Kategorie: Publikationen – Neuerscheinungen

Neu: Broschüre energieeffiziente Umwälz- und Solarpumpen

Montag, September 5th, 2011

Die Energiewende erfordert nicht nur den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, sondern insbesondere Energieeinsaprungen und mehr Energieeffizienz.

Das Bundesamt für Ausfuhr- und Wirtschaftskontrolle – BAFA hat deshalb druckfrisch eine neue Broschüre herausgegeben. Unter dem Titel: Erneuerbare Energien – Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A und Solarpumpen in BC-Bauweise werden auf 30 Seiten energieeffiziente Pumpen mit exakter Typenbezeichnung und nach Herstellern geordnet in einer Tabelle aufgelistet. In der letzten Spalte sind Bemerkungen, z.B. zu Bauart, Besonderheiten, baugleichen Pumpen mit anderer Typenbezeichnung oder vergleichbare Pumpen anderer Hersteller zu finden. Die Liste mit Stand 29.08.2011 – also August dieses Jahres – erhebt zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie ist aber mit Sicherheit eine gute Hilfe für Hausbesitzer und Installateure, die sich mit dem Thema Heizungs- und Solarpumpentausch befassen, einen Pumpentausch in Erwägung ziehen oder Kunden diesbezüglich beraten.  Schließlich kann mit Pumpen der Effizienzklasse A jede Menge Pumpenstrom gegenüber den herkömmlichen, alten Pumpen eingespart werden, denn die neuen Pumpen verbrauchen bis zu 95 % weniger Energie und sparen so über 100 Euro Stromkosten pro Jahr ein. Das lohnt sich nicht nur für Geldbeutel, sondern spart viel Energie, wertvolle Ressourcen und Kosten für fossile Brennstoffe und wirkt sich deshalb positiv auf Umwelt und Klima aus!

Viele Gemeinden und Landkreise bieten schon Heizungspumpen-Tauschaktionen für ihre Bürger an, um mit wenig Aufwand die CO2-Bilanz zu verbessern.  Die örtlichen Installateure gewähren bei diesen zeitlich limitierten Aktionen meist besonders günstige Festpreise für den Heizungsumwälzpumpentausch an. Dieser beinhaltet die Kosten für den Ausbau der alten, den Preis für die neue Pumpe und die Montage.

Quelle: BAFA

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V., Evelyn Villing

Foto: WILO

Buchtipp: Altbauten sanieren – Energie sparen

Mittwoch, Juni 1st, 2011

3. aktualisierte Auflage des BINE-Fachbuchs

Autoren: Doris Haas-Arndt und Fred Ranft

Energiewende ganz konkret: Altbauten verbrauchen viel und zunehmend teure Energie. Investitionen in Wärmedämmung und eine bessere Haustechnik zahlen sich also bei der Energiebilanz und den Heizkosten aus. Und: Energie die eingespart wird, muss auch nicht in Kraftwerken erzeugt werden. Mit abgestimmten Sanierungsmaßnahmen lässt sich – bei gestiegenem Wohnkomfort – der Wärmebedarf von Altbauten um bis zu 70% reduzieren, das schont Geldbeutel und Klima. Wie das geht, zeigt das BINE-Fachbuch „Altbauten sanieren – Energie sparen“, das jetzt als 3. aktualisierte Ausgabe erschienen ist.

Weil Sanierungsmaßnahmen eine Generation und mehr überdauern, hilft eine professionelle Planung der Maßnahme, Fehler zu vermeiden und an alle wichtigen Details zu denken. Das Buch führt in die architektonischen, physikalischen und technischen Grundlagen der Sanierung ein. Schwerpunkte sind die Analyse von Schwachstellen, Maßnahmen für die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik sowie Erfahrungen aus realisierten Projekten. Der gesetzliche Standard bildet dabei die Untergrenze der Möglichkeiten. So bietet das Buch eine Fülle an Anregungen, um auch aus Altbauten echte Energiesparhäuser zu machen.

Autoren sind Prof. Fred Ranft und Prof. Dr.-Ing. Doris Haas-Arndt. Herr Ranft lehrt als Professor für „Entwerfen – ökologische Planungs- und Entwurfskonzepte“ an der FH Köln und verfügt als Architekt über eine langjährige Erfahrung in der energetischen Gebäudesanierung. Frau Haas-Arndt leitet seit 2010 den Fachbereich „Baubetriebsmanagement“ an der Fachhochschule des Mittelstands in Pulheim.

Das BINE-Fachbuch „Altbauten sanieren – Energie sparen“ können Sie online über den Link bei BINE bestellen.Quelle: BINE-Informationsdienst – Energieforschung und Praxis

Klimaschutz ohne Kernenergie? – Das mach‘ ich mit Links!

Montag, April 11th, 2011

wi_logo_srgbSeit nunmehr 20 Jahren engagiert sich das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie Gmbh für Nachhaltigkeit und eine intakte Umwelt. Ernst Ulrich von Weizsäcker war fast ein Jahrzehnt Präsident des renommierten Instituts, die Publikation „Zukunftsfähiges Deutschland“ hatte 1996 für Furore gesorgt. Anlass für die Institutsgründung war die Agenda 21. 1992 verpflichteten sich auf der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 178 Staaten auf dieses Programm, die Agenda für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und ökonomisch tragfähige Entwicklung im 21. Jahrhundert. Es bestand Konsens, dass Umwelt und Entwicklung zusammen gedacht werden müssen und gemeinsame Lösungen brauchen. Als Konsequenz dieser Einsicht sollten sich die Produktions- und Konsummuster der Industrieländer ändern.

Die Studie Zukunftsfähiges Deutschland – Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung beantwortete 1996 die Frage nach dem Status quo sowie der Strategie mit aufrüttelnden Fakten, Zielen, Maßnahmen und Leitbildern. Die Studie wurde von der Naturschutz und Umweltorganisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der katholischen Entwicklungsorganisation Misereor gemeinsam herausgaben und vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet.

2008 erschien die Fortsetzung Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt.  Das Institut forscht seitdem weiter unermüdlich an Möglichkeiten für ein gerechtes und nachhaltiges Leben und die Bewusstseinsbildung – für alle Menschen auf unserem Planeten.

Nun hat das Institut auf seiner Internetseite eine aktualisierte Linkliste zum Klimaschutz ohne Kernenergie eingestellt. Die Linkliste ist in Form einer übersichtlichen Tabelle angelegt, die die Verlinkungen sowohl unter 6 Kategorien thematisch einsortiert als auch die Kategorien selbst inhaltlich kurz umreißt, so dass eine leichte Orientierung möglich ist.

So finden sich unter der Kategorie Strom hinweise zum Kauf energieeffizienter Geräte, zum Thema Stand-by-Verbräuche und Strom-Wechsel zu unabhängigen Ökostromanbietern. Die Kategorie Wärme reicht von Lüften über Dämmen bis zu Umwälzpumpen und Heizmitteln und unter Kapital sind nachaltige Investments zu finden. Weitere Themen sind Mobilität, Förderung und Information.

Die Linklist e erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber nach unserer Meinung für alle ein sinnvolles Instrument, die selbst aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten.

Auf der Internetseite des Instituts finden sich auch interessante Publikationen gegliedert nach Forschungsbereich.

Darüber hinaus bietet das Wuppertal Institut jede Menge interessanter Informationen für alle Nachhaltigkeits-Verfechter, Umweltbewussten,  und Energiewende-Aktiven. Mehr erfahren Sie hier!

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

Neu erschienen: Bauer Hubert und der Hexenwald

Dienstag, Februar 8th, 2011

Bauer Hubert und der Hexenwald, FNR 2010

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) bringt anlässlich des von der UNO ausgerufenen Jahres der Wälder 2011 eine neue Bildergeschichte mit Bauer Hubert heraus. In dem Büchlein „Bauer Hubert und der Hexenwald“ wird kindgerecht die Bedeutung des Waldes und der Begriff der Nachhaltigkeit erklärt. Mit der Bauer Hubert-Serie macht die FNR das Thema Nachwachsende Rohstoffe Kindern ab 4 Jahren auf unterhaltsame Art verständlich. Bestellt werden kann das neue Heft bei der FNR im Internet unter www.fnr.de, Stichwort Mediathek.

Kurze Inhaltsskizze

In Folge 8 macht es Bauer Hubert spannend und lenkt seine Nichte Paula und seinen Neffen Leon auf einer Hackschnitzeljagd durch den geheimnisvollen Wald. So entdecken Paula und Leon mit Hilfe von Hubert hinter jedem Baum etwas Neues und sind völlig begeistert darüber, was der Wald alles zu bieten hat.

Das Heft ist kostenfrei in der Mediathek der Fachagentur unter www.fnr.de bestellbar. Auf www.bauer-hubert.info kann man mehr über Hubert und seine Abenteuer erfahren. Spiel und Spaß kommen ebenfalls nicht zu kurz.
In der Bauer-Hubert-Serie sind bisher erschienen:

Quelle: Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR), www.fnr.de