Einträge ‘Mobilität’

Stadtradeln 2017 – am 25. Juni geht es los

Donnerstag, Mai 18th, 2017

Mit neuem Schwung geht es in die 10 Runde. man mag es kaum glauben, aber Stadtradeln feiert heuer sein 10 Jähriges Jubiläum.

Gleichzeitig feiern wir 200 Jahre Fahrrad.

Auf gehts, machen Sie mit beim Stadtradeln 2017!

Die Anmeldung von Teams und RadlerInnen ist ja schon seit längerem unter www.stadtradeln.de möglich.

Unbenannt

 

 

STADTRADELN: bundesweiter Startschuss für 400 Kommunen

Dienstag, Mai 3rd, 2016

Am 3. Mai wurde das STADTRADELN 2016 in Berlin offiziell eröffnet. Das Klima-Bündnis, der ADFC Berlin sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin luden zum Brandenburger Tor ein. Der Startschuss für Deutschlands größte Kampagne für Klimaschutz und Radverkehrsförderung fiel, als der STADTRADELN-Botschafter, das aktive ADFC-Mitglied Rainer Fumpfei, zu seiner internationalen Fahrradtour aufbrach.

Das STADTRADELN ist eine inzwischen etablierte Kampagne, die sich, auch wenn das aus dem Namen nicht hervorgeht, ebenso an die Bevölkerung des ländlichen Raumes richtet.  Die Kampagne soll KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen motivieren, 21 Tage am Stück zwischen Mai und September Fahrradkilometer für den Klimaschutz und eine verstärkte Radverkehrsförderung zu sammeln.

Starnberger Kommunen belegen schon quasi traditionell in Rankings vordere Plätze. Das sollte ein Beweis dafür sein, dass hier ein enormes Potenzial auch für mehr Alltagsradeln vorhanden ist, das durch Optimierung der Infrastruktur genutzt werden sollte.

Interessierte können auf www.stadtradeln.de/teilnehmer2016.html einsehen, ob bzw. wann ihre Kommune sich am STADTRADELN beteiligt. Bislang sind über 400 Kommunen offiziell angemeldet, was bereits jetzt den Rekord aus dem Vorjahr deutlich übertrifft.

Noch bis einschließlich September nimmt das Klima-Bündnis Anmeldungen von Städten, Gemeinden und Kreisen entgegen, um im Herbst die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen auszuzeichnen.

Auto stehen lassen und Umwelt schonen

Montag, März 3rd, 2014

Warum immer nur auf Kalorien verzichten? Vom 13.03. bis 13.04.2014 findet bereits zum siebzehnten Mal die deutschlandweite Aktion „Autofasten“ statt. In dieser Zeit sind Autofahrerinnen und Autofahrer eingeladen, ihr Fahrzeug möglichst wenig zu nutzen und stattdessen alternative Formen der Mobilität auszuprobieren:  Radfahren, Busse und Bahnen nutzen oder einfach zu Fuß gehen. Und wenn das Auto nicht zu ersetzen ist, dann: spritsparend fahren, Elektromobile ausprobieren oder sogar anzuschaffen, Fahrgemeinschaften bilden oder das Auto mit anderen zu teilen (Car-Sharing) – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Unterstützt wird die Aktion durch die Regierungen des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie Luxemburg. Beteiligt sind auch der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvementécologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Energie.Agentur.NRW und viele mehr.

Eine gute Idee, die umso besser funktioniert, je mehr Menschen mitmachen! Versuchen auch Sie in der Fastenzeit einfach einmal einen anderen Weg für sich selbst und Ihren Lebensstil zu finden! Gestalten Sie ihre täglichen Wege in dieser Zeit anders und tun Sie gleichzeitig unserer Natur sowie Ihrer Gesundheit etwas Gutes – und gewinnen Sie möglicherweise Erfahrungen, die sich sogar langfristig auf Ihre Umgangsweise mit dem Auto auswirken!

Mehr Informationen zum „Autofasten 2014“ finden sie hier!

 

Quellen:
autofasten.de
Energie.Agentur.NRW

Bild:
Lupo / www.pixelio.de

„Wartaweiler Gespräche“ zu Mobilität und Nachhaltigkeit

Donnerstag, September 26th, 2013

Bereits zum sechsten Mal lädt der BUND Naturschutz in Bayern e.V. am 20. Oktober zu den  „Wartaweiler Gesprächen“ in die Bootshalle ihres Naturschutz- und Jugendzentrums. Die Veranstaltung steht dieses Mal ganz im Zeichen von „Mobilität und Nachhaltigkeit“.

Höhepunkt wird ein Festvortrag des renommierten Verkehrsexperten und Verhaltensforschers Prof. Dr. Herrmann Knoflacher, der vielen vor allem wegen seiner massiven Kritik am Verkehrswesen und dessen Auswirkungen auf die menschliche Umwelt ein Begriff sein dürfte. Große Aufmerksamkeit erfuhr Knoflacher auch durch die Entwicklung seines „Gehzeugs“ (siehe Bild unten), mit dem ein Fußgänger den selben Platz wie ein Autofahrer in Anspruch nehmen kann.

Die Anmeldung ist bis einschließlich 11. Oktober 2013 unter der Telefonnummer 0 81 52 / 96 77 08 oder per E-Mail möglich. Der Eintritt zu den „Wartaweiler Gesprächen“ ist wie immer kostenlos.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier, und klicken Sie auf Prof. Dr. Herrmann Knoflacher um mehr über ihn zu erfahren.

 

Quelle: www.bund-naturschutz.de
Fotos: www.bund-naturschutz.de

Geführte „eTOUR“ im Fünfseenland

Freitag, Juli 26th, 2013

Am 28. Juli 2013 findet eine  geführte TOUR mit e-Fahrzeugen im Fünfseenland statt.  Folgende Fahrzeuge stehen zur Verfügung: Ein  TWIZY mit zwei Sitzgelegenheiten hintereinander , der mit dem Führerschein Klasse B (früher 3) gefahren werden darf, und ein e-Motorad von Brammo Enertia. Für dieses e-Motorbike, das bis zu 115 km/h Geschwindigkeit erreicht, wird der Führerschein A1 benötigt.

Die geführte eTour beginnt am Campingplatz Strandbad Pilsensee ab 10:00 Uhr und führt über Andechs, Dießen und Utting um den Ammersee und am Wörthsee vorbei zurück zum Ausgangspunkt nach Seefeld. Weitere Termine sind für den 04.08. und 11.08. geplant.

Anbei der Link zu den Veranstaltungsdetails.

Aktion STAdtradeln 2012 großer Erfolg: Weßling bundesweit auf dem 1.Platz

Montag, Juli 23rd, 2012

Zum Abschluss hat es das Wetter doch noch gut gemeint: Die Teilnehmer der Sternfahrt, die aus den Gemeinden des Landkreises am Samstag nach Starnberg radelten, kamen trockenen Fußes an. Nach drei Wochen endete damit die landkreisweite Klimaschutzaktion STAdtradeln, ein bundesweiter Wettbewerb zur CO2-Einsparung, der vom Klimabündnis initiiert ist und jährlich stattfindet. Mehr als 4.100 Radler sammelten in den drei Wochen auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit über 418.000 Rad-Kilometer im Landkreis Starnberg.

Vize-Landrat Albert Luppart begrüßte die Radler am Samstag an der Starnberger Seepromenade und gratulierte ihnen zu dieser tollen Leistung. Es sei „bemerkenswert und bayernweit einzigartig“, dass sich im Landkreis Starnberg alle Gemeinden geschlossen an der Aktion beteiligt haben. Die Vielfalt der beteiligten Teams zeige, wie gut die Aktion in den Gemeinden angenommen worden sei.

Gerhard Sailer vom Organisationsteam STAdtradeln würdigte das Abschneiden der Gemeinden im landkreisweiten Wettbewerb um die meisten Radl-Kilometer. Gauting erzielte mit 73.000 Kilometern den ersten Platz, gefolgt von Starnberg und Gilching. Bei den Kilometern je Einwohner liegt Weßling weit vorn und schafft es damit bislang sogar in der bundesweiten Wertung auf Platz 1. Sailer betonte den Klimaschutzgedanken des STAdtradelns: „Ohne eine Verkehrswende kann die Energiewende nicht gelingen. Der Radverkehr kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.“ Es sei erforderlich, das Radwegenetz zu erweitern und die bestehenden Radwege sicher zu gestalten. Albert Luppart sagte zu, diese Anregungen mit ins Landratsamt zu nehmen.

Nachfolgend können Sie die Ergebnisse aus dem Landkreis genauer sehen:

Bei der anschließenden Verlosung erwartete die Teilnehmer attraktive Preise rund ums Radfahren. Die Dienste des Radl-Doktors vom Radhaus Starnberg und die Pedelec-Testfahrten wurden rege in Anspruch genommen. Das Papierbootrennen bildete den krönenden Abschluss der Veranstaltung.

Fotowettbewerb vom Stadtradeln

Jedes Team und jeder Stadtradler-Star kann innerhalb einer Woche nach dem Aktionszeitraum (als bis 28. Juli im Landkreis Starnberg) ein digitales Foto an den Koordinator seiner Kommune (diesen finden Sie auf der Seite www.stadtradeln-sta.de) schicken, das während des Aktionszeitraums aufgenommen wurde. Die Kommune wählt aus allen Einsendungen das gelungenste Foto aus und schickt es an die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayern (AGFK Bayern). Die drei besten Fotos werden nach Abschluss des Stadtradelns, voraussichtlich im November 2012, ausgewählt und prämiert.

Genauere Informationen zum Fotowettbewerb finden Sie hier!

 

Weniger Autoverkehr dank Mobilitätsmanagement

Montag, Januar 17th, 2011

Deutsche Energieagentur zieht positive Bilanz im Aktionsprogramm „effizient mobil“

Mobilitätsmanagement ist effektiv und überzeugt immer mehr Betriebe und Kommunen in Deutschland. Sie können mit diesem Ansatz den Pkw-Verkehr vor Ort um rund 10 Prozent senken: Diese Bilanz zieht die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) nach zwei Jahren „effizient mobil“, dem Aktionsprogramm für Mobilitätsmanagement. Die dena hat das Projekt seit 2008 mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums durchgeführt. Neben dem Aufbau von bundesweit 15 Modellregionen wurden für 100 Kommunen und Betriebe Mobilitätsmanagementkonzepte entwickelt: vom Alten- und Krankenpflegeverein Köln Longerich mit 36 Beschäftigten bis zum internationalen Großunternehmen SAP mit über 13.000 Beschäftigten. Von den kleinen Gemeinden Longuich und Fell nördlich von Trier bis zur Landeshauptstadt Hannover. Die Vielzahl der Beratungen gewährleistet eine hohe Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Betriebe und Kommunen. Ziel des Aktionsprogramms war es zu zeigen, wie eine effektive Verlagerung von Pkw-Verkehr auf effizientere und klimaschonende Verkehrsmittel möglich ist.

„Mit dem Aktionsprogramm ist es der dena gemeinsam mit ihren Partnern gelungen, zahlreiche Kommunen und Unternehmen in Deutschland vom innovativen Instrument Mobilitätsmanagement zu überzeugen“, betonte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass mit Mobilitätsmanagement auf lokaler Ebene eine deutliche Reduzierung von Pkw-Verkehr möglich ist.“

Besonders geeignete und interessierte Unternehmen und Gemeinden erhielten kostenlos eine individuelle Mobilitätsmanagement-Beratung. Da die Wirksamkeit von Mobilitätsmanagement von einer genauen Ausrichtung auf den Standort und die Zielgruppe abhängt, bildete eine umfangreiche, wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme vor Ort die Basis für die Beratungen. Hierfür wurden eigens neue Erhebungs- und Analyseverfahren entwickelt und angewendet. Auf Basis dieser Analysen wurden Lösungen für die konkreten Herausforderungen vor Ort und die Mobilitätsbedürfnisse der Zielgruppe entwickelt und in einem Mobilitätsmanagement-Grobkonzept dokumentiert. Viele der Unternehmen und Kommunen haben bereits mit der Umsetzung dieser Konzepte begonnen.

Das Ergebnis der Beratungen kann sich sehen lassen: Wenn die vorgeschlagenen Maßnahmen an den Standorten umgesetzt werden, können jährlich über 133 Millionen Pkw-Kilometer eingespart werden. Dies führt zu einer Minderung der CO2-Emissionen um gut 23.000 Tonnen pro Jahr. Damit wurden verlässliche und vergleichbare Daten zur Wirkung von Mobilitätsmanagement unter unterschiedlichen Bedingungen und für verschiedene Zielgruppen ermitteln.

Neben den Beratungen wurden im Rahmen des Aktionsprogramms bundesweit 15 regionale Netzwerke aufgebaut, in denen Kommunen und Unternehmen mit den Vorteilen von Mobilitätsmanagement vertraut gemacht wurden. In zwei Wettbewerben wurden innovative Projekte im Mobilitätsmanagement ausgezeichnet und so bundesweite Vorbilder für die Verlagerung auf effizientere Verkehrsmittel geschaffen.

Das Aktionsprogramm „effizient mobil“ wurde im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie der ACE Auto Club Europa e.V. unterstützten das Aktionsprogramm.

Weitere Informationen zum Aktionsprogramm unter www.effizient-mobil.de Externer Link

Dokumente zur Pressemitteilung

Quelle: www.dena.de

NEU! Leitfaden Klimaschutz im Stadtverkehr

Mittwoch, Oktober 6th, 2010

NEUE BROSCHÜRE  vom Umweltbundesamt

ES IST ZEIT FÜR KLIMASCHUTZKONZEPTE IM STADTVERKEHR

Keine Frage: die Klimagasemissionen müssen drastisch gesenkt werden. Das gilt auch für den Verkehr in der Stadt. Die gute Nachricht ist: das kann auch eine Chance sein, die städtische Lebensqualität zu erhöhen. Eine lebendige Stadt, ein angenehmes Ambiente, weniger Staus, weniger Lärm, mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger – so könnte das Ergebnis aussehen.

Die Technik – z.B. energieeffiziente Fahrzeuge, neue Antriebe wie der Elektromotor, oder Biokraftstoffe – ist eine wichtige Komponente beim Klimaschutz. Sie kann das Klimaproblem aber allein nicht lösen. Denn auch die erneuerbaren Energien stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Das heißt, ganz unabhängig von der technologischen Entwicklung werden erhebliche Veränderungen in der Mobilität des täglichen Lebens notwendig sein. Kurze Wege zum Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder zur Erholung werden wieder stärker gefragt sein, die Verkehrsmittel des Umweltverbunds ein viel größeres Gewicht haben. Die städtische Verkehrsplanung muss hierfür die Weichen richtig
stellen.

Früher oder später müssen die Städte handeln. Wer dies frühzeitig tut, kann das Ergebnis noch eher selbst bestimmen. Derzeit stellt das Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative für die Erstellung und Umsetzung von Klimakonzepten im städtischen Verkehr eine finanzielle Förderung bereit. Der vorliegende Leitfaden richtet sich an Städte, die dies nutzen und ein tragfähiges Konzept für eine nachhaltige städtische Mobilität entwickeln und umsetzen wollen.

Hier können Sie die vollständige Broschüre herunterladen: Leitfaden Klimaschutz im Stadtverkehr