maßnahmen. Diese Maßnahmen wurden in einem Katalog ausgearbeitet und werden seitdem in verschiedenen Gemeinden erörtert: lk-starnberg.de/klimapakt
  • Am 14.03.2016 hat der Landkreis beschlossen, sich diesem Klimapakt anzuschließen und sich bereit erklärt, 2016, 2017 und 2018 mindestens drei Maßnahmen jährlich zu beginnen bzw. umzusetzen.
  • Bis zum 12.05.2016 haben sich bereits neun Kommunen und der Landkreis dem Klimapakt angeschlossen, in weiteren Gemeinden steht das Thema auf der Agenda.

Klimapakt-Maßnahmen des Landkreises 2016-2018

Nummerierung bezieht sich auf den Maßnahmenkatalog  www.lk-starnberg.de/klimapakt

Folgende Maßnahmen soll die Landkreis-Verwaltung im Jahr 2016 im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und Kapazitäten umsetzen bzw. mit der Realisierung beginnen:

  • Strukturen für effizienten Klimaschutz schaffen (Strukturelle Maßnahme 2.2.1.2); insbesondere ist anzustreben, Klima- und Ressourcenschutz als Querschnittsaufgabe sichtbar und wirksam in allen Beteiligungsgesellschaften des Landkreises festzuschreiben. Im besten Fall benennt jeder Verband und Gesellschaft eine/n Beauftragten für Klima- und Ressourcenschutz.
  • Schulung Mitarbeitermotivation im Landratsamt (Strukturelle Maßnahme 2.2.1.8)
  • Werbekampagne „E-Zweitwagen“ (Mobilität 2.2.4.3)

Zudem soll 2016 eine „Imagekampagne Klimaschutz“ (Strukturelle Maßnahme 2.2.1.10) für den ganzen Landkreis initiiert und über mehrere Jahre fortgeführt werden.

Im Jahr 2017 sollen nach derzeitigem Stand folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Mitmachaktion und Wettbewerb „Selbstversuch“ (Konsum & Lebensstil 2.2.5.3.) flankierend zur Imagekampagne
  • Solaroffensive für den Landkreis mit einem Paket aus folgenden Maßnahmen:
  • Prüfung und ggf. Erstellung eines Solarpotential-Dach-Katasters (Strom 2.2.3.3.)
  • Prüfung und ggf. Bau von PV-Anlagen auf geeigneten Dächern (Strom 2.2.3.4.)
  • Freiflächen-Photovoltaik-Kataster im Landkreis entwickeln (Strom 2.2.3.5.)
  • Stromspeicher-Systeme fördern (Strom 2.2.3.6.)
  • Ausbau der öffentlichen E-Mobilitäts-Ladeinfrastruktur (Mobilität 2.2.4.2.)

Für das Jahr 2018 ist nach derzeitigem Stand geplant folgende Maßnahmen umzusetzen:

  • Neue Offensive „Klimaschutz in Schulen“: (Mobilität 2.2.4.4., Konsum & Lebensstil 2.5.1-2.2.5.3)
  • Energieeffizienz-Maßnahmen für Zielgruppe Unternehmen adaptieren (LED, Solare Technik, Energiemanagement, etc)
  • Fortschreibung des Nahverkehrsplanes für den Landkreis (Mobilität 2.4.11.)

Aktuell

In Bonn treffen sich seit 16. Mai die Klimadiplomaten, um dem Abkommen von Paris Leben einzuhauchen. Die UN-Klimachefin verbreitete gute Laune, auch die Konferenzpräsidentin und ihr Nachfolger kamen kaum aus dem Schwärmen heraus. Dass die Staaten ihre Klimaziele nun an die Versprechen des Paris-Abkommens anpassen, erwartet jedoch niemand. Wie schwierig die Verhandlungen zur Klimafinanzierung künftig noch werden könnten, verdeutlicht indes eine aktuelle Untersuchung des UN-Umweltprogramms: Demnach wird die Klimafinanzierung fünfmal so teuer, wie bislang gedacht.

Quelle: www.klimaretter.info

Landkreis STA: Neuer Energiebericht liegt vor

Donnerstag, Februar 4th, 2016

 Wo stehen der Landkreis Starnberg und seine Kommunen auf ihrem Weg zur Energiewende?

Vergangenes Jahr wurde erstmalig ein Energiebericht für den Landkreis Starnberg und alle seine Gemeinden erstellt. Der Energiebericht ermöglicht einen Überblick, was seit dem Energiewende-Grundsatzbeschluss des Kreistages 2005 sowie der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes Fünfseenland im erreicht worden ist, er führt gelungene Beispiele aus den Gemeinden auf, die als Anreiz zum Nachahmen dienen, er zeigt aber auch, wo es noch Handlungsbedarf und Verbesserungspotenziale gibt. Mit dem Energiebericht wurde eine Grundlage geschaffen, die Entwicklung der Energiewende im Landkreis anhand harter Fakten nachzuvollziehen.

Fortschreibung des Energieberichts: Aktuelle Zwischenbilanz zum Stand der Energiewende im Landkreis Starnberg und seinen Kommunen

Ziel des Energieberichts Landkreis Starnberg ist, jährlich eine Zwischenbilanz zu ziehen. Der nun vorliegende Energiebericht erlaubt erstmalig einen Vergleich zum Vorjahr. Neben einer Bestandsaufnahme für die wesentlichen energierelevanten Bereiche Strom, Wärme und Verkehr zeigt die Broschüre auch heuer entsprechende Entwicklungen, Trends und gelungene Beispiele auf – sowohl auf Landkreisebene als auch für jede unserer LandkreiskommunEnergiebericht-2015_Seite_01en.

Den Energiebericht 2015 finden Sie hier: Energiebericht Landkreis Starnberg 2015.

In gedruckter Form ist die Broschüre im Landratsamt Starnberg sowie in allen Rathäuseren im Landkreis erhältlich.

Quelle: Landratsamt Starnberg

Zusammenfassung: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

Energiebericht 2015 jetzt zum Download

Mittwoch, Februar 18th, 2015

Der offizielle Energiebericht 2015 Landkreis Starnberg „Auf dem Weg zur Energiewende“ steht ab sofort auch auf den Seiten des Energiewendevereins zum Download bereit. Er zeigt anhand konkreter Zahlen und leicht verständlicher Grafiken anschaulich, wie weit der Landkreis auf seinem steinigen Weg hin zu Energiewende bisher tatsächlich gekommen ist. Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme für die wesentlichen energierelevanten Bereiche Strom, Wärme und Verkehr werden auch entsprechende Entwicklungen und Trends – sowohl negative als auch positive – aufgezeigt. Betrachtet wird dabei sowohl der Landkreis als Ganzes, als auch die einzelnen Landkreisgemeinden. Einige Beispiele aus einzelnen Gemeinden belegen deutlich, was bereits vor Ort unternommen worden ist – und sollen gleichzeitig zur Nachahmung anregen.

 

Zum Energiebericht 2015 Landkreis Starnberg – Auf dem Weg zur Energiewende geht’s hier!

Ausschreibung zum Energiepreis 2014 Landkreis Starnberg gestartet

Freitag, August 1st, 2014

Die Energiewende im Landkreis mit guten Beispielen voranbringen – das ist das gesetzte Ziel des Energiepreises Landkreis Starnberg. Nach der guten Resonanz in den vergangenen Jahren sollen auch heuer wieder vorbildliche und zukunftsorientierte Projekte und Initiativen ausgezeichnet werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich und werden bis zum 1. Oktober 2014 berücksichtigt.

Die Veranstalter freuen sich auch diesmal über jeden einzelnen Beitrag von Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, öffentlichen Einrichtungen, Organisationen, Institutionen, aber auch Kinder- und Jugendprojekten aus dem Landkreis Starnberg. Die besten Projekte / Initiativen zur Energieeinsparung oder Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Einsatz regenerativer Energien oder innovativer Technologien werden wie immer mit einem Preisgeld belohnt und veröffentlicht.

Damit auch dieses Mal wieder möglichst viele Beiträge ins Rennen gehen können, kommt es auf Ihre Mithilfe an: Falls Sie Projekte oder Initiativen im Landkreis Starnberg kennen, die Ihrer Meinung nach für den Energiepreis 2014 in Frage kommen, weisen Sie bitte die entsprechenden Bauherren, Initiativen oder Unternehmen auf die Ausschreibung hin oder schlagen Sie sie selbst beim Veranstalter vor.

Lesen Sie hier den Flyer zum diesjährigen Energiepreis.

Die Teilnahmebedingungen, das Bewerbungsformular sowie viele weitere Informationen rund um den Energiepreis gibt es unter www.lk-starnberg.de/energiepreis, telefonisch unter 08151 148-442 oder per E-Mail.

Quelle: Landratsamt Starnberg

Preisverleihung Energiepreis 2013

Dienstag, Dezember 17th, 2013

Am 26. Januar verleiht der Landkreis Starnberg bereits zum fünften Mal seinen jährlichen Energiepreis. Dabei sollen besonders positive Bestrebungen zur Energiewende in der Region bekannt gemacht und zur Nachahmung angeregt werden. Die Verleihung findet dieses Mal im Rahmen der Gautinger Energiespartage statt.

 Bereits im Sommer startete die Ausschreibung zum diesjährigen Wettbewerb. Auch dieses Mal haben wieder viele Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und öffentliche Einrichtungen spannende und beeindruckende Projekte eingereicht.

Welche Konzepte die Jury in diesem Jahr am meisten beeindruckt haben, können Sie am 26. Januar um 10:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Gautinger Rathauses sehen.

Die offizielle Einladung zur Preisverleihung finden Sie hier!

Ausschreibung zum Energiepreis 2013 Landkreis Starnberg gestartet

Mittwoch, Juli 31st, 2013

Die Energiewende im Landkreis mit guten Beispielen voranbringen – das möchte der Energiepreis des Landkreises Starnberg erreichen. Deshalb sollen auch in diesem Jahr wieder vorbildliche und zukunftsorientierte Projekte und Initiativen ausgezeichnet werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich und werden bis zum 1. Oktober 2013 berücksichtigt.

Die Veranstalter freuen sich auch diesmal über jeden einzelnen Beitrag von Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen, Institutionen, aber auch Kinder- und Jugendprojekten aus dem Landkreis Starnberg. Die besten Projekte / Initiativen zur Energieeinsparung oder Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Einsatz regenerativer Energien oder innovativer Technologien werden wie immer mit einem Preisgeld belohnt und veröffentlicht.

Damit auch dieses Mal wieder möglichst viele Beiträge ins Rennen gehen können, kommt es auf Ihre Mithilfe an: Falls Sie Projekte oder Initiativen im Landkreis Starnberg kennen, die Ihrer Meinung nach für den Energiepreis 2013 in Frage kommen, weisen Sie bitte die entsprechenden Bauherren, Initiativen oder Unternehmen auf die Ausschreibung hin oder schlagen Sie sie selbst beim Veranstalter vor.

Weitere Informationen, das Bewerbungsformular, sowie die Preisträger der letzten Jahre finden Sie im Internet unter www.lk-starnberg.de/energiepreis.

Die Teilnahmebedingungen und nähere Informationen rund um den Energiepreis gibt es unter www.lk-starnberg.de/energiepreis sowie telefonisch unter 08151 148-442 oder 148-417.

Energiepreisverleihung 2012: Gemeinde Pöcking wird Erster

Mittwoch, Januar 30th, 2013

Am 24. Januar verlieh der Landkreis Starnberg wieder einmal den Energiepreis für besonders vorbildliche Beispiele im Sinne der Energiewende. Der 1. Preis ging dabei an die Gemeinde Pöcking für die energetische Sanierung der Grundschule Pöcking, die Firma Smart Hydro Power aus Feldafing erhielt für die Entwicklung einer Kleinst-Wasserkraft-Turbine den 2. Preis und die Architektinnen Barbara Schärfl und Annette v. Czettritz wurden für den Bau eines Plus-Energie Passivhauses in Andechs von der Jury auf Platz 3 gewählt. Mit dem Anerkennungspreis wurden Ulrike und Gunnar Mühling aus Gauting für ihr innovatives Solarheizungskonzept ausgezeichnet. Landrat Karl Roth übernahm dabei die Preisvergabe im Landratsamt.

Bereits zum vierten Mal vergibt der Landkreis Starnberg den Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, zur Nachahmung anzuregen und damit die Energiewende im Landkreis voran zu treiben. Für die Auszeichnung 2012 waren zuletzt noch sieben Finalisten im Rennen (siehe unten).

Bereits im Sommer letzten Jahres erfolgte die Ausschreibung des Energiepreises 2012. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und sonstige Institutionen waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Über die eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury beraten, die sich aus je einem Vertreter jeder Kreistagsfraktion, dem Energiewendeverein, dem Regionalmanagement, dem Landratsamt sowie dem Bürgermeisterssprecher zusammensetzte.

Die Bewertung erfolgte in zwei Stufen. Im ersten Schritt wurden die Bewerber, die die Kriterien der Ausschreibung erfüllt haben, einem Punktesystem unterzogen. In einem zweiten Schritt wurden die besten Projekte von der Jury vor Ort besichtigt. Nach diesem Auswahlsystem kamen sieben Bewerber in der Finalrunde. Über die Empfehlung der Jury hat der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr dann abschließend entschieden.

Einen Steckbrief der Preisträger finden Sie hier:

1. Preis:

Gemeinde Pöcking
„Energetische Sanierung der Grundschule Pöcking

  • Umfassende energetische Sanierung des gesamten Schulgebäudes
  • Hohe Primärenergieeinsparung (minus 76 %) / hohe Reduktion der CO2- Emissionen (minus 79 %)
  • Hoher Anteil erneuerbarer Energien (Erdwärmepumpe (gasbetrieben) für Heizung und Kühlung, große PV-Anlage mit 30 kWp)
  • Einsatz innovativer Techniken (CO2-gesteuerte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, dadurch sehr gutes Raum-/Lernklima für Schüler u. Lehrer, innovative Deckenheizung/-kühlung)
  • Hohe Übertragbarkeit und Vorbildfunktion

2. Preis:

Smart Hydro Power GmbH (Feldafing)
„Entwicklung einer Kleinst Wasserkraft Turbine“

  • Innovatives Produkt aus dem Landkreis
  • Kostengünstige Erschließung großer Wasserenergiepotenziale weltweit möglich
  • Derzeit kein vergleichbar kostengünstiges Wettbewerbsprodukt auf dem Welt-markt
  • Hohe Übertragbarkeit über die Region hinaus
  • Beitrag zur weltweiten Energiewende

3. Preis:

Architekten Barbara Schärfl / Annette v. Czettritz
„Plus-Energie-Passivhaus“

  • Begründung der Entscheidung:
  • Neubau mit vorbildlichem Energiestandard (Passivhaus)
  • Hohe Qualität durch Zertifizierung (durch Passivhaus-Institut)
  • Einsatz überwiegend erneuerbarer Energien (Erdwärmepumpe,Photovoltaik mit 9,4 kWp => insgesamt Plusenergiehaus)
  • Berücksichtigung baubiologischer Aspekte (Holzständerbauweise, ökologische Dämmstoffe etc.)
  • Hohe Übertragbarkeit
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit: „Tag der offenen Baustelle“ (inkl. beteiligten Firmen) sowie Öffnung am Tag der Erneuerbaren Energien

 

Anerkennungspreis:

Ulrike und Gunnar Mühling (Gauting)
„Einfamilienhaus mit innovativem Solarheizungskonzept“

  • Sehr innovatives Solarheizsystem (Hybridkollektoren, Wasser-/Eis- Latentwärmespeicher)
  • Hoher solarer Deckungsgrad für Heizung und Warmwasser, noch Optimierungen geplant
  • Mut zu Pilotprojekt (erstmals in Oberbayern) begrüßenswert
  • Übertragbarkeit hoch

Die sieben Finalisten waren:

Gemeinde Pöcking
„Energetische Sanierung der Grundschule Pöcking“

Smart Hydro Power
„Entwicklung einer Kleinst-Wasser-Turbine“

Architektinnen Barbara Schärfl / Annette v. Czettritz
„Plus-Energie-Passivhaus“

Ulrike und Gunnar Mühling
„Einfamilienhaus mit innovativem Solarheizungskonzept“

Gemeinde Wörthsee / Architekt Achim Füllemann
„Neubau Kinderkrippe Wörthsee“

Jonas Eichacker
„Nachhaltige Sanierung einer Doppelhaushälfte mit erneuerbaren Energien“

Walter Glaß / Architekturbüro Linke
„Neubau eines energieeffizienten Einfamilienhauses“

Quelle: Landratsamt Starnberg

Auszeichnung Energiepreis 2012

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Am 24. Januar 2013 wird bereits zum 5. Mal der Energiepreis Landkreis Starnberg verliehen. Vorbildliches Engagement, Kreativität und KnowHow auf dem Weg zu einer Energiewende sollen mit dieser Auszeichnung gewürdigt und belohnt werden – und als Vorbild zur Nachahmung dienen!

Die Nominierten und ihre auch heuer wieder sehr interessanten Projekte werden in feierlichem Rahmen um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Starnberg vorgestellt und anschließend die Preisträger vom Landrat gekürt.

Hierzu möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises, die vielen in der Energiewende Aktiven, unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie alle Kreis- und Gemeinderätinnen und -räte recht herzlich einladen.

Nähere Informationen zum Energiepreis 2012 finden Sie hier!

Quelle: Landkreis Starnberg, gfw Starnberg gmbH, Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

 

Energiepreis 2012 Landkreis Starnberg: Bewerbung ab sofort möglich

Montag, Juli 30th, 2012

Nach der guten Resonanz in den vergangenen Jahren wird der Energiepreis Landkreis Starnberg auch im Jahr 2012 wieder ausgelobt. Die Bewerbung ist ab sofort möglich und endet am 1. Oktober 2012.

Angesprochen sind wieder alle Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen, Organisationen und Initiativen sowie Kinder- und Jugendprojekte etc. aus dem Landkreis Starnberg, die vorbildliche und zukunftsorientierte Energieprojekte oder -initiativen realisiert haben. Diese positiven Beispiele sollen mit dem Energiepreis Landkreis Starnberg gewürdigt, belohnt und vor allem öffentlich gemacht werden.

Wir hoffen auf möglichst viele Bewerbungen und bitten Sie daher um Ihre Unterstützung:

Sicherlich kennen Sie einige energiepreiswürdige Projekte oder Initiativen im Landkreis Starnberg. Es wäre deshalb nett, wenn Sie interessierte/geeignete Bauherren, Initiativen oder Unternehmen auf den Energiepreis 2012 aufmerksam machen könnten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, diese vorzuschlagen und dem Landkreis Starnberg die Kontaktdaten mitzuteilen.

Gerne stellen wir Ihnen auch Flyer oder Plakate zum Energiepreis 2012 zur Verfügung.

Weitere Informationen, das Bewerbungsformular, sowie die Preisträger der letzten Jahre finden Sie im Internet unter www.lk-starnberg.de/energiepreis.

Ansprechpartner:

– Landratsamt Starnberg, Herbert Schwarz, Tel. 08151 148-442, umweltberatung@LRA-starnberg.de

– Regionalmanagement Starnberg, Verena Papke, Tel. 08151 148-417, papke@gfw-starnberg.de

Aktion STAdtradeln 2012 großer Erfolg: Weßling bundesweit auf dem 1.Platz

Montag, Juli 23rd, 2012

Zum Abschluss hat es das Wetter doch noch gut gemeint: Die Teilnehmer der Sternfahrt, die aus den Gemeinden des Landkreises am Samstag nach Starnberg radelten, kamen trockenen Fußes an. Nach drei Wochen endete damit die landkreisweite Klimaschutzaktion STAdtradeln, ein bundesweiter Wettbewerb zur CO2-Einsparung, der vom Klimabündnis initiiert ist und jährlich stattfindet. Mehr als 4.100 Radler sammelten in den drei Wochen auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit über 418.000 Rad-Kilometer im Landkreis Starnberg.

Vize-Landrat Albert Luppart begrüßte die Radler am Samstag an der Starnberger Seepromenade und gratulierte ihnen zu dieser tollen Leistung. Es sei „bemerkenswert und bayernweit einzigartig“, dass sich im Landkreis Starnberg alle Gemeinden geschlossen an der Aktion beteiligt haben. Die Vielfalt der beteiligten Teams zeige, wie gut die Aktion in den Gemeinden angenommen worden sei.

Gerhard Sailer vom Organisationsteam STAdtradeln würdigte das Abschneiden der Gemeinden im landkreisweiten Wettbewerb um die meisten Radl-Kilometer. Gauting erzielte mit 73.000 Kilometern den ersten Platz, gefolgt von Starnberg und Gilching. Bei den Kilometern je Einwohner liegt Weßling weit vorn und schafft es damit bislang sogar in der bundesweiten Wertung auf Platz 1. Sailer betonte den Klimaschutzgedanken des STAdtradelns: „Ohne eine Verkehrswende kann die Energiewende nicht gelingen. Der Radverkehr kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.“ Es sei erforderlich, das Radwegenetz zu erweitern und die bestehenden Radwege sicher zu gestalten. Albert Luppart sagte zu, diese Anregungen mit ins Landratsamt zu nehmen.

Nachfolgend können Sie die Ergebnisse aus dem Landkreis genauer sehen:

Bei der anschließenden Verlosung erwartete die Teilnehmer attraktive Preise rund ums Radfahren. Die Dienste des Radl-Doktors vom Radhaus Starnberg und die Pedelec-Testfahrten wurden rege in Anspruch genommen. Das Papierbootrennen bildete den krönenden Abschluss der Veranstaltung.

Fotowettbewerb vom Stadtradeln

Jedes Team und jeder Stadtradler-Star kann innerhalb einer Woche nach dem Aktionszeitraum (als bis 28. Juli im Landkreis Starnberg) ein digitales Foto an den Koordinator seiner Kommune (diesen finden Sie auf der Seite www.stadtradeln-sta.de) schicken, das während des Aktionszeitraums aufgenommen wurde. Die Kommune wählt aus allen Einsendungen das gelungenste Foto aus und schickt es an die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayern (AGFK Bayern). Die drei besten Fotos werden nach Abschluss des Stadtradelns, voraussichtlich im November 2012, ausgewählt und prämiert.

Genauere Informationen zum Fotowettbewerb finden Sie hier!