Kategorie: Publikationen – Neuerscheinungen

Energiewende-Atlas online erschienen

Dienstag, Mai 30th, 2017

Potenziale und Aufgaben der Erneuerbaren Energien veranschaulicht

Berlin, 30. Mai 2017. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat den Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht. Auf rund 100 Seiten veranschaulicht der neue Atlas Schlüsselfragen für das Gelingen der Energiewende, vom weiteren zügigen Umbau im Stromsektor bis hin zum Durchbruch der Erneuerbaren im Wärme- und Verkehrsmarkt. „Mit dem Energiewendeatlas 2030 greifen wir das Thema der Potenziale von Windkraft, Solarenergie und Co. auf und erweitern es um aktuelle Fragestellungen wie Netzausbau und Speicher“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer.

Der AEE-Energiewendeatlas 2030 zeigt die Chancen eines entschlossenen Ausbaus der Erneuerbaren Energien, die sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts eröffnen. Anknüpfend an ein erfolgreiches AEE-Vorgängerformat, den Potenzialatlas 2020, wird nicht nur die mögliche Entwicklung der Erneuer-baren bis 2030 skizziert. Vielmehr werden Fragen der Systemtransformation für eine von den Erneuerbaren geprägte Energieversorgung beleuchtet. „Diese Systemtransformation ist kein Selbstzweck, sondern dringend notwendig, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, betont Vohrer.

Link zum Online-Energiewendeatlas 2030
https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/broschueren/energiewendeatlas-deutschland-2030

Diese Pressemitteilung ist ebenso wie Grafikmaterial zum Atlas online abrufbar unter:
https://www.unendlich-viel-energie.de/presse/pressemitteilungen

Drittes Rekordjahr in Folge trotz schwächelnder Sonne

Freitag, September 9th, 2016

Die globale Temperatur eilt seit Jahren von Rekord zu Rekord – dabei schwächelt die Sonnenleuchtkraft.

Erst überbot 2014 das bislang wärmste Jahr 2010, dann überbot 2015 nochmals 2014, und 2016 ist derart warm, dass schon jetzt praktisch sicher ist, dass es erneut ein Rekordjahr wird. Drei Rekordjahre in Folge – das hat es in all den Jahrzehnten der globalen Erwärmung noch nie gegeben.

 

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Nutzungspfade der Bioenergie – Gibt es den Königsweg?

Donnerstag, Oktober 22nd, 2015

Für einen erfolgreichen Umstieg auf Erneuerbare Energien ist die Bioenergie in Deutschland eine wichtige Stütze. Allerdings bestehen in der Wissenschaft zum Teil sehr unterschiedliche Einschätzungen darüber, in welchem Umfang und mit welchen Schwerpunkten die Bioenergie künftig zum Einsatz kommen sollte. Das geht aus der neu erschienenen Metaanalyse „Nutzungspfade der Bioenergie für die Energiewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. „Die Metaanalyse zeigt, wie die Vorzüge der Bioenergie im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor künftig verstärkt zur Geltung kommen könnten“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer anlässlich der Veröffentlichung des Papiers im Rahmen des Forschungsradars der AEE.

Das Flächenpotenzial zur Nutzung der Bioenergie ist begrenzt. Dennoch zeigt die Metaanalyse, dass der Biomassenutzung in vielen Studien insgesamt noch ein deutliches Steigerungspotenzial zugesprochen wird. Für die verstärkte Nutzung der Bioenergie kristallisieren sich laut der Metaanalyse zwei Hauptströmungen heraus. Zum einen liegen Studien vor, die die Bioenergie vorrangig zur Stromerzeugung in flexiblen Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) betrachten. Die Bioenergie kann demzufolge ihre Stärken zum Ausgleich der fluktuierenden Stromproduktion aus Windkraft- und Solaranlagen voll zur Geltung bringen.

Mehr Info hier.

Quelle: AEE
Bildnachweis: AEE

Metaanalyse zu Klimaschutz und Treibhausgasen

Mittwoch, April 1st, 2015

Eine neue, 22-seitige Metanalyse vergleicht die Aussagen von insgesamt 11 Studien zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Darin vergleicht das ZSW im Auftrag der AEE die aktuellen Entwicklungstrends mit Szenarien, die sich an den bestehenden Klimaschutzzielen orientieren. Im Ergebnis wird deutlich, dass es eine Lücke zwischen Ziel und Wirklichkeit gibt, die im Zeitverlauf immer größer zu werden droht.

Im Fokus der Metaanalyse von Forschungsradar Energiewende stehen die Aussagen verschiedener Studien und Szenarien zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Dabei werden die aktuellen Entwicklungstrends mit Szenarien verglichen, die sich an den bestehenden Klimaschutzzielen orientieren. Der Studienvergleich vermittelt damit einen Eindruck, inwieweit Deutschland auf dem Weg ist, seine Klimaschutzziele zu erreichen, bzw. wie groß die Lücke ist.

Zusätzlich werden die Ergebnisse der Szenarien zum Anteil der Erneuerbaren Energien, zur Entwicklung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen sowie zur Preisentwicklung von CO2-Zertifikaten im europäischen Emissionshandel betrachtet. All diese Faktoren beeinflussen den Treibhausgasausstoß in Deutschland und liefern somit Ansatzpunkte zur Erklärung der beobachteten Entwicklung bzw. für politische Steuerungsmaßnahmen.

Die vorliegende Metaanalyse betrachtet die bisherige Entwicklung sowie 17 verschiedene Szenarien für die Jahre 2020, 2030, 2050, zum Teil auch 2060 aus insgesamt 11 Studien mit Veröffentlichungsdatum ab 2011. Sie können die Zusammenfassung hier herunterladen: AEE_Metaanalyse_Treibhausgase_mrz15

Ebenfalls in diesem Zusammenhang interessant ist die Forschungsradar-Metaanalyse „Entwicklung des Energieverbrauchs“

Buchtipp: Gemeinschaftsprojekt Energiewende

Mittwoch, April 1st, 2015

Wie die Energiewende ein voller Erfolg wird

Der Anteil von Sonne, Wind & Co. am deutschen Bruttostromverbrauch beträgt mittlerweile 27,8 Prozent und liegt höher als der Beitrag der Braunkohle. Unterm Strich vermieden Erneuerbare Energien rund 148 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen.

Trotzdem geht es nicht richtig voran – zumal wenn es um Projekte vor der eigenen Haustür geht: ‚Blackout‘‚ Verspargelung, Riesenstromtrassen‘‚ Industriesterben‘ – diese Schlagwörter rund um die deutsche Energiewende bestimmen tagtäglich die öffentliche Diskussion. Der Fokus bleibt allzu oft auf diese negativen Kampfbegriffe gerichtet, ohne sie allerdings zu hinterfragen oder die Energiewende in ihrer gesamten Bedeutung zu beleuchten.

Diesen Versuch unternehmen die 16 Autoren des Buches „Gemeinschaftsprojekt Energiewende – Der Fahrplan zum Erfolg“,  herausgegeben von Ulrich Bartosch, Peter Hennicke und Hubert Weiger.  Das Buch zeichnet ein umfassendes Bild der Energiewende von den historischen Ursprüngen bis zur Gegenwart und zeigt auf, wie die Energiewende gemeinsam gelingen kann. Sie wollen mehr über dieses Buch erfahren?  Hier gelangen Sie zu unserer Buchbesprechung – folgen Sie dem Link durch einen Mausklick!

Quelle: oekom, renews – Newsletter der Agentur für Erneuerbaer Energien

Foto: Gemeinde Cölbe – Energie-Kommune

Energiebericht 2015 jetzt zum Download

Mittwoch, Februar 18th, 2015

Der offizielle Energiebericht 2015 Landkreis Starnberg „Auf dem Weg zur Energiewende“ steht ab sofort auch auf den Seiten des Energiewendevereins zum Download bereit. Er zeigt anhand konkreter Zahlen und leicht verständlicher Grafiken anschaulich, wie weit der Landkreis auf seinem steinigen Weg hin zu Energiewende bisher tatsächlich gekommen ist. Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme für die wesentlichen energierelevanten Bereiche Strom, Wärme und Verkehr werden auch entsprechende Entwicklungen und Trends – sowohl negative als auch positive – aufgezeigt. Betrachtet wird dabei sowohl der Landkreis als Ganzes, als auch die einzelnen Landkreisgemeinden. Einige Beispiele aus einzelnen Gemeinden belegen deutlich, was bereits vor Ort unternommen worden ist – und sollen gleichzeitig zur Nachahmung anregen.

 

Zum Energiebericht 2015 Landkreis Starnberg – Auf dem Weg zur Energiewende geht’s hier!

Mit „Smart Metern“ zur Energiewende

Mittwoch, Juli 23rd, 2014

Mit Hilfe von intelligenten Zählern und Messsystemen, so genannten „Smart Metern“, könnte das Stromnetz in Deutschland entlastet und der Ausbau auf der Verteilungsnetzebene bis 2030 erheblich reduziert werden. Das geht aus einer Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor.

„Smart Meter können auf vielfältige Weise zum Erfolg der Energiewende beitragen“ weiß der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung Stephan Köhler. „Vor allem ermöglichen sie es, den Netzbetrieb neu zu organisieren, die Erzeugung und den Verbrauch von Strom optimal aufeinander abzustimmen und die Integration von Erneuerbaren Energien in das Stromsystem zu erleichtern.“

Tatsächliche Erfolge könne man allerdings nur dann verbuchen, wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt werden: Zunächst muss der Gesetzgeber die entsprechenden rechtlichen Grundlagen dafür schaffen, damit eine breite Einführung von Smart Meters überhaupt erst bewerkstelligt werden kann. Daneben muss den Netzbetreibern die Möglichkeit geboten werden, die Stromeinspeisung aus dezentralen Erzeugungsanlagen sowie das Zuschalten von stromverbrauchenden Anlagen zu steuern. Und letztendlich sind auch die Verbraucher gefragt: Sie müssen allen voran die intelligenten Zähler dafür nutzen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und Strom zu sparen – etwa indem sie bestimmte Geräte zu der Zeit nutzen, zu der der Netzbetrieb sinnvoll ist. Läuft alles gut, so die Berechnungen der dena, könnte dann die Einführung von Smart Metern bis zum Jahr 2030 die für den Netzausbau notwendigen Investitionen um bis zu 36 Prozent verringern.

Die gesamte „dena-Smart-Meter-Studie“ steht hier zum Download.

 

Quelle: Deutsche Energie-Agentur
Bild:
Deutsche Energie-Agentur

Erneuerbare Energien können Tourismus fördern

Donnerstag, Mai 22nd, 2014

Regenerative Energien haben die Gesellschaft mittlerweile in ihrer ganzen Breite erfasst: Sie sind ein großer Wirtschaftsfaktor, schaffen Unabhängigkeit von umweltschädlichen Energieimporten aus dem Ausland und verhelfen als Klimaschützer Nummer eins Schritt für Schritt zur Energiewende. Weil der Ausbau von Windkraftwerken, Solaranlagen und Co. vor allem dezentral stattfindet, sind die umweltfreundlichen Energieerzeuger auch mehr und mehr im Landschaftsbild präsent.

Dass sich dies nicht negativ auf die Freizeitgestaltung und den Tourismus auswirken muss, sondern sich sogar sehr gut damit kombinieren lässt, wurde in einem Pressegespräch der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) deutlich. Vorgestellt wurde dort die überarbeitete Neuauflage des Reiseführers „Deutschland: Erneuerbare Energien erleben“. Autor Martin Frey, Fachjournalist und Geograph, stellt darin über 190 Reiseziele zu Energieprojekten in ganz Deutschland vor.

Dass Erneuerbare Energien tatsächlich spannende Ausflugsziele sein können und sich nebenbei auch noch problemlos in das Konzept des nachhaltigen Tourismus einbetten, sieht man beispielsweise im fränkischen Wunsiedel. Die Festspielstadt versorgt sich und ihre Besucher mittlerweile zu 100 % selbst mit nachhaltig erzeugter Energie. Vor Ort führt ein Pfad zu vielen sehenswerten regenerativen Projekten, die so aus nächster Nähe kennengelernt werden können. Die Idee geht auf: In Wunsiedel kämen Erneuerbare Energien in der Freizeit- und Urlaubsbranche nicht nur zum Einsatz, man erschließe dadurch gleichzeitig auch eine neue Art des Tourismus, erläutert der Geschäftsführer der hiesigen Stadtwerke, Marco Krasser: „Nur mit Erneuerbaren Energien bleibt die Region touristisch attraktiv“.

 

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien
Bild:
Rainer Sturm / www.pixelio.de

Aktuelle Vorträge ab sofort im Mitgliederbereich

Donnerstag, März 6th, 2014

Mit einem neuen Service wartet der Mitgliederbereich der Energiewende Starnberg e.V. auf: Dort stehen ab sofort alle aktuellen Vorträge im PDF-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Darüber hinaus bietet der Verein seinen Mitgliedern weiterhin die gewohnt große Auswahl an kostenlosen Informationen, Vorlagen und Werbeartikeln: Alles, was für die Vereinsarbeit benötigt wird, finden Sie hier von Logovorlagen (höhere Auflösungen bitte per E-Mail anfordern!), Flyern, Broschüren und Mitgliedsanträgen bis hin zu vorrätigen Blanko-Vereinsplakaten zum individuellen Eindruck sowie Radiergummis oder Post-it-Blöcken mit dem Energiewende-Emblem.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie noch weitere Informationen zum Mitgliederservice des Energiewendevereins? Schreiben Sie uns eine E-Mail!

Früh übt sich: Lernbox für junge Energiesparer

Donnerstag, Oktober 31st, 2013

Wer wirklich effizient und nachhaltig Energie sparen will, sollte sich am besten vorher mit den Grundlagen zu Erzeugung und Verbrauch auseinandersetzen. Im Alltag schrecken jedoch viele vor den scheinbar komplexen und schwer vermittelbaren Energiethemen zurück, obwohl sie unser aller Leben alltäglich und unmittelbar prägen.

Das muss nicht sein, weiß der Verein für nachhaltige Energiewirtschaft strom.org – wenn man sich nur früh genug mit den Fragen rund um den Strom auseinandersetzt. Deshalb hat der Verein eigens ein Paket geschnürt, mit dessen Hilfe bereits Kindern und Jugendlichen das Thema näher gebracht werden soll. Die „LernBox Energie“ kann kostenlos von Schulen bestellt werden. Sie beinhaltet einen Multimeter zur Messung von Spannung, Stromstärke oder Stromwiderstand sowie einen Solarkit, mit dem ein Solarauto, ein Solarboot oder ein Solarroboterhund gebaut werden kann. Daneben sind Aufgaben- und Informationsblätter zum Thema Energie und Strom enthalten. Konzipiert wurde das Paket grundsätzlich für alle Schüler von der siebten bis zur neunten Klasse, für andere Altersstufen kann es aber auch leicht angepasst werden.

Die Lernbox wird zu 100% aus eigenen Mitteln der Vereinsmitglieder finanziert und kann deshalb für alle Schulen komplett kostenlos ab sofort unter www.strom.org/lernbox bestellt werden. Mehr Informationen finden Sie hier!

 

Quelle: www.strom.org
Bild: www.strom.org