Einträge ‘Seefeld’

END OF MEAT auf dem fsff am 1. und 2. August

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte und liebe FilmfreundInnen,

am 1. und 2. August wird auf dem 11. internationalen fünf seen filmfestival der Film THE END OF MEAT gezeigt. Er läuft am 01.08. um 19:00 Uhr in Gauting und am 02.08. um 19:00 Uhr in Seefeld. Es ist sinnvoll sich Karten zu reservieren.

Der Energiewendeverein unterstützt diesen Film des Regisseurs Marc Pierschel, der in der Sektion Publikumspreis antritt.

Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch.

Weitere Informationen finden Sie hier

Worum geht es bei dem Film?

Wie könnte eine Gesellschaft ohne Fleischverzehr und die damit einhergehende Ausbeutung von Tieren aussehen?

Philosophen, Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten legen ihre Ideen und Vorschläge dazu dar.

Doch bevor eine fleischfreie Gesellschaft Realität werden kann, muss man sich fragen, was mit den vielen Millionen Nutztieren geschehen soll, die auf der Welt leben? Sollen sie von den Menschen getrennt werden oder mit ihnen gemeinsam leben? Woher sollen wir wissen, was die Tiere wollen, die ja bekanntlich nicht sprechen können? Wovon soll sich die Menschheit ernähren, wenn Fleisch als Lebensmittel wegfällt? Und wie hängen Ausbeutung und Unterdrückung von Tieren mit der Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen zusammen?

 

Ihr Vorstand des Vereins Energiewende Starnberg

Thermografie-Spaziergang in Seefeld voller Erfolg

Dienstag, Februar 25th, 2014

Energieverluste ganz schnell sichtbar machen: Das geht mit einer Wärmebild-Kamera. Nach den Thermografie-Spaziergängen in Berg, Inning, Gilching, Krailing und Starnberg bot sich am 17. Februar auch den BürgerInnen der Gemeinde Seefeld die Gelegenheit, mit einem Blick durch das Infrarotgerät Erkenntnisse über Ihre Eigenheime zu gewinnen.

Energieberater Florian Gebauer zeigte auf dem Spaziergang durch die Gemeinde Seefeld an mehreren Gebäuden mit live hergestellten Thermographie-Aufnahmen, wo sich Schwachstellen befinden. So sind z.B. klassische Balkone meist an einem Stück mit der Bodenplatte aus Beton verbunden und ins Freie gezogen. So verliert das Haus über den Fußboden und den Balkon erheblich Wärme, die Kälte dringt so ins Haus. Auch Heizkörpernischen, die früher mit geringerer Wandstärke unter den Fenstern eingelassen wurden, sind im Wärmebild schnell auszumachen. Ebenso konnte man sehen, dass Wohnungen aus Betonfertigteilen durch die Fugen am meisten Wärme verlieren.

Die Aktion wurde vom Landratsamt Starnberg in Zusammenarbeit mit dem Energiewendeverein angeboten und ist Teil der Reihe “Thermographie-Spaziergänge im Fünfseenland”.

Weitere Termine für andere Gemeinden finden Sie hier!

 

Quelle: Landratsamt Starnberg
Bild:
Landratsamt Starnberg

Veranstaltung „Heizungssystem optimieren – Energie und Geld sparen“ in Seefeld sehr gut besucht

Dienstag, März 26th, 2013

Fast wären die Plätze ausgegangen am vergangenen Montag im Toerring Stüberl, in der Seefelder Schlossgaststätte. Denn der Energiewende Verein Seefeld hatte Hausbesitzer, Mieter und Installateure zu einem Infoabend mit Vortrag über den hydraulischen Abgleich eingeladen. Das Wort klingt wenig prickelnd, die Einsparpotentiale sind dafür enorm. Vor allem ist es wichtig, auf den hydraulischen Ausgleich aufmerksam zu machen, weil er in der Energieeinsparverordnung (EnEV) für ältere Häuser nicht erwähnt wird. Dabei sind die Einsparpotentiale hoch, weswegen der hydraulische Abgleich sowohl staatlich, als auch von der Gemeine Seefeld gefördert wird.

Mit fundierter Sachkenntnis erläuterte Hannelore Fischer, Dipl. Ing. Technischer Umweltschutz, aus Kaufering, vor etwa 30 interessierten Zuhörern den „Hydraulischer Abgleich von Heizungssystemen“. In der anschließenden Diskussion erläuterte sie fachkundig Fragen, auch zu speziellen Anliegen von Haus- bzw. Heizungsbesitzern.

Eingeladen hatte der Agenda 21 Arbeitskreis „Regenerative Energie“ / die Ortsgruppe Seefeld des Energiewendevereins zu diesem wichtigen Energie-Effizienz Thema. Ernst Deiringer, Sprecher der Agenda-Gruppe und Umweltreferent Seefelds, betonte eingangs, wie wichtig der Zusammenhang zwischen der Austauschaktion von Heizungspumpen und dem hydraulischen Abgleich von Heizungssystemen ist. Beide Aktionen optimieren die Heizungsanlage und reduzieren den Energieverbrauch, was Umwelt und Geldbeutel schont.

Privathaushalte benötigen durchschnittlich 72% der Energie für die Raumheizung. 10% davon ließen durch einen hydraulischen Abgleich einsparen. Nach Recherchen der Heizungssachverständigen Hannelore Fischer fehlt in 86%! der bayerischen Gebäude der hydraulische Abgleich. Sie erläuterte, wie der hydraulische Abgleich in Theorie und Praxis funktioniert, was zu tun ist und welche Einsparpotentiale realisiert werden können. Auch die staatlichen Fördermöglichkeiten durch KfW und BAFA zeigte sie auf. Viele Erkenntnisse brachte der Abend und glückliche Gewinner.

Zwei Seefelder Familien erhielten, per Los, einen Gutschein über 200 Euro als Anreiz für einen hydraulische Abgleich. Die Gutscheine können über das Förderprogramm der Gemeinde Seefeld eingelöst werden.

Den Vortrag von Frau Fischer finden Sie in unserem Download-Bereich.

Text: Energiewende Starnberg e.V., Ernst Deiringer

Foto: © Maret Käsch

Infoveranstaltung „Hydraulischer Abgleich“ in Seefeld

Samstag, März 2nd, 2013

Am 18. März findet um 19.30 Uhr in der Schlossgaststätte Seefeld im Toerringstüberl eine Informationsveranstaltung zum Thema Hydraulischer Abgleich statt. Die Veranstaltung wird von der Agenda 21 Arbeitskreis „Regenerative Energie“ und der Ortsgruppe Seefeld des Energiewendevereins organisiert.

Es ist amtlich vorgeschrieben, dass Heizungsanlagen hydraulisch abgeglichen werden müssen. Mit etwa 10 Prozent sind das jedoch die wenigsten, obgleich es eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Arbeitsweise ist. Auf der Veranstaltung sollen unter anderem Theorie und Praxis hydraulischen Abgleichs und staatliche Fördermöglichkeiten erläutert werden. Als Referentin wird Frau Dipl. Ing. Hannelore Fischer, Sachverständige Technischer Umweltschutz, vor Ort sein, wichtige Tipps geben und für Fragen zur Verfügung stehen.Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und einen interessanten Abend.

Die Presseinformation finden Sie unter Gemeinsam handeln/Veranstaltungen & Vorträge.

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Daniela Köhler, Quelle: Ernst Deiringer

Foto: Energiewende Starnberg e. V., Fotolia

240 Jahre Eichenallee in Seefeld

Dienstag, Mai 3rd, 2011

Am 15. Mai 2011 findet in Seefeld das Eichenalleefest 2011 statt. Mit dieser Veranstaltung wird das 240-jährige Bestehen der Eichenallee gefeiert. Die Eichenallee steht unter (Bau-)Denkmalschutz und konnte vor allem so lange bestehen, weil sie nachhaltig bewirtschaftet wurde. Der Graf Anton Clemens zu Toerring hatten die Allee mit 765 Eichen im Jahr 1770 nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten, als Zeichen seines gestaltenden Schaffens und Symbol seiner Herrschaft angepflanzt – immerhin entstand so die erste Allee Bayerns -, sondern vor allem auch zur wirtschaftlichen Nutzung: die Eichenmast für die Tiere, das Holz zur baulichen Verwendung. Dabei wurde genau festgelegt, in welchen Zeiträumen welche Bäume reif für den Einschlag waren und wie forstgerecht nachgepflanzt werden musste, damit die Jungbäume gesund aufwachsen konnten. So steht sie auch heute noch – 240 Jahre später, jedoch arg gebeutelt von Autoabgasen, Pneu-Abrieb und Streusalzbelastung – und so geschwächt leider auch von parasitärem Pilzbefall bedroht. Die Eichenallee ist längst ein Fall für den Baumdoktor, schon lange ohne wirtschaftliche Bedeutung für die Allgemeinheit, ein historisches Relikt, das nur aus Sentimentalität erhalten wird und Kosten verursacht?

Mitnichten! Die Eichenallee erfreut uns täglich mit ihren beeindruckenden, zum Teil jahrhundertealten Baumriesen (Experten gehen davon aus, dass einige Eichen aus der Urpflanzung erhalten sind), sie ist ein grünes Symbol für Umwelt- und Klimaschutz vor Ort, für Bewahrung und Nachhaltigkeit, für Leben und Schutz und die Schönheit und Beständigkeit der Natur.

Die Eichen erzeugen lebensnotwendigen Sauerstoff, speichern tonnenweise schädliches CO2, bieten zahlreichen Tieren, wie z.B. dem Hirschkäfer und Ameisen, Vögeln und Spinnen, Würmern und Bodeninsekten Nahrung und Lebensraum und sie beherbergen interessante Pflanzengesellschaften, die andernorts längst verschwunden sind. Rund um die Eichen haben sie einen fast ungestörten Ort zum Wachsen und Gedeihen. So blühen gerade jetzt duftende Schlüsselblumen und Buschwindröschen und bis zum Fest stehen auch Unmengen rotoranger Glöckchen der Bachnelkenwurz (Geum rivale) im Schatten der Eichen. Blumen, die an den meisten Gräben und Bächen unserer Gegend längst verschwunden sind, weil in Bayern entlang der Ufer von Gräben und  Fließgewässern keine Schutzzonen eingerichtet sind und unsere Wiesen und Ackerränder ohnehin zu Agrarwüsten und Gras- und Löwenzahneinöden verkommen sind.  So steht die Eichenallee auch für Artenschutz und Artenvielfalt, ist ein Refugium für Lebewesen, die andernorts wegen der intensiven Landwirtschaft keine Chance mehr haben. Die Eichenallee verdient daher viel mehr Respekt und Beachtung durch uns!

Die Eichenallee muss erhalten werden!

Daher haben die Initiatoren eine autofreie Feier für Jung und Alt auf der denkmalgeschützten Allee auf die Beine gestellt. Das Fest lockt mit umwelt- und energiebewussten Aktionen und Kulinarien zwischen Seefeld und Weßling von 10:00 bis 17:00 Uhrdie Staatsstraße ist deshalb am Sonntag während der Veranstaltung und im Abschnitt Oberalting-Weßling für den Autoverkehr gesperrt!

Auch der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. bietet beim Eichenalleefest eine Attraktion: Rikscha-Fahrten auf der Eichenallee – energiebewußt mit Menschenkraft bewegt, ein garantierter Spaß für die Fahrgäste. Infomaterial zur Energiewende gibt es dann am Stand.

Und hier finden Sie das Programm für das Eichenalleefest 2011

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., E. Villing
Foto: Wolfgang Alexander Bajohr, www.natur-5seenland.de