Einträge ‘Umweltschutz’

END OF MEAT auf dem fsff am 1. und 2. August

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte und liebe FilmfreundInnen,

am 1. und 2. August wird auf dem 11. internationalen fünf seen filmfestival der Film THE END OF MEAT gezeigt. Er läuft am 01.08. um 19:00 Uhr in Gauting und am 02.08. um 19:00 Uhr in Seefeld. Es ist sinnvoll sich Karten zu reservieren.

Der Energiewendeverein unterstützt diesen Film des Regisseurs Marc Pierschel, der in der Sektion Publikumspreis antritt.

Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch.

Weitere Informationen finden Sie hier

Worum geht es bei dem Film?

Wie könnte eine Gesellschaft ohne Fleischverzehr und die damit einhergehende Ausbeutung von Tieren aussehen?

Philosophen, Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten legen ihre Ideen und Vorschläge dazu dar.

Doch bevor eine fleischfreie Gesellschaft Realität werden kann, muss man sich fragen, was mit den vielen Millionen Nutztieren geschehen soll, die auf der Welt leben? Sollen sie von den Menschen getrennt werden oder mit ihnen gemeinsam leben? Woher sollen wir wissen, was die Tiere wollen, die ja bekanntlich nicht sprechen können? Wovon soll sich die Menschheit ernähren, wenn Fleisch als Lebensmittel wegfällt? Und wie hängen Ausbeutung und Unterdrückung von Tieren mit der Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen zusammen?

 

Ihr Vorstand des Vereins Energiewende Starnberg

CETA-DEMO am 17. September

Freitag, August 5th, 2016

Die glorreichen Sieben gegen CETA & TTIP

Am 17. September finden zeitgleich in sieben Städten Kundgebungen gegen TTIP und CETA statt – kurz bevor in der SPD und dann im EU-Ministerrat über CETA entschieden wird. Wenn wir jetzt das EU-Kanada-Abkommen CETA stoppen, dann ist auch TTIP Geschichte. Zwar verhandeln USA und EU fleißig weiter – aber TTIP wackelt. Das ist ein erster Erfolg der Aktionsbündnisse. Die beiden undemokratischen Abkommen CETA und TTIP, die den demokratischen Staat aushöhlen und nationalen Verbraucher-, Umwelt- und Naturschutz zweifellos gefährden, müssen verhindert werden. Erste Staaten haben bereits Lehrgeld bezahlt. So hat sich Kolumbien wegen eines streng geschützten Regenwaldgebiets gegen den Abbau von Gold durch US-amerikanische und kanadische Minenbetreiber gewehrt und wurde zur Zahlung von 61 Milliarden US-Dollar durch ein internationales Schiedsgericht verklagt. Kanada hat soeben gegen eine US-Firma verloren, weil es aus Umweltschutzgründen den Betrieb eines Steinbruchs nicht zulassen wollte und muss der Firma nun – bevor noch von dieser Investitionen getätigt wurden – 300 Millionen Doller bezahlen  … Wollen wir soetwas auch bei uns? Die Macht der Wirtschaft vor dem Staat? Der souveräne Staat hat keine Souveränität mehr mit TTIP und CETA!

90.000 Menschen demonstrieren in Hannover gegen TTIP. Anlass ist der Besuch des US-Präsidenten Barack Obama.

Hier die DEMO-Termine – Wann und wo

  • In Berlin: Auftakt 12 Uhr, Alexanderplatz (Karl-Marx-Allee)
  • In Frankfurt am Main: Auftakt 12 Uhr, Baseler Platz
  • In Hamburg: Auftakt 12 Uhr, Rathausmarkt
  • In Köln: Auftakt 12 Uhr, Deutzer Werft (Siegburger Straße)
  • In Leipzig: Auftakt 12 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz
  • In München: Auftakt 12 Uhr, Odeonsplatz
  • In Stuttgart: Auftakt 12 Uhr, vor dem Hauptbahnhof

Quelle: Campact, Foto: Campact

 

 

Gärtnern ohne Torf: Machen Sie mit und schützen Sie das Klima!

Donnerstag, April 3rd, 2014

Der Frühling ist da – und mit den Temperaturen steigt gleichzeitig auch die Nachfrage der Erwerbs- und Hobbygärtner nach Blumenerde. Was dabei die Wenigsten wissen: In vielen handelsüblichen Gartenerdesäcken befindet sich hauptsächlich Torf – der Stoff aus dem unsere Moore bestehen. Da Torf in der Lage ist, Luft und Wasser speichern zu können, wird er von der Industrie seit Jahren im großen Stil abgebaut: Allein in Deutschland werden so jedes Jahr rund zehn Millionen Kubikmeter Torf für den Gartenbau verbraucht. Betroffen sind davon vor allem die Moorgebiete Norddeutschlands und zunehmend auch die fernen baltischen und russischen Hochmoore.

Genau dieser Torf, der sich in den Hoch- und Niedermooren über Jahrtausende gebildet hat, gilt als so genannte Kohlenstoffsenke: Wird er abgebaut, werden die Moore entwässert, das organische Material zersetzt sich und geht als CO2 in die Luft. Die Auswirkungen des zunehmenden Abbaus von Torf auf den Klimaschutz sind nicht zu unterschätzen: „Immerhin entsprechen die CO2-Emissionen aus dem Moorabbau in Deutschland 4,5 Prozent der Gesamtemissionen und gelten als die größte Quelle für Treibhausgase nach dem Energiesektor“, erläutert Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt vom Landratsamt Starnberg.

Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Starnberg die Kampagne „Gärtnern ohne Torf – aktiv für Moor- und Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Ziel ist es dabei einerseits, den Menschen anhand zahlreicher Führungen und Vorträgen den Moor- und Klimaschutz ins Bewusstsein zu rücken.

Andererseits soll aber auch aufgezeigt werden, dass der Verzicht auf Torf keinesfalls Nachteile für den heimischen Garten mit sich bringt: „Inzwischen gibt es zunehmend Alternativen zu den torfhaltigen Substraten, die aus Kompostmaterial aus Grünschnitt, regionalen Abfallstoffen, Holzfasern etc. zusammengesetzt sind und eine gute Qualität aufweisen“, so der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege Jürgen Erhardt.

Der Klimaschutz beginnt vor unserer eigenen Haustür: Machen Sie mit! Verzichten auch Sie auf Torf in Ihrem Garten und leisten Sie einen Beitrag zum Moor- und Klimaschutz!

Alle Informationen über die Kampagne des Landkreises finden Sie hier.

 Weitere Downloads zur Kampagne „Gärtnern ohne Torf“:

 

Quelle: Landratsamt Starnberg, Naturschutzbund Deutschland e.V.
Bild:
Alexandra H. /
www.pixelio.com

Auto stehen lassen und Umwelt schonen

Montag, März 3rd, 2014

Warum immer nur auf Kalorien verzichten? Vom 13.03. bis 13.04.2014 findet bereits zum siebzehnten Mal die deutschlandweite Aktion „Autofasten“ statt. In dieser Zeit sind Autofahrerinnen und Autofahrer eingeladen, ihr Fahrzeug möglichst wenig zu nutzen und stattdessen alternative Formen der Mobilität auszuprobieren:  Radfahren, Busse und Bahnen nutzen oder einfach zu Fuß gehen. Und wenn das Auto nicht zu ersetzen ist, dann: spritsparend fahren, Elektromobile ausprobieren oder sogar anzuschaffen, Fahrgemeinschaften bilden oder das Auto mit anderen zu teilen (Car-Sharing) – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Unterstützt wird die Aktion durch die Regierungen des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie Luxemburg. Beteiligt sind auch der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvementécologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Energie.Agentur.NRW und viele mehr.

Eine gute Idee, die umso besser funktioniert, je mehr Menschen mitmachen! Versuchen auch Sie in der Fastenzeit einfach einmal einen anderen Weg für sich selbst und Ihren Lebensstil zu finden! Gestalten Sie ihre täglichen Wege in dieser Zeit anders und tun Sie gleichzeitig unserer Natur sowie Ihrer Gesundheit etwas Gutes – und gewinnen Sie möglicherweise Erfahrungen, die sich sogar langfristig auf Ihre Umgangsweise mit dem Auto auswirken!

Mehr Informationen zum „Autofasten 2014“ finden sie hier!

 

Quellen:
autofasten.de
Energie.Agentur.NRW

Bild:
Lupo / www.pixelio.de

240 Jahre Eichenallee in Seefeld

Dienstag, Mai 3rd, 2011

Am 15. Mai 2011 findet in Seefeld das Eichenalleefest 2011 statt. Mit dieser Veranstaltung wird das 240-jährige Bestehen der Eichenallee gefeiert. Die Eichenallee steht unter (Bau-)Denkmalschutz und konnte vor allem so lange bestehen, weil sie nachhaltig bewirtschaftet wurde. Der Graf Anton Clemens zu Toerring hatten die Allee mit 765 Eichen im Jahr 1770 nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten, als Zeichen seines gestaltenden Schaffens und Symbol seiner Herrschaft angepflanzt – immerhin entstand so die erste Allee Bayerns -, sondern vor allem auch zur wirtschaftlichen Nutzung: die Eichenmast für die Tiere, das Holz zur baulichen Verwendung. Dabei wurde genau festgelegt, in welchen Zeiträumen welche Bäume reif für den Einschlag waren und wie forstgerecht nachgepflanzt werden musste, damit die Jungbäume gesund aufwachsen konnten. So steht sie auch heute noch – 240 Jahre später, jedoch arg gebeutelt von Autoabgasen, Pneu-Abrieb und Streusalzbelastung – und so geschwächt leider auch von parasitärem Pilzbefall bedroht. Die Eichenallee ist längst ein Fall für den Baumdoktor, schon lange ohne wirtschaftliche Bedeutung für die Allgemeinheit, ein historisches Relikt, das nur aus Sentimentalität erhalten wird und Kosten verursacht?

Mitnichten! Die Eichenallee erfreut uns täglich mit ihren beeindruckenden, zum Teil jahrhundertealten Baumriesen (Experten gehen davon aus, dass einige Eichen aus der Urpflanzung erhalten sind), sie ist ein grünes Symbol für Umwelt- und Klimaschutz vor Ort, für Bewahrung und Nachhaltigkeit, für Leben und Schutz und die Schönheit und Beständigkeit der Natur.

Die Eichen erzeugen lebensnotwendigen Sauerstoff, speichern tonnenweise schädliches CO2, bieten zahlreichen Tieren, wie z.B. dem Hirschkäfer und Ameisen, Vögeln und Spinnen, Würmern und Bodeninsekten Nahrung und Lebensraum und sie beherbergen interessante Pflanzengesellschaften, die andernorts längst verschwunden sind. Rund um die Eichen haben sie einen fast ungestörten Ort zum Wachsen und Gedeihen. So blühen gerade jetzt duftende Schlüsselblumen und Buschwindröschen und bis zum Fest stehen auch Unmengen rotoranger Glöckchen der Bachnelkenwurz (Geum rivale) im Schatten der Eichen. Blumen, die an den meisten Gräben und Bächen unserer Gegend längst verschwunden sind, weil in Bayern entlang der Ufer von Gräben und  Fließgewässern keine Schutzzonen eingerichtet sind und unsere Wiesen und Ackerränder ohnehin zu Agrarwüsten und Gras- und Löwenzahneinöden verkommen sind.  So steht die Eichenallee auch für Artenschutz und Artenvielfalt, ist ein Refugium für Lebewesen, die andernorts wegen der intensiven Landwirtschaft keine Chance mehr haben. Die Eichenallee verdient daher viel mehr Respekt und Beachtung durch uns!

Die Eichenallee muss erhalten werden!

Daher haben die Initiatoren eine autofreie Feier für Jung und Alt auf der denkmalgeschützten Allee auf die Beine gestellt. Das Fest lockt mit umwelt- und energiebewussten Aktionen und Kulinarien zwischen Seefeld und Weßling von 10:00 bis 17:00 Uhrdie Staatsstraße ist deshalb am Sonntag während der Veranstaltung und im Abschnitt Oberalting-Weßling für den Autoverkehr gesperrt!

Auch der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. bietet beim Eichenalleefest eine Attraktion: Rikscha-Fahrten auf der Eichenallee – energiebewußt mit Menschenkraft bewegt, ein garantierter Spaß für die Fahrgäste. Infomaterial zur Energiewende gibt es dann am Stand.

Und hier finden Sie das Programm für das Eichenalleefest 2011

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., E. Villing
Foto: Wolfgang Alexander Bajohr, www.natur-5seenland.de