Kategorie: Vortrag

Infotag KWK am 10. April

Donnerstag, April 4th, 2019

10. April.2019 findet in München der 8. Infotag

zur Flexibilisierung von Erdgas-KWK-Anlagen bei Fern- und Nahwärmeversorgern sowie in Industrie, Gewerbe, Krankenhäusern, Alten-/Pflegeheimen und Wohnungswirtschaft statt. Integraler Bestandteil der Tagung ist eine Fachausstellung. Der Infotag richtet sich primär an Unternehmen in Bayern.
WORUM GEHT ES?
Den KWK-tangierten Unternehmen steht ein enormer Paradigmenwechsel bevor, verbunden mit großen Chancen für Betreiber sowie Anbieter von KWK-Anlagen und Dienstleistungen. Anlagen über 100 kW elektrisch werden künftig in der Regel nicht mehr für die Grundlast mit mehr als 5000 Betriebsstunden pro Jahr ausgelegt werden, sondern für 2000 bis 3000 Stunden. Die Anlagenleistung für Neu- und Bestandsanlagen (!) wird sich im betriebswirtschaftlichen Optimum mehr als verdoppeln, der KWK-Wärmeanteil deutlich erhöhen und ein Großteil des erzeugten Stroms wird – anders als in der Vergangenheit – auch bei Eigenerzeugern in Industrie, Gewerbe usw. in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
WAS IST GESCHEHEN?
Das KWK-Gesetz 2017 hat für Anlagen mit mehr als 100 kW elektrischer Leistung die Wirtschaftlichkeitsparameter grundlegend verschoben. Denn bei solchen Anlagen wird in der Regel nur noch derjenige Strom mit einem Zuschlag gefördert, der in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist wird. Strommarktorientierte Einspeisung bringt höhere Erlöse. Dies hat eine selbst für Fachleute überraschend starke Veränderung für die wirtschaftlich optimale Auslegung zur Folge. Das Ausmaß dieser Veränderung wird erst mittels Optimierungssoftware vollständig ersichtlich. Dies gilt nicht nur für neue Standorte, sondern auch für bestehende Anlagen. Auch hier bietet sich in vielen Fällen mit dem neuen KWK-Gesetz eine außerordentliche Ertragsmöglichkeit auf der Stromseite, mit der die Kosten der Wärmeerzeugung deutlich gesenkt werden können. Voraussetzung ist, dass ein zusätzliches Potenzial zur Substitution von Wärme aus Kesselfeuerung durch Wärme aus KWK gegeben ist.

WAS BIETET DER INFOTAG?
Die Veranstaltung informiert kompakt an einem Tag über Voraussetzungen und Chancen einer flexiblen Fahrweise von KWK-Anlagen und die erforderlichen Schritte. Dazu dienen Vorträge erfahrener Fachleute in Verbindung mit viel Zeit für Fragen und Diskussionen unmittelbar im Anschluss an die Vorträge. Zwischen den Fachbeiträgen besteht viel Zeit für Gespräche zwischen den Teilnehmern und mit den ausstellenden Firmen, die spezielle Anlagen und Dienstleistungen für den Flex-Betrieb von KWK-Anlagen anbieten. Letztere sind neben den Vorträgen und Diskussionen ein wesentliches Element der Informationsvermittlung.
WEITERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG
auf www.kwkkommt.de

direkt: https://app1.edoobox.com/KWKkom18/Infotage%20Flex-KWK/Veranstaltung.ed.359456/?edref=kwkkom18

Verbietet das Bauen

Montag, Februar 11th, 2019

»Verbietet das Bauen oder müssen wir das Wohnen neu denken?«

Diese Frage wird im gleichnamigen Vortrag von Daniel Fuhrhop gestellt. Der Fachautor für Architektur, widmet sich am Donnerstag, den 21. Februar um 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Starnberg ganz dem Thema Wohnen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Fehlt Wohnraum oder haben wir sogar zu viel davon? Zwar suchen viele Menschen in München und Umgebung bezahlbare Wohnungen, aber anderswo stehen Zimmer leer. In schrumpfenden Gemeinden im Bayerischen Wald, aber auch in Häusern in Starnberg, die den Bewohnern zu groß geworden sind, liegt ungenutzter Wohnraum. „Angesichts ungenutzter Fläche in Altbauten sollten wir nicht neu bauen“, sagt Buchautor Daniel Fuhrhop und zeigt in seinem Vortrag Alternativen auf, um den „unsichtbaren Leerstand“ zu entdecken und dabei Wohnwünsche zu erfüllen.

Der Referent wird das Thema Wohnraumknappheit an diesem Abend gegen den Strich bürsten. Denn möglicherweise leidet man im Landkreis Starnberg auf hohem Niveau. Zumindest drängt sich mancherorts der Eindruck auf, wenn einzelne Menschen allein ein großes Haus bewohnen oder ganze Villen offensichtlich leer stehen. Hinzu kommen soziale Aspekte wie die Einsamkeit nicht nur von älteren Menschen, wenn der Partner verstorben ist, oder Trennung und Scheidung dem Traumbild von trauter Zweisamkeit im Eigenheim ein jähes Ende bereitet haben. Auch jüngere Menschen sehnen sich immer mehr nach gemeinschaftlichen Wohnformen. Der Wille ist da, der Schritt zum tatsächlichen Umbau und Umsetzung neuer Wohnformen dann oft zu groß und mit Hindernissen gepflastert. Auch weil solche Wege und neue Formen des Zusammenlebens ungewohnt sind. Der Abend lädt ein, die Wohnungsnot aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und sich ohne Denkverbote über innovative Wohnformen und Baukonzepte der Zukunft auszutauschen.

Der Referent, Daniel Fuhrhop, ist Fachautor für Architektur und neue Wohnformen. Mit seinem Buch »Verbietet das Bauen« hat er 2015 Aufsehen erregt. Er schildert darin 50 »Werkzeuge«, wie wir unsere vorhandenen Häuser anders und besser nutzen können, mit ökonomischen und sozialen Argumenten. Sein jüngstes Buch heißt »Einfach anders wohnen« und enthält „66 Raumwunder für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte“.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stabstelle Klimaschutz, der Fachstelle für Senioren am Landratsamt Starnberg, dem Energiewendeverein des Landkreises Starnberg und der Volkshochschule Starnberg.

„Lustvoll die Welt retten?“

Donnerstag, November 22nd, 2018

Fragen an Christof Drexel, Referent bei einer Veranstaltung am 9.11.2018 in Starnberg mit dem Vortrag

„Zwei Grad – eine Tonne: Das Klimaziel erreichen und die Welt verändern?!“

Wie die Klimaziele zu erreichen sind und die Welt noch anderweitig davon profitiert, dazu hatte die STAgenda und das Landratsamt am 9. November den Buchautor und Unternehmer Christof Drexel eingeladen. Er zeichnete einen Weg zu erfolgreichem Klimaschutz und wie der einzelne dabei mitwirken kann. Derzeit wird in den Medien immer wieder berichtet, dass wir das 1,5- oder 2-Grad-Ziel nicht mehr erreichen können. Der Autor zeigte überzeugend in vielen Schritten und Kapiteln bis hin zu „Frieden durch globale Gerechtigkeit“, dass alle Lösungen längst vorhanden sind. Wir haben Herrn Drexel folgende Fragen gestellt:

Lustvoll die Welt retten, lautet gleich das erste Kapitel Ihres Buches. Wie soll das gehen?

Ein Lebensstil, der dem Paradigma vom immerwährenden Wachstum eine Absage erteilt, bewirkt eine Reihe von Veränderungen: Er befreit von Zwängen, denen wir in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind – immer noch mehr zu konsumieren, noch mehr zu arbeiten, noch mehr zu reisen, noch weiter zu reisen, etc. Es ist uns oft schon gar nicht mehr bewusst, wie sehr wir fremdbestimmt agieren. Früher war man wenigstens nur dem Nachbar das neue Auto neidig, heute erzeugen Werbung und niederschwelliges Fernsehen eine Schweinwirklichkeit, die allzu gerne mit dem richtigen Leben verwechselt wird. Sich von diesen Zwängen zu befreien, kann schon mal sehr lustvoll sein. Des Weiteren kann man in puncto Gesundheit und Lebensfreude viel gewinnen: Indem man z.B. Bewegung in den Alltag einbaut, den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad bestreitet, genussvoll gutes (Bio-)Fleisch – dafür etwas weniger – isst. Das alles dient dem Klimaschutz und macht uns sicher nicht unglücklicher. „Verzicht“ muss in diesem Zusammenhang kein Reizwort sein: Eigentlich müssen wir uns nur von dem trennen, was uns eh schon lang nicht mehr lieb ist.

Ihr Buch baut auf den Dreiklang Lebensstil, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Wie kann das gelingen, solange das Erdöl und Flugreisen billig sind und die erneuerbaren Energien sich oft nicht rechnen?

Die Frage ist, für wen sich das nicht rechnet. Berücksichtigt man beispielsweise die externalisierten Kosten des Autoverkehrs (also jene Kosten, die zwar vom Autoverkehr verursacht wurden, aber von der Allgemeinheit getragen werden müssen), ist das Autofahren deutlich teurer als etwa mit der Bahn zu fahren. Dasselbe gilt für den Flugverkehr, dessen Treibstoffe nicht besteuert werden, für die subventionierten „alten“ Energieformen, und vieles andere. Verlagern wir die Steuerlast von der Arbeit auf die Ressourcen, wird das Steuersystem nicht nur gerechter und viel, viel einfacher; es resultiert auch zwangsläufig nachhaltiges Handeln daraus. In der Politik, in der Wirtschaft, in der Bevölkerung.

Unter Ihren 10 Thesen lautet eine: Die wichtigsten politischen Player sind die Kommunen. Wo sich Bürger und Politiker noch kennen, ist die Glaubwürdigkeit von Entscheidungen am größten: Wie lassen sich politische Akteure und Verantwortliche überzeugen? Viele Bürgermeister behaupten, sie tun schon genug für den Klimaschutz, oder das wäre alles viel zu teuer, und könne man sich nicht leisten.

Die Basis für richtiges Handeln ist Wissen. Wir sprechen noch viel zu wenig darüber, welche Bedrohung der Klimawandel einerseits darstellt und welche Chancen andererseits im Stoppen der globalen Erwärmung liegen. Weil dies nämlich nicht mit einem kosmetisch veränderten „Weiter-So“ funktionieren wird. Das Stoppen der globalen Erwärmung wird diese unsere Welt von Grund auf verändern und zwar zum Guten. Darüber hinaus sind die Zusammenhänge noch zu wenig bekannt – mit welcher Maßnahme kann eine Gemeinde welche Wirkung erzielen? Da ist so Vieles möglich. Wer bereits „genug für den Klimaschutz“ tut, ist sich der Tragweite der Problematik nicht bewusst, das wage ich zu behaupten. Wir sind erst am Anfang des erforderlichen Wandels.

Immer wieder gibt es Forderungen, die Politik müsste durch Verbote und Richtlinien einen strengen Rahmen vorgeben, dann würden Bürger*innen und Konsument*innen automatisch im Sinne des Klimaschutzes handeln. Andererseits widerspricht eine Art Ökodiktatur den Grundsätzen einer freiheitlichen Demokratie. Brauchen die reichen Länder mehr Verbote?

Wer also Verbote und Richtlinien erlässt, ist ein (Öko-)Diktator? Mit Verlaub, unser gesellschaftliches Dasein fußt auf einer beachtlichen Anzahl von Regeln und Gesetzen, Ge- und Verboten, Richtlinien und Konventionen. Die Frage ist ja nur, was dieses Regelwerk jeweils bewirken soll. Wenn wir wollen, dass die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten weiterhin zu Gunsten von Wachstum und Vermehrung von Reichtum zerstört werden, dann brauchen wir nichts zu verändern. Sollen aber auch kommende Generationen noch von den natürlichen Ressourcen leben können, müssen wir diesen kostbaren Ressourcen auch den entsprechenden Preis geben. Dazu braucht es keine neuen Verbote, sondern eben nur ein (fundamental) umgebautes Steuersystem.

Was würden Sie den Entscheidern und der Bevölkerung in Starnberg als „Hausaufgabe“ aufgeben?

Die Verantwortung für ein nachhaltiges Steuersystem ist auf nationaler und internationaler Ebene angesiedelt, den Verantwortlichen in den Kommunen kommt eine – in gewisser Art – noblere Aufgabe zu: Nachhaltige Lebensstile etablieren, den Wandel sichtbar machen. Die Möglichkeiten hierzu sind mannigfaltig: Von der hochwertigen Energie- und Sanierungsberatung, der Forcierung von gemeinsamem Bauen, über die Förderung von Fahrrad- und Elektro-Mobilität, bis hin zum kommunalen Gemeinschaftsgarten, der biologisch bewirtschaftet wird. Darüber hinaus ist die lokale und regionale Wirtschaft zu stärken: Reparaturcafés und Tauschbörsen, öffentliche Verleihe von verschiedensten Gebrauchsgütern, u.v.m. Das allerwichtigste ist aber, als Vorbild zu wirken. Sowohl als Kommune, die bspw. ihre öffentlichen Gebäude im besten Energie-Standard baut, als auch als BürgerIn. Menschen lassen sich viel lieber von guten Beispielen überzeugen als von Gesetzen.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und erzählen Sie davon! Gesellschaftlicher Wandel findet durch das Handeln einzelner Menschen statt. Ausschließlich.

20 Jahre Förderprogramm für regenerative Energien in Seefeld

Dienstag, Oktober 23rd, 2018

Mit über 100 Teilnehmern übertraf die Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Förderprogramm für regenerative Energien in Seefeld“ am 19. Oktober 2018 im Haus Peter & Paul in Seefeld alle Erwartungen. Das virtuose musikalische Rahmenprogramm von Marie-Josefin Melchior und Johann Zeller mit Geige und Akkordeon begeisterte das Publikum und verlieh den fachlichen Information über Geschichte und Perspektiven der Energiewende einen festlichen Rahmen. Eingeladen hatten die Gemeinde Seefeld gemeinsam mit dem Arbeitskreis regenerative Energien der lokalen Agenda21.
Voller Bewunderung bestaunte der Ehrengast Hans Noppenberger, ehemaliger Bürgermeister von Schalkham im Landkreis Landshut, die Ergebnisse von 20 Jahren Förderprogramm, die Bürgermeister Wolfram Gum in seiner Begrüßung aufgezeigt hatte. Nicht zuletzt sein Vortrag am 15.10.1998 im Schützenheim Drößling lieferte einen entscheidenden Anstoß zum Start des Programms. Bürgermeister Wolfram Gum war kurz nach diesem Vortrag ein Teilnehmer der vom Agenda21-AK organisierten Exkursion nach Schalkham. Hervorgehoben wurden von Noppenberger in seiner kurzen Ansprache die Aspekte Niedrigenergie- / Passivhäuser, energetische Sanierung und Umstellung von Heizungen auf regenerative Energien als die aus seiner Sicht richtigen Schwerpunkte im Förderprogramm. Dr. Walter Kellner, Vorsitzender des Vereins Energiewende Landkreis Starnberg (ELS) hob in seinem Grußwort die sehr langsame Entwicklung des Bewusstseinswandels, von den ersten Anfängen des EEG bis heute hervor. Unter diesem Aspekt würdigte er die Ausdauer der Initiatoren des Förderprogramms.


Interessiert und gespannt lauschten die Besucher auch dem Fachvortrag von Dipl. Phys. Jörg Sutter, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zum Thema PV und Speicher zur Optimierung des Eigenverbrauchs. In einer Gesamtübersicht zeigte er auf, dass im ersten Halbjahr 2018 die Energiewende in Deutschland bei der Stromerzeugung mit einem Anteil von etwa 40% schon auf gutem Wege ist. Im Wärmebereich dagegen gibt es eher eine Stagnation, im Verkehrssektor sind sogar steigende Emissionen zu verzeichnen. Mit einer aufschlussreichen Graphik der Agentur für erneuerbare Energien (AEE) für das Jahr 2016 zeigte er auf, dass etwa 70% der installierten Leistung für Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Eigentum von Bürgern ist.

Aktuell passend zur Solarkampagne im Landkreis Starnberg konnte er detailliert darstellen, wie durch den Einsatz von Photovoltaik einschließlich Speichern die Eigennutzung von Strom verdoppelt werden kann. Unterstützt wird dieser Vorteil durch die weiter sinkende EEG-Einspeisegebühr sowie die enorm gesunkenen Speicherkosten. Zwei Beispiele aus der Praxis von Nutzern des Förderprogramms in Seefeld und Hechendorf untermauerten diese theoretischen Ausführungen sehr anschaulich. Beide betreiben PV-Anlagen mit Speicher. Dabei konnte aufgezeigt werden, dass sogar im Landkreis Starnberg eine bilanzielle Autarkie – einschließlich des Betriebs eines E-Autos – erreicht werden kann.
Beim Genuss bester Bio-Produkte freuten sich auch die beiden weiteren Ehrengäste, Hermann Ramsauer und Alfred Krumpe, Gründungsmitglieder des Agenda21-AK „Regenerative Energien“ und Mitbegründer des Förderprogramms, über den Erfolg „ ihres“ Förderprogrammes und den gelungenen Verlauf des Abends.

 

Die im Foyer gezeigte Ausstellung „Kraftwerk Sonne“ und die Beiträge während der Veranstaltung regten zu einem Erfahrungsaustausch und vielen Diskussionen an und beschlossen den festlichen Abend.

 

 

Plastikmüll vermeiden – Vortrag am 4. Juli

Montag, Juni 25th, 2018

Plastik verseucht unsere Meere, vermüllt unsere Umwelt und gefährdet Tiere

Microplastik findet man  inzwischen überall.

Auch in Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen

und am Ende landet Microplastik über die Nahrungskette in unserem Blutkreislauf

Wollen wir so weiter machen?

Am 4. Juli 2018 um 19:30 Uhr laden wir Sie ein zu einem Vortrag im Landratsamt Starnberg, im großen Sitzungssaal.

Manuela Gaßner

Plastikmüll vermeiden – praktisch, einfach, realistisch

mit Tipps, wie man täglichen Leben weniger Plastik verwenden kann

Der Eintritt ist frei

 

C.A.R.M.E.N. Fachgespräch Photovoltaik

Dienstag, April 24th, 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie auf unser C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch

„Photovoltaik – Nutzungsdauer verlängern! Aber wie?“
am Mittwoch, den 13. Juni 2018, ab 10:00 Uhr
in Starnberg

aufmerksam machen. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Landratsamt Starnberg und der Solarkampagne „Die Sonne nutzen“ im Landkreis Starnberg. Neben aktuellen Rahmenbedingungen thematisieren die Referenten Problemstellungen, die sich während des Betriebs von Photovoltaikanlagen ergeben können. In diesem Zusammenhang wird u. a. beleuchtet, wie man den Zustand von Photovoltaikanlagen aus technischer und wirtschaftlicher Sicht bewerten kann. Darüber hinaus werden Einblicke in bestehende Solarstromkonzepte gegeben sowie neue potenzielle Einsatzmöglichkeiten nach 20 Jahren EEG-Einspeisevergütungszahlungen vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus dem privaten, landwirtschaftlichen und gewerblichen Bereich, Projektierer, Energieberater, PV-Anlagenbesitzer, alle die es werden wollen sowie fachlich Interessierte.

Eine Anmeldung zum Fachgespräch ist bis zum 8. Juni 2018 möglich. Das Anmeldeformular finden Sie HIER

Weitere Informationen zur Veranstaltung können Sie dem beigefügten Programm mit Anmeldeformular entnehmen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in Starnberg begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

C.A.R.M.E.N. e.V.

Vortrag 18.04. in Herrsching: Mieterstrom

Dienstag, März 27th, 2018

„Mieterstrom: Rentabel, Sicher, Unabhängig!“

Wohnanlagen mit eigenem Solar-Strom versorgen
am Mittwoch, den 18.04.2018
um 19:00 Uhr
VR-Bank, Bahnhofsplatz 4, 82211 Herrsching

Wie kann man als Eigentümer/-in einer Immobilie bzw. als Wohneigentumsgemeinschaft seine Bewohner/-innen mit einer Photovoltaik-Anlage günstig mit Strom versorgen? Das neue Mieterstromgesetz von 2017 hat dafür gute Voraussetzungen geschaffen. Der Vortrag stellt sowohl technische Möglichkeiten, als auch wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen vor.
Als Mieterstrom wird der Strom bezeichnet, der von einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes (oder in einem Blockheizkraftwerk) erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter/-innen und Eigentümer/-innen, aber auch
Gewerbe) in diesem Gebäude geliefert wird.
Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen kleinere Gebäude mit wenigen Mietparteien und mittelgroße Mehrfamiliengebäude.
Bild: Neue Wohnanlage in Seefeld mit Mieterstrom Vortrag und Diskussion mit Dr. Andreas Horn, langjähriger Experte für Mieterstrommodelle und Gerd Mulert, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG, der die Theorie mit Praxisbeispielen von Mieterstrommodellen aus der Region ergänzt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil der Solarkampagne im Landkreis Starnberg.
Weitere Informationen: www.energiewende-sta.de

10 Jahre Energiewende

Donnerstag, Januar 4th, 2018

Im Dezember 2005 hat der Kreistag des Landkreises Starnberg beschlossen, das Energiewende-Ziel (100% erneuerbare Energien bis 2035) zu unterstützen.  2 Jahre später gründete sich unser Verein. Daran haben wir uns am 10. November 2017 erinnert und mit vielen Gästen und Mitgliedern des Energiewendevereins  gefeiert.

Herr Landrat Roth hat ein – wie immer – motivierendes Grußwort an die Anwesenden gerichtet, sich für die Arbeit in den vergangenen Jahren bedankt, aber auch klar gemacht, dass noch ein weiter Weg vor uns allen liegt, um die Energiewende rechtzeitig zu schaffen. Dazu soll auch die Solarkampagne beitragen, die der Verein beantragt hat und die das Landratsamt großzügig unterstützt und die mit weiteren Kooperationspartnern auf viele engagierte Füße gestellt werden soll, um den Landkreis erneuerbar voranzubringen.

Hans-Josef Fell, der Vater des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes von 2002. Heute Präsident der Energy Watch Group und weltweit als Berater für die Energiewende unterwegs hielt den Festvortrag, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Musikalisch wurden unserer Feier vom Combo-Tronic Jazz Trio unterhaltsam und unaufdringlich umrahmt – empfehlenswert!

Umwelt-Energietag für Geflüchtete

Donnerstag, Juli 6th, 2017

Fit für die eigene Wohnung
Umwelt-Energietag für Geflüchtete in Herrsching und Starnberg
Sparsam mit Wasser umgehen, die Heizung bewusst steuern und Abfälle richtig trennen: warum das wichtig ist und wie das geht, wird Geflüchteten bei zwei sogenannten „Umwelt-Energietagen“ am 15. Juli, im Pfarrzentrum St. Nikolaus in Herrsching, Mitterweg 20, und am 22. Juli im Seniorentreff der Caritas in der Hanfelder Straße 10 jeweils von 11-18 Uhr vermittelt.

Manchem Flüchtling ist nicht bewusst, wie wichtig der Schutz von Ressourcen ist und welchen Stellenwert das Thema in Deutschland hat. Auf den ersten Blick erscheint es als Land des Überflusses, in dem Sparen nicht notwendig ist. Auch der Umgang mit Abfällen ist sehr unterschiedlich: „Die Gewohnheiten, Müll zu entsorgen, reichen weltweit von einfach auf die Straße werfen, wilden Müllkippen bis hin zum akkuraten Ausspülen leerer Joghurtbecher.

„Wir verstehen die Schulungen als Unterstützung für eine zügige Integration und als Vorbeugung gegen eine Verschuldung von anerkannten Asylbewerbern“, so Sabine Neumann vom Fachbereich Asyl des Landratsamtes. Die Schulungen werden vom Landratsamt Starnberg in Kooperation mit dem Netzwerk Flüchtlingshilfe beim Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) und dem Verein Energiewende Landkreis Starnberg durchführt.

Vergleichbare Schulungen gab es bereits im letzten Jahr für das Projekt „Ressourcentage – gemeinsam aktiv in Asylunterkünften“ und ist vom Bundesministerium des Innern gefördert worden. Erfahrende Trainerinnen aus diesem Projekt vermitteln jetzt im Landkreis Starnberg praxisnahes Wissen, wie beispielsweise der Unterschied zwischen Dauer- und Stoßlüften. Die Teilnehmer lernen auch durch Ausprobieren und Testen, z.B. mit einem Strommessgerät für Elektrogeräte und werden so für den sorgsameren Umgang mit Ressourcen sensibilisiert. Außerdem wird aufgezeigt, dass sich ressourcenschonendes Verhalten auch auf den Geldbeutel auswirkt, und dass bei den Mietnebenkosten ein großes Einsparpotenzial besteht .

Am Ende der eintägigen Schulung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über ihre Mitarbeit. Davon profitieren vor allem anerkannte Flüchtlinge, die eine Wohnung suchen. Ein Zertifikat kann helfen, Vertrauen in Flüchtlinge als Mieter zu gewinnen.

Für die Teilnahme entstehen keine Kosten, auch Getränke und für ein Mittagessen wird gesorgt. Es ist eine Anmeldung erforderlich. Ansprechpartnerin ist Barbara Huber, Fachbereich Asyl beim Landratsamt Starnberg, Tel.: 08151-148673, barbara.huber@lra-starnberg.de.

Modernisieren und Vererben mit Mehr-Wert

Dienstag, Februar 21st, 2017

Vortrag über Finanzierung und Vererben: Modernisieren und Vererben mit Mehr-Wert

am 06.03.2017, 19.00 Uhr Großer Sitzungssaal im Landratsamt
Das Eigenheim altersgerecht und energetisch modernisieren und rechtzeitig ans Vererben denken

Kurzbeschreibung:
Junge Familien, aber auch ältere Menschen, die ein Haus kaufen, sanieren oder neu bauen wollen, waren bis vor kurzem gern gesehene Kunden bei der Bank. Heute aber verweigern die Kreditinstitute ihnen oft die Finanzierung. Schuld daran ist die EU-Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie, der zufolge ein Kunde nachweisen muss, dass er seinen Kredit auch bis zum Lebensende tilgen kann. Damit ältere Eigenheimbesitzer trotzdem die Modernisierung ihres Hauses oder den altersgerechten Umbau finanzieren können, gibt es erprobte Wege des vorzeitigen Vererbens. Sich rechtzeitig damit auseinandersetzen und gegebenenfalls auch früh eine Lösung mit den Erben entwickeln, schafft Wohn- und Lebensqualität im Alter und vermeidet Streit sowie unnötige Steuerlasten.
Referenten: Markus Rainer, Fachanwalt für Erbrecht, Olching Vertreter einer örtlichen Bank und eine Energieberaterin