Einträge ‘Energiegenossenschaft’

Kleinwindanlage dreht sich oberhalb von Herrsching

Mittwoch, Mai 15th, 2013

Herrsching, 15.05.2013: Die Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG hat im Weiler Rausch, oberhalb von Herrsching, die erste Kleinwindanlage errichtet. Die Anlage mit einer Nennleistung von 0,6 kW ist in Betrieb und liefert bereits gute Erträge. Den Standort dafür stellt die Familie Otto Bauer zur Verfügung. Auf dem Dach von einem Gebäude des Pferdebetriebes wurde ein ertragreicher Platz für die Windenergie-Nutzung gefunden. Sponsor, Planer und Erbauer war das Herrschinger Planungsbüro Companion. Die Firma Elektro Saegmüller aus Starnberg installierte die Anlage fachkundig an das Hausnetz und übernahm dafür die Kosten.

Die Anlage hoch über Herrsching und dem Ammersee dreht sich nahezu pausenlos und produziert damit grünen Strom für den Eigenverbrauch. Viele der Spaziergänger und Reiter am Pferdehof von Bauers sind erstaunt darüber, wie oft und wie leise sich die Anlage dreht, auch an windarmen Tagen. Es gibt sogar bereits Anfragen von Interessenten für weitere Anlagen. Dies zeigt, dass Windkraft nicht nur eine Stromerzeugungsart in Küstennähe ist, auch im Landkreis Starnberg kann sie ertragreich genutzt werden – und interessant anzusehen ist sie allemal. „Irgendwie gehört eine Windanlage zu jedem Bauernhof“, so Otto Bauer, der sich mit allen Reitern am Hof gleich am ersten Tag mit dem Rad auf dem Dach angefreundet hat.

Für die Kleinwindanlage fielen inklusive Generator und Schaltelektronik etwa 1.800 Euro an. Die weiteren Kosten ergeben sich abhängig von Mast und Installationsaufwand. Mit der Installierung von Windenergieanlagen kann die Umstellung auf Erneuerbare Energien und die Energiewende erfolgreich weiter vorangetrieben werden. Rentabel wird die Anlage vor allem dann, wenn der Strom im eigenen Betrieb genutzt werden kann.

Technische Daten der Kleinwindanlage in Rausch:

  • Kleinwindanlage Black 600
  • Nennleistung 0,6 kW
  • 3 Blatt RotorEinschaltwind 1 m/s
  • Nenngeschwindigkeit bei 11 m/s
  • Rotordurchmesser 1,59 m
  • Rotorfläche 1,97 m²

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
www.companion-energy.de  Tel.: 08152-9991381

Verfasser: Energiegenossenschaft Fünfseenland eG und Energiewende Starnberg e. V.

Bild: Bernhard Vogel

2. E-mobile Sternfahrt im Fünfseenland

Dienstag, April 2nd, 2013

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2012 veranstalten auch dieses Jahr Energiewende Landkreis Starnberg e.V. und Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG am Samstag, den 4. Mai 2013, die e-mobile Sternfahrt im Landkreis. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Woche der Sonne, der größten Solarkampagne Deutschlands, stattfinden. Als Zielort der nachhaltigen Fahrt wurde der schön gelegene Biergarten “Maisinger Seehof” am Maisinger See gewählt. Auch Landrat Karl Roth wird mit einem e-Auto zur Veranstaltung kommen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen …

mit einem mobilen, nachhaltigen Fortbewegungsmittel wie Elektro-Auto oder Elektro-Roller, Pedelec, Fahrrad oder einfach zu Fuß auf ca. 12 Uhr Mittag zum gemütlichen Biergarten am Maisinger See zu kommen. Dort können dann E-Mobile ausprobiert, und Informationen ausgetauscht werden. Für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt. So können nicht nur die Akkus der elektrischen Fortbewegungsmittel, sondern auch die der Fahrer/innen im Biergarten wieder aufgeladen werden, so dass der Heimkehr am Abend in alle Himmelsrichtungen nichts im Wege steht.

Alle Informationen zur Sternfahrt finden Sie unter Genossenschaft/E-Sternfahrt

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V.

Bild: E-mobile Sternfahrt 2012, Quelle: Dehnert

Energiegenossenschaften treiben Energiewende voran

Montag, Juli 23rd, 2012

Mehr als 80.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich in Deutschland an Genossenschaften zum Ausbau Erneuerbarer Energien und treiben damit die Energiewende voran. Rund 800 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren von 500 neu gegründeten Genossenschaften für gemeinschaftlich betriebene Anlagen zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung investiert. Meist handelt es sich dabei um Solaranlagen, an denen sich Bürger bereits mit kleinen Beträgen beteiligen können. Zu diesen Ergebnissen kam eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. (DGRV) zusammen mit dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) e.V.

„Energiegenossenschaften werden zum Treiber der Energiewende. Sie bieten Bürgern einen idealen Rahmen, sich vor Ort für den Umbau der Energieversorgung zu engagieren und sie steigern damit die Akzeptanz für Energieprojekte in der Region“, sagt Dr. Eckhard Ott, Vorsitzender des Vorstands des DGRV.

Solaranlagen als häufigste Investition

Über 90 Prozent der Energiegenossenschaften betreiben Solaranlagen, da ihre Realisierung technisch und finanziell überschaubar und nahezu überall in Deutschland möglich ist. „Solartechnik und Genossenschaftsmodelle ergänzen sich prima. Sie demokratisieren die Energieversorgung in Deutschland und machen sie auch bei kleinem Geldbeutel für Jedermann zugänglich. Auch ohne eigenes Hausdach kann so jeder Bürger zum Gewinner der Energiewende werden“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V.

Bürgerbeteiligung doppelt wichtig

„Die Beteiligung der Bürger ist in doppelter Hinsicht unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende: Zum einen ermöglichen die Erneuerbaren Energien eine direkte Partizipation an der lokalen Wertschöpfung. Diese Möglichkeit wird in erster Linie von Bürgern erkannt und auch genutzt“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. „Zum anderen hilft Bürgerbeteiligung, die dringend benötigte Kompetenz für die Energiewende flächendeckend aufzubauen. Denn wer sich für den Ausbau Erneuerbarer Energien vor Ort engagiert, will auch Verantwortung etwa für technische Erfordernisse der Systemtransformation übernehmen“, ist sich Vohrer sicher. Zwei Drittel der Genossenschaften ermöglichen eine Beteiligung mit Beiträgen unterhalb von 500 Euro, bei einigen von ihnen ist sogar ein Mindesteinstieg mit weniger als 100 Euro möglich.

Die Untersuchung des DGRV zeigt auch: Für die Mitglieder von Energiegenossenschaften sind der Umweltschutz und der Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die Förderung von regionaler Wertschöpfung deutlich wichtiger als die Rendite. Und diese Ziele werden erreicht: „Rein rechnerisch decken die Energiegenossenschaften mit ihrer Stromproduktion den Haushaltsbedarf ihrer Mitglieder vollständig ab“, resümiert Ott.

Die AEE geht davon aus, dass die Zahl der genossenschaftlich organisierten Bürgerkraftwerke weiter steigt. Im Bioenergiebereich sind viele Biogasanlagen oder Holzheizkraftwerke in der Hand der Bürger. Genossenschaftliche Bürgerwindparks sind im Kommen.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

EEG für Energiegenossenschaften unverzichtbar

Dienstag, März 20th, 2012

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führt zu mehr Vielfalt auf dem deutschen Strommarkt und lässt die Verbraucher durch eine größere Auswahl an Stromanbietern davon profitieren. Es konnten sich neue, unabhängige Betreiber etablieren. Diese benötigen weiterhin das EEG mit seinem Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien, um nicht vom Markt ausgesperrt zu werden und zwar für den gesamten ins Netz einzuspeisenden, umweltfreundlich erzeugten Strom.

50 km nordöstlich von Stuttgart haben sich mehr als 200 Genossenschaftsmitglieder mit überschaubaren finanziellen Einlagen in der Energiegemeinschaft Weissacher Tal zusammengetan, um Solarstrom ins Netz zu bringen. „Ohne das EEG mit seinem Einspeisevorrang für die Erneuerbaren Energien hätte uns für den Aufbau der Stromerzeugung aus Solarstrom der Hebel gegenüber dem Netzbetreiber gefehlt“, erklärt Bürgermeister Ian Schölzel, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der 2008 gegründeten Energiegenossenschaft ist. „Die Pflicht des Netzbetreibers, Erneuerbare-Energien-Anlagen unverzüglich und vorrangig an das Netz anzuschließen, hilft neuen Anbietern am Strommarkt und war auch für die Energiegemeinschaft Weissacher Tal unverzichtbar. Für künftige Projekte zum Ausbau der Erneuerbaren Energien benötigen wir das EEG“, betont Bürgermeister Schölzel.

Der Bestand des EEG wird auch für den Ausbau der Windenergie von den dezentral orientierten Stromerzeugern gefordert. Micha Jost, Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Starkenburg in Südhessen: „Unsere im Dezember ans Netz gegangene Windenergieanlage mit einer Leistung von 2 Megawatt konnte nur wegen des im EEG geschaffenen Rahmens entstehen“. Die Genossenschaft verzeichnet derzeit knapp 380 Mitglieder und plant weitere Projekte, die vom Engagement der Bürger vor Ort leben. „Das EEG hat eine vergleichsweise preiswerte Form der Förderung Erneuerbarer Energien geschaffen. Für die konkrete Umsetzung der Energiewende brauchen wir die entstandenen mittelständischen Strukturen und Vielfalt in der Energieproduktion. Dazu gilt es, das EEG zu bewahren“, so Jost. Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), plädiert für verlässliche politische Rahmenbedingungen beim dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien. „Mit Erneuerbaren Energien haben Bürger und mittelständische Betreibergesellschaften das Oligopol in der Stromerzeugung aufgebrochen. Insbesondere die Energiegenossenschaften bieten auch Privatpersonen mit schmalem Budget Möglichkeiten, eine saubere und umweltfreundliche Energieversorgung zu unterstützen. Von den jungen, unabhängigen Energieerzeugern kann aber heute noch keine eigenständige Vermarktung ihres Stroms verlangt werden. Dies wäre aufgrund der immer noch herrschenden Machtverhältnisse am Markt verfrüht“, mahnt Vohrer.

Die Zahl der Energiegenossenschafts-Neugründungen hat in letzter Zeit zugenommen, vor allem im Bereich Energie, Umwelt, Wasser. Mehr als die Hälfte, das heißt 150 Energiegenossenschaften wurden allein im Jahr 2011 gegründet. Rund 450 Energiegenossenschaften gibt es bereits rund, etwa 80 Prozent davon sind in der Stromproduktion aktiv. Doch auch von anderen Organisationsformen wird die dezentrale Energieversorgung vorangetrieben: „Es gibt Projekte, die nicht von Energiegenossenschaften oder Bürgervereinen gestemmt werden können, sondern wo große Projektierer gefragt sind“, stellt Vohrer fest. Auch diese seien auf einen durch das EEG geregelten, fairen Marktzugang angewiesen, meint Vohrer.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

Foto: i-Stock-Foto

Radiobeitrag über Energiegenossenschaft Fünfseenland eG

Mittwoch, Januar 4th, 2012

Kürzlich wurde über die Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG (EGF) ein Hörfunkbeitrag produziert. Mit diesem wird über den erfolgreichen Start der Genossenschaft berichtet und die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit der Beteiligung an Bürger-Energieanlagen durch den Erwerb von Anteilen an der Genossenschaft und zusätzlich die Investition in Projekte der Erneuerbaren Energien aufmerksam gemacht. Radiobeitrag wurde an alle bayerischen Privatradiostationen verteilt und wird seit Anfang Januar von den Sendern ausgestrahlt.

So wird zum Beispiel über den raschen Mitgliederzuwachs bereits wenige Monaten nach der Gründung berichtet, der inzwischen über 200 Genossenschafter umfasst, und Gerd Mulert, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G., beschreibt den positiven Start mit „erstaunlicherweise wenig Schwierigkeiten“.

Die Energiegenossenschaft Fünfseenland eG wurde gemeinsam mit der Genossenschaftsbank „VR Bank Starnberg Landsberg Herrsching“ auf den Weg gebracht. Auch Landrat Karl Roth, Mitglied im Aufsichtsrat, ist seit den Anfängen mit dabei und nimmt in dem Radio-Trailer Stellung zu dem Projekt, das die Energiewende im Landkreis Starnberg beflügeln soll.

Es werden außerdem die aktuellen und geplanten Energie-Projekte sowie die Flächennutzungspläne für Windkraftanlagen und der Bau von Elektrotankstellen thematisiert.

Den vollständigen Radiobeitrag können Sie hier anhören!

Energiewende: Energiegenossenschaft Fünfseenland in Andechs gegründet

Donnerstag, September 22nd, 2011

Sage und schreibe 128 Mitglieder gründeten am Abend des 19. Septembers im festlichen Ambiente des Bibliothekssaals auf Kloster Andechs die erste Energiegenossenschaft südlich von München, die nun in Eigenregie auf erneuerbare Energien setzt und sich die Ziele der Energiewende 2035 im Landkreis Starnberg auf ihre Fahnen geschrieben hat.

Enorme Beteiligung bei der Gründung

Der Ansturm auf die Gründungsversammlung war sehr groß. Vor dem Fürstensaal des Klosters stauten sich am Montagabend die Besucher, es wurde recht kuschelig. Sie alle wollten bei der Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland mit dabei sein. So waren unter den Gästen neben Landrat Karl Roth und Vizelandrat Albert Luppart auch viele Bürgermeister, so Wolfram Gum (Seefeld), Michael Muther (Weßling), Anna Neppel (Andechs), Brigitte Servatius (Gauting) und Peter Flach (Wörthsee).

Überregionales Interesse an der Starnberger Energiewende

Die Veranstaltung hatte auch Gäste aus anderen bayerischen Landkreisen angezogen, die sich für die Energiewende in ihrer Region einsetzen und gespannt die Versammlung verfolgten, um Anregungen für eigene Aktivitäten mitzunehmen. So waren Vertreter aus den Landkreisen Augsburg, aus dem Donauries und Erlangen-Höchst und Weilheim-Schongau gekommen. „Immer mehr Energiewende-Aktive werden auf unsere Aktivitäten aufmerksam und verfolgen unser Tun über die stark frequentierte Website. Aus allen Teilen Süddeutschlands und selbst Initiativen und Organisiationen aus Österreich wenden sich verstärkt an den Energiewendeverein Starnberg und ersuchen um Unterstützung insbesondere im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Sie fragen auch gezielt nach Best Practice Beispielen für die Umsetzung“, weiß Evelyn Villing, Sprecherin für Öffentlichkeitsarbeit zu berichten.

Künftig viele kleine aber auch große Projekte zu realisieren

Es ging also auf der Gründungsversammlung „eng und zuweilen auch emotional zu“, wie die Süddeutsche die Stimmung treffend wiedergibt. Die Gründung der Energiegenossenschaft markiert immerhin einen Meilenstein in unserem Landkreis und ist damit ein historisches Ereignis. Die Energiegenossenschaft soll nun deutliche Impulse für die Umsetzung der Energiewende setzen. Mit ihrer Hilfe wird sowohl die Realisierung von als auch die Beteiligung der Bürger an Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien möglich werden. So könnten beispielsweise zusammen mit den Gemeinden auch teure Projekte wie etwa Windkraftanlagen finanziert oder sich an Stromnetzen beteiligt werden.
„Ich bin überwältigt“, sagte Hans Wilhelm Knape, der Vorsitzende des Starnberger Energiewendevereins, als er in die Menge sah. Hans Wilhelm Knape bereitete die Gründung maßgeblich mit vor. Und Landrat Roth konstatierte, dass so das „Thema Energiewende die Leute von der Couch hole“.

Vorstand und Aufsichtsrat

Nachdem die umfangreiche Satzung mit 48 Paragraphen leidenschaftlich diskutiert und verabschiedet war, konnten auch Vorstand und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gewählt werden.

Zum Vorstand der Energiegenossenschaft gehören Gerd Mulert als Vorsitzender, Klaus Drexler und Horst Reinheimer. Der Aufsichtsrat besteht aus Thomas Vogl (Vorsitzender), Walter Kellner, Michael Padberg, Jürgen Franke, Michael Muther, Karl Roth und Professor Martin Dameris.

Gründung und Finanzierung auf breiter Basis

Stolze 128 Gründungsmitglieder haben während der Versammlung eine Beitrittserklärung unterschreiben und Anteile gezeichnet. Damit konnte die erste Energiegenossenschaft im südlichen Oberbayern erfolgreich aus der Taufe gehoben werden. Als Sitz der Genossenschaft wurde Andechs festgelegt. 200 Euro kostet ein Geschäftsanteil – und so dürfte bereits an diesem Abend eine erkleckliche Summe zusammengekommen sein, die für erste Projekte im Landkreis eingesetzt werden kann. Anbei ein Beitrag von Radio Oberland zur Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Energiegenossenschaft

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. –  Evelyn Villng

Energiewende: Gründung der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G

Donnerstag, September 15th, 2011

Energiewende mit Bürgerbeteiligung

Starnberg/Gauting. Am Montag, den 19. September, ist es soweit: Dann wird die Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. gegründet. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Energiewende im Landkreis Starnberg und soll durch die Möglichkeit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Erneuerbare-Energieanlagen neue Impulse setzen!

Die Gründung der Genossenschaft ist vom Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. initiiert und wird von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg e.G. unterstützt.

Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich in Vorsitz und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. aktiv mitzuarbeiten.

Die Nutzung regenerativer Energiequellen im Landkreis Starnberg schont nicht nur Umwelt und Klima, sie ist vor allem wirtschaftlich sinnvoll und unterstützt die Entwicklung unserer Region. Denn sie bedeutet letztlich Erzeugung und Verbrauch von Energie vor Ort – dezentral und bürgernah, mit kurzen Wegen und wenig Leitungsverlusten. Damit wird die kommunale Autonomie gefördert und die Wertschöpfung findet stärker als bisher bei uns statt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region mit Unterstützung der Energiegenossenschaft zahlt sich aber nicht nur für die Region und die Gemeinden aus, die Bürgerinnen und Bürger profitieren mit dem Erwerb von Anteilen an alternativen Energieanlagen bei guten Renditeerwartungen künftig sogar direkt. Die Genossenschaft bietet zudem Mitspracherecht und somit gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten.

So fließt das Geld für die Energie künftig nicht mehr in die Erdöl- und Erdgas- sowie Uranexportierenden Staaten und beschert diesen Reichtum, sondern bleibt bei uns – für eine nachhaltige Zukunft im Fünfseenland.

Die Energiegenossenschaft möchte den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises die Möglichkeit eröffnen, Teil der kommunalen Energieversorgung zu werden, diese in die eigene Hand zu nehmen und zugleich in zukunftsfähige Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren – egal ob Photovoltaik oder Solarthermie, Wind- oder Wasserkraft, Biogas oder Biomasse.

Es gibt schon einige konkrete Projekte, die für die Energiegenossenschaft geeignet sind, andere stehen in Aussicht und der Verein Energiewende erwartet, dass künftig auch die Hauseigentümer im Landkreis dazu bereit sind, ihre Dachflächen für Bürgersolarprojekte zur Verfügung zu stellen. Schließlich können so über die Verpachtung Einnahmen erzielt oder bei Eigennutzung eines Teils der elektrischen Energie weitere finanzielle Vorteile zum Tragen kommen.

Mehr Informationen gibt es auf der Veranstaltung, die im festlichen Ambiente der Alten Bibliothek auf Kloster Andechs ab 19:00 Uhr stattfindet. Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sehr herzlich ein.

Auf der Homepage des Energiewendevereins finden Sie unter dem Menüpunkt Genossenschaft weitere Informationen sowie den Entwurf der Satzung und das Beitrittsformular – oder klicken Sie ganz einfach hier.

Hier noch mal der Termin:

Montag, 19. September 2011, Ort: Kloster Andechs, Alte Bibliothek, Beginn: 19:00 Uhr

Der Zugang zur Bibliothek erfolgt über die große Freitreppe an der Klosterpforte.

Sofern Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind: Es gibt auch einen Lift und es können Parkmöglichkeiten auf dem Klosterhof angeboten werden!

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie/findet Ihr auf der Homepage des Energiewendevereins:

www.energiewende-sta.de/genossenschaft

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte:

Hans Wilhelm Knape ▪ 1. Vorsitzender des Vereins ▪ Tel. 089-87 78 84 41
Email: hw.knape@energiewende-sta.de

Evelyn Villing ▪ Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit ▪ Tel. 089-89 45 78 33
mobil: 0160-5 31 02 49 ▪ Email: evelyn.villing@energiewende-sta.de oder

 

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