Einträge ‘Einspeisung’

Webinar: Photovoltaik-Einspeisung – Optionen nach 20 Jahren

Dienstag, Juni 9th, 2020

Wann endet der gesetzliche Vergütungszeitraum einer Photovoltaikanlage und was kommt danach?

Fragen rund um die Perspektiven der Photovoltaik nach 20 Jahren Einspeisung stehen am 16. Juni von 19:30 bis 21:30 Uhr im Fokus eines Online-Seminars. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine schnelle Anmeldung wird empfohlen, weil nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern möglich ist: www.lk-starnberg.de/carmen .
„Die meisten Photovoltaik-Module sind auch nach 20 Jahren noch gut in Schuss. Viele können noch gut 10 Jahre weiter laufen“, sagt Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt vom Landratsamt Starnberg. Nach der aktuellen Rechtslage besteht allerdings kein Anspruch darauf, dass der Netzbetreiber nach Ablauf des Förderzeitraums den eingespeisten Strom mit dem Monatsmarktwert vergütet.

Für die Besitzer von Photovoltaik-Anlagen ist das eine unbefriedigende Situation. Im Webinar erfährt man, wie es weitergehen kann. Auch wenn noch diverse Fragen rechtlich geklärt werden müssen, gibt es nach Auslaufen der EEG-Vergütung verschiedene Möglichkeiten, über die man sich frühzeitig informieren sollte, um gegebenenfalls auch technische Nachrüstungen vorzunehmen.

Das Webinar ist eine Gemeinschaftsprojekt der Stabsstelle Klimaschutz des Landratsamtes Starnberg, dem Verein Energiewende Landkreis Starnberg und CARMEN e. V. Die Veranstaltung war ursprünglich als Vortrag in Inning geplant.

Aufgrund der Beschränkungen rund um die Corona-Pandemie wird der Vortrag jetzt als Webinar angeboten.

Altanlagen: Eigenverbrauch statt Einspeisedumping

Dienstag, Mai 26th, 2020

Wer sich von Importen von Energieträgern unabhängig machen will, darf sich auch nicht von Uran abhängig machen. Deshalb ist im Zuge der CO2-Debatte die Renaissance der Atomenergie keine ernsthafte Maßnahme, auch wenn sie derzeit häufig in die Debatten-Arena geworfen wird. Dezentrale Erzeugung sog. Erneuerbarer Energien in Bürgerhand. Das ist der richtige Weg. Deshalb auch: VORSICHT vor dem, was unter dem Corona Radar gerade passiert. Noch ist der Beschluss, den Solardeckel fallen zu lassen nicht umgesetzt, das wird schon wieder gegen die EE Foul gespielt. Ab diesem Jahr fallen die ersten PV-Anlagen aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG). Nun sollen diese Anlagen nicht einfach mit Speicher zum Eigenverbrauch des Stromes nachgerüstet werden dürfen, sondern der PV Strom aufwendig und für wenig Geld (ca. 3Ct.) ins Netz zurückgespeist werden. Wer verdient denn da dran? Denn der Einspeiser muss Strom dann normal aus dem Netz einkaufen für ein Vielfaches. Das ist sinnlos, unökologisch, unökonomisch. Soll hier noch vor der Sommerpause ein Referentenentwurf für das neue EEG dafür „durchgepeitscht“ werden? Wenn ja, muss das im Sinne von Bürgerenergie, 100% Erneuerbare und dezentrale Energieversorgung unbedingt verhindert werden!

https://www.aktion-eigenstrom.net/

80 Prozent Erneuerbare sind kein Problem

Dienstag, Juni 7th, 2016

Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz, ist der Meinung dass es auch heute schon unproblematisch ist nicht stetige Energien, wie Solar- und Windstrom, sicher ins System zu integrieren. Die Versorgungssicherheit ist derweil sogar noch gewachsen. Das Problem ist auch eher ein Kostenproblem, als ein technisches, weil der Netzausbau dem Ausbau der Erneuerbaren noch hinterherhinkt. Deshalb muss der Ausbau der Erneuerbaren und der Netzausbau besser synchronisiert werden. Schucht ist der Ansicht, das System sei auch jetzt schon so flexibel, dass die Forderung nach mehr Speicherkapazität oder nach abschaltbaren Lasten oder Backup-Kraftwerken als Mythos anzusehen sei. weiterlesen