Einträge ‘Energiesparen’

Mit LED Stromkosten senken

Montag, Mai 14th, 2012

Jeder dritte Haushalt ist inzwischen mit Light Emitting Diodes (kurz: LED) ausgestattet. Dies ist das Ergebnis einer von der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) beauftragten Studie. 2.000 Privathaushalte wurden im Oktober letzten Jahres in telefonischen Interviews zum Thema Energieeffizienz befragt.
Die dena empfiehlt den Verbrauchern hocheffiziente Lampen einzusetzen. Gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe spart eine vergleichbare LED mehr als 80 Prozent Strom ein. Ein Vier-Personenhaushalt kann mit einer Umstellung pro Jahr etwa 90 Euro sparen. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt den Verbraucher bei der richtigen Lampenwahl und hat dazu einen Ratgeber unter www.stromeffizienz.de entwickelt.
Mit einer Brenndauer von bis zu 15.000 Stunden sind LED sehr langlebig und wahre Energiesparwunder. Sie überstehen problemlos häufiges Ein- und Ausschalten, sind robust und daher auch für den Einsatz im Freien geeignet. Nach dem Einschalten erreichen die Lampen umgehend ihre maximale Helligkeit. LED sind in den Standardformen E14 und E27 verfügbar und können als Ersatz für herkömmliche Glühlampen mit einer Leistung bis zu 60 Watt eingesetzt werden. Die Lampen sind in der Anschaffung bislang zwar recht teuer, rechnen sich aber durch die großen Einsparungen sehr rasch.
Ein weiterer Vorteil von LED gegenüber anderen Energiesparlampen ist, dass sie keinerlei Quecksilber enthalten. Aufgrund ihrer elektronischen Bauteile müssen ausgediente LED-Lampen jedoch trotzdem – wie andere elektrische oder elektronische Geräte auch – fachgerecht bei einem kommunalen Wertstoffhof oder über Sammelstellen beim Fachhändler entsorgt werden.
Das Angebot an effizienten Lampen ist in den vergangenen Jahren immer vielfältiger geworden. Neben LED können Verbraucher auf energieeffiziente Halogenlampen oder Energiesparlampen zurückgreifen. Der „Kleine Ratgeber für den Lampenkauf“ zeigt auf einen Blick, worauf Verbraucher beim Kauf energieeffizienter Lampen achten sollten und gibt Tipps zur Wahl der passenden Helligkeit und Lichtfarbe.
Umfassende Informationen zum Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

dena: Deutsche Wirtschaft kann mit Energieeffizienz neue Märkte gewinnen

Mittwoch, April 25th, 2012

Immer mehr Betriebe haben sich zum Ziel gesetzt, verstärkt in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Zu diesem Ergebnis kam die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Unternehmensumfrage. Gestiegene Energiekosten und eine zunehmende Bedeutung des Themas Energieeffizienz der Unternehmen führen zur Bewusstseinsänderung.

„Unternehmen erkennen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Das ist auch auf der Hannover Messe zu spüren. Wir müssen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die deutsche Wirtschaft als Ganzes in diesem Feld ihre Vorreiterstellung weiter ausbauen kann. So kann sie auch die bevorstehenden Herausforderungen der Energiewende meistern und gestärkt daraus hervorgehen.“

Ende 2011 gaben 61 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre Energiekosten über 50.000 Euro im Jahr liegen; bei 12 Prozent betrugen sie über 600.000 Euro. Im Jahr 2009 waren die Anteile noch bei 45 beziehungsweise 8 Prozent. Unternehmen, die das Thema Energieeffizienz für sehr wichtig halten, ist von 28 auf 40 Prozent gestiegen. Für 38 Prozent der Unternehmen ist es sehr wahrscheinlich, dass sie in den nächsten zwei Jahren in energiesparende Maßnahmen investieren werden; zwei Jahre zuvor lag der Anteil nur bei 25 Prozent.

„Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter. Wer sich jetzt in diesem Segment engagiert, sichert sich Wettbewerbsvorteile auf einem Zukunftsmarkt, der sich auch international dynamisch entwickelt. Das erfahren wir in unseren Kooperationsprojekten mit Russland und China. Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.“

Insbesondere große und energieintensive Unternehmen arbeiten daran, Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Über die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern hat bereits ein Energiemanagementsystem eingeführt. In kleinen und mittleren Unternehmen gibt es hingegen noch große Einsparpotenziale. Hier werden zu wenig Ressourcen für Energieeffizienzfragen eingeplant. Nur rund ein Fünftel verfügt über ein Energiemanagementsystem.

Vorreiter für Energieeffizienz zeichnet die dena mit dem internationalen dena Energy Efficiency Award aus. Noch bis zum 4. Mai können sich Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe bewerben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen innovative Energieeffizienzmaßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt und so Energieverbrauch und -kosten nachhaltig gesenkt haben. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler auf dem dena-Energieeffizienzkongress am 18. September in Berlin verliehen. Teilnahmeunterlagen finden interessierte Unternehmen unter www.industrie-energieeffizienz.de.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Quelle: dena

Zwischenbilanz Aktion „Heizungspumpen-Austausch“

Dienstag, April 10th, 2012

Die Aktion „Heizungspumpen-Austausch“ läuft nun bereits seit Oktober letzten Jahres erfolgreich in vielen Gemeinden im Landkreis Starnberg. In einer Kooperation aus Energiewende Verein, lokalen Gruppen, örtlichen Installateuren und den Gemeinden sollen alte, energiefressende Heizungsumwälzpumpen durch neue, hocheffiziente (heißt: sparsame) ausgetauscht werden, nicht zuletzt um Energiekosten zu sparen, aber auch, um die Umwelt zu schonen.

Pumpen-Absatz steigt bis zu 30 %

Eine Befragung der teilnehmenden Installateure lässt ein Zwischenresümee der laufenden Kampagne zu. Mit Hilfe eines einseitigen Fragebogens wurden die bisherigen Erfahrungen der Heizungsinstallateure abgefragt. Das Ergebnis zeigt, dass seit Aktionsbeginn bis Januar von jedem Installateur durchschnittlich 9 Pumpen ausgetauscht wurden. Damit lag das Austausch-Plus gegenüber vergleichbaren Zeiträumen ohne Aktion bei durchschnittlich 30%. Lediglich von zwei Befragten wurde angegeben, dass keine zusätzlichen Aufträge generiert wurden und sich damit nichts geändert habe. Alles in allem wurde die Aktion von den teilnehmenden Installateuren positiv beurteilt und sehr gelobt.

Gemeinsam handeln – jetzt!

Mit Start im Okober 2011 waren nur wenige Orte an der Kampagne beteiligt, nach und nach stießen jedoch immer mehr Gemeinden dazu und seit Februar dieses Jahres sind nun alle 14 Landkreisgemeinden im Boot. Deshalb wurde nun auch der Aktionszeitraum auf allgemeinen Wunsch flächendeckend bis Ende Juli verlängert. Der Vorteil: Die Aktion kann in allen Gemeinden parallel von möglichst vielen Haubesitzern zum Pumpentausch genutzt werden.

Deshalb unser Appell: Machen Sie doch einfach mit! Wenden Sie sich an Ihren örtlichen Installateur. Er berät Sie vor Ort (ohne Aufpreis) und stellt fest, ob Ihre Pumpe tatsächlich ein Stromfresser ist und getauscht werden sollte. Falls dies so ist, sagt er Ihnen auch, welche Hocheffizienz-Pumpe für Ihre Heizungsanlage geeignet ist und baut die neue Pumpe fachmännisch ein – und die alte wird gleich noch kostenlos entsorgt! Tauschen Sie jetzt – damit Sie gelassen in die neue Heizperiode starten, ab sofort sparen und obendrein unser Klima schützen können!

Weitere Informationen zur Aktion und die Liste der teilnehmenden Installateure finden Sie hier!

Bild: Heizungspumpe Biral

Effizientere Computer könnten zwei Kohlekraftwerke einsparen

Freitag, März 2nd, 2012

Die Menge an verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologien nimmt immer mehr zu. Beruflich und privat steigt damit der Verbrauch an Energie und Ressourcen. Die Einsparpotentiale gerade im Bereich Computer sind groß.

Auf der diesjährigen CeBIT fehlen jedoch die ökologisch-technischen Geräte noch, die sich mit dem Umweltzeichen, dem Blauen Engel, und dem Zusatz „schützt das Klima“ kenntlich machen. Dadurch ist es für den Verbraucher schwierig energieeffiziente Geräte zu erkennen. Würden alle darauf umsteigen, könnten jährlich zwischen fünf und sieben Terawattstunden Strom eingespart und drei bis fünf Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Das entspricht der Stromerzeugung von etwa zwei mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Diese Zahlen sind das Ergebnis einer vom Bundesumweltministerium geförderten Arbeit des Öko-Instituts. Dabei sollten Kriterien für das Umweltzeichen Blauer Engel mit dem Zusatz „schützt das Klima“ entwickelt werden, damit die Hersteller von Arbeitsplatzcomputern, Laptops oder Monitoren besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Geräte auszeichnen lassen können. „Noch gibt es keinen einzigen Hersteller, der sich um den Blauen Engel mit seinen aktuell geltenden Anforderungen beworben hat. Es wäre wünschenswert, dass sich die Industrie stärker für den Umwelt- und Klimaschutz stark macht und Geräte auf den Markt bringt, die energiesparend, langlebig und schadstoffarm sind.“ meint Siddharth Prakash vom Öko-Institut.

Die Studie ergab, dass Desktop Computer, die mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet sind, zwischen 50 und 75 Prozent weniger Energie verbrauchen als Geräte ohne derartige Bemühungen. Unter der Annahme von einem Arbeitsplatzrechnerbestand von 45 Millionen in Deutschland (32 Millionen im Privathaushalt, 13 Millionen im Büro) ergibt sich durch die Verwendung von gekennzeichneten Geräten eine Einsparung von 2,9 bis 4,5 Terawattstunden (TWh).

Auch bei Laptops kann eine ähnliche Größenordnung (Einsparpotential 60 %) erreicht werden. Mit 47 Millionen tragbaren Computern im Land könnten 0,94 bis 1,4 TWh gespart werden. Pro Gerät und Jahr würden zwischen 20 und 30 kWh weniger verbraucht.

Computerbildschirme verbrauchen einen sehr großen Anteil an Energie. Eine Effizienzsteigerung aller in Deutschland vorhandenen PCs könnte den Energieverbrauch um rund 40 Prozent reduzieren und damit circa eine TWh pro Jahr einsparen.

Die Bedeutung des IT-Bereichs steigt zunehmend. Bereits 10 Prozent des deutschen Gesamtstromverbrauchs werden durch Informations- und Kommunikationstechnologien einschließlich Infrastruktur verbraucht. Effiziente IT-Geräte sind die Zukunft!

Quelle: BINE Informationsdienst

Bild: bine.info

Energiepreisverleihung 2011 Landkreis Starnberg

Montag, Januar 30th, 2012

Das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil gewinnt den Energiepreis 2011 des Landkreises Starnberg insbesondere mit seinem Kinder-Klima-Camp und der Kinder-Klimaschutz-Konferenz, aber auch dem insgesamt ganzheitlichen Ansatz zur Umweltbildung und Erlebnispädagogik. Dies wurde am Donnertag, 26.01.2012 bei der Energiepreisverleihung bekannt gegeben. bluMartin GmbH aus Weßling platzierte sich mit seinem Passivhaus-Bürogebäude und der Entwicklung einer innovativen Lüftungsanlage auf dem 2. Rang, die Gemeinde Gilching erreichte mit dem Neubau eines Kinderhorts in recyclingfähiger Modulbauweise den 3. Preis.

Die Gewinner des Energiepreises 2011

Quelle: Landratsamt Starnberg

Seit am 25. Mai 2009 der Kreistag die jährliche Auszeichnung eines Energiepreises beschlossen hat, verleiht der Landkreis in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, die zur Nachahmung anregen und damit die Energiewende im Landkreis vorantreiben. Im Sommer letzten Jahres erfolgte die Ausschreibung des Energiepreises 2011. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und Institutionen wurden aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich Klimaschutz sowie der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Bis kurz vor Fristende wurden 19 Bewerbungen eingereicht.

Die eingegangenen Bewerbungen hat eine Jury, aus je einem Vertreter jeder Kreistagsfraktion, dem Energiewendeverein, dem Regionalmanagement, dem Landratsamt sowie dem Bürgermeisterssprecher, beraten und eine Empfehlung ausgesprochen, über die dann der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr entschieden hat.

Die Bewertung der Bewerber erfolgte in drei Stufen. Im ersten Schritt wurden alle Bewerbungen gesichtet und die Erfüllung der Ausschreibungskriterien mit Hilfe eines Punktesystems bewertet. In einem zweiten Schritt wurden die besten Projekte von der Jury vor Ort besichtigt. Nach diesem Verfahren kamen folgende sieben Bewerber in der Finalrundem und schließlich fand eine abschließende Beratung und Bewertung mit endgültiger Feststellung der Sieger statt.

Gemeinde Gilching
Neubau eines Kinderhorts in Modulbauweise

Christian Ufer (Starnberg)
Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung

Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil
Regionales Kinder-Klima-Camp am Ammersee
mit Kinder-Klimaschutz-Konferenz

Gemeinde Weßling
Sanierung Mehrfamilienhaus mit Bürgersolarkraftwerk

Zukunftswerkstatt Pöcking
Pöcking zeigt Effizienz eine geführte Tour mit Ausstellung

bluMartin GmbH (Weßling)
Entwicklung dezentrales Frischluftsystem sowie Passivhaus-Bürogebäude

Gemeinde Herrsching
Energetische Sanierung Stadtvilla mit Kinderhort

Auch bei der Weihnachtsbeleuchtung an das Klima denken!

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Beim weihnachtlichen Lichterzauber wird noch viel zu viel veraltete Technik eingesetzt. Das haben neueste Beobachtungen des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg (LNV) herausgefunden. Meist wird noch das Prinzip der Glühlampe verwendet, was eine enorme Menge an Strom frisst und damit Umwelt und Geldbeutel der Anwender belastet. Hier sollte – so der LNV-Energiereferent Dr. Joachim Nitsch – schleunigst auf die neue LED-Technik umgerüstet werden.

Auch in den Kommunen würden immer noch die alten Lichtsysteme vom letzten Jahrhundert verwendet werden, bei denen Glühbirnen zum Einsatz kommen. Im Innenbereich basieren die meisten Lichterketten noch auf alte Glühfadentechnik, wo die meiste Energie in Form von Wärme verpufft. Mit LED-Technik ließe sich genau das verhindern, so Dr. Nitsch. Bezogen auf den einzelnen Leuchtkörper mögen die Ersparnisse zwar gering erscheinen, zählt man die einzelnen Lichter jedoch zusammen und betrachtet die lange Brenndauer, dann handelt es sich durchaus um spürbare Kilowattbeträge.

Eine Investition in neue stromsparende Produkte rechnet sich laut LNV so schon nach wenigen Jahren. Dr. Nitsch empfiehlt außerdem, alle größeren Weihnachtsbeleuchtungen mit einer Zeitschaltuhr zu versehen – denn zu später Nachtzeit habe kaum jemand was davon. Und in manchen Fällen sollten sich einige „Lämplefans“ auch die Frage stellen, ob sie den Nachbarn unbedingt mit seinem Lichtzauber übertrumpfen müssen, denn auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr!

Quelle: Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V.

Heizungspumpenaktion im Landkreis gestartet

Freitag, November 25th, 2011

Die Heizungspumpen-Austauschaktion, die seit 1. Oktober im Landkreis Starnberg stattfindet, vermeldet einen erfolgreichen Start. Innerhalb der Sonderaktion, die von 1. Oktober 2011 bis 31. März  2012 dauert, sollen alte Heizungspumpen von den teilnehmenden örtlichen Handwerkern zu einem Sonderpreis durch moderne Hocheffizienzpumpen ersetzt werden. Alte ungeregelte Pumpen sind die Energiefresser Nummer Eins in privaten Haushalten und ein Ausstausch spart nicht nur Strom und damit Geld, sondern schont zusätzlich unsere Umwelt.

Die Aktion findet derzeit in den Gemeinden Seefeld, Gilching, Weßling, Herrsching, Wörthsee, Feldafing und Pöcking statt, weitere Gemeinden haben ihr Interesse bekundet und werden in Kürze ebenfalls an der Aktion teilnehmen.

Die aktuelle Pressemitteilung zum Thema finden Sie hier!

Weitere Informationen zur Heizungspumpen-Austauschaktion sowie eine vollständige Liste der teilnehmenden Installateure finden Sie unter Aktionen & Kampagnen.

Verfasser: Energiewende Landkreis Starnberg e.V. – Daniela Köhler

Foto: H. Schwarz, Landratsamt Starnberg

Umstieg auf Solarthermie bietet Ausweg aus der Heizkostenfalle

Mittwoch, August 10th, 2011

Der Umstieg auf Solarwärme bietet den Verbrauchern einen Ausweg aus der Heizkosten-Falle

Auf die Verbraucher kommen neue Kosten zu. Über 100 Gasversorger haben für August und September Gaspreiserhöhungen von bis zu 29 Prozent angekündigt. Die Gasrechnung für einen Vierpersonen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden steigt damit um etwa 145 Euro pro Jahr. Auch der Ölpreis lag im Juli bereits bei über 80 Euro pro 100 Liter, im Winter ziehen die Preise erfahrungsgemäß noch einmal kräftig an.

„Eine Umkehr der Preisentwicklung bei fossilen Brennstoffen ist nicht in Sicht“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. Seit Jahren schrauben sich die Preise spiralartig immer höher (siehe auch Graphik). „Verbraucher müssen daher auf andere Wärmelieferanten umsteigen, wenn sie langfristig der fossilen Heizkostenfalle entgehen wollen“, rät Körnig.

Bereits 1,5 Millionen Solarwärme-Anlagen auf deutschen Dächern

Beliebter Ausweg aus der Heizkostenfalle sind Solarwärme-Anlagen. Bis heute wurden bereits 1,5 Millionen Sonnenheizungen auf deutschen Dächern installiert. Solarheizungen sind technisch ausgereift, dank öffentlicher Zuschüsse auch finanziell attraktiv und schneiden in Punkto Kundenzufriedenheit bei Umfragen regelmäßig gut ab. Weiterer Pluspunkt: Mit Solarwärme können Eigenheimbesitzer nichts falsch machen, da sich Solarkollektoren leicht nachrüsten lassen und mit anderen Heiztechnologien wie Pellets oder Gasbrennwert kombinieren lassen. „Alle anderen Heizoptionen bleiben den Hausbesitzern damit erhalten“, so Körnig.

Erhöhte Abwrackprämie für alte Heizkessel

Der Zeitpunkt für einen solchen Wechsel ist in diesem Jahr besonders günstig, weil der Staat eine attraktive „Abwrackprämie“ in Höhe von 600 Euro für den Tausch eines alten Heizungskessels zahlt. Diese Förderung gibt es jedoch nur noch bis Ende des Jahres. Danach sinkt die Prämie auf 500 Euro. Hinzu kommt für die Sonnenheizung ein Zuschuss von 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche – im kommenden Jahr gibt der Staat nur noch 90 Euro dazu. Um in den Genuss der Extra-Förderung zu kommen, muss der Antrag auf Solarwärme bis zum 30. Dezember beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen und die Anlage noch im Jahr 2011 in Betrieb genommen werden.

Die Kosten für eine Sonnenheizung liegen bei rund 12.000 Euro inklusive Montage. „Bei einem Einfamilienhaus beträgt die Förderung damit etwa 1.800 Euro, rund 15 Prozent der Anschaffungskosten“, so Körnig. In Kombination mit einem modernen Heizkessel kann der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Quelle: Bundesverband  Solarwirtschaft (BSW)

Foto: Wagner & Co. Solartechnik GmbH Cölbe

Weltweit erstes Passivhaus-Hochhaus eingeweiht

Montag, Mai 2nd, 2011

Die Zertifizierung durch das Passivhausinstitut ist noch im Gange, aber Florian Kagerer vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg ist sich sicher, dass der Wärmebedarf des sanierten Hochhauses im Freiburger Stadtteil Weingarten nicht mehr als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr betragen wird. „Rechnerisch liegen wir bei 14,6 kWh/m²a“, sagt er. Damit ist das sechzehnstöckige Gebäude aus den 60er Jahren das weltweit erste Passivhaus-Hochhaus. Eineinhalb Jahre hat die Sanierung gedauert und unter dem Strich etwa 1.500 Euro pro Quadratmeter gekostet. Damit liegen die Kosten deutlich höher als bei einer üblichen Standardsanierung.

Lesen Sie den kompletten Artikel hier!

Quelle: EnBauSa GmbH, www.sonnenseite.com; Foto: ISE

Heizen und Lüften im Winter: Tipps und Tricks

Montag, Dezember 6th, 2010

Das richtige Beheizen einer Wohnung im Winter will gelernt sein. Bewusstes Heizen und Lüften sorgt nicht nur für ein gesundes Raumklima, sondern senkt gleichzeitig den Energieverbrauch.

Die Qualität der Raumluft hängt von mehreren Faktoren ab. Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur spielen hier eine zentrale Rolle, damit z.B. kein Schimmel entsteht. Eine neue Broschüre der Verbraucherzentrale Energieberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit dem Titel Richtiges Heizen und Lüften gibt hierfür die nötigen Tipps, zeigt, dass energiesparendes Lüften und Heizen möglich und es gar nicht so schwierig ist, ein gesundes Wohnklima zu schaffen – wenn ein paar goldene Regeln befolgt werden. Rund um das Thema Energieeffizienz, Energiesparen und Heizen gibt es noch weitere interessante Broschüren und Merkblätter der Verbraucherzentrale Energieberatung, von denen wir Ihnen hier eine Auswahl als PDF zum Herunterladen bereitstellen:

Weitere Broschüren finden Sie unter
http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/broschueren.html

Quelle und Foto: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de