Einträge ‘energetische Sanierung’

Deutsche Energie-Agentur: Energetische Gebäudesanierungen lohnen sich!

Dienstag, November 11th, 2014

Nach der Deutschen Energie-Agentur (dena) sichern energetische Gebäudesanierungen für Mieter und Eigenheimbesitzer ein bezahlbares Wohnen und steigern den Wohnkomfort sowie den Wert der Immobilie. Das ist das Ergebnis aus bereits mehr als zehn Jahren Sanierungsstudien zu mehr als 400 hocheffizienten energetischen Modernisierungsvorhaben in ganz Deutschland. Als Voraussetzung gilt dabei, dass die Maßnahmen im normalen Sanierungszyklus eines Gebäudes durchgeführt werden: Eine energetische Modernisierung einer Fassade ist demnach z.B. dann sinnvoll, wenn ohnehin eine Renovierung bevor steht.

Weiter hat die dena die Zufriedenheit der Hauseigentümer von 63 hocheffizient sanierten Gebäuden unter die Lupe genommen. 86 Prozent der Befragten würden sich erneut für den gewählten energetischen Standard entscheiden, 12 Prozent würden sogar für eine noch höhere Energieeffizienz anstreben. 97 Prozent wollen nach eigenen Angaben nie wieder in einem unsanierten Gebäude wohnen.

Doch nicht allein die Mieter und Hausbesitzer profitieren von Sanierungen: Die dena sieht darin ein zentrales Element der Energiewende, wodurch nicht nur kostengünstig der CO2-Austoss verringert werden kann, sondern auch Arbeitsplätze in Handwerk und Industrie entstehen, Abhängigkeiten von Energieimporten reduziert werden und die Versorgungssicherheit steigt.

Falls auch Sie eine energetische Sanierung in Betracht ziehen, besuchen Sie die neuen Sanierungstreffs im Landkreis Starnberg. Alle notwendigen Informationen finden Sie unter www.sanierungstreff.de.

 

Quelle: Deutsche Energie-Agentur
Bild:
Thorben Wengert /
www.pixelio.de

Energetische Sanierung lohnt sich!

Montag, April 8th, 2013

Energetische Sanierung lohnt sich weiterhin! Das bestätigt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ausdrücklich und reagiert damit auf die aktuelle Berichterstattung, die dies bezweifelt. „Die Mehrkosten für die energetischen Maßnahmen lassen sich über die Energieeinsparung refinanzieren. Das zeigen hunderte Praxisbeispiele der dena“, betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea).

Auslöser für die Stellungnahme ist ein Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 30. März, der die Wirtschaftlichkeit der energetischen Gebäudesanierung infrage stellt. Der Artikel bezieht sich auf eine im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellte Studie der Prognos AG, die die volkswirtschaftlichen Effekte der KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren untersucht. Im Beitrag wird jedoch nicht unterschieden zwischen den Kosten, die ohnehin für Neubau oder Sanierung anfallen, und den Mehrkosten, die energiesparende Maßnahmen verursachen. In der Bilanz dürften aber nur die für Energieeffizienz relevanten Mehrkosten den Energieeinsparungen gegenübergestellt werden.

„Gebäudeeigentümer sollten sich nicht durch irreführende Zahlenvergleiche beunruhigen lassen“, sagt Stephan Kohler. „Wenn ein neues Fenster eingebaut oder eine Fassade erneuert wird, fallen immer Kosten an, egal ob nun besonders energieeffizient oder nicht. Deswegen muss bei einer Sanierung genau untersucht werden, welche Maßnahmen sowieso für Instandhaltung oder Modernisierung nötig sind und welche explizit die Energieeffizienz verbessern. Vergleicht man die Kosten für Energieeffizienzmaßnahmen mit den Energieeinsparungen, wird klar: Die energetische Gebäudesanierung lohnt sich. Voraussetzung ist, dass die energetischen Maßnahmen mit ohnehin anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten gekoppelt werden.“

Die dena empfiehlt den Bauherren, sich frühzeitig an einen qualifizierten Experten für die Planung und den Bau von Effizienzhäusern zu wenden. Bei der Suche kann auch eine von der dena betreute Datenbank hilfreich sein: www.zukunft-haus.info/experten.

Ausführliche Informationen zur Wirtschaftlichkeit der energetischen Gebäudesanierung bietet die dena unter: www.zukunft-haus.info/sanierungsstudie.

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V., Quelle: dena

Foto: Energiewende Starnberg e. V.

Kreissparkasse fördert Energiesparberichte

Donnerstag, Dezember 6th, 2012

Die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg wird Immobilieneigentümern die Erstellung von Energie-Beratungsberichten („BAFA-Bericht“) ab Januar 2013 mit 250,- € fördern. Die Idee kam von den Kreistags-Grünen. So wird eine Förderung ausgezahlt, sobald die Sanierungsmaßnahmen von mindestens 25.000,- € über die Sparkasse finanziert werden.

Der BAFA-Bericht soll dem Hauseigentümer eine Hilfe sein, um zu erkennen welche Möglichkeiten es gibt das betrachtete Gebäude energetisch zu sanieren. Unter andrem werden beurteilt:

  • der bauliche Wärmeschutz
  • die Wärmeerzeugung und –verteilung zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung
  • die Nutzung erneuerbarer Energie

Auf Basis des Ist-Zustands folgen detaillierte Empfehlungen, die für die Senkung des Energieverbrauchs sinnvoll wären. Dabei werden Nutzen als auch Kosten genau beschrieben. Im Abschluss gibt der Berater eine Handlungs-Empfehlung. Der von einem Energieberater erstellte Bericht kostet etwa 1.100,- €.

Neben der Förderung durch die Kreissparkasse gibt es noch zwei weitere Förderquellen.

  1. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, www.bafa.de) fördert eine Vor-Ort-Beratung mit bis zu 400 Euro (Ein- und Zweifamilienhäuser) oder maximal 500 Euro (ab drei Wohneinheiten). Eine Untersuchung mit einer Wärmebildkamera wird mit bis zu 100 Euro gefördert.
  2. Neben der BAFA-Förderung gewähren auf Antrag einige Landkreis-Gemeinden im Rahmen eines Energiesparförderprogramms eine weitere Teilförderung.

Werden alle Zuschüsse der BAFA und der Kommune beansprucht verbleibt für den Beratungsempfängers ein Eigenanteil je nach Gemeinde nur noch zwischen 100,- bis 450,- €.

Die energetische Sanierung von Wohngebäuden besitzt eine Schlüsselfunktion für das Gelingen der Energiewende. Ziel der Förderung ist es, im privaten Bereich Investitionen auszulösen, welche den Energiebedarf in Wohngebäuden senken und Umweltbelastungen, insbesondere CO2-Emissionen, vermindern. Damit wird auch das energiepolitische Ziel des Landkreises, 60% des Energieverbrauchs bis 2050 einzusparen, unterstützt.

„Wir sollten das Förderprogramm der Kreissparkasse in unseren Netzwerken bekannt machen und damit Bürger motivieren, sich detaillierte Informationen zu möglichen Gebäude-Sanierungen zu holen.“ Meint Oliver Seth, Kreisrat und Mitglied im Zweckverband der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg. Er führte die Gespräche mit dem Vorstand der Kreissparkasse und kann bei Fragen auch gerne kontaktiert werden. In einer der nächsten Kreisversammlungen wird Herr Seth zu diesem Thema referieren.

Quelle: Energiewende Landkreis Starnberg e. V.

Thermische Behaglichkeit – neue dena-Broschüre für Neubau und Modernisierung

Montag, Dezember 12th, 2011

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat eine neue Broschüre zur thermischen Behaglichkeit veröffentlicht. Darin werden Fachplaner, Architekten, Handwerker und Bauherren informiert, wie bei Neubauvorhaben und Modernisierungen eine optimale thermische Behaglichkeit im Sommer gewährleistet werden kann. Die thermische Behaglichkeit beschreibt den Wohnkomfort in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit und Luftbewegung. Der Fokus der Broschüre liegt auf der sinnvollen Verbindung von baulichen und anlagentechnischen Lösungen.

Das Raumklima im Sommer wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie beispielsweise Kühlsysteme, Beschaffenheit der Außenwände, Fensterqualität und Fensterflächen oder Schattenspender. Die Broschüre „Thermische Behaglichkeit im Niedrigenergiehaus – Teil 2“ bewertet diese Faktoren und gibt Tipps für den Neubau und die Modernisierung.

Sie wurde gemeinsam mit dem Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V. (BVF) und dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) entwickelt. Der bereits erschienene erste Teil behandelt die thermische Behaglichkeit im Winter.

Die Broschüre steht Ihnen unter Service – Publikationen und Buchtipps zum Download bereit.

Weltweit erstes Passivhaus-Hochhaus eingeweiht

Montag, Mai 2nd, 2011

Die Zertifizierung durch das Passivhausinstitut ist noch im Gange, aber Florian Kagerer vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg ist sich sicher, dass der Wärmebedarf des sanierten Hochhauses im Freiburger Stadtteil Weingarten nicht mehr als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr betragen wird. „Rechnerisch liegen wir bei 14,6 kWh/m²a“, sagt er. Damit ist das sechzehnstöckige Gebäude aus den 60er Jahren das weltweit erste Passivhaus-Hochhaus. Eineinhalb Jahre hat die Sanierung gedauert und unter dem Strich etwa 1.500 Euro pro Quadratmeter gekostet. Damit liegen die Kosten deutlich höher als bei einer üblichen Standardsanierung.

Lesen Sie den kompletten Artikel hier!

Quelle: EnBauSa GmbH, www.sonnenseite.com; Foto: ISE

Energetisch Sanieren: Kalter Winter sorgt für Heizkostenanstieg

Dienstag, März 1st, 2011

Jetzt aufgefüllte Fördertöpfe nutzen und energetisch sanieren

Nach Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind in vielen Haushalten die Heizkosten für das Jahr 2010 stark gestiegen, je nach eingesetztem Energieträger um bis zu 40 Prozent. Schuld daran sind der frostige Winter und die gestiegenen Energiepreise. In einem unsanierten Einfamilienhaus fielen somit im letzten Jahr Heizkosten von bis zu 2.800 Euro an*. Dabei könnten die Ausgaben für Heizung und Warmwasser durch eine energetische Sanierung zum Effizienzhaus auf ein Viertel gesenkt werden. Die dena rät daher, den Beginn des Frühjahrs für die energetische Modernisierung zu nutzen.

„Hausbesitzer, die ihre Häuser ohnehin aus technischen Gründen modernisieren müssen, sollten diese Chance nutzen, um energetische Sanierungsmaßnahmen gleich mit umzusetzen“, rät dena-Bereichsleiter Christian Stolte. Soll beispielsweise die Fassade erneuert werden, bietet es sich an, gleichzeitig auch zu dämmen. Das Gerüst muss dann nur einmal aufgestellt werden. Neben sinkenden Heizkosten bringt eine umfassende energetische Sanierung weitere Vorteile. „Wärmere Wände sorgen dafür, dass Räume nicht mehr so schnell auskühlen. Durch das verbesserte Raumklima erhöht sich der Wohnkomfort. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie“, so Stolte weiter.

Grundsätzlich ist bei einer Sanierung die Komplettlösung der effizienteste Weg, weil dann alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden können. Wird das Haus gut gedämmt und werden die Fenster erneuert, reicht schon eine kleine Heizung mit erneuerbaren Energien, um den verbleibenden Energiebedarf zu decken. Aber auch eine schrittweise Sanierung macht sich bezahlt.

Seit März fördert die KfW-Bankengruppe wieder Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung mit zinsgünstigen Krediten oder Investitionszuschüssen. Dazu zählen zum Beispiel Dämmung, Fensteraustausch und Heizungserneuerung. Welche Maßnahmen infrage kommen, muss für jedes Gebäude individuell betrachtet werden. Unabhängig davon, wie umfangreich saniert wird: Um die optimale Lösung zu finden und Schäden wie Schimmelbildung durch falsche Planung zu vermeiden, sollte an erster Stelle eine umfassende Energieberatung durch einen erfahrenen Experten stehen.

Und wer die Erfolge seiner Effizienzhaus-Sanierung auch für die Nachbarn sichtbar machen will, kann das Gütesiegel der dena beantragen und sein Haus damit auszeichnen.

Nähere Informationen zur energetischen Sanierung und Hilfe bei der Suche nach Sanierungsexperten finden Interessierte unter www.zukunft-haus.info .

*Annahme: Einfamilienhaus, Wohnfläche von 150 m², mittlerer Endenergieverbrauch von ca. 4000 Litern Heizöl (40.000 kWh), Heizölpreis: 2009 = 5,3 Cent/kWh, 2010 = 6,5 Cent/kWh, Mehrverbrauch Heizöl 2010 im Vergleich zu 2009: rund 600 Liter.

Quelle: dena pressedienst, Foto: Deutsche Bundesstifung Umwelt